Energie der Zukunft

kämpfer der sonne
das mit dem spiegel ist gut, man muss sich selber noch ins gesicht gucken können ,allerdings glaube ich das manch einer der in den spiegel sieht gar nicht sein wahres gesicht mehr sieht, so falsch ist es schon.

aber manch einer schaut in den spiegel und es macht im nichts mehr aus was er da sieht, weil er über leichen geht und nur noch sein profitstreben sein art zu leben ausdrückt.
ete
Zitat:
Original von carsten aus bochum
Ich werbe eher für einen Bewusstseinswandel,

Da er hier im Forum gerade aktuell ist:
Fromm sieht Bewusstwerdung als ersten Schritt zur Veränderung an und beschreibt vier Schritte aus dem Buddhismus (Vier edle Wahrheiten)als Voraussetzung dazu:
1. Wir leiden und sind uns dessen bewusst.
2. Wir haben die Ursachen unseres Leidens (ill-being) erkannt.
3. Wir sehen eine Möglichkeit, unser Leiden zu überwinden.
4. Wir sehen ein, dass wir uns bestimmte Verhaltensmomente zu eigen machen und unsere gegenwärtige Lebenspraxis ändern müssen, um unser Leiden zu überwinden.

Dieses Bewusstsein ermöglicht Nüchternheit, die den Unterschied zwischen einem wachen Utopisten und einem träumenden Utopisten ausmache. Für gesunden Konsum ist das ja schon mal eine gute Voraussetzung, doch welche Eigenschaften sind notwendig, um aus profitgierigen Produktionen eine gesunde Wirtschaft für gesunde Menschen zu schaffen?
carsten aus bochum
Zitat:
„Dieses Bewusstsein ermöglicht Nüchternheit, die den Unterschied zwischen einem wachen Utopisten und einem träumenden Utopisten ausmache. Für gesunden Konsum ist das ja schon mal eine gute Voraussetzung, doch welche Eigenschaften sind notwendig, um aus profitgierigen Produktionen eine gesunde Wirtschaft für gesunde Menschen zu schaffen?


Mehr Bewusstseinswandel.

Mit dieser Antwort werde ich keinen Beifall ernten, sie wird als naiv und weltfremd angesehen werden, aber für mich sind die Probleme der Welt Bewusstseinsprobleme, zu denen Dethlefsen meint:
„Wenn jeder bei sich beginnt, ist morgen die Welt anders.“
Wilber äußert sich ähnlich. Sri Ramana Maharshi wurde gefragt:
„Was halten Sie von sozialen Reformen?“
„Selbst-Reform bringt automatisch soziale Reformen mit sich.“

Man sollte das nicht dahingehend missverstehen, dass einer der genannten, oder ich, gegen soziale Reformen ist.
kämpfer der sonne
carsten ich sehe das so wie du.
wenn die menschen sich ändern, also im positiven sinne, dann muss sich die welt sprich gesellschaft verändern und nur so kann die menscheit sich weiterentwickeln.

baer das kann ich in einer welt die aus niedrigen und egoistischen beweggründen gesteuert wird nicht wirklich erwarten.

also ich dneke, der mensch braucht einen grund eine morivation sich richtig zu verhalten und zu leben und die gibt es in masse, doch wer sich nur durch geld leiten lässt wird das nicht können.

dazu müssten die menschen in der tat ein anderes bewußtsein haben oder sich aneignen, aber dazu müsste schon eine richtig harte fette krise kommen, die es dann schafft den menschen zu vermitteln, dass sie erkennen das ihr bisheriges leben sinnlos war.

daher sehe ich das die bildung das wertvollste gut ist, das wir unseren nachfahren zukommen lassen sollten, denn nur ein kluges kind wird zum wahren menschen reifen, alles andere sind nur leute......
ete
Zitat:
Original von carsten aus bochum
Zitat:
„Dieses Bewusstsein ermöglicht Nüchternheit, die den Unterschied zwischen einem wachen Utopisten und einem träumenden Utopisten ausmache. Für gesunden Konsum ist das ja schon mal eine gute Voraussetzung, doch welche Eigenschaften sind notwendig, um aus profitgierigen Produktionen eine gesunde Wirtschaft für gesunde Menschen zu schaffen?


Mehr Bewusstseinswandel.


Hi cabo,

ich glaube nicht, dass Bewusstseinswandel ausreicht, so begrüßenswert er ist.
Bezüglich Energiekonzerne reicht das nicht aus und zusätzlich ist die Laissez-faire-Haltung der Regierung nur weiterer Wind für deren Segel. Es ist unglaublich und skandalös, dass die Regierung fast keinen Einfluss auf Energiezusammensetzung oder Energielieferant hat. E.on kooperiert mit Gazprom und verhindert als neustes Projekt die Nabucco-Pipeline, da teil-parallel zu dieser, nun die russ. South-Pipeline gebaut wird. Und als zusätzlicher Clou wurde die russ. Jamal-Europa-Pipeline nach Frankfurt/Oder verstärkt und kann nun die doppelte Menge liefern. (Obwohl Deutschland ja eigentlich von Russland-Gas unabhängiger werden wollte- aber das war gestern! Nicht zu vergessen die russ. Ostsee-Pipeline, in deren Aufsichtsrat Altkanzler Schröder sitzt- eigentlich ja ganz lustig, wenns nicht so ernst wäre- Fischer sitzt nämlich bei der Konkurrenz RWE/Nabucco-Pipeline im Aufsichtsrat.)
Na ja, beguckt man sich das Ranking der mächtigsten Energie-Konzerne in Europa, fällt auf, dass die mit erneuerbaren Energien nichts am Hut haben,´da sie fast nur mit Atomstrom und Gas handeln und dabei wirds bleiben, 90 Milliarden (!) € Gewinn pro Jahr sprechen da für sich.

Schweden geht da einen anderen Weg: Der Staat ist Alleineigentümer von Vattenfall Europe und macht gute Geschäfte mit Dänemark, Finnland, BRD, Polen, England und natürlich auch in Schweden. Schweden ist nicht erpressbar und hat sich nicht nach der Gewinnspanne der anderen Konzerne zu richten und muss auch nicht befürchten von Electricite de France , wie es z.B. British Energie ergangen ist, aufgekauft zu werden. Der größte spanische Energielieferant, Endesa, wurde von dem ital. Energiekonzern Enel aufgekauft und dieser diktiert spanischen Haushalten die Strompreise.

M.E. hat ein Staat Verantwortung für ausreichende und akzeptable (bezahlbare) Energieversorgung der Bürger zu übernehmen. Diese Verantwortung kann nicht so verramscht werden wie Funknetze für Handies o.a.

Gruß
carsten aus bochum
Hi ete.

Zitat:
„ich glaube nicht, dass Bewusstseinswandel ausreicht, so begrüßenswert er ist.
Bezüglich Energiekonzerne reicht das nicht aus und zusätzlich ist die Laissez-faire-Haltung der Regierung nur weiterer Wind für deren Segel.“


Wieso meinst Du, dass ein Bewusstseinswandel keinen politischen Druck ausüben würde?

Zitat:
„Es ist unglaublich und skandalös, dass die Regierung fast keinen Einfluss auf Energiezusammensetzung oder Energielieferant hat. E.on kooperiert mit Gazprom und verhindert als neustes Projekt die Nabucco-Pipeline, da teil-parallel zu dieser, nun die russ. South-Pipeline gebaut wird. Und als zusätzlicher Clou wurde die russ. Jamal-Europa-Pipeline nach Frankfurt/Oder verstärkt und kann nun die doppelte Menge liefern. (Obwohl Deutschland ja eigentlich von Russland-Gas unabhängiger werden wollte- aber das war gestern! Nicht zu vergessen die russ. Ostsee-Pipeline, in deren Aufsichtsrat Altkanzler Schröder sitzt- eigentlich ja ganz lustig, wenns nicht so ernst wäre- Fischer sitzt nämlich bei der Konkurrenz RWE/Nabucco-Pipeline im Aufsichtsrat.)“


An sich ist da ja nichts gegen zu haben, dass Deutschland einen eigenen Zugang kriegt, aber sich da mittelfristig abhängig zu machen ist sicher eine Sache die man überdenken muss.

Zitat:
„Na ja, beguckt man sich das Ranking der mächtigsten Energie-Konzerne in Europa, fällt auf, dass die mit erneuerbaren Energien nichts am Hut haben,´da sie fast nur mit Atomstrom und Gas handeln und dabei wirds bleiben, 90 Milliarden (!) € Gewinn pro Jahr sprechen da für sich.“


Eben und das ist der eigentliche Skandal. Die machen Politik, die beherrschen die Meinung, die schüren Ängste, kein Atom = kein Strom und vor allem manipulieren sie den Wettbewerb.
Pikantes Detail:
„Ein dem SPIEGEL vorliegendes Gutachten hält das Schutzkonzept für AKWs bei Terrorangriffen für mangelhaft.“
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,715653,00.html


Zitat:
„Schweden geht da einen anderen Weg: Der Staat ist Alleineigentümer von Vattenfall Europe und macht gute Geschäfte mit Dänemark, Finnland, BRD, Polen, England und natürlich auch in Schweden. Schweden ist nicht erpressbar und hat sich nicht nach der Gewinnspanne der anderen Konzerne zu richten und muss auch nicht befürchten von Electricite de France , wie es z.B. British Energie ergangen ist, aufgekauft zu werden. Der größte spanische Energielieferant, Endesa, wurde von dem ital. Energiekonzern Enel aufgekauft und dieser diktiert spanischen Haushalten die Strompreise.“


Schweden setzt aber auch voll auf Atomkraft, da braucht man sich nichts vorzumachen.
Ist ja auch praktisch, wenn mal was in die Hose geht, leidet nicht nur die Bevölkerung, sie zahlt auch noch dafür.
Das wäre, wenn es Wettbewerb gäbe theoretisch anders bei uns, de facto zahlen wir natürlich auch dafür, dass die Strompreise künstlich schön hochgehalten werden.

Vermutlich sahnt der Staat kräftig ab, das tut er bei den absurdesten Sachen, die Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft klappt so gesehen schon ganz gut. Waffengeschäfte, Glückspiele, Tabaksteuern, Alkohol, Pharmalobbyismus. Nun haben die Energiekonzerne der Politik offenbar mal gezeigt wo die Grenzen der politischen Einflussnahme liegt, schön, wissen wird endlich, wer unser Land regiert, hat doch auch was.

Zitat:
„M.E. hat ein Staat Verantwortung für ausreichende und akzeptable (bezahlbare) Energieversorgung der Bürger zu übernehmen. Diese Verantwortung kann nicht so verramscht werden wie Funknetze für Handies o.a.“


Sollte man meinen, aber offensichtlich ist der Zug hier längst abgefahren.

Gruß,

Carsten
ete
ete
Macht mit , es gibt noch freie Plätze für den 18.09!!