Desperado
Ich werfe mal eine These in den Raum: Der Mensch ist gescheitert und zwar auf seiner ganzes Linie. Das einzigartige Individuum ist in der heutigen Gesellschaft zu einem kollektiven Puppen- und Marionettentheater verkommen. Verunstaltet durch faule Kompromisse und Erziehungsregeln ist aus dem einzigartigen Lebewesen zu Beginn doch nur ein weiterer Mitläufer geworden. Einer von vielen.
Das Wesen Menschen beugt sich in seinen besten Jahren dem vorherrschenden Druck der Leistungs- und Kapitalgesellschaft. Das Wesen ordnet sich Maximen an, die nur der Produktionsmaximierung dienlich sind. Das Leistungsprinzip wird zu seinem gesellschaftlichen Ordnungsprinzip:
1. Jeder soll das bekommen, was ihm zusteht, d.h. jede Arbeit soll ihren entsprechenden Lohn erhalten, je nach Mühen, Kosten und Aufwand, die die Leistung verursacht hat.
2. Über das Leistungsprinzip entsteht ein „Produktivitäts- und Fortschrittprinzip“. Die bessere Leistung wird durch eine Gegenleistung belohnt, d.h. der bessere Produzent wird zum Vorbild, was zu einer gesamtgesellschaftlichen Verbesserung führt.
3. Das Leistungsprinzip erfüllt zudem die „Statuszuweisungfunktion“, d.h. je nach Leistung und Gegenleistung wird die Menschheit in soziale Positionen und in soziale Chancen eingeteilt, was entweder zur Ausfüllung des Leistungsprinzips oder zu sozialen Abstiegsprozessen führen kann.
4. Jede Gesellschaft besteht aus einer Struktur von Inhalten, Qualitäten und den jeweiligen dazu passenden Positionen, die ihrerseits wieder bestimmte Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu deren Erfüllung voraussetzt.
Diese Punkte werden nie in Frage gestellt und stets als gegeben "Regeln" von Generation zu Generation weiter vermittelt.
Nicht nur das heute wieder so aktuelle Burnout-Syndrom ist eines der Symptome, die diese Gesellschaft aufgrund dieser Ordnung abwirft, auch die vielen kleinen „modernen“ Krankheiten wie Neid und Missgunst sind Anzeichen einer verfaulten menschlichen Seele.
Der Mensch an sich ist innerlich viel zu schwach um aus diesem System auszubrechen und aufzustehen. Mit dem Strom zu schwimmen ist um einiges einfacher als gegen, für etwas zu sein ist leichter als gegen etwas.
Früh hat man sich mit der Situation angegiert, damit zu leben gelernt und nichts unternommen um dieses Leben in Frage zu stellen. Die vermittelten leistungsorientierten Werte machen die menschliche Seele krank.
Der innere Druck im Leben etwas erreichen zu müssen oder zu wollen lässt kaum Spielraum für Eigenentfaltung der Seele.
Ja sogar das Wort Seele wird oft in Frage gestellt und der Mensch nur auf das reduziert was er sein soll: Ein Sklave der Arbeit und des Kapitals.
Wenn die Seele krank ist, ist der Mensch als Ganzes gescheitert. Wenn das Gefühl für die innere Balance mit Natur und seine Umwelt verloren geht ist der Mensch gescheitert. Wenn das menschliche Treiben nur aus Arbeit, Familie und Konsum besteht ist der Mensch gescheitert.
Das Wesen Menschen beugt sich in seinen besten Jahren dem vorherrschenden Druck der Leistungs- und Kapitalgesellschaft. Das Wesen ordnet sich Maximen an, die nur der Produktionsmaximierung dienlich sind. Das Leistungsprinzip wird zu seinem gesellschaftlichen Ordnungsprinzip:
1. Jeder soll das bekommen, was ihm zusteht, d.h. jede Arbeit soll ihren entsprechenden Lohn erhalten, je nach Mühen, Kosten und Aufwand, die die Leistung verursacht hat.
2. Über das Leistungsprinzip entsteht ein „Produktivitäts- und Fortschrittprinzip“. Die bessere Leistung wird durch eine Gegenleistung belohnt, d.h. der bessere Produzent wird zum Vorbild, was zu einer gesamtgesellschaftlichen Verbesserung führt.
3. Das Leistungsprinzip erfüllt zudem die „Statuszuweisungfunktion“, d.h. je nach Leistung und Gegenleistung wird die Menschheit in soziale Positionen und in soziale Chancen eingeteilt, was entweder zur Ausfüllung des Leistungsprinzips oder zu sozialen Abstiegsprozessen führen kann.
4. Jede Gesellschaft besteht aus einer Struktur von Inhalten, Qualitäten und den jeweiligen dazu passenden Positionen, die ihrerseits wieder bestimmte Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu deren Erfüllung voraussetzt.
Diese Punkte werden nie in Frage gestellt und stets als gegeben "Regeln" von Generation zu Generation weiter vermittelt.
Nicht nur das heute wieder so aktuelle Burnout-Syndrom ist eines der Symptome, die diese Gesellschaft aufgrund dieser Ordnung abwirft, auch die vielen kleinen „modernen“ Krankheiten wie Neid und Missgunst sind Anzeichen einer verfaulten menschlichen Seele.
Der Mensch an sich ist innerlich viel zu schwach um aus diesem System auszubrechen und aufzustehen. Mit dem Strom zu schwimmen ist um einiges einfacher als gegen, für etwas zu sein ist leichter als gegen etwas.
Früh hat man sich mit der Situation angegiert, damit zu leben gelernt und nichts unternommen um dieses Leben in Frage zu stellen. Die vermittelten leistungsorientierten Werte machen die menschliche Seele krank.
Der innere Druck im Leben etwas erreichen zu müssen oder zu wollen lässt kaum Spielraum für Eigenentfaltung der Seele.
Ja sogar das Wort Seele wird oft in Frage gestellt und der Mensch nur auf das reduziert was er sein soll: Ein Sklave der Arbeit und des Kapitals.
Wenn die Seele krank ist, ist der Mensch als Ganzes gescheitert. Wenn das Gefühl für die innere Balance mit Natur und seine Umwelt verloren geht ist der Mensch gescheitert. Wenn das menschliche Treiben nur aus Arbeit, Familie und Konsum besteht ist der Mensch gescheitert.
Jojo.