Definition von Liebe

flourished Rose
@Cornak

Besaesse der Mensch eine Natur, und waere Liebe in dieser verwurzelt so koennte man die tiefgruendigsten gemeinsamen Nenner finden.
Daran glaube ich.


@ete

Sehr interessant! Danke.


@Raoul

Mit der von mir gezogenen Grenze wollte ich mich von dem Klischee der
extremen Gefuehle trennen. Also das man nur liebt wenn man masslos
fuehlt. Ich fuehle die Art von Liebe die ich als solche versuche zu
beschreiben nicht in mir, ich erlebe sie jedoch kollektiv; ich bin ruhig,
freundlich, kontaktfreudig, fuehle mich gleichwertig bzw. bin ich nicht
misstrauisch, agressiv, unfreundlich. Ich fange an meine Mitmenschen
wirklich zu verstehen, die Welt und die Dinge durch ihre Augen zu
sehen.
Raoul
Das freut mich sehr für Dich, und machst Du mich wirklich sehr neugierig darauf, bei Gelegenheit ausführliches zu erfahren darüber, wie Du Deine Mitmenschen verstehst und die Welt durch ihre Augen betrachtest.
flourished Rose
@Raoul

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht wie ich es ausführlich erklären könnte, ich
kann es nicht. Ich kann mich nur auf ein paar Dinge beziehen: Ich habe
eingesehen das die Menschheit nicht aus zahllosen Individualisten besteht
, sondern aus sich ähnelden Charakteren. Wenn man sich selbst dann nicht
als "besser" oder "richtiger" empfindet ist man offen für die Art/Sichtweise seiner
Mitmenschen. Ich glaube an die Menschen, das bedeutet ich glaube daran, dass
jeder Mensch irgendwo etwas besseres hat was mich wachsen lässt. Wenn man
sich von Vorurteilen befreit und seinem Mitmenschen egal welchem Status nähert,
ob Bettler oder Politiker, ohne sich vorher Gedanken zu machen wie man diesen
Menschen ausnutzen kann für das eigene Wohl, ist es einfach ein anderes
Erleben. Ich möchte mich auch nicht in das Licht des aussergewöhnlichen rücken,
nur ist die Zahl der Menschen die "sind" und nicht "haben" heutzutage laut Fromm
gering, ein Fakt der mich in meinem Leben ausgegrenzt hat und von dem Ich erst
seit eineinhalb Jahren wirklich etwas habe.
Raoul
Lieber flourished Rose!

Deine Sicht und Standortsbestimmung finde ich sehr schön und einleuchtend; es gibt ein allen Menschen gemeinsames Wesen, aus dem jeder seine wahre Menschlichkeit beziehen könnte. Leider sind es wirklich nur verschwinden wenige, denen aufgrund ihrer unberechenbaren Kindheitsumstände gelang, die Verbindung zu dem eigentlich Göttlichen am Menschen nicht ganz abbreissen zu lassen, den verbliebenen kleinen Rest nutzend, es nach und nach wieder zu befreien, indem sie sich einsetzen für die, die noch nicht so weit sind auf dem Weg zurück vom Haben ins Sein.
flourished Rose
@Raoul

Ich danke dir. Ich würde es allerdings mit "zu dem eigentlich menschlichem am
Menschen" formulieren, wegend er Entfremdung.

Zitat:
es nach und nach wieder zu befreien, indem sie sich einsetzen für die, die
noch nicht so weit sind auf dem Weg zurück vom Haben ins Sein.


Ich kann als wandelndes Essay bezeichnet werden Freude Mein Problem ist allerdings
das ich anderen Menschen nicht meine Ansichten als Dogma nahe bringen möchte,
sondern als dynamisches Gedankenkonstrukt. Ich glaube das eine kranke
Gesellschaft kranke Menschen produziert. Diese zeigen der Gesellschaft ihre
Fehler, sie sind der Beweis das sich etwas ändern muss. Aus meiner tiefsten
Überzeugung heraus glaube ich das ich jemand bin der der Gesellschaft sehr viel
geben kann, worauf ich mein Leben lang darauf hin arbeiten werde. Das ist mein
Platz in der Gesellschaft.
Raoul
Was meinst Du mit der "Entfremdung", bzw. welches ist nach Deiner Ansicht der Unterschied zwischen dem Göttlichen und dem eigentlich Menschlichen am Menschen?

Zitat:
Ich glaube das eine kranke Gesellschaft kranke Menschen produziert

Interessant, kranke Menschen sind demnach also ein Produkt ihrer kranken Eltern, Staat, Kirche, Schulsystem usw. Wie wurde diese "Gesellschaft" krank Deiner Meinung nach?
flourished Rose
Zitat:
Original von Raoul
Was meinst Du mit der "Entfremdung", bzw. welches ist nach Deiner Ansicht der Unterschied zwischen dem Göttlichen und dem eigentlich Menschlichen am Menschen?


Ich meine damit das man sich von dem eigenen Ich entfremdet. Es ist
ein Gefuehl als ob etwas fremdes in einem selbst eingepflanzt worden
ist. Das Goettliche hoert sich so fern, so unerreichbar an, wohingegen
das Menschliche eine Natuerlichkeit, ein schon Vorhandensein in sich birgt.

Zitat:
Original von Raoul
Interessant, kranke Menschen sind demnach also ein Produkt ihrer kranken Eltern, Staat, Kirche, Schulsystem usw. Wie wurde diese "Gesellschaft" krank Deiner Meinung nach?


Durch negative bis boesartige Entscheidungen. Ich glaube das alle
Taten die ein Mensch mitbekommt ihn beeinflussen, dadurch das er sie
bewusst sowie unbewusst verwertet. Wie die Information interpretiert
wird liegt aber ganz beim Interpreten, weswegen die meisten
Menschen trotz minderwertiger Erziehung fuer ihre Entscheidungen die
Verantwortungen tragen. Es muss nicht notwendigerweise ein
schlechter Mensch enstehen wenn die Gesellschaft krank ist, jedoch ist
es wahrscheinlicher. Wir werden und wurden schliesslich nicht nur von
den jetzt stattfindenden Ereignissen beeinflusst, sondern auch von den
schon stattgefundenen wie den beiden Weltkriegen. Das bedeutet
das eine falsche Entscheidung jetzt in 40 Jahren Krieg ausloesen kann.
Deswegen ist die Loesung fuer die Menschheit ein Strang von positiven
Entscheidungen.
Raoul
Zitat:
Ich meine damit das man sich von dem eigenen Ich entfremdet. Es ist ein Gefuehl als ob etwas fremdes in einem selbst eingepflanzt worden ist. Das Goettliche hoert sich so fern, so unerreichbar an, wohingegen das Menschliche eine Natuerlichkeit, ein schon Vorhandensein in sich birgt.

Ich glaube, das verstehen zu können, denn beim "einpflanzen" denkst Du wahrscheinlich an jenen Gottesbegriff, der den Kindern wider ihren Willen von Außen angelernt oder anerzogen wird, oder?

Zitat:
Zitat:
Wie wurde diese "Gesellschaft" krank Deiner Meinung nach?
Durch negative bis boesartige Entscheidungen.(..) Wir werden und wurden schliesslich nicht nur von den jetzt stattfindenden Ereignissen beeinflusst, sondern auch von den schon stattgefundenen wie den beiden Weltkriegen. Das bedeutet das eine falsche Entscheidung jetzt in 40 Jahren Krieg ausloesen kann. Deswegen ist die Loesung fuer die Menschheit ein Strang von positiven Entscheidungen.

Ja, dem kann ich mich anschließen, aber um sicher zu gehen, frage ich lieber nach: Meinst Du mit den "negativen Entscheidungen" auch Irrtümer, die zwar gut gemeint gewesen sein mögen, aber eben die genannten Folgen hatten? Das "bösartige" müsstest Du mir bitte genauer darzulegen versuchen; ich verstehe unter bösartig bislang etwas Krankhaftes, das - so weit für mich logisch scheint - nur durch einen ersten schweren Irrtum in die Welt gesetzt worden sein kann. Die dafür verantwortlichen Menschen waren demnach ausschließlich gut, bzw. gesund, unsere kranke Gesellschaft versehentlich erzeugend.
flourished Rose
Ja, mitunter auch, aber nicht nur! Ich beziehe mich auf alles was der
Mensch im Laufe seines Lebens nicht lernt, sondern bedingungslos
akzeptieren muss, also alles was einem als Dogma aufgezwungen wird.


Ja auch versehentlich getroffene negative Entscheidungen.


Der Mensch soll ja ein soziales Wesen sein, das bedeutet das er mit
anderen klar kommen muss, was den Altruismus als eine Notwendigkeit
erscheinen laesst. Diese Entfremdung vom Altruismus ist z.B. fuer mich
eine dieser Ansichten die man aufgezwungen bekommt. Es gibt nur
sehr wenige wirklich boese Menschen auf der Welt die wissen das das
was sie tun falsch ist, es jedoch trotzdem tun weil sie sich zur Bosheit
entscheiden und nicht versuchen das irgendwie zu rechtfertigen.

Wer zwingt denn den Massen seinen Willen auf, wer kommt auf die
Idee Kriege zu fuehren? Der einfache Bauer der einfach nur seine
Familie durch den Winter bringen will? Nein, die Fuehrer einer
Gesellschaft. Sind diese Fuehrer Egomanen und in meinem
Sinn "entfremdet", beeinflussen sie die Menschen negativ. Wenn sich
dann die Mehrheit der Menschen auch beeinflussen laesst so entsteht
eine kranke Gesellschaft mit der Tendenz immer kranker zu werden.
Raoul
Zitat:
Ja, mitunter auch, aber nicht nur! Ich beziehe mich auf alles was der Mensch im Laufe seines Lebens nicht lernt, sondern bedingungslos akzeptieren muss, also alles was einem als Dogma aufgezwungen wird.

OK Wenn dass die einzige Möglichkeit wäre, dem Gottesbegriff eine Bedeutung beizumessen, würde ich statt seiner wohl auch das "eigentlich Menschliche am Menschen" bevorzugt haben. Ich meinte aber mit dem Göttlichen keine dem Menschen aufgezwungenen, ihm durch andere Menschen von Außen "eingepflanzten" Werte, sondern das ihm angeborene, naturgegebene Wesen, dessen ungehinderte Entfaltung ihn auch fähig zur selbstlosen Liebe machen würde. Anscheinend verwenden wir nur zwei verschiedene Worte für das selbe...

Zitat:
Es gibt nur sehr wenige wirklich boese Menschen auf der Welt die wissen das das was sie tun falsch ist, es jedoch trotzdem tun weil sie sich zur Bosheit entscheiden und nicht versuchen das irgendwie zu rechtfertigen.

Demnach müsste ein erster Irrtum dazu geführt haben, dass das Kranke (Böse) in die Welt eintrat, wobei der Unterschied ist: Ein bloßer Irrtum kann durch Einsicht sofort korrigiert werden, für die Menschen aber, die unter den Bedingungen des vielleicht vor Jahrtausdenden begangenen, von einer Generation zur nächsten 'vererbten' Irrtums aufwuchsen und dadurch krank (gemacht) wurden, ist es bei weitem nicht so einfach. Beispiel: Jemand, der durch seine Kindheitsumstände zum Kettenraucher gemacht wurde, kann heutzutage wissen, dass solches Tun krankhaft bzw. böse ist (sowohl schädlich für ihn selbst als auch seine Umgebung), es aber dennoch, obwohl er gerne wollte, nicht lassen.
kämpfer der sonne
entwickelt sich die liebe erst einmal in uns, so öffnet sie unseren geist und lässt uns die wirklichkeit besser erkennen und dementsprechend zu handeln. da wir von primitiven tieren abstammen muss sich die liebe erst entwickeln, das ist ganz natürlich, so wie die reife erst am schluß eines wachstums stat finden kann.

wer also das richtige tut, der entfaltet die liebe automatisch, doch es gibt gegenkräfte, denn die gesellschaft ist noch sehr primitiv und tut alles um seinen primitiven zustand beizubehalten, es ist also schwer gegen dummheit anzukämpfen un dzu bestehen. doch mit der zeit und erfahrungen lernt man wie man sich durchsetzt und seinen eigeen weg findet und darum macht die liebe stark. die liebe ist die stärkste kraft der welt und sehr mächtig und darum werden ndiejenigen, die damit umzugehen verstehen sie auch beherrschen können, alle anderen nutzen lediglich den begriff um andere zu manipulieren und zu beherrschen. also wenn jemand sich befreien will von fremdherrschaft und manipulation ist es einfach das vernünftigste sich zu entwickjeln und wer sich entwickelt der muss zwangläufig zu erkenntnis der liebe gelangen, weil sie das ziel und der zweck unseres lebens ist. wer keine liebe in sich hat führt ein raltiv sinnloses leben.
ich sage mal, die einen leben und die anderen verleben ihr leben nur und somit nicht herr ihres selbst.

was die liebe ist kann ich zwar erklären, doch es wird keiner verstehen, wenn er sich nicht öffnet.

aber primitvität verschliesst sich grundsätzlich und leider ändert sich das meist nur, wenn es zu einer katastrophe gekommen ist, sprich einer lebenskrise, dann wachen die meisten erst auf.

noch eins, wer liebe in sich hat, der kann schwerer getäuscht werden....

die liebe macht mich zu einem wersen der liebe und was ist einw esen der liebe?

ein engel....

das bedeutet dass ich ein teil von gott bin, eben ein teil der liebe.

ich bin gott.

weil gott aus mir sprechen kann.

hat aber nichts mit dem ganzen religiösen firlefanz zu tun.

vielleicht verssteht ihr mich irgendwann einmal,wenn ihr euch selber verstanden habt und die liebe in euch entdeckt habt, denn sie ist im kein in allen wesen, sie wartet nur darauf gefunden zu werden, so wie gott in uns ist und dadurch dass wir lernen seine sprache zu sprechen in der liebe kann gott in uns lebendig werden.

gott ist die liebe......
flourished Rose
@Raoul

Ich glaube das das Böses in uns steckt un jederzeit und auch unter einer gesunden
Gesellschaft entstehen kann. In einer gesunden Gesellschaft ist die Entscheidung
für die Bosheit sehr viel schwerer.

@kds

Ich verstehe dich. Bis auf den Teil mit Gott. Erkläre mir bitte was du mit dem Begriff
Gott meinst.
flourished Rose
@Raoul

Was verstehst due eigentlich unter dem göttlichem im Menschen?
Raoul
Unter dem Göttlichen verstehe ich keine dem Menschen aufgezwungenen, ihm durch andere Menschen von Außen - wie Du sagtest - "eingepflanzten" Werte, sondern das ihm angeborene, naturgegebene Wesen. So gesehen kommt also jedes Kind als wahrhaftiges Gottes Ebenbild zur Welt, nur hängt es eben von seinen erwachsenen Bezugspersonen ab, dass das Göttliche sowohl dem Körper als auch dem Geiste und der Seele nach zu seiner vollen Entfaltung gelangt. Es ist nämlich so, dass jeder einzelne der Aspekte in dieser Heiligen Dreifaltigkeit nach einer je eigenen Art von Nahrung verlangt, was die Menschheit aber nicht schon immer wusste, einen fatalen Fehler begehend, durch den unsere Erde in ein "Tränental" verwandelt wurde....


.
HaJo51
Zitat:
Original von Raoul
Unter dem Göttlichen verstehe ich keine dem Menschen aufgezwungenen, ihm durch andere Menschen von Außen - wie Du sagtest - "eingepflanzten" Werte, sondern das ihm angeborene, naturgegebene Wesen. So gesehen kommt also jedes Kind als wahrhaftiges Gottes Ebenbild zur Welt, nur hängt es eben von seinen erwachsenen Bezugspersonen ab, dass das Göttliche sowohl dem Körper als auch dem Geiste und der Seele nach zu seiner vollen Entfaltung gelangt.

Hallo Raoul!

Gegen das 'Der Mensch ist das Ebenbild Gottes' spricht doch eigentlich die vielseits (u. a. von den kirchlichen Institutionen) postulierte 'Erbsünde' (seitens der Menschheit und seitens der Natur).

Zumindest habe ich die - die Erbsünde betreffenden - Aussagen der Kirchen stets so interpretiert, dass die Erbsünde bei jedem Mensch quasi schon in den Genen drin ist.
Das ein Mensch gleichzeitig ein ''Ebenbild Gottes' sei und der 'Erbsünde' anheim gestellt ist, widerspricht sich doch, finde ich.

Gruß von HaJo51
(der keiner Religionsgemeinschaft angehört)
kämpfer der sonne
Zitat:
Original von flourished Rose
@kds

Ich verstehe dich. Bis auf den Teil mit Gott. Erkläre mir bitte was du mit dem Begriff
Gott meinst.


gott ist für mich ein geist(kein gespenst!)
Raoul
Zitat:
. Das ein Mensch gleichzeitig ein ''Ebenbild Gottes' sei und der 'Erbsünde' anheim gestellt ist, widerspricht sich doch, finde ich.

Ja, das ist ein grotesker Widerspruch, er stammt allerdings aus den Federn der Theologie, nicht von mir. Ich sprach lediglich davon, dass der Mensch als wahrhaftiges Ebenbild Gottes geboren wird und sich das Göttliche nur dann weiter naturgemäß entfaltet, wenn es dem Geiste, dem Körper und der Seele nach in jeweils angemessener Weise vesorgt wird, andernfalls den Menschen in ein leidensvolles Zerrbild seiner eigentlichen Bestimmung verwandelnd.
kämpfer der sonne
gott ist kein mensch, aber der mensch vermenschlicht gott, weil er zu wenig fantasie hat.
Unwichtig
„Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben
in Christus Jesus, unsrem Herrn.“ (Römer 6,23)

Das ist Liebe.
Qu_ner
@Unwichtig
Zitat:
Denn der Tod ist der Sünde Sold

Welche Sünden und wieviele muß ich machen, um den Sold zu bekommen?