Erik van Thom
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| Original von Claudia Doch am erfolgreichsten sind heutzutage bei den meisten Menschen Filme, in denen möglichst viel Blut spritzt, andere gequält bzw. ermordet werden und andere ganz einfach nicht respekteirt werden. Woran leigt das eurer Meinung nach? |
Ich glaube, das war nie anders.
Früher gab es blutige Hinrichtungen, Pranger-Gaudi, Hexenverbrennungen, öffentliche Brandmarkungen - und heute äußert sich das eben in blutrünstigen Filmen (und brigens auch Büchern!)
Der Fortschritt besteht darin, dass das Blutgespritze fiktiv ist / simuliert wird und nicht real ist.
Ich glaube aber nicht, dass eine "Vertreibung aus dem Paradies" vorliegt; also, dass die Menschen früher alle vergleichbare Sachen wie "Big Fish" udglm gut fanden, und jetzt nicht mehr.
Dazu kommt, dass sich Sensationen schnell erschöpfen. (Das hat bestimmt einen evolutionären Überlebensvorteil: nur wer sich an das Grauen von zB reissenden Säbelzahntigern gewöhnt, kann sie besiegen. Das war oder ist mal der ursprüngliche Sinn.)
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| Reglet tatsächlich die Nachfrage den Mart? |
Yup. Du kannst mal versuchen, etwas zu veröffentlichen, wofür es keine Nachfrage gibt
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| Wollen tatsächlich die meisten Menschen solche Filme sehen? Oder sehen sie sie sich an , weil es so viele davon gibt? |
Wollen es denn tatsächlich die meisten sehen? Oder nur ein paar? Und auch die nicht immer?
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| Warum ist heute so oft nichts mehr von Interesse was einfach ist, schlicht und einfach? |
War es jemals anders?
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| Warum muß sogar eine Frisbee-Scheibe elektron. Töne von sich geben um für Kinder interessant zu sein? |
Weil andere Frisbee-Scheiben keine Töne von sich geben, der Markt für Kinderspielzeug hart umkämpft ist, und das Gequängel von Bälgern einer der letzten verbleibenden Gründe in harten Zeiten überhaupt ist, noch Geld für Krimskrams auszugeben?
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. wer nich? der is echt toll.