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| Original von Shamatic Auch der Begriff "Wachstum des Systems" ist so allumfassend und nebulös, dass damit gesellschaftliche Zusammenhänge eher mystifiziert als begreiflich werden. Solange man also eine so mystifizierende Sprache verwendet, kann nicht angemessen kritisiert werden, da der Gegenstand selbst verfehlt wird bzw. die gesellschaftlichen (inbesondere politisch-ökonomischen) Verhältnisse in ihrer Gesamtheit und ihrer Geschichtlichkeit. |
Genau. Und gerade solche 'Bausteine' im Fundament einer Argumentation zu verwenden, macht einen weiteren Überbau nicht konsistenter.
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| So fällt auch die falsche Frage weg, ob der "Einzelne" sich ändern muss oder "die Gesellschaft", weil hier beide als separate Entitäten gedacht werden, die unvermittelt neben einander stünden. |
Stimmt, aber ich bringe nicht mit jeder Frage meine Ansicht ein, sondern sehe manche Fragen eher als Werkzeug zum Diskutieren und Bewusstwerden wichtiger Aspekte, solcher z.B., wie Du sie hier herausgearbeitet hast, das finde ich bereichernd.
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| Das Postulat einer "radikalen seelischen Veränderung" sieht dieses dialektische Verhältnis nicht, nämlich die Wechselwirkung zwischen "Individualität" und "Gesellschaft", das man mit dem Begriff der "Vergesellschaftung" umreißen könnte, um die Prozesshaftigkeit und Dynamik zu betonen. So werden auch alle überhistorisch gedachten Substanzen/Begriffe d.h. Wesensphilosophien aufgelöst, wie bei Fromm die "seelische Veränderung", die als rein "innere" Transformation gedacht wird etc. pp. |
Zustimmung.
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