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Original von Kyodai
Welche Sprache dient der Um/Beschreibung der Gedanken eigentlich am besten? Ich frage mich, welches Vokabular am umfangreichsten ist ... altgriechisch?
Gilt die Kunst als Sprache, bzw existieren andere, detailgetreuere Möglichkeiten sich auszudrücken? |
Aus der Sicht des Vokabularumfanges kommen die antiken Sprachen
m.E. schlechter weg als die modernen westeuropaeischen Sprachen.
Die antiken Sprachen waren unbeholfene Bauernsprachen im Vergleich
zu den modernen Sprachen.
Letztere haben sich durch Bedeutungserweiterung der Begriffe und
Mischung mit anderen Sprachen verwandter Kulturkreise bereichert und erweitert
(Fremdwoerterschatz; der Preuszische Koenig Friedrich II.(d.Gr.) hatte
regen Kontakt zu d. franz. Philosophen Voltaire u. favorisierte d. franz. Sprache).
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Die dtsch. Sprache scheint nach einer Aeuszerung des franz. Philosophen
Jean Paul Sartre besonders gut fuer die Philosophie geeignet zu sein
(bezeichnen sich doch die Dtschen selbst gern als Volk der Dichter u. Denker :-))
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Die Kunst kann in gewisser Hinsicht mit einer Aussage
in Verbindung gebracht werden.
Und haeufig hoert man die eher ironische Frage:
"Was will uns der Kuenstler mit seinem Kunstwerk sagen".
Die Umsetzung in Sprache trifft aber der Kunstbetrachter
(verschiedene Betrachter, verschiedene Auffassungen u. Aussagen;
nur nicht eindeutig sondern verschieden).
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In der Regel fuehrt der Kuenstler aber eher Selbstgespraeche,
wenn er seine inneren Empfindungen in seinem Kunstwerk zum Ausdruck bringt.
Ich und Mich sind im Gespraeche, da stoert ein Dritter nur (Nietzsche, "Zarathustra")
Ich wuerde nun verneinen, dass Kunst eine Ersatzsprache ist.
Kunst beschaeftigt sich mit dem Nichts :-))