Energie der Zukunft

carsten aus bochum
Das Thema Atomkraft ist ja momentan in aller Munde und von den privaten Einstellungen mal abgesehen ist das Thema Energien der Zukunft natürlich eines was nicht nur emotional bewegt, sondern auch für die Gesellschaft entscheidend ist.

Gestern abend bei Plasberg (http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,713833,00.html) war es ja auch Thema und ich glaube es müssen viele Aspekte berücksichtigt werden um dem Thema gerecht zu werden.
Wolfgang Clement bemerkte, vielleicht nicht mal ganz zu unrecht, dass die Meinnungsführerschaft zu dem Thema derzeit bei den Grünen läge und sich alle Parteien, auch die Union, dort anpassten.
Clement hingegen meint, man müsse mehr auch Kohle und Kernkraft setzen.
Einen ganz guten Überblick findet man hier: Die Zukunft der Energie.
Clements Ansicht war, dass die Atomenergie, deren Anteil an der Energieversorgung derzeit bei 14% liegt, bis 2050 auf 25% steigen wird und er hält es deshalb für falsch, wenn Deutschland da aussteigt.
Bei der Steinkohle ist es z.B. so, dass Deutschaland sind zwar zurückzieht, doch der weltweite Abbau seit 1990 hat sich verdoppelt, vor allem China fördert was das Zeug hält. Leider sind nicht nur die Förderbedingungen in China legendär schlecht, sondern auch die Chinesischen Kohlekraftwerke sind sagenhaft ineffektiv.
mark bemerkte zum Thema Atomkraft, dass neu nicht unbedingt sicherer hieße, bei Kohlekraftwerken ist es aber eindeutig so, dass neu besser heißt.
Ein wesentlicher Faktor bei den Dingern ist der sogenannte „Wirkungsgrad“ die Menge an potentieller Energie die dann tatsächlich auch genutzt wird.
Je höher der Wirkungsgrad, desto besser die Leistung, desto geringer die Abwärme usw.. Chinesische Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad von 23% die mordernsrten deutschen einen von 46%.
Ist es also sinnvoll wenn Deutschland sich aus diesen fossilen und atomaren Energieformen zurückzieht, oder wäre es mit dem Blick in die Zukunft gerichtet besser, wenn man die technischen Möglichkeiten erhält, ausbaut und die Technik exportiert, so dass die Regionen in den viel gefördert wird und in Zukunft gefördert werden wird, China, USA, Indien, Australien, Russland über bessere Kraftwerke verfügen?
Soll man mit Blick auf die CO2 Reduktion am Atomstrom festhalten, weil das Risiko der Klimaerwärmung größer ist, als das eines drohenden Unfalls?
Oder soll man
Sollte man Vollgas bei den erneuerbaren geben, wie Frank Schätzing gestern meinte? Oder alles zusammen?

Was meint Ihr?

Gruß,

Carsten
Stanley Alvarez
Hm...

Es nützt meines Erachtens nichts, allein auf erneuerbare Energien zu setzen, da der Energiebedarf nur mit diesen nicht gedeckt werden könnte, selbst wenn alles mit Windrädern und Solarzellen etc. vollgepflastert wäre (was auch kein schöner Gedanke ist). Und sie sind ja auch nicht ohne negative Folgen. Windräder sind laut und greifen m.E. in den Vogelflug ein. Der Rapsanbau für "Bio-Energie" laugt die Böden sehr stark aus (und Boden ist nun wirklich ein knappes und nicht künstlich ersetzbares Gut). Große Wasserkraftwerke bauen heißt immer auch, erheblich in die Ökologie einzugreifen... etc...

Was die Atomenergie angeht: Ich will zwar nicht gänzlich fortschrittsgläubig klingen, aber von welchem Stand der Dinge, was die Technik angeht, gehen wir denn aus, wenn wir heute über die "Sicherheit" von Atomkraft reden? Doch immernoch vom Stand von vor 20 Jahren, als sich die Atomgegnerschaft formierte, oder nicht?! Hat sich mal jemand darüber Gedanken gemacht, dass die realen Sicherheitslücken inzwischen weitgehend reduziert worden sein könnten? Und das Endlagern von Atommüll in irgendwelchen Deponien ist m.E. auch nicht mehr notwendig.
Also ich weiß nicht... ich bin inzwischen der Meinung, dass Atomenergie vielleicht doch nicht so einfach von der Hand zu weisen ist.

Aber ein Experte für erneuerbare und für Atomenergie bin ich weiß Gott nicht. Vielleicht ist es auch Blödsinn, was ich schrieb. smile
kämpfer der sonne
es würde ein kleine fläche der sahara ausreichen, wenn sie mit sonnekrfatwerken bebaut wäre, die energie von ganz europa oder noch mehr zu erzeugen. die leitungen wären auch möglich ich glaube es wäre eine besondere form von strom die nicht so großen energie verlust auf weite strecken hätte, wenn der strom nach deutschland etwa geliefert werden würde, allerdings kostet das zig miiliarden aber es würde sich lohnen, denn sonnenenergie haben wir solange die sonne scheint und der preis dafür würde jahrtausende stabil bleiben.

aber solange es noch lukrativ und profitabel für die energieindustrie ist, wird sich sischerlich nichts ändernm so wie die stromautos erst dann gebaut und entwickelt werden,wenn der preis für benzin ins uferlose steigt.

das alles wird durch lobbisten gesteuert und nicht durch intelligente und vernünftige manager.

atom kraftwerke bracuhen wir eigentlich nicht mehr un dzumindest die veralteten werke sollten abgeschaltet werden, aber man sieht ja wie die lobbi der energieindustrie funktioniert.

merkel zieh dein ding konsequent durch:

brennelemenete steuer und werksteuer. es darf sich halt nicht lohnen.
theophanu
Zitat:
Stanley Alvarez: Also ich weiß nicht... ich bin inzwischen der Meinung, dass Atomenergie vielleicht doch nicht so einfach von der Hand zu weisen ist.
Aber ein Experte für erneuerbare und für Atomenergie bin ich weiß Gott nicht. Vielleicht ist es auch Blödsinn, was ich schrieb. smile
Es ist meiner Meinung nach kein Blödsinn. Aber auch hier werden wieder Phantasten auftauchen, die über alles zetern, aber selbst keine wirkliche Alternative aufzuweisen haben, wenn wir uns nicht zu einer Agrarwirtschaft entwickeln wollen (können wir gerne, habe nichts dagegen, ist aber utopisch). Die Energie, die wir brauchen, beziehen wir, wenn ich mich nicht irre, heute zu etwa 20% aus deutschen Kernkraftwerken. 20% !!! Wollen wir den Co2-Ausstoß ins Extreme steigern, wenn wir die Kohlekraftwerke wieder pushen? Effektive Alternativen zu Atomstrom sind h e u t e nicht vorhanden. Aber darum geht es doch: H E U T E ist der Bedarf da und muß gedeckt werden, damit auch die Phantasten auch morgen noch hier schreiben können.
carsten aus bochum
Hi Stanley.

InmGrunde sind Deine Argumente gegen die Schönheitsflecken erneuerbarer Energien nachvollziehbar.
Aber wundern tut mich diese Argumentation schon ein wenig, denn es wird noch der kleinste Krümel kritisiert, die man bei den üblichen Verfahren als zumutbare Nebenwirkungen ungefragt hinnimmt.
Ist den die Ästhetik von Braunkohlehalden, Atomkraftwerken und rauchenden Schornsteinen wirklich so unübertroffen?

Und warum werden Verfahren kritisiert, die auch innerhalb der Riege der Befürworter erneuerbarer Energien mehr als kontrovers gesehen werden, wie bspw. die Monokulturen, für genetisch veränderten Raps?

Zitat:
„Was die Atomenergie angeht: Ich will zwar nicht gänzlich fortschrittsgläubig klingen, aber von welchem Stand der Dinge, was die Technik angeht, gehen wir denn aus, wenn wir heute über die "Sicherheit" von Atomkraft reden? Doch immernoch vom Stand von vor 20 Jahren, als sich die Atomgegnerschaft formierte, oder nicht?! Hat sich mal jemand darüber Gedanken gemacht, dass die realen Sicherheitslücken inzwischen weitgehend reduziert worden sein könnten?“


Klar und man kommt zu der Überzeugung, dass mehr Sicherheitstechnologie nicht unbedingt mehr Sicherheit bedeutet. Natürlich sind all die kleinen Störfälle in diesem Jahr nur kleine Störfälle, aber wer sagt uns denn, dass daraus nicht mal ein größerer werden kann? Also wie soll man vorgehen, Prinzip Hoffnung, oder Prinzip Verantwortung?

Zitat:
„Und das Endlagern von Atommüll in irgendwelchen Deponien ist m.E. auch nicht mehr notwendig.“


Prima, was macht man denn damit?

Meiner Meinung nach gibt es durchaus Argumente für die Beibehaltung konventioneller Energien noch über einige Jahrzehnte, aber bei den Argumetne der Atomlobby wäre ich doch zurückhaltend.
Gestern im heute journal waren doch ein paar schöne Beispiele.
Wenn Atomstrom wirklich so konkurrenzlos billig wäre, wie behauptet, dann müsste in den Ländern, in denen es Atomstrom gibt der Preis im Vergleich zu denen, in denen es das nicht gibt, deutlich günstiger sein. Fakt ist aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist.
Und dann war da das Beispiel, dass in diesem Jahr, die Atomstromzufuhr – wegen diverser Störfälle der sicheren Technologie – stark runtergefahren werden musste und was machte der Energiepreis in dieser Zeit? Er blieb konstant. Als die Dinger alle wieder am Netz waren, verdoppelte sich der Preis.

Gruß,

Carsten
Schneemann
Zitat:
Original von Stanley Alvarez
Und das Endlagern von Atommüll in irgendwelchen Deponien ist m.E. auch nicht mehr notwendig.

Wieso nicht? Und was ist denn dein Vorschlag, was soll man mit radioaktiven Abfällen anstellen? Die Endlagerfrage ist nach wie vor nicht gelöst. Und den strahlenden Müll die nächsten Jahrtausende einfach nur rumstehen lassen und warten bis ihn jemand klaut oder sonstwie missbraucht scheint mir kein Königsweg zu sein. Wir reden hier übrigens nicht von lächerlichen Mengen die man sicher wegschliessen könnte, sondern von ca. 12.000 Tonnen die pro Jahr dazukommen...
Stanley Alvarez
Zitat:
Original von carsten aus bochum
InmGrunde sind Deine Argumente gegen die Schönheitsflecken erneuerbarer Energien nachvollziehbar.
Aber wundern tut mich diese Argumentation schon ein wenig, denn es wird noch der kleinste Krümel kritisiert, die man bei den üblichen Verfahren als zumutbare Nebenwirkungen ungefragt hinnimmt.

Ich habe lediglich gesagt, dass die erneuerbaren Energien "ja auch nicht ohne negative Folgen" sind. Und da geht es ja nicht um Nachteile wie Ästhetik o.Ä., die zu Gunsten der Umwelt hinnehmbar wären, sondern um solche, die die Umwelt selbst betreffen. Die Argumentation zugunsten erneuerbarer Energie wird hier einfach widersprüchlich.

Zitat:
Ist den die Ästhetik von Braunkohlehalden, Atomkraftwerken und rauchenden Schornsteinen wirklich so unübertroffen?

Für Kohlekraftwerke und Kohleabbau habe ich mich nicht ausgesprochen. Im Gegenteil finde ich sogar absurd, dass wir noch weitere Jahrzehnte von fossilen Brennstoffen abhängig sein werden, weil womöglich die Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet werden. Derweil fände ich Atomkraftwerke alle hundert Kilometer durchaus ästhetischer als Windparks überall. Und was stört dich an Wasserdampf herauspustenden Schornsteinen? Und wäre das nicht ein Argument gegen generell alle Industriegelände?

Zitat:
Und warum werden Verfahren kritisiert, die auch innerhalb der Riege der Befürworter erneuerbarer Energien mehr als kontrovers gesehen werden, wie bspw. die Monokulturen, für genetisch veränderten Raps?

Warum soll ich etwas nicht kritisch erwähnen dürfen, was auch "innerhalb der Riege der Befürworter erneuerbarer Energien mehr als kontrovers gesehen" wird?

Zitat:
Klar und man kommt zu der Überzeugung, dass mehr Sicherheitstechnologie nicht unbedingt mehr Sicherheit bedeutet. Natürlich sind all die kleinen Störfälle in diesem Jahr nur kleine Störfälle, aber wer sagt uns denn, dass daraus nicht mal ein größerer werden kann?

Das ist nicht ganz das, wovon ich sprach. Die Atomkraftwerke in Deutschland (und generell Westeuropa) sind alle schon deutlich älter als 20 Jahre. Ich weiß nicht, ob man deren Störanfälligkeit unbedingt dafür heranziehen kann, um die Vermutung, die Technik könnte inzwischen deutlich sicherer sein, zu widerlegen. Zudem gilt ja auch noch: "Mit dem Alter steigt das Risiko" (Greenpeace)

Zitat:
Meiner Meinung nach gibt es durchaus Argumente für die Beibehaltung konventioneller Energien noch über einige Jahrzehnte, aber bei den Argumetne der Atomlobby wäre ich doch zurückhaltend.

Ich kenne die Argumente der Atomlobby nicht.


Was die Endlagerfrage betrifft: Ich meinte, so etwas gehört zu haben, aber womöglich habe ich mich geirrt. Wie gesagt, ich bin kein Experte (im Gegensatz zu euch offensichtlich) und habe das auch nie behauptet.

EDIT: Ansonsten frei nach dem Motto:
"Die Kernenergie ist nicht ausreichend sicher, was den Atommüll betrifft? Lasst uns Reaktoren der vierten Generation entwickeln!" (Claude Allègre, Emeritus der Universität Denis-Diderot und des Pariser l’Institut de physique du globe (IPG) sowie ehemaliger französischer Erziehungsminister.)
Schneemann
Zitat:
Original von Stanley Alvarez
Was die Endlagerfrage betrifft: Ich meinte, so etwas gehört zu haben, aber womöglich habe ich mich geirrt. Wie gesagt, ich bin kein Experte (im Gegensatz zu euch offensichtlich) und habe das auch nie behauptet.

Was meinst du mit "sowas gehört" zu haben? In Deutschland gibt es kein Endlager und bisherige Unternehmungen in Richtung Einlagerung in der Tiefe endeten im Desaster. Andere europäische Länder und die USA suchen ebenfalls weiterhin nach einem geeigneten Endlager, falls es sowas überhaupt geben sollte. Oder sie schütten das Zeugs nach wie vor einfach in die Weltmeere wo bereits mehr als 100.000 Tonnen (hoffentlich) ruhen sollen (laut Wikipedia)...

Klar, die Wiederaufbereitung wie sie die Franzosen betreiben mag das Problem der Müllmenge entschärfen. Nur hat man dann eben mit einer Hochrisiko-Technologie zu tun welche die Kernkraft an Gefährlichkeit und Schmutzigkeit bei weitem übertrifft. Ich halte die Kerntechnologie mittlerweile durchaus für beherrschbar, bei der Aufbereitung sehe ich dagegen viel grössere Probleme. Radioaktive Abfälle generiert diese sehr schmutzige Wiederaufbereitung natürlich auch. Die Franzosen leiten die radioaktiven Abwässer bislang eben einfach nur in die Flüsse und ins Meer, was sollen sie auch sonst damit anfangen? Und wenn das überhaupt ein Argument in Deutschland werden sollte, dann finde ich dies äussert unglaubwürdig zumindest solange man nicht auch eine eigene Wiederaufbereitungsanlage baut und anwendet. Und das scheint kaum jemals durchsetzbar zu sein...ausserdem fragt man sich ob man in dieses energietechnische Auslaufmodell "Uran" noch soviel Geld investieren sollte oder ob man damit nicht besser die Pläne grosser Solarkraftwerke oder der Forschung an der Kernfusion umsetzt.
carsten aus bochum
Hi.

@ Stanley:

Zitat:
„Für Kohlekraftwerke und Kohleabbau habe ich mich nicht ausgesprochen. Im Gegenteil finde ich sogar absurd, dass wir noch weitere Jahrzehnte von fossilen Brennstoffen abhängig sein werden, weil womöglich die Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet werden. Derweil fände ich Atomkraftwerke alle hundert Kilometer durchaus ästhetischer als Windparks überall. Und was stört dich an Wasserdampf herauspustenden Schornsteinen? Und wäre das nicht ein Argument gegen generell alle Industriegelände?“


Hm, gerade für die Kohle könnte man durchaus Argumente finden, ohne sich zu verbiegen. Der Abbau ist vergleichsweise sicher und unproblematisch, wir haben noch immer für Jahrzehnte Kohle im eigenen Land.
Das wirklcih dicke Problem ist der CO2 Ausstoß und nach meinen Recherchen ist es mit der CCS Technik (unterirdische Speicherung) großtechnisch Essig, es gibt noch andere Modelle die sind aber über Erprobungsstadium auch nicht hinaus.
Beim Öl ist das Problem nicht, dass keines mehr da ist, sondern, dass man nicht mehr so leicht wie bisher dran kommt. Man steckt nicht mehr einfach einen Strohhalm in die Erde und es sprudelt, sondern man muss tiefe, teure und wie wir inzwischen wissen, riskante Bohrungen vornehmen. Öl wird definitiv teurer und so ziemlich alle stellen sich auf das Post-ÖL-Zeitalter ein.
Gas ist nett, solange der Gashahn nicht wieder mal abgedreht wird, wir wissen, auch das kann passieren.

Nachwachsende Rohstoffe, da gibt es einige gute Modelle, Franz Alt hat sich schon vor Jahren um sowas bemüht, es gibt bestimmte schnellwachsende Bambussorten, deren Abfälle man sogar noch zu Dämmstofen und anderem verarbeiten kann und wie gesagt, das eigentliche Problem sind die nicht vorhandenden Speicherkapazitäten für Energie.
Das wäre eine technische Herausforderung, es würde Arbeitsplätze bringen, aber „leider“ auch den Markt für alternative Anbieter öffnen.
Nicht nur Ökospinner sehen das de facto Monopol kritisch, sondern auch Stadtwerkverbände.

Zitat:
„Ich kenne die Argumente der Atomlobby nicht.“


Dafür hast Du sie aber streckenweise recht gut verinnerlicht. Zwinker


@ KdS:

Die Solarkraftwerke in der Wüste sind eine prima Sache, aber leider stehen sie auf politisch unsicherem Terrain und müssten geschützt werden. Wenn sie ganz Europa versorgen könnten, wäre natürlich mit einem Schlag auch ganz Europa ohne Strom., wenn es mal zu Anschlägen oder Machtverschiebungen kommt.

Gruß,

Carsten
Reinhard
Hallo, ist das nicht eine Zwickmühle die sich da auftut? Einerseits will man natürlich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft begünstigen und andererseits kann man die Risiken des Atomstroms nicht im eigenen Land belassen, bedroht andere und wird von anderen bedroht. Lösungen müßten entweder das Eine mit dem Anderen ausgleichen, das ginge nur ohne Kernkraftwerke, oder globale Wettbewerbsverteilungen und Risikoverteilungen herstellen, dann stünden die Wettbewerbsvorteile auf dem Spiel. Da leben wir nun auf einem Planeten, der aus nichts anderem als Energie besteht und können diese nicht nutzbar machen. Das ist ja als würde man vorm vollen Kühlschrank verhungern. Ich befürchte, der Energiebedarf wächst so schnell, dass wir für wirkliche Nachbesserungen keine Zeit haben.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard
carsten aus bochum
Hi Reinhard.

Wenn erneuerbare Energien die Energien der Zukunft sein sollten, wovon so ziemlich jeder ausgeht, wäre es dann nicht sowohl wirtschaftlich intelligent, als auch verantwortungsbewusst, hier zu investieren?

Gruß,

Carsten
kämpfer der sonne
Zitat:
Original von carsten aus bochum
@ KdS:

Die Solarkraftwerke in der Wüste sind eine prima Sache, aber leider stehen sie auf politisch unsicherem Terrain und müssten geschützt werden. Wenn sie ganz Europa versorgen könnten, wäre natürlich mit einem Schlag auch ganz Europa ohne Strom., wenn es mal zu Anschlägen oder Machtverschiebungen kommt.


das passiert ja auch mit den ölquellen. im golf von persien schützt eine amerikanische flotte aus kriegsschiffen die ölplatformen.

die eu muss natürlich dafür sorgen dass die nördliche afrikastaaten stabil sind und für den strom den afrikanern arbeit und wirtschaftlichen zukunft und sicherheit bietet.

das wäre eine symbiose.

windkrafträder und wasserwerke bringen es alleine nicht.

aber es gibt ja noch den iter, der allerdings nur stoßweise laufen wird und nach 5 minuten neu gestartet werden muss und auch mit schwerem wasser läuft. einen vorteil sehe ich da im deutschen dauerlast fusionsreaktor:

ich glaube der wird zur zeit im osten gebaut un dhat erst einen experimentiergröße, übrigends ist das die komlizierteste maschine die je von menschen gebaut wurde.

der wendelstein in greifswald der von computern berechnet wird und eine exacte brennkammer verschlingung hat damit das plasma im fluss bleiben kann.

und er soll wesentliczh weniger strahlungsmüll als der iter erzeugen undeben dauerhaft brennen.. er wird auch schon gebaut...



stellarator nennt sich das ding.
carsten aus bochum
Hi KdS.

Zitat:
Zitat:
Original von carsten aus bochum
@ KdS:

Die Solarkraftwerke in der Wüste sind eine prima Sache, aber leider stehen sie auf politisch unsicherem Terrain und müssten geschützt werden. Wenn sie ganz Europa versorgen könnten, wäre natürlich mit einem Schlag auch ganz Europa ohne Strom., wenn es mal zu Anschlägen oder Machtverschiebungen kommt.


„das passiert ja auch mit den ölquellen. im golf von persien schützt eine amerikanische flotte aus kriegsschiffen die ölplatformen.“


Ja, nur ist das Öl doch noch dezentraler verteilt, als es die Sonnenkollektoren dann wären, zudem sind sie Amis militärisch potenter.
Aber um nicht falsch verstanden zu werden, ich finde das Projekt grundsätzlich großartig.

Zitat:
„die eu muss natürlich dafür sorgen dass die nördliche afrikastaaten stabil sind und für den strom den afrikanern arbeit und wirtschaftlichen zukunft und sicherheit bietet.“


Ihre Stabilität ist ja bisher nicht so umwerfend.

Zitat:
„das wäre eine symbiose.

windkrafträder und wasserwerke bringen es alleine nicht.

aber es gibt ja noch den iter, der allerdings nur stoßweise laufen wird und nach 5 minuten neu gestartet werden muss und auch mit schwerem wasser läuft. einen vorteil sehe ich da im deutschen dauerlast fusionsreaktor:

ich glaube der wird zur zeit im osten gebaut un dhat erst einen experimentiergröße, übrigends ist das die komlizierteste maschine die je von menschen gebaut wurde.“


Nach allem was ich zuletzt dazu gehört habe, ist das Projekt kurz vorm endgültigen Scheitern, wenn es klappen würde wäre es wunderbar.
http://www.wdr5.de/sendungen/streng-oeffentlich/s/d/27.
05.2010-16.05/b/kernfusion-in-der-krise.html



Zitat:
„der wendelstein in greifswald der von computern berechnet wird und eine exacte brennkammer verschlingung hat damit das plasma im fluss bleiben kann.

und er soll wesentliczh weniger strahlungsmüll als der iter erzeugen undeben dauerhaft brennen.. er wird auch schon gebaut...

stellarator nennt sich das ding.“


Lassen wir uns überraschen.

Gruß,

Carsten
kämpfer der sonne
sonnenkraftwerke können überall in den sonnereichen gegenden der erde eigentlich für die gesamte energieversorgung der welt funktionieren und der stellarator wäre eher was für bewegliche wie schiffe oder raumschiffe.
carsten aus bochum
Ja, intelligente dezentrale Lösungen sind die Option der Zukunft, keine Frage.
Beim Fusionsreaktor bleibt der kleine Haken, dass er vor dem Einbau in Raumschiffe halt funktionieren muss, nun soll es 8 Jahre später als geplant 2026, so weit sein, bei erheblich gestiegen Kosten... man wird sehen.

Aber das Arsenal ist voll, Sonne, Geothermie, schnell nachwachsende CO2 mindernde Rhostoffe, Nullenergiehäuser, kleine Speicherstationen, Wind, Wasser, Abfall...

Gruß,

Carsten
kämpfer der sonne
und ich habe von geräten gehört die erst dann strom ziehen, wenn der verbrauch niedirg ist sodass kein extra kraftwerk zugeschaltet werden kann, also den strom dann zu nutzen wenn er ausreichend vorhanden ist.
dazu muss der mensch aber auch mitdenken, aber ich glaube die technik wird schneller sein, aslo ich schalte gnaz aus, kein standby.
doch mit zunahme der technik muss der mensch immer weniger denken und er kannes sich dann leisten wei es auch viele tiere gemacht haben sein gehirn wieder zu verkleinern, manche tiere brauchen ihr gehirn nur zur fortpfalnzung und verdauen dananch ihr gehirn solange sie leben.

ein gutes hat es ja, dass die fossilen brennstoffe bald weg sind, denn dann gehen die abgase zurück und es wird nicht mehr plastik produziert, nur noch aus pflanzen und diese plastik zerstetzt sich schneller.

leider ist in 10 jahren der co2 anteil in der atmosphäre so hoch dass das klima dann noch schölehcter wird und manche inseln untergegangen sind und siogar die meere übersäert sicnd sodass schalen tiere dann aussterben.


der mensch verändert die welt und damit zerstört er sich selber immer mehr.

aber als philsoph weiß ich das das ein hanz natürlicher entwicklungsablauf ist, erst ist man dumm un dann wird man immer klüger, doch leider vergessen die menschen zu schnell ihre erfahrungen und könnne noch nicht dauraus lernen was andere für fehler machen.

aber alle dreht sich mittlerweile um den profit, da versuchen die atomenergisten die regierung zu erpressen und zu täuschen("eigene"gutachten).

hier wid nicht nachgedahct die betse energie wirtschaft zu etablieren sondern die profitabelste.

ich glaube ich habe gar nicht so richtig mitbekommen,dass die ferengies auf unserer erde gelnadet sidn und die machtzentrlen infiltriert haben(startrek= ferengis sind die mit den großen ohren, die fruane haben kleinere ohren und sie amchen nur geschäfte und hauen die anderen übersohr, also klassische halunken)
ete
Ich blick ´bei dem Energie-Dschungel nicht durch.
Wer ist denn dafür verantwortlich? Entscheidet jedes Bundesland nach Haushaltslage, Rabatten oder Duz-Etagen? Oder gibt es da Pläne mit pi mal Daumen angestrebtem Ziel, auf erneuerbare Energien zu setzen?
Welchen Einfluss hat der Bund dabei? OK, Laufzeiten festsetzen. Inwiefern beeinflusst er die Anteile der jeweiligen Energiesparten, schreibt er diese den Ländern vor?
carsten aus bochum
Wieso, durchzublicken ist doch momentan wirklich nicht schwer: die Energiekonzerne entscheiden!


Interessante Seite zum peak oil und mehr:
http://www.peak-oil.com/
ete
Zitat:
Original von carsten aus bochum
Interessante Seite zum peak oil und mehr:
http://www.peak-oil.com/

Ah, dann lebst Du mit Deiner Familie schon
so?
carsten aus bochum
Hi ete.

Freude
Nein, ich habe auch nicht vor mich vom jeweils nächsten Hype bekloppt machen zu lassen und mein Leben nach CO2 Bilanz, politischer Korrektheit oder der neuesten Seuche auszurichten.

Ich werbe eher für einen Bewusstseinswandel, der dann „Sieben auf einen Streich“ erlegen könnte und versuche ansonsten morgen früh noch in den Spiegel gucken zu können, reicht mir völlig.
Ansonsten habe ich Überzeugungen nach denen ich lebe, mit denen ich aber nicht hausieren gehe.

Gruß,

Carsten