Hi ete.
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„ich glaube nicht, dass Bewusstseinswandel ausreicht, so begrüßenswert er ist.
Bezüglich Energiekonzerne reicht das nicht aus und zusätzlich ist die Laissez-faire-Haltung der Regierung nur weiterer Wind für deren Segel.“ |
Wieso meinst Du, dass ein Bewusstseinswandel keinen politischen Druck ausüben würde?
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| „Es ist unglaublich und skandalös, dass die Regierung fast keinen Einfluss auf Energiezusammensetzung oder Energielieferant hat. E.on kooperiert mit Gazprom und verhindert als neustes Projekt die Nabucco-Pipeline, da teil-parallel zu dieser, nun die russ. South-Pipeline gebaut wird. Und als zusätzlicher Clou wurde die russ. Jamal-Europa-Pipeline nach Frankfurt/Oder verstärkt und kann nun die doppelte Menge liefern. (Obwohl Deutschland ja eigentlich von Russland-Gas unabhängiger werden wollte- aber das war gestern! Nicht zu vergessen die russ. Ostsee-Pipeline, in deren Aufsichtsrat Altkanzler Schröder sitzt- eigentlich ja ganz lustig, wenns nicht so ernst wäre- Fischer sitzt nämlich bei der Konkurrenz RWE/Nabucco-Pipeline im Aufsichtsrat.)“ |
An sich ist da ja nichts gegen zu haben, dass Deutschland einen eigenen Zugang kriegt, aber sich da mittelfristig abhängig zu machen ist sicher eine Sache die man überdenken muss.
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| „Na ja, beguckt man sich das Ranking der mächtigsten Energie-Konzerne in Europa, fällt auf, dass die mit erneuerbaren Energien nichts am Hut haben,´da sie fast nur mit Atomstrom und Gas handeln und dabei wirds bleiben, 90 Milliarden (!) € Gewinn pro Jahr sprechen da für sich.“ |
Eben und das ist der eigentliche Skandal. Die machen Politik, die beherrschen die Meinung, die schüren Ängste, kein Atom = kein Strom und vor allem manipulieren sie den Wettbewerb.
Pikantes Detail:
„Ein dem SPIEGEL vorliegendes Gutachten hält das Schutzkonzept für AKWs bei Terrorangriffen für mangelhaft.“
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,715653,00.html
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| „Schweden geht da einen anderen Weg: Der Staat ist Alleineigentümer von Vattenfall Europe und macht gute Geschäfte mit Dänemark, Finnland, BRD, Polen, England und natürlich auch in Schweden. Schweden ist nicht erpressbar und hat sich nicht nach der Gewinnspanne der anderen Konzerne zu richten und muss auch nicht befürchten von Electricite de France , wie es z.B. British Energie ergangen ist, aufgekauft zu werden. Der größte spanische Energielieferant, Endesa, wurde von dem ital. Energiekonzern Enel aufgekauft und dieser diktiert spanischen Haushalten die Strompreise.“ |
Schweden setzt aber auch voll auf Atomkraft, da braucht man sich nichts vorzumachen.
Ist ja auch praktisch, wenn mal was in die Hose geht, leidet nicht nur die Bevölkerung, sie zahlt auch noch dafür.
Das wäre, wenn es Wettbewerb gäbe theoretisch anders bei uns, de facto zahlen wir natürlich auch dafür, dass die Strompreise künstlich schön hochgehalten werden.
Vermutlich sahnt der Staat kräftig ab, das tut er bei den absurdesten Sachen, die Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft klappt so gesehen schon ganz gut. Waffengeschäfte, Glückspiele, Tabaksteuern, Alkohol, Pharmalobbyismus. Nun haben die Energiekonzerne der Politik offenbar mal gezeigt wo die Grenzen der politischen Einflussnahme liegt, schön, wissen wird endlich, wer unser Land regiert, hat doch auch was.
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| „M.E. hat ein Staat Verantwortung für ausreichende und akzeptable (bezahlbare) Energieversorgung der Bürger zu übernehmen. Diese Verantwortung kann nicht so verramscht werden wie Funknetze für Handies o.a.“ |
Sollte man meinen, aber offensichtlich ist der Zug hier längst abgefahren.
Gruß,
Carsten