flourished Rose
Hallo an alle
Der folgende Beitrag wurde von mir in meinem engeren Kreis veroeffentlicht, weswegen er leicht ausfuerlich formuliert ist und eine
gewisses Mass an Subjektivitaet enthaelt. Er beschreibt Prozess sowie
Wandel.
Ich wuerde alle die sich interessieren darum bitten ihre Gedanken frei
zu aeussern. Besonders bitte ich um Kritik
---------------------------------------------------------------------------
Frueher unterschied ich zwischen der Liebe zu meiner Familie,
besonders die zur meiner kleinen Schwester, der Liebe zu meinen
Freunden, und der Liebe einer Frau gegenueber die ich auch mit der
Sexualitaet verband. Ich definierte das Wort Liebe mit meinem
Verhalten und bildete diese 3 Kasten, wobei jede Kaste einen eigenen
Wert besass. Diese Entfremdung, nicht die des Wortes Liebe, sondern
des damit gemeinten Sachverhaltes, machte mich unfruchtbar fuer
dieses menschliche Erlebnis.
Doch wie entfremdete ich mich ihr? Dadurch das ich versuchte Liebe
zu kategorisieren, zu kontrollieren und sie in meine kleine Welt zu
verfrachten, minderte ich sie. Deswegen war es mir nur
eingeschraenkt moeglich "zu lieben".
Folgende Worte Karl Marxs haben mich am Anfang stutzig
gemacht: "Die Menschen sollen nicht darueber nachdenken was sie
tun sollen, sondern was sie sind."
Diese Worte lassen sich Anhand folgenden Beispieles erklaeren. Ein
einem nahestehender Mensch bekennt sich zum ersten Mal zur tiefen
Sympathie die er empfindet. Dieser Mensch der ueberlegt was er tun
soll, also im Grunde genommen was sich fuer ihn und nach seinen
eigenen Massstaeben am meisten lohnt, sein Verhalten anpasst, ist der
der eine Maske traegt, jemand der nicht ist sondern hat - ein Image.
Der Mensch der ist steht im Einklang mit seinen Gefuehlen; er reagiert
gemaess seinem Sein, den Gefuehlen und Gedanken die er empfindet.
Das soll bedeuten das wenn man sich selbst begrenzt, das Erleben
stark eingeschraenkt werden kann. Falls eine Begrebzung vorhanden
ist sollte sie aufgeloest werden.
Wen ihr davon ausgeht das ich erkannt habe wo ich mich
eingeschraenkt habe, und darauf vertraut das dieser Eingriff in meine
Natur behoben wurde, koennt ihr eventuell einen "Wert" meinen
Worten anerkennen.
Mitlerweile sage ich nicht mehr "ich habe geliebt" sondern "ich liebte".
Dies ist kein semantischer Unterschied. Es hat mit den zwei
verschiedenen Existenzweisen zu tun die ich erlebt habe. Bei der ersten
Variante wollte ich alles besitzen und fuehle mich trotzdem leer. Bei der
zweiten bin ich was ich bin, und bin nicht etwa das was ich habe. Ich
werde also mein Erleben der zweiten Variante darstellen:
Liebe ist ein Unikat und kann nicht weiter eingeschraenkt werden, sie
wird erlebt und nicht empfunden. Sie wird von dem breitesten
Spektrum positiver menschlicher Gefuehle begleitet. Sie ist in der Natur
des Menschen verwurzelt; man kann ihre Notwendigkeit erkennen
wenn man aufrichtig in sich hinein horcht. Sexualitaet ist sekundaer
und nicht zwingend notwendig. Sie ist der Schluessel zum allseits
bekanntem "well-being" also "Wohl-sein".
Der folgende Beitrag wurde von mir in meinem engeren Kreis veroeffentlicht, weswegen er leicht ausfuerlich formuliert ist und eine
gewisses Mass an Subjektivitaet enthaelt. Er beschreibt Prozess sowie
Wandel.
Ich wuerde alle die sich interessieren darum bitten ihre Gedanken frei
zu aeussern. Besonders bitte ich um Kritik
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Frueher unterschied ich zwischen der Liebe zu meiner Familie,
besonders die zur meiner kleinen Schwester, der Liebe zu meinen
Freunden, und der Liebe einer Frau gegenueber die ich auch mit der
Sexualitaet verband. Ich definierte das Wort Liebe mit meinem
Verhalten und bildete diese 3 Kasten, wobei jede Kaste einen eigenen
Wert besass. Diese Entfremdung, nicht die des Wortes Liebe, sondern
des damit gemeinten Sachverhaltes, machte mich unfruchtbar fuer
dieses menschliche Erlebnis.
Doch wie entfremdete ich mich ihr? Dadurch das ich versuchte Liebe
zu kategorisieren, zu kontrollieren und sie in meine kleine Welt zu
verfrachten, minderte ich sie. Deswegen war es mir nur
eingeschraenkt moeglich "zu lieben".
Folgende Worte Karl Marxs haben mich am Anfang stutzig
gemacht: "Die Menschen sollen nicht darueber nachdenken was sie
tun sollen, sondern was sie sind."
Diese Worte lassen sich Anhand folgenden Beispieles erklaeren. Ein
einem nahestehender Mensch bekennt sich zum ersten Mal zur tiefen
Sympathie die er empfindet. Dieser Mensch der ueberlegt was er tun
soll, also im Grunde genommen was sich fuer ihn und nach seinen
eigenen Massstaeben am meisten lohnt, sein Verhalten anpasst, ist der
der eine Maske traegt, jemand der nicht ist sondern hat - ein Image.
Der Mensch der ist steht im Einklang mit seinen Gefuehlen; er reagiert
gemaess seinem Sein, den Gefuehlen und Gedanken die er empfindet.
Das soll bedeuten das wenn man sich selbst begrenzt, das Erleben
stark eingeschraenkt werden kann. Falls eine Begrebzung vorhanden
ist sollte sie aufgeloest werden.
Wen ihr davon ausgeht das ich erkannt habe wo ich mich
eingeschraenkt habe, und darauf vertraut das dieser Eingriff in meine
Natur behoben wurde, koennt ihr eventuell einen "Wert" meinen
Worten anerkennen.
Mitlerweile sage ich nicht mehr "ich habe geliebt" sondern "ich liebte".
Dies ist kein semantischer Unterschied. Es hat mit den zwei
verschiedenen Existenzweisen zu tun die ich erlebt habe. Bei der ersten
Variante wollte ich alles besitzen und fuehle mich trotzdem leer. Bei der
zweiten bin ich was ich bin, und bin nicht etwa das was ich habe. Ich
werde also mein Erleben der zweiten Variante darstellen:
Liebe ist ein Unikat und kann nicht weiter eingeschraenkt werden, sie
wird erlebt und nicht empfunden. Sie wird von dem breitesten
Spektrum positiver menschlicher Gefuehle begleitet. Sie ist in der Natur
des Menschen verwurzelt; man kann ihre Notwendigkeit erkennen
wenn man aufrichtig in sich hinein horcht. Sexualitaet ist sekundaer
und nicht zwingend notwendig. Sie ist der Schluessel zum allseits
bekanntem "well-being" also "Wohl-sein".