swetty
Heyy Leute. Bin neu in diesem Forum und hab gleich mal eine Frage.
Also ich habe einen Text von meiner Lehrerin bekommen, den wir lesen und verstehen sollen. Einen von Martin Heidegger "Gerede". Und den ersten Absatz verstehe ich schon so einigermaßen, doch da es in der Philosophie ja so viele verschiedene Übersetzungen einer Sache gibt, würde ich gern wissen, welche nun die Richtige ist. Außerdem sind mir die anderen drei Absätze verstehe ich auch ganz gut, aber nicht wirklich Alles.
Ich habs mal kopiert:
Gemäß der durchschnittlichen Verständlichkeit, die in der beim Sichaussprechen gesprochenen Sprache schon liegt, kann die mitgeteilte Rede weitgehend verstanden werden, ohne daß sich der Hörende in ein ursprünglich verstehendes Sein zum Worüber der Rede bringt. Man versteht nicht so sehr das beredete Seiende, sondern man hört schon nur auf das Geredete als solches. Dieses wird verstanden, das Worüber nur ungefähr, obenhin; man meint dasselbe, weil man das Gesagte gemeinsam in derselben Durchschnittlichkeit versteht.
(...)Und weil das Reden den primären Seinsbezug zum beredeten Seienden verloren bzw. nie gewonnen hat, teilt es sich nicht mit in der Weise der ursprünglichen Zueignung dieses Seienden, sondern auf dem Wege des Weiter- und Nachredens. Das Geredete als solches zieht weitere Kreise und übernimmt autoritativen Charakter. Die Sache ist so, weil man es sagt.
(...)Das Gerede ist die Möglichkeit, alles zu verstehen ohne vorgängige Zueignung der Sache. Das Gerede behütet schon vor der Gefahr, bei einer solchen Zueignung zu scheitern. Das Gerede, das jeder aufraffen kann, entbindet nicht nur von der Aufgabe echten Verstehens, sondern bildet eine indifferente Verständlichkeit aus, der nichts mehr verschlossen ist.
(...)Das Gerede ist sonach von Hause aus, gemäß der ihm eigenen Unterlassung des Rückgangs auf den Boden des Beredeten, ein Verschließen.
Dieses wird erneut dadurch gesteigert, daß das Gerede, darin vermeintlich das Verständnis des Beredeten erreicht ist, auf Grund dieser Vermeintlichkeit jedes neue Fragen und alle Auseinandersetzung hintanhält und in eigentümlicher Weise niederhält und retardiert.
Und so übersetzt:
Weil die Sprache jedem gut verständlich ist, kann die Rede weitgehend verstanden werden, ohne dass sich der Hörende in ein Wesen verwandelt, das davon nichts kapiert (z.B. ein Neandertaler). Man versteht den Inhalt der Rede nicht, also prägt sich diesen nicht ein, sondern man hört ihr einfach nur zu (z.B. geht ins rechte Ohr rein und zum linken wieder raus). Das wird verstanden, doch das Wichtigste nur ungefähr, außerdem; meint man das selbe, weil alle sowieso gleich viel von der Rede verstehen.
Vielleicht ist das ja TOTAL falsch, aber so habe ich das verstanden. Natürlich hab ich auch viele andere Übersetzungen davon 'erfunden', aber diese hier macht am meisten sinn finde ich.
Danach versteh ich nicht mehr so 'viel', also bitte helft mir zu guten lösungen
Danke sehr schon mal und sorry für die Rechtschreibfehler
Also ich habe einen Text von meiner Lehrerin bekommen, den wir lesen und verstehen sollen. Einen von Martin Heidegger "Gerede". Und den ersten Absatz verstehe ich schon so einigermaßen, doch da es in der Philosophie ja so viele verschiedene Übersetzungen einer Sache gibt, würde ich gern wissen, welche nun die Richtige ist. Außerdem sind mir die anderen drei Absätze verstehe ich auch ganz gut, aber nicht wirklich Alles.
Ich habs mal kopiert:
Gemäß der durchschnittlichen Verständlichkeit, die in der beim Sichaussprechen gesprochenen Sprache schon liegt, kann die mitgeteilte Rede weitgehend verstanden werden, ohne daß sich der Hörende in ein ursprünglich verstehendes Sein zum Worüber der Rede bringt. Man versteht nicht so sehr das beredete Seiende, sondern man hört schon nur auf das Geredete als solches. Dieses wird verstanden, das Worüber nur ungefähr, obenhin; man meint dasselbe, weil man das Gesagte gemeinsam in derselben Durchschnittlichkeit versteht.
(...)Und weil das Reden den primären Seinsbezug zum beredeten Seienden verloren bzw. nie gewonnen hat, teilt es sich nicht mit in der Weise der ursprünglichen Zueignung dieses Seienden, sondern auf dem Wege des Weiter- und Nachredens. Das Geredete als solches zieht weitere Kreise und übernimmt autoritativen Charakter. Die Sache ist so, weil man es sagt.
(...)Das Gerede ist die Möglichkeit, alles zu verstehen ohne vorgängige Zueignung der Sache. Das Gerede behütet schon vor der Gefahr, bei einer solchen Zueignung zu scheitern. Das Gerede, das jeder aufraffen kann, entbindet nicht nur von der Aufgabe echten Verstehens, sondern bildet eine indifferente Verständlichkeit aus, der nichts mehr verschlossen ist.
(...)Das Gerede ist sonach von Hause aus, gemäß der ihm eigenen Unterlassung des Rückgangs auf den Boden des Beredeten, ein Verschließen.
Dieses wird erneut dadurch gesteigert, daß das Gerede, darin vermeintlich das Verständnis des Beredeten erreicht ist, auf Grund dieser Vermeintlichkeit jedes neue Fragen und alle Auseinandersetzung hintanhält und in eigentümlicher Weise niederhält und retardiert.
Und so übersetzt:
Weil die Sprache jedem gut verständlich ist, kann die Rede weitgehend verstanden werden, ohne dass sich der Hörende in ein Wesen verwandelt, das davon nichts kapiert (z.B. ein Neandertaler). Man versteht den Inhalt der Rede nicht, also prägt sich diesen nicht ein, sondern man hört ihr einfach nur zu (z.B. geht ins rechte Ohr rein und zum linken wieder raus). Das wird verstanden, doch das Wichtigste nur ungefähr, außerdem; meint man das selbe, weil alle sowieso gleich viel von der Rede verstehen.
Vielleicht ist das ja TOTAL falsch, aber so habe ich das verstanden. Natürlich hab ich auch viele andere Übersetzungen davon 'erfunden', aber diese hier macht am meisten sinn finde ich.
Danach versteh ich nicht mehr so 'viel', also bitte helft mir zu guten lösungen
Danke sehr schon mal und sorry für die Rechtschreibfehler