Was ist männlich/weiblich?

-Sabine-
Angeregt durch den Kinderthread, in dem auch zur Sprache kam, dass die Jungen die Verlierer unseres derzeitigen Erziehungssystems sind: Warum? Gender? Biologie? Ein Mix?

Und davon ausgehend die Frage: Ist unsere Gesellschaft wirklich emanzipiert? Was ist Emanzipation wirklich?

Ich würde derzeit die Benachteiligung der Jungen bejahen - dafür ziehen später die Frauen die Kürzeren und dadurch wieder die Kinder. Und echte Emanzipation sehe ich nicht - nur ungerechte Gleichmacherei und auch das oft nur zum Schein.

Wie sind Eure Positionen?
Marie
Zitat:
Original von -Sabine-
Angeregt durch den Kinderthread, in dem auch zur Sprache kam, dass die Jungen die Verlierer unseres derzeitigen Erziehungssystems sind: Warum? Gender? Biologie? Ein Mix?

Und davon ausgehend die Frage: Ist unsere Gesellschaft wirklich emanzipiert? Was ist Emanzipation wirklich?

Ich würde derzeit die Benachteiligung der Jungen bejahen - dafür ziehen später die Frauen die Kürzeren und dadurch wieder die Kinder. Und echte Emanzipation sehe ich nicht - nur ungerechte Gleichmacherei und auch das oft nur zum Schein.

Wie sind Eure Positionen?


Ungerechte Gleichmacherei sehe ich auch.
Ungerecht nenne ich sie, weil missachtet wird, dass es das natürliche Recht und der Wunsch eines Menschen ist, sich als Mann bzw. als Frau fühlen zu dürfen Sonne
Gleichmacherei spricht jedem einzelnen dieses Recht ab.
Es ist keine Gleichberechtigung, wenn die natürlichen Unterschiede der Geschlechter bald nicht mehr zu erkennen sind.
Ganz im Gegenteil ist das sogar eine Benachteiligung, weil die eigene Identität schwer missachtet wird.

LG Marie
Tarvoc
Zitat:
Original von Marie
Ungerecht nenne ich sie, weil missachtet wird, dass es das natürliche Recht und der Wunsch eines Menschen ist, sich als Mann bzw. als Frau fühlen zu dürfen. Sonne

Es ist auch das natürliche Recht eines Menschen, sich irgendwie anders fühlen zu dürfen.
Schneemann
Zitat:
Original von -Sabine-
Wie sind Eure Positionen?

Nun, früher habe ich die Thesen der "Emanzen" eher belächelt, vor allem eben dass zwischen Mann und Frau keine festgeschriebene Unterschiede wären. Es schien so offensichtlich dass Männer eben bestimmte Eigenschaften haben und Frauen einige andere. Mittlerweile sehe ich das durchaus anders, die Beobachtung lehrt einen doch dass es Fälle gibt in denen die ganzen Gender-Klischees hinten und vorne nicht passen. Vermutlich ist eben doch sehr vieles eine Frage der Erziehung und der Kultur. Demzufolge finde ich es nicht verkehrt wenn man diese Rollenklischees beiseite schiebt und den Menschen die Chance gibt sich selbst zu positionieren. Lasst auch die Jungs mit Puppen spielen und die Mädels den Fussball treten. Eine Gleichmacherei in diesem Sinne befürworte ich sehr.
pnovell
die menschliche spezies soll im rahmen einer weltweiten verschwörung quasi homogenisiert werden, damit soll eine sensibilisierung als vorstufe zur bewusstseinsinfiltration und eine passivität zur manipulation und steigerung des konsumverhaltens erzeugt werden, bei diesem prozess sollen die yin-yang komponenten entsprechend ummodifiziert werden um unter anderem eine implementation von bewusstseinsparasiten zu ermöglichen, ansonsten ist die yangbarriere eines mannes nicht so ohne weiteres zu durchdringen. je weniger yang also, umso weniger selbstbewusstsein, weniger männlichkeit, dafür mehr passivität und empfänglichkeit.
an dieser verschwörung sind vorallem die hollywood-kabbala-juden und andere etweige logen beteiligt, sie sind für die geschlechtertauschfilme und die homo-comedyserien verantwortlich, die so vom verlauf her konzipiert wurden, dass sie konditionierend auf männer und frauen wirken sollen.
Marie
Zitat:
Original von Tarvoc
Zitat:
Original von Marie
Ungerecht nenne ich sie, weil missachtet wird, dass es das natürliche Recht und der Wunsch eines Menschen ist, sich als Mann bzw. als Frau fühlen zu dürfen. Sonne

Es ist auch das natürliche Recht eines Menschen, sich irgendwie anders fühlen zu dürfen.


Danke für die Ergänzung, der ich zustimme.
Etwas zu dürfen heisst, dass dieses Recht gewährt wird. Und das sollte selbstverständlich sein, es bedeutet für mich, den Menschen in seiner ureigenen Persönlichkeit zu achten. Ob nun männlich, weiblich oder was auch immer, spielt keine Rolle, sondern einzig, dass der Mensch der sein darf, der er nun mal ist.

Zur Eingangsfrage:
Nein, unsere Gesellschaft ist nicht emanzipiert. Geschaffene Werte werden achtlos hinweggeworfen, als Beispiel nenne ich die Enthumanisierung der Arbeitswelt.
Die Entwicklung läuft so, dass die arbeitende Bevölkerung in großem Ausmaß auf ihre existentiellen Bedürfnisse reduziert wird, während die höheren Bedürfnisse - wie Sicherheitsbedürfnisse, soziale Kontakte, Anerkennung und Achtung oder gar Selbstverwirklichung dem arbeitenden Menschen (oder Arbeitslosen) nicht mehr zugestanden wird, er zur Ware wird, die hin- und hergeschoben wird.
Der Wert der Arbeit für den einzelnen Menschen ist aber mehr als nur Geldverdienen für das Existenzminimum.

Hier lasse ich den Schiller zu Wort kommen:

»Würde des Menschen. Nichts mehr davon, ich bitt euch. Zu essen gebt ihm, zu wohnen. Habt ihr die Blöße bedeckt, gibt sich die Würde von selbst.«

Und erst wenn das überwunden ist, können die höheren Bedürfnisse befriedigt werden.
Und dazu zähle ich die ureigenen persönlichen Bedürfnisse, wie sie nun mal Menschen in ihrem Wesen haben dürfen.

Marie
Kai
Und was ist denn am Kalb das Schöne ?
Doch nicht das Fleisch ! - Die Östrogene !
Der Stoff ist wirklich ungewöhnlich,
er macht den Mann der Gattin ähnlich.
Der Schniedel schrumpft, die Büste quillt,
schon isser Mamas Ebenbild !
Sie schaut ihm neidisch auf den Busen,
jetzt kann er mit sich selber schmusen.
Ob Mann, ob Frau, ob hart, ob weich,
Chemie macht alle Menschen gleich.

Von Otto W. bzw. seinen Gag-Schreibern

Quelle: http://www.radio-paralax.de/board/thread.php?postid=8678
Neo
Zitat:
Original von pnovell
an dieser verschwörung sind vorallem die hollywood-kabbala-juden und andere etweige logen beteiligt,...

Ich hab gehört, dass Madonna auch zu der Clique gehört.
Wäre jedenfalls jammerschade, wenn die sich jetzt auch noch einen Bart wachsen ließe. Obwohl... wer weiß?

Achja, ich glaube die alten Ägypter sahen Hermaphroditen als etwas perfektes und darum göttliches an. Drum schminkten sich die Pharaonen auch und sahen aus wie Frauen.
ete
Zitat:
Original von Kai
Und was ist denn am Kalb das Schöne ?
Doch nicht das Fleisch ! - Die Östrogene !
Der Stoff ist wirklich ungewöhnlich,
er macht den Mann der Gattin ähnlich.
Der Schniedel schrumpft, die Büste quillt,
schon isser Mamas Ebenbild !
Sie schaut ihm neidisch auf den Busen,
jetzt kann er mit sich selber schmusen.
Ob Mann, ob Frau, ob hart, ob weich,
Chemie macht alle Menschen gleich.
Von Otto W. bzw. seinen Gag-Schreibern
Quelle: http://www.radio-paralax.de/board/thread.php?postid=8678

In den letzten Jahren hatten wir in der Praxis einen stetigen Anstieg an männlichen Brustverkleinerungen. Die Hormone bewirken zwar das Eine oder Andere, aber die Männer fühlten sich nicht dementsprechend weiblicher, sondern waren unglücklich über ihre Brüste und auch ganz tapfer bei OP und Nachversorgung.
Neo
Zitat:
Original von ete
Die Hormone bewirken zwar das Eine oder Andere, aber die Männer fühlten sich nicht dementsprechend weiblicher, sondern waren unglücklich über ihre Brüste

Vlt aber auch nicht wegen der Größe der Brüste sondern wegen der ständigen Blicke. Bei diesem Wetter und der entsprechenden Kleidung ein echtes Problem. Gestern abend beim Yoga war ich jedenfalls drauf und dran den Mädels zu sagen, siel sollen doch bitte dafür sorgen, dass ihre Brüste mich nicht so anstarren. Wie soll man sich da auf die Meditation konzentrieren, verdammt!
pnovell
Zitat:
Original von Neo
Zitat:
Original von pnovell
an dieser verschwörung sind vorallem die hollywood-kabbala-juden und andere etweige logen beteiligt,...

Ich hab gehört, dass Madonna auch zu der Clique gehört.
Wäre jedenfalls jammerschade, wenn die sich jetzt auch noch einen Bart wachsen ließe. Obwohl... wer weiß?

Achja, ich glaube die alten Ägypter sahen Hermaphroditen als etwas perfektes und darum göttliches an. Drum schminkten sich die Pharaonen auch und sahen aus wie Frauen.

denkst du ich schreib das hier so zum spass?
das mit der filmstruktur kann ich nämlich eindeutig beweisen.
deine ins lächerliche zu ziehen reaktion ist allerdings kein wunder, wer sich selbst neo nennt und einen narren als logo hat, ist entweder eine billigmarionette oder selber logenmitglied, ist halt ne alte freimaurerische masche die eigene identität so pseudomystisch zu verschleiern.

und dann auch noch das an impertinenz grenzende "wir tun gottes werk", was für einen beweggrund muss man denn haben, um so ein zitat zu bringen?
Neo
geschockt
-Sabine-
Zitat:
Original von Neo
Zitat:
Original von pnovell
an dieser verschwörung sind vorallem die hollywood-kabbala-juden und andere etweige logen beteiligt,...

Ich hab gehört, dass Madonna auch zu der Clique gehört.
Wäre jedenfalls jammerschade, wenn die sich jetzt auch noch einen Bart wachsen ließe. Obwohl... wer weiß?

Achja, ich glaube die alten Ägypter sahen Hermaphroditen als etwas perfektes und darum göttliches an. Drum schminkten sich die Pharaonen auch und sahen aus wie Frauen.


Nimmt man das mal etwas weniger konkret, so hatten sie wohl recht, die alten Ägypter. Eine funktionierende, prosperierende Gesellschaft braucht beides gleichwertig und gleichberechtigt nebeneinander: Männliche UND weibliche Eigenschaften.
Stanley Alvarez
Zitat:
Original von -Sabine-
Angeregt durch den Kinderthread, in dem auch zur Sprache kam, dass die Jungen die Verlierer unseres derzeitigen Erziehungssystems sind: Warum? Gender? Biologie? Ein Mix?

Ich glaube zwar, zu wissen, worauf du hinaus willst, aber das wirkt für mich erstmal völlig absurd, was du hier tust. Was ich meine, ist folgendes: Du erwähnst zunächst einmal die Feststellung, dass "die Jungen" die Verlierer des derzeitigen Erziehungssystems sind, also einer gesellschaftlichen Institution. Daraufhin fragst du nach dem "Warum", aber deine vorgeschlagenen Begründungen ("Gender? Biologie? Ein Mix?") gehen plötzlich in eine völlig andere Richtung, die mit dem gesellschaftlichen System selbst soweit gar nichts mehr zu tun haben. Dich interessiert also gar nicht, warum "die Jungen" die Verlierer in diesem System sind, sondern ob sie "Verlierer" sind, weil die Biologie oder die Sozialisation das aus ihnen macht?!

Übliche und sinnvolle Antworten auf die Frage, warum "die Jungen die Verlierer unseres derzeitigen Erziehungssystems sind", gehen ja eher in die Richtung: Weil die meisten Erzieher_innen/Lehrer_innen weiblich sind und männliche Bezugspersonen fehlen; weil der Lehrstoff nicht genügend auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist; weil Jungen von Lehrern schneller zurechtgewiesen, schneller als störend empfunden, schneller als verhaltensauffällig deklariert werden etc... (ob das so stimmt ist eine andere Frage).

Erst dann kann man sich vielleicht fragen, warum das nun so ist: liegt es an der "Biologie", dass weniger Männer Erzieher/Lehrer werden oder dass Jungen männliche Bezugspersonen brauchen; dass Jungen andere Bedürfnisse haben, was den Lehrstoff und dessen Aufarbeitung angeht; dass Jungen öfter stören oder verhaltensauffällig sind?
Oder liegt es an dem sozialen Geschlecht, sowohl im Sinne von Selbstbild und Sozialisation als auch im Sinne von Fremdbild, Männlichkeits-/Weiblichkeitsbildern in der Gesellschaft, dass weniger Männer Erzieher/Lehrer werden oder dass Jungen männliche Bezugspersonen brauchen; dass Jungen andere Bedürfnisse und andere Interessen haben; dass Jungen öfter stören oder verhaltensauffällig sind bzw. dass ihnen dies schneller zugeschrieben wird?

Zitat:
Und davon ausgehend die Frage: Ist unsere Gesellschaft wirklich emanzipiert? Was ist Emanzipation wirklich?

Naja, ich halte es nicht für sinnvoll, hier von einer Dichotomie "emanzipiert: ja/nein" auszugehen. Es ist doch irgendwie sinnvoller, vergleichend von einem "Mehr/Weniger" auszugehen, also z.B.: Viele Frauen in Deutschland sind heute deutlich emanzipierter als noch vor 50 Jahren. Ich weiß schon, wozu diese Fragen gut sind, ob ein Ideal "wirklich" realisiert sei ("sind wir wirklich frei?", "sind wir wirklich emanzipiert?", "Leben wir wirklich in einer Demokratie?"). Vergleiche taugen dazu, die eigene Unemanzipiertheit (oder Unfreiheit, oder die undemokratischen Züge der Gesellschaft) zu übertünchen, und die Frage nach dem "Wirklich?" soll diese wieder in den Blick bringen. Das ist ja auch ganz gut! Aber man sollte Emanzipation eher als einen Prozess begreifen. Es gibt bei Derrida dieses Motiv der "democratie en avant", der Demokratie im Kommen sozusagen, welches genau diese Prozesshaftigkeit ausdrückt, dass Demokratie nicht entweder existiert oder nicht existiert, sondern dass sie jederzeit im Entstehen begriffen ist (im Kommen), d.h. aber auch rund um die Uhr neu erkämpft werden muss. Ebenso sehe ich es bei der Emanzipation: Sie ist jederzeit im Kommen. Es ist nicht "die Gesellschaft" als Institution, die emanzipiert ist, sondern es sind die Menschen, die in ihnen leben und die rund um die Uhr ihre Emanzipation erkämpfen müssen, sowohl den Erhalt als auch die quantitave und qualitative Erweiterung der Emanzipation. Sobald man an dem Punkt angelangt ist, wo man sagt: Aber wir sind doch längst emanzipiert, da muss man doch nicht mehr für kämpfen, ist die Emanzipationsbewegung an sich schon im Degenerieren begriffen.

Zitat:
Und echte Emanzipation sehe ich nicht - nur ungerechte Gleichmacherei und auch das oft nur zum Schein.

Hmm... es ist schwer, dazu allzu viel zu sagen, da du dich hier nicht sehr ausführlich äußerst (Könntest du das denn nochmal nachholen?).

Zitat:
Original von Marie
Ungerechte Gleichmacherei sehe ich auch.

Ungerecht nenne ich sie, weil missachtet wird, dass es das natürliche Recht und der Wunsch eines Menschen ist, sich als Mann bzw. als Frau fühlen zu dürfen
Gleichmacherei spricht jedem einzelnen dieses Recht ab.
Es ist keine Gleichberechtigung, wenn die natürlichen Unterschiede der Geschlechter bald nicht mehr zu erkennen sind.
Ganz im Gegenteil ist das sogar eine Benachteiligung, weil die eigene Identität schwer missachtet wird.

Naja... ich weiß grad nicht, wo genau du diese Art der Gleichmacherei siehst. Ein paar Beispiele wären sicher nicht verkehrt; Hinweise auf gängige Praktiken, in denen diese Gleichmacherei vorkommt.
Oder meinst du die Gleichstellungspolitik? Die hat aber doch mit "Gleichmacherei" nichts zu tun?!

Ich kann jedenfalls nur für die Theorie und die theorienahen Praktiken sprechen. Weder der Differenzfeminismus (der Name sagt es ja schon), noch die Gender Theory oder die Queer Theory, also keine der Sexual- und Geschlechtertheorien der vergangenen Jahrzehnte, sprechen von "Gleichheit" und "Gleichmacherei". Im Gegenteil wird die Differenz immer betont. Im Differenzfeminismus noch ganz klassisch die Differenz zwischen den zwei Geschlechtern, in der Gender Theory und insbesondere in der Queer Theory wird die Differenz dagegen pluralisiert. Der Modus ist eben nicht: "Mann" und "Frau" sind gleich!, sondern: Es gibt nicht "den Mann" oder "die Frau"! Nicht die Differenz zwischen den beiden Geschlechtern ist künstlich und konstruiert, sondern die suggerierte Gleichheit zwischen den jeweiligen Geschlechtsgenossen ist es. Nicht die Anerkennung der Differenz ist das Problem, sondern die Überhöhung gerade dieser einen Differenz.

Theorienahe Praktiken sehen daher eben nicht so aus, dass Identitäten vereinheitlicht werden, sondern im Gegenteil ihre Pluralität anerkannt wird, unzählige Formen männlicher, weiblicher oder dritter Identitäten als gleichwertig anerkannt werden sollen, ohne den Zwang, sich irgendeinem Idealbild von "Männlichkeit" und "Weiblichkeit" anpassen zu müssen.

Zitat:
Original von pnovel
die menschliche spezies soll im rahmen einer weltweiten verschwörung quasi homogenisiert werden, damit soll eine sensibilisierung als vorstufe zur bewusstseinsinfiltration und eine passivität zur manipulation und steigerung des konsumverhaltens erzeugt werden, bei diesem prozess sollen die yin-yang komponenten entsprechend ummodifiziert werden um unter anderem eine implementation von bewusstseinsparasiten zu ermöglichen, ansonsten ist die yangbarriere eines mannes nicht so ohne weiteres zu durchdringen. je weniger yang also, umso weniger selbstbewusstsein, weniger männlichkeit, dafür mehr passivität und empfänglichkeit.
an dieser verschwörung sind vorallem die hollywood-kabbala-juden und andere etweige logen beteiligt, sie sind für die geschlechtertauschfilme und die homo-comedyserien verantwortlich, die so vom verlauf her konzipiert wurden, dass sie konditionierend auf männer und frauen wirken sollen.

Das ist schon fast niedlich (wenn es nicht so erschreckend wäre) roll
ewig
Zitat:
Original von pnovell
und dann auch noch das an impertinenz grenzende "wir tun gottes werk", was für einen beweggrund muss man denn haben, um so ein zitat zu bringen?

Einfach Ehrlichkeit der Öffentlichkeit gegenüber. Wir tun nunmal Gottes Werk.

Guter Post direkt über mir übrigens.
pnovell
??!
-Sabine-
Zitat:
Original von Stanley Alvarez
Zitat:
Original von -Sabine-
Angeregt durch den Kinderthread, in dem auch zur Sprache kam, dass die Jungen die Verlierer unseres derzeitigen Erziehungssystems sind: Warum? Gender? Biologie? Ein Mix?

Ich glaube zwar, zu wissen, worauf du hinaus willst, aber das wirkt für mich erstmal völlig absurd, was du hier tust. Was ich meine, ist folgendes: Du erwähnst zunächst einmal die Feststellung, dass "die Jungen" die Verlierer des derzeitigen Erziehungssystems sind, also einer gesellschaftlichen Institution. Daraufhin fragst du nach dem "Warum", aber deine vorgeschlagenen Begründungen ("Gender? Biologie? Ein Mix?") gehen plötzlich in eine völlig andere Richtung, die mit dem gesellschaftlichen System selbst soweit gar nichts mehr zu tun haben. Dich interessiert also gar nicht, warum "die Jungen" die Verlierer in diesem System sind, sondern ob sie "Verlierer" sind, weil die Biologie oder die Sozialisation das aus ihnen macht?!


Ich sollte mir angewöhnen, meine Fragen etwas ausführlicher zu formulieren... Im anderen Thread (und auch in der Pädagogik allgemein) wird derzeit diskutiert, dass speziell unser Erziehungs- und Schulsystem den Jungen nicht gerecht wird. Mögliche Gründe, die diskutiert werden, sind

a) Gender: Also die (psycho-)sozialen Rollen, die vermittelt werden, die aber bei Jungen sehr widersprüchlich sind, worauf die Kinder natürlich reagieren

b)Biologie: Also das, was angeboren männlich ist (ein höherer Bewegungdrang der Jungs z.B.), was aber per se im derzeitigen System zu Missbilligung führt (in obigem Beispiel: Mädchen sitzen brav still und werden bevorzugt, weil sie nicht stören)

c) Natürlich beeinflussen sich a und b gegenseitig und treten in Wechselwirkung miteinander und natürlich mit dem System.

Mit männlichen/weiblichen Bezugspersonen hat das erstmal eher wenig zu tun. Ich sehe eher, dass die Jungen während des Aufwachsens eher weibliche Eigenschaften zeigen müssten - was ihnen aus Gründen von a und b schwer fällt und außerdem gesamtgesellschaftlich weitgehend missbilligt wird - während im Berufsleben dann die Mädchen mit männlichen Eigenschaften aufwarten müssen, um erfolgreich zu sein, was für die Mädchen offensichtlich besser können und was für sie im Gegensatz zu den Jungs einen Wertzuwachs bedeutet.

Weder in dem einen noch im anderen Fall werden die Menschen und ihre Fähigkeiten/Eigenschaften wertfrei einfach so genommen - und genutzt - wie sie sind. Was mich dazu bringt, zu sagen, dass wir von echter Emanzipation im Sinne von Gleichwürdigkeit noch weit entfernt sind. Ich spreche hier nicht von der rechtlichen Gleichstellung der Frau oder der Aufwertung der Kinder durch entsprechende Paragraphen des BGB (Züchtigungsverbot z.B. oder Recht auf Umgang im Falle der Scheidung).
Stanley Alvarez
Zitat:
Original von -Sabine-
Ich sollte mir angewöhnen, meine Fragen etwas ausführlicher zu formulieren... Im anderen Thread (und auch in der Pädagogik allgemein) wird derzeit diskutiert, dass speziell unser Erziehungs- und Schulsystem den Jungen nicht gerecht wird. Mögliche Gründe, die diskutiert werden, sind

a) Gender: Also die (psycho-)sozialen Rollen, die vermittelt werden, die aber bei Jungen sehr widersprüchlich sind, worauf die Kinder natürlich reagieren

b)Biologie: Also das, was angeboren männlich ist (ein höherer Bewegungdrang der Jungs z.B.), was aber per se im derzeitigen System zu Missbilligung führt (in obigem Beispiel: Mädchen sitzen brav still und werden bevorzugt, weil sie nicht stören)

c) Natürlich beeinflussen sich a und b gegenseitig und treten in Wechselwirkung miteinander und natürlich mit dem System.

Du hättest das nicht nochmal so paraphrasieren müssen, ich hatte dich schon verstanden. Meine Einwände gegen ein solches Vorgehen bleiben aber bestehen. Aber mir scheint diese starke kausale Verknappung daran zu liegen, dass alle Zwischenglieder für dich einfach schon unhinterfragbar festgesetzt sind.

Zitat:
Mit männlichen/weiblichen Bezugspersonen hat das erstmal eher wenig zu tun. Ich sehe eher, dass die Jungen während des Aufwachsens eher weibliche Eigenschaften zeigen müssten ...

Aber da widersprichst du dir doch selbst. Ist der Grund, warum Jungen eher "weibliche" Eigenschaften zeigen "müssten", etwa unabhängig davon, ob die Erzieher_innen/Lehrer_innen männlich oder weiblich sind? Sind es nicht gerade die Erzieher_innen, die vorgeben, was sozial akzeptiert wird und was nicht? Und glaubst du nicht, dass es da (in der Praxis) einen erheblichen Unterschied macht, ob es sich dabei um einen männlichen Erzieher oder eine weibliche Erzieherin handelt?

Zitat:
Weder in dem einen noch im anderen Fall werden die Menschen und ihre Fähigkeiten/Eigenschaften wertfrei einfach so genommen - und genutzt - wie sie sind.

Das ist richtig, aber für mich ist noch längst nicht geklärt, in wieweit bestimmte Eigenschaften "typisch männlich" und "typisch weiblich" sind; in wieweit diese Über- und Unterbewertung von bestimmten Eigenschaften also unabänderlich mit dem Geschlecht zu tun hat.

Im Threadtitel noch als eigentliche Frage genannt, wird sie dagegen in der Diskussion schon als beantwortet und die verschwiegene Antwort auch schon als Prämisse betrachet.

Zitat:
Was mich dazu bringt, zu sagen, dass wir von echter Emanzipation im Sinne von Gleichwürdigkeit noch weit entfernt sind. Ich spreche hier nicht von der rechtlichen Gleichstellung der Frau...

Niemand spricht hier von einer rechtlichen Gleichstellung.
Ergo
Viele Aspekte beinflussen im erheblichem Maße direkt, oder indirekt die Kindesentwicklung in unserer Gesellschaft und ihre geschlechtsspezifischen Probleme.
- in unserer Zeit, anders als bei Generationen der Vergangenheit sind die Lehrer und Eltern in die gleich/ähnliche gesellschaftliche Situation hineingeboren. Früher wo Kinder der Weimarer Republik, oder noch deutlicher: Kinder in der Zeit des Nationalsozialismus, ... von Lehrern der Kaiserzeit, erzogen und ausgebildet wurden, ...und später, wo Kinder der jungen Bundesrepublik von Lehrern der Nazizeit "gedrillt" wurden, waren die Widersprüche im Erziehungs- und Bildungsbereich weitaus größer als heute, sodass ich viel entspannter die Gesamtproblematik betrachte.

-die allgemeine Emanzipation der Frau ist ein wünschenswerter Prozeß der modernen Gesellschaft, doch mit evolutionären Schattenseiten.
-die Determination von Frauen und Männern, reduziert sich ja wie bekannt nicht nur auf Geschlechtsmerkmale
-die Evolution des Homo Sapiens erzeugte neben der Geschlechterrolle der Frau als Kindesbehüterin und der des Mannes als notwendigen Versorger von Frau und Kind in der zu schützenden Phase (ersten 4 Jahre) zwei in mannigfachen Details unterschiedliche und deshalb im gesellschaftlichem Leben voneinander abhängige Wesenspaare.
-ohne auf die evolutionären Unterschiede einzugehen, ist der Mann nicht angeboren konstruiert für den Platz im zentralen Familienverband. Der höheren sprachlichen und Gedächtnisleistung bei der Frau, steht das bessere abstrakte und logische Denkvermögen beim Mann gegenüber. Die Frau ist deshalb von der Evolution nicht für die Führungsrolle ausgesucht worden., wohl aber als innere Verwalterin. Beide füllen gegenseitig genau den Raum aus, der dem anderen schwer fällt. (Stecker-Steckdose Freude )
-in primitiven und qualitativ niederen Gesellschasftsordnungen, vollzog sich die Geschlechterrolle parallel zur evolutionären Vorgabe.
-mit der explosionsartigen Entwicklung der Mittel und Möglichkeiten der modernen Gesellschaft in Form ihrer Produktionsmittel, konnte die gesellschaftliche Entwicklung nicht mithalten und erstrecht nicht eine evolutionäre Veränderung zwischen Mann und Frau.
-etwas, was sich durch natürliche Auslese über Jahrmillionen herausgebildet hat, soll sich jetzt in wenigen Jahrhunderten verändernt anpassen? Das ging nicht! Widersprüche waren vorprogrammiert und werden im Grunde immer größer, gelingt es nicht die evolutionären Unterschiede akzeptierend in der Gesellschaft weitestgehend bestehen zu lassen.
-die Veränderung der Gesellschaft brachte die Emanzipation der Frau, ein richtiger und wünschenswerter Vorgang, doch Versuche ihn zu beschleunigen und abzuschließen in wenigen Jahren, sind sogar falsch!!!
-ein neugeborener Junge lernt sich in der Welt zurechtzufinden, in die er geboren wurde und passt sich automatisch bis zu einem gewissen grad an. -Waren aber ältere Gesellschaftsordnungen ein evolutionär normaler Nährboden für das Männliche, findet das Männliche in heutigen und erst recht in zukünftigen (falls sich nichts ändert) Gesellschaftssituationen nur noch Wüsten vor! Meine Generation hatte es schon schwer, als sie mit der stetig fortschreiteneden Emanzipation überfordert schien, fand aber zum Glück noch Väter und Großväter vor, die dem evolutionären Vorbild eher entsprachen, ... eine Situation die Heute geborenen Jungen fehlen wird, ... finden sie doch meist nur noch weichgespülte Männer vor, die wie Minderleister nehmen den Frauen wirken.

All dies ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern Realität.
Schneemann
Zitat:
Original von Ergo
All dies ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern Realität.

Das ist ne lange Liste an Behauptungen und der üblichen Geschlechterklischees. Nachweisen kannst du aber nichts davon. Es ist nicht überprüfbar ob du tatsächliche über lange Zeiträume evolutionär entwickelte Unterschiede aufzählst oder ob du eher kurzfristige Verständnisse von Geschlechterrollen (der letzten paar tausend Jahre) hernimmst und fälschlicherweise behauptest sie würden einem evolutionären Rahmen entspringen. Ich glaube viel von dem was du aufzählst ist keineswegs genetisch vorgegeben, sondern ein Produkt aus kulturellem Umfeld und Erziehung. Dieses Klischees sind uns so fest im Denken verankert und sie erscheinen uns als unumstösslich weshalb man sie schnell mal kurzüberlegt als fest vorgegeben betrachtet. Schlüssig ist das aber nicht und überzeugend auch nicht.

Mit zunehmender Emanzipation zeigt sich dass diese Unterschiede auch zunehmend schrumpfen, und eine Ende der Entwicklung ist bislang kaum abzusehen. Frauen finden immer mehr in Führungsrollen, sind begnadete Mathematiker und Wissenschaftler und werfen das veraltete Rollenverständnis über den Haufen. Immer mehr Männer sind vollkommen zufrieden und ausgefüllt mit der Sorge um die Kinder und dem Haushalt ohne Führungspositionen einnehmen zu wollen. Es gibt viele Gründe anzunehmen dass deine Behauptungen aus dem Bauch heraus nicht irgendwelchen angeblichen evolutionären Tatsachen entsprechen, sondern der Tradition, Kultur und Erziehung geschuldet sind.

Der Mensch ist in erstaunlichem Masse flexibel auf Aenderungen in der Umwelt und er zeichnet sich durch extrem wenig "fixer" genetischer Vorgaben aus. Das hat den Nachteil dass der Mensch lange braucht bis er selbstständig überlebensfähig wird. Im Ueberlebenskampf ist das ein riessiger Nachteil. Es hat aber auch den Vorteil, dass der Mensch eben sehr formbar, anpassungsfähig und lernfähig ist. Dazu gehört es in Konsequenz auch dass er keine so komplexe Eigenschaften wie "räumliches Denken" oder "Führungsqualität" fest vorgeben hat.