Hallo Leute, ...
@Gottpartikel
mit ungebildet und unintelligent waren nicht die Religionsschöpfer, Wissenschaftler und die "echten" Vertreter der Kirche gemeint, ... diese "Burschen" nämlich, wenn sie sich nicht grad mit kleinen Jungs vergnügten, müssen sehr intelligent sein, weil gutes Lügen, was Jahrhunderte überdauern muss, will gekonnt, sein. Ich meinte natürlich den Großteil von Anhängern von Religion, die es nur sind durch Erziehung im Elternhaus, Religionsunterricht, oder Bildungsferne (im Wert entsprechend) und leider auch bei Menschen geringer Intelligenz.
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Original von Sophie
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Original von Ergo
NATÜRLICH entzieht die Wissenschaft durch ihre Entdeckungen all den metaphysischen Unsinn dem Boden, den Religionen verbreiten, oder warum nehmen sie an wurde Giordano Bruno verbrannt? |
Weil seine Ideen und sein Pantheismus damals als ketzerisch und atheistisch gehalten wurde. Pantheismus geht heute aber wohl eher in Richtung lebendige Anschaung und Mystik und die wird, wenn der Gedanke oder der Begriff Gott auftaucht, heute halt im Feuer des Wissenschaftsglauben und der atheistischen Rationalität verbrannt. |
Eine ziemlich zynische Bemerkung!!! Er musste verbrannt werden, so waren die Zeiten damals, gell???
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Original von Gottpartikel
da sträubt sich aber jemand ganz gewaltig eine wissenschaftliche theorie nicht anzuerkennen, weil sie nicht ins weltbild passt. oder weil derjenige, der sie auf durchaus fundierten erkenntnissen entwickelt hat, einer religion angehören könnte, die nicht mit der eigenen übereinstimmt, ja generell einer reiligon angehört.
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Wissen sie, erst erschuf Gott die Welt in 6 Tagen und Jahrtausende später finden wir nun als Ersatz für den Schwachsinn als Theorie eines Gläubigen ausgerechnet in den kleinsten Teilchen die die Physik benennt, das "Gottpartikelchen" mit der Information der nächsten 30 Milliarden Jahre, ... Äußerungen die vor wenigen Jahrhunderten mit dem Scheiterhaufen bestraft wurde. Ich bin schon fast überzeugt!
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Original von Gottpartikel
... das menschliche an unseren Theorien: Es sind THEORIEN. Es geht darum sich Gedanken zu machen und ein modernes, plausibles Weltbild zu formen, welches sich mit jeder neuen Erkenntnis verändert und somit immer das plausibelste ist, was man sich vorstellen kann. Da jeder eine andere Auffassung hat, gibt es unglaublich viele verschiedene Weltbilder. |
Menschliche Theorien hören wir täglich zu hauf, nur erfüllen sie nicht die Kriterien, philosophische Theorien zu sein. Es geht mitnichten darum sich Gedanken zu machen, sondern die Gedanken kommen auf den letzten Platz innerhalb der Erkenntnisgewinnung (Mangel bei den Idealisten). Zuallerst beobachten Fachleute(keine Philosophen) die objektive Realität, suchen, forschen, mehrmals wiederholent, machen Entdeckungen die den Wissenschaftler zu Theorien verleidet, Theorie fordert Beweis oder Annäherung, Beweis oder Wahrscheinlichkeit erbracht .... nun erst übergibt der Wissenschaftler die neue Erkenntnis den Philosophen ... und jetzt erst macht sich ein guter Philosoph Gedanken, aufbauend aus allem vorhergehendem Wissen+ dem Neuen! Unglaublich viele verschiedene Weltbilder entstehen nur dort, wo mit unglaublich viel Unabhängigkeit von Logik, Wissenschaft in ihrer Gesamtheit und unter Beachtung aller relevanter Gesetze diletantisch "gebastelt" wird. Der Materialismus kennt in seiner Geschichte lineare und parallele Weltbilder, aber unglaublich verschiedene würden von Unprofessionalität zeugen!
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Original von Gottpartikel
Wer nicht über andere Wahrheiten nachdenken möchte, braucht nicht zu philosophieren.
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Die Aussage ist unpräzise! siehe folgendes:
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Original von Sun Deluge
Wahrheit ist subjektiv, Wirklichkeit ist subjektiv, Realität ist objektiv.
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Ich würde sagen, Wahrheit ist ein möglicher Zustand in einem klar definiertem Bezugssystem, ... ansonsten ist Wahrheit nie zu erreichen, weil es das Ende des Erkenntnisprozesses bedeuten würde. Newton hatte Recht, aber nur in seinem Bezugssystem, ...für alle anderen Zustände ist Newtons Physik nicht wahr.
Wirklichkeit ist sowohl objektiv als auch subjektiv.
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Original von Gottpartikel
Jeder Mensch hält etwas von Wahrheit, denke ich. Wenn ich die Dinge, die vor meinen Augen passieren nicht für wahr halte, traue ich mir selbst nicht mehr genug um die Dinge zu glauben, die ich wahrnehme. Trotzdem halte ich den Glauben, dass die Dinge, die ich sehe, nicht wirklich sind, für wahr. Man kann als Mensch nicht alles als unwahr befinden.
Jeder Mensch hat eine Wahrheit. Jeder Mensch hat eine Wirklichkeit. Über die Realität kannst nicht einmal du urteilen. Die Realität ist dem Menschen nicht bekannt, wenn sie tatsächlich objektiv ist. Ansonsten ist sie nur die Schlussfolgerung aus allen subjektiven Wahrheiten und Wahrnehmungen.
Wenn man eine Wahrheit hat, ist sie auch subjektiv, kann man sie trotzdem als wahr empfinden und darüber diskutieren. Es geht um einen Meinungsaustausch um möglichst viele unterschiedliche Gedanken, die die Masse denkt, gegeneinander abwägen zu lassen. Die Menschheit funktioniert wie ein Computer, in der jedes Gehirn ein eigener Prozessor ist. Je mehr Rechenleistung und Ergebnisse wir haben möchen, desto mehr Prozessoren müssen wir miteinander verknüpfen um Informationen auszutauschen. Man kann das ganze auch mit einem Gehirn und Nervenzellen vergleichen. Dann geht es darum möglichst viele Synapsen herzustellen. |
Genau diese Art von Pseudophilosophie meine ich, ... das Aufstellen von Thesen und Behauptungen aus dem Nichts, ... zugegeben, Kaffeesatzleserei ist noch schlechter!
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Original von Gottpartikel
Stichwort:
rationale Akzeptierbarkeit
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| Aber die Welt lässt sich nicht denkend erkennen. Um die welt zu erkennen muss man empirische Forschung betreiben, plump gesagt. |
Es gibt einen Punkt an dem der Mensch nicht mehr erkennen kann. Dort muss man, wenn man versucht die nächste, elementarere Stufe zu erschließen, auf rational akzeptierbaren Erkenntnissen Theorien formulieren. |
Ihre Aussage, dass es einen Punkt geben soll, an dem die Welt nicht mehr erkennbar ist, lässt sie automatisch als Philosoph ausscheiden, ...ich würde Strickzirkel empfehlen!!!
@miguel
wenn sie sich als "Ontologe" (philosophische Richtung die glaubt über Idealismus und Materialismus zu stehen) nicht die Mühe machen, die Texte anderer durchzulesen, wieso sollte ich dann, nachdem sie mich in eine selbstgewählte philosophische Schublade steckten und mir nur eine Fluchtmöglichkeit lassen, durch ihren Sumpf von Aussagen waten, wo doch der bessere und logische Weg, um den Sumpf herum führt?
Ihre Aussage, das es ihnen letztendlich egal ist welches Weltbild ihr Gegenüber vertritt, stülpen sie noch die Krone auf, mit:
Sie sind ohnehin egal.
Eventuell plädieren sie für die Wiedereinführung des Scheiterhaufens?
Im Grunde ist es genau meine Ansicht über Pseudophilosophen wie sie, ...ich meine es aber nicht so abwertend auf die Person wie sie es tun, ... womit sie ihre ehtische und auch moralische Denkweise klargelegt haben, sondern ich meine es in Hinblick auf die nächsten Generationen, die hoffentlich eine Stück befreiter sind von Ontologen, Idealisten, Religionfanatikern, Metaphysikern, Esoteriker und andere Dummschwätzer und die Einheit von Natur-, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie vorleben.
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Original von Sun Deluge
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| [...] neueste Wissenschaft religiös einzubinden. |
Einstein zum Beispiel, ihn wollten sie auch unter ihrer Flagge sehn. Doch, obwohl er den Begriff Religion öfters absichtlich provokant äusserte, war er nicht religiös im Sinne übernatürliches. Religiöse haben den Köder gefressen...
Das selbe mit Hirnforschung, wenns ums Bewusstsein und Physikalismus geht, kommen so einige Esoteriktheorien ins Spiel. Oder das Phänomen Verstand wird als gottgegeben gesehn, obwohl es Produkt des Gehirns ist. Irgend wo muss da ja eine spirituelle Seele sein die nach dem Tod zu Gott hinaufwandert... lieber nicht.
Religionen... sind doch nur entstanden, weil die Steinzeitleute Blitze, Donner etc. nicht erklären konnten, es gab einfach keine Wissenschaft, sondern zugeschriebener Aberglaube. Im Mittelalter hat man diesen Aberglaube bestmöglich genutzt, um Macht zu erlangen und kleine Kinder Angst zu machen, damit sie keine "unartige Dinge" taten - diese Unwissenheit sollte bleiben, damit keiner hinter den Unsinn kommt und sich auflehnt z. B. konnten die meisten noch nicht einmal lesen und schreiben; bestes Beispiel zur Verbreitung von Macht und Kontrolle waren Kreuzzüge. In der Aufklärung sah das ganz anders aus, wurde Wissenschaft mitsamt ihren Lehren erst ins Leben gerufen. |
GANZ GENAU!
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Original von ewig
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Original von Ergo
Sie beginnen ihren Kommentar mit "Ich glaube", ein Wort was bei strenger Betrachtung nicht existiert, nur als Synonym für Unwissenheit. Schon damit bewegen sie sich in meinen Augen vom Argumentierer zum Meinungsvertreter, was ihren Beitrag vorgefasst entwertet. |
Die Kenntlichmachung des eigenen unvollständigen Wissenstandes entwertet für jemanden, der sich ernstlich der "Wahrheit" weitestgehend annähern möchte, überhaupt nichts. Ganz im Gegenteil: eine ehrliche Einschätzung befördert beim Hörer eine angemessene Einschätzung der Aussage.
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Wenn jemand mit "ich glaube" beginnt, erwarte ich keine philosophische Richtigstellung, wie sie dann als Versuch folgte, sondern einen anderen Weg, wie ich ihn nicht fand. Der Inhalt passt vollkonmmen zu: "ich glaube", ... nur deshalb meine richtige Heraushebung! Ein Philosoph sollte seine Theorie wissenschaftlich bearbeiten, bis er ohne "ich glaube" auskommt, dann macht philosophieren Sinn, ...alles andere ist nur allgemeines Gebrabbel!
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Original von ewig
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Original von Ergo
Die Urknalltheorie stammt von Stephen Hawking... |
Hier sieht man auch gleich ein Beispiel dafür, wie Ihrem Satz ein einleitendes "Ich glaube, daß ..." hervorragend zu Gesicht gestanden (und dabei übrigens Ihre Reputation geschont) hätte, da Sie offenbar keine Ahnung haben, von wem die Urknalltheorie "stammt", jedoch ihren Glauben, Sie wüßten von wem, unüberprüft als vermeintliches Wissen zum Besten geben mußen. |
Hört sich gut an, wenn es denn immer alles so stimmen würde
Der ursächliche Begründer nämlich, verstand darunter noch ein abweichendes Modell, zumal er den Begriff des Urknalls auch gar nicht gebrauchte. Der Namensgeber war leider keine Vertreter der Theorie, sondern deren ernsthaftester Gegner, sodass ich mich erdreistete den weltgrößten Physiker, der das gängige Modell der Urknalltheorie fürs Volk beschrieb, in der populärwissenschaftlichen Glosse: "Eine kurze Geschichte der Zeit", als Vater anzugeben .... unverzeihlich! Ich "glaube" das überlebe ich nicht!