ete
Dann geh´Trüffel suchen.
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| Das war jetzt etwas verschlungen, womit man---überhaupt nicht "egoistisch"---ganz spontan die Segen der Verständigung dementiert und das Verweilen im Einen unterbricht gruebel |
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| Original von Blizzard80 Leider konnte bisher keiner von den gewöhnlichen Menschen aus meinem Umfeld meiner Theorie etwas entgegenhalten, was ich sehr erschreckend finde. Ich hoffe ein kluger Kopf hat hierzu ein paar aufklärende und beruhigende Denkansätze. Vielen Dank! :-) |
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Original von Tarvoc
Es gibt natürlich noch einiges mehr, das man als Ironie bezeichnen kann. Ich glaube, Zizek ging es eher darum, darauf hinzuweisen, dass bezüglich dieses Themas mehr Perspektiven möglich sind als nur die zynische - bzw. dass die zynische Perspektive selbst keineswegs so umfassend, realistisch oder auch nur konsistent ist, wie sie sich gibt. Zumindest darin stimme ich ihm zu. Solche Gegenüberstellungen laufen aber natürlich immer Gefahr, zu sehr zu simplifizieren. |
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| Original von mark was er zyniker nennt kommt mir eher vor wie paranoide verschwörungtheoretiker. |
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| Original von mark zynismus als resignation scheint mir jedenfalls nicht unreflektiert zu sein. |
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| Original von Cornak Hallo Kämpfer der Sonne (eigenartiges Pseudonym), ich finde Deinen letzten Beitrag großartig und fasse meine Überzeugung zusammen : Der Mensch, das schenkende Wesen ! Ich muß hinzufügen, daß auch schon Tiere diese Gabe haben, ich erlebe sie bei meinem Hund. Gruß ! |
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Original von Tarvoc
Sorry, verstehe ich nicht. Die Behauptung, dass jedes Engagement auf reinem Egoismus und persönlichem Vorteilsstreben basiert, kann mit Paranoia und Verschwörungstheorien einhergehen, muss aber nicht. |
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Das ist damit ja auch nicht gesagt. |
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| Original von mark warum sollte zynismus die tiefe überzeugung sein, dass tiefe überzeugung nicht möglich ist? |
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Original von Tarvoc
Ich glaube, in dem Punkt habe ich Zizeks Argumentation bei der Rekonstruktion aus dem Gedächtnis etwas verfälscht. Wenn ich mich recht erinnerte, war es eigentlich noch komplizierter: In der Praxis sind Zyniker meistens eben nicht gänzlich von ihrem eigenen Zynismus überzeugt. |
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Deshalb ist es meistens so, dass die Artikulation einer zynischen Position eine nicht-zynische Position voraussetzt, von der sie sich explizit abgrenzt. |
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Der Zyniker kann sich also seinen Unglauben nur dadurch leisten, dass er ein anderes Subjekt voraussetzt, dem er zunächst authentische Überzeugung unterstellt, um sie dann wieder auf egoistische Hintergedanken zu reduzieren. |
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Wenn die Symbolisierung dieses anderen Subjekts, dem Glauben unterstellt wird, wegbricht, bricht auch die zynische Einstellung zusammen. (Bei dieser Deutung wird der Zynismus quasi als Symptom im psychoanalytischen Sinne gesehen. Das muss man natürlich nicht teilen. Der Punkt war m.E. ohnehin eher der, dass noch andere Perspektiven als die zynische möglich sind.) |
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| Original von mark mich hätte eigentlich interessiert, ob du mit dieser beschreibung des zynismus als notwendigem selbstwiderspruch so zufrieden bist und warum. |
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| Original von Timo Ist Egoismus falsch wenn es den anderen auch einen Vorteil bringt? |
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| Original von Taurus Jeder Atemzug geschiet aus „Eigennützigkeit“, eine Eigennützigkeit die ich entweder annehmen oder ablehnen kann. |
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| Original von Taurus @kåmpfer der sonne Jeder Atemzug geschiet aus „Eigennützigkeit“, eine Eigennützigkeit die ich entweder annehmen oder ablehnen kann. |