flores
Es ist beobachtbar, dass Kinder menschliches Verhalten im Zusammenleben
mit anderen kennen lernen und so herausfinden, wie sie mit anderen
klarkommen können. Beobachtbar ist auch, dass Erwachsene – wenn sie
weiterhin mit anderen klarkommen möchten – ihr Verhalten im Rahmen
dieses Zusammenlebens weiter entwickeln. Moralisches Verhalten ist
Veränderungen unterworfen, die Menschen vollziehen (z.B.
Veränderungen der Bewertung von gleichgeschlechtlicher Liebe,
Scheidungsverhalten, …)
Daraus erst ergeben sich moralische Konzepte, die zur konstruierten
Grundlage von Bewertungen menschlichen Verhaltens dienen können.
Daraus schließe ich:
Moralisch korrektes Verhalten entsteht ohne moralisch korrektes Denken.
Moral ergibt durch die Art und Weise, wie Menschen miteinander handeln.
Moralisch korrektes Verhalten wird nachträglich denkend legitimiert.
Das hat zur Folge, dass jedes Verhalten sich sogleich zum Prinzip macht.
Beispiel: Irgendeiner fing - wann auch immer - damit an, sich für Profit als
Orientierung seines Handeln zu entscheiden. Immer mehr folgten ihm.
Profit ist inzwischen die dominante gesellschaftliche Leitvorstellung. Unter
den Konzernen bzw. Verantwortungsträgern unserer Wirtschaft scheint es
inzwischen 'normal' zu sein, den Profit vor ein verantwortungsvolles
Handeln zu setzen. Die nachträgliche Legitimation: Erhalt von
Arbeitsplätzen, Standort Deutschland …
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mit anderen kennen lernen und so herausfinden, wie sie mit anderen
klarkommen können. Beobachtbar ist auch, dass Erwachsene – wenn sie
weiterhin mit anderen klarkommen möchten – ihr Verhalten im Rahmen
dieses Zusammenlebens weiter entwickeln. Moralisches Verhalten ist
Veränderungen unterworfen, die Menschen vollziehen (z.B.
Veränderungen der Bewertung von gleichgeschlechtlicher Liebe,
Scheidungsverhalten, …)
Daraus erst ergeben sich moralische Konzepte, die zur konstruierten
Grundlage von Bewertungen menschlichen Verhaltens dienen können.
Daraus schließe ich:
Moralisch korrektes Verhalten entsteht ohne moralisch korrektes Denken.
Moral ergibt durch die Art und Weise, wie Menschen miteinander handeln.
Moralisch korrektes Verhalten wird nachträglich denkend legitimiert.
Das hat zur Folge, dass jedes Verhalten sich sogleich zum Prinzip macht.
Beispiel: Irgendeiner fing - wann auch immer - damit an, sich für Profit als
Orientierung seines Handeln zu entscheiden. Immer mehr folgten ihm.
Profit ist inzwischen die dominante gesellschaftliche Leitvorstellung. Unter
den Konzernen bzw. Verantwortungsträgern unserer Wirtschaft scheint es
inzwischen 'normal' zu sein, den Profit vor ein verantwortungsvolles
Handeln zu setzen. Die nachträgliche Legitimation: Erhalt von
Arbeitsplätzen, Standort Deutschland …
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