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| Sind die Menschen wirklich schon so weit manipuliert, dass sie an Umgestaltungen in epochaler Form nicht mehr glauben? |
Na ja, in der Philosophie der Moderne angefangen mit Friedrich Nietzsche und "der ewigen Wiederkehr des ewig Gleichen", wird häufig die Auffasung artikuliert, dass die Motive der Vergangenheit sich in der Zukunft wiederholen. Meiner Meinung nach lassen sich trotzdem sehr wahrscheinliche Tendenzen für die nähere Zukunft und zumindest wahrscheinliche Tendenzen für die entferntere Zukunft erkennen, wenn wir uns ganz pragmatisch (pragmatische Ansätze sind typisch für die Philosophie unserer Gegenwart) unsere nähere Vergangenheit und aktuelle Gegegenwart anschauen.
Um "die Wiederkehr des ewig Gleichen" zu verlassen braucht es einen Fortschrittsgedanken. Wo findet sich ein Fortschritt in unserer Zeit? Wir sehen diesen wohl im Technologisch/Wissenschaftlichen Bereich.
Was spricht für "die Wiederkehr des ewig gleichen?" Nicht wenig.
Zunächst ein mal unsere vererbten Eigenschaften. Wir sind zu einem gewissen Grad das dierekte Ergebniss der Gene unserer Eltern. Außerdem besitzt jeder Mensch gewisse Uhrinstinkte, von denen sein Fühlen und Handeln beeinflusst wird.
Dann die Sprache/Kultur/unser soziales Umfeld in der wir groß werden. Wir bestimmen unsere Familie ganauso wenig, wie unsere Sadt oder unseren Staat, indem wir hineingeboren sind.
Aus diesen Tatsachen heraus lassen sich Entwicklungen erklären und auf zukünftige Entwicklungen schließen.
Durch das Fortschreiten von Technologie und Wissenschaft wird eine immer exaktere und auf unsere Zielsetzung optimiertere Auseineandersetzung mit unserer Umgebung ermöglicht.
Durch die Ausbeutung der Ressurcen der Natur, die für die Technik benötigt werden und dann wieder eine effizientere aber auch flächendeckendere Ausbeutung dieser vorantreibt, entstehen Engpässe der Ressourcen, welche kriegerische Auseinandersetzungen in der Zukunft wahrscheinlicher machen.
DieTendenz in der Welt führt uns meiner Meinung nach dennoch in Richtung Verständigung und Frieden. Durch die Fortschreitende Technologiesierung werden die Kommunikativen Netze weiter Ausgebaut (Globalisierung). In einen System wo Komunikation herscht entsteht Gedankenaustausch, es herscht Meinungsvielfalt, also Diskusion und Meinungsverschiedenheit, aber auch grundlegender Konsenz, über bestimmte Fragen und Weltanschauungen oder Vereinbarungen. Diese Konsenze sind meiner Meinung nach dominant gegenüber aller Meinungsverschiedenheiten, weil wir die gleichen Vorfahren haben und weil wir auch die gleichen Instinkte in uns haben. Wenn zu diesen Punkten dann auch noch die Verständigung auf eine Sprache hinzukommen (in der Gegenwart wohl am ehesten Englisch) und gleichzeitig auf politischer Ebene überstaatliche Kooperationen geschaffen werden (z.B. EU usw), die zugegebenermaßen zunächst aus epochal kulturzeitgenössischen Gründen und Notwendigkeiten (Erfahrungen und Problemen) existieren (z.B. Wirtschaft, kapitalistische Grundordnung und nicht aus Gründen einer breiten Zustimmung in der Befölkerung für diese Institutionen oder die Bestimmungen dieser Institutionen).
Alles in allen entsteht durch Globalisierung und dem damit verbundenden Komunikationsaustausch langfristig betrachtet Verständigung, weil es in der Gattung Mensch durchaus eine gewisse Leitkultur gibt, die allerdings dann auch wieder den Charakter eines ewig wiederkehrenden etwas hat. Doch wer kann schon behaupten, dass es zu keiner Zeit an keinen Ort jemals Frieden gab? Und wenn der Frieden ewig wiederkehrt und irgendwann zur zumindest halben Ewigkeit wird hätte ich keine Probleme damit.
Die Gefährdungen der allgemeinen momentanen Tendenz, die zu diesen Frieden führt sind aber gleichsam größer als jemals zuvor.
Durch einen einziegen Weltkrieg könnten wir die ganze Menschheit ausrotten oder die Verständigung der Menschen untereinander um mehrere Jahrzente zurückwerfen. Dass es so viele Kriege momentan auf der Welt gibt, ist meiner Meinung´nach aber nicht ein Argument gegen die Theorie der fortschreitenden Verständigung durch die Globalisierung in der Welt. Es bleibt nämlich festzuhalten, dass viele Gründe für kriegerisches Gedankengut geschichtlich verankert ist, durch vorangegangenen Diktaturen oder Meinungsverschiedenheiten, die auf einer Unkenntniss vom Gegenüber ableitbar ist. Diese Unkenntniss wird aber durch die Globalisierung minimiert. Durch ihr entsteht ein gemeinsames Gedankengut und Wissen und damit ein Bewusstwerden einer gemeinsamen Identität.
Irgendwann wird dann auch das soziale Umfeld, indem wir hineingeboren werden diese gemeinsame Identität vertreten und sie wird kommenden Generationen schon mit früher Kindheit bewusst.
Diese Gemeinsame Identität (die Vorstellung von einem Staat), kann
dann kommende Kriege weitestgehend ausschließen. Innerhalb dieses Staates wird es aber weiterhin Meinungsverschiedenheiten geben und auch die Ungerechtigkeit wird wohl nie ganz abgeschaft werden (Grund: Ressurcenknappheit).
Da unsere Welt begrenzt ist, ist auch unsere Verständiegung begrenzt. Weil unsere Welt überhaupt begrenzt ist, wird Verständigung aber erst möglich.
PS: Die hier vorgestellte positive Grundtendenz für die Zukunft ist keineswegs Gewissheit, auch wenn sie die meiner Meinung nach wahrscheinlichste Erkenntniss aus unserem gegenwärtigen Wisen darstellt. Der Menschliche Geist besteht aber neben seinen (angeblichen) Wissen auch immer aus Vorstellungen, an die er Glaubt.
Die Zukunft der Menschheit Wird von den einzelnen Menschen, aus der sich die Menschheit zusammensetzt und zusammengesetzt hat, bestimmt. Ein Konsenz des Wissens über die gemeinsame Herkunft und eine daraus resultirende Wertschätzung für jeden einzelnen, kann nur zu mehr Frieden und Verständigung führen, wenn der vorhandende Glaube/die vorhandene Überzeugung hierfür in möglichst vielen Menschen aktiviert wird. Die Utopie von heute wird die Zukunft von morgen maßgeblich beeinflussen. Ich halte meine Theorie Keineswegs für bloße Utopie, es gibt aber manche (sehr sehr viele!) Menschen, die mein geschriebendes Wort als Utopie auffassen. Diese Menschen unterlagen einer noch viel größeren Utopie: Weil alles schlecht war (oder zumindest recht viel) wird auch in Zukunft alles schlecht sein. Es gab nur sehr wenige Epochen, wo dies Utopie nicht zu finden wahr und von diesen wenigen endeten die meisten in Diktatur. Deshalb ist es so wichtig, dass jeder einzelne positiv in die Zukunft blickt und versucht Verständigung in der Welt aufzubauen. Geschieht dies nicht bleibt die Macht in den Händen weniger (Bankenchefs oder Volksverführer) und die Welt bleibt tatsächlich gleich (in dem Sinne, dass sie sich nicht nach den Willen einer überall vorhandenen stummen Mehrheit, die ihres eigenen Willens teilweise selbst noch nicht einmal bewusst ist, verändert.)
PPS: Sorry, habe mein Skript nicht auf rechtschreibfehler durchgesehen oder anderen Fehlern, bitte um Rückfragen bei inhaltlichen oder gramatischen unverständlichkeiten.