Ah, der Nylen wieder... ^^
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| Es ist vielleicht gar nicht möglich etwas neues zu sagen, weil die Problemstellung sich nicht geändert hat. Echte philosophische Paradigmenwechsel sind selten und meist auch geich ein Richtung, eine Schule, etc. |
Es kann auch gerne gesagtes wiederholt werden. Solange man die Schlüße selber zieht. Und nicht die hälfte durch unbeabsichtige Einflußnahme der erhaltenen Bildung und vorgefestigten Werten entsteht.
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| Ein kluger opf, aber ohne das was für mich einen Philosophen ausmacht. |
Oh, ein lobe aus deinen Mund. Auch wenn ich erst dachte du meintest opfer statt Kopf. ^^ Du meintest doch Kopf, oder?
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| nd Sphisten das sind Leute wie du. |
Ich fühle mich geehrt. Denn damit sagst du mehr aus als du denkst. Ein Lob aus höchsten tönen. Gerade da ich wohl eine der mangelhaftesten Philosophischen Grundausbildungen von uns habe. Aber trotzdem scheinbar auf diese nicht vorhandene Ausbildung zurück greife um weise zuerscheinen ist einer der größten Lobs, die du mir geben konntest. Um Theodor Gomperz zu zitieren: "Platons Sophisten-Verhöhnung steht auf der gleichen Linie mit Schopenhauers Schmähung der 'Philosophenprofessoren' oder mit Auguste Comtes Ausfällen gegen die 'Akademiker". Denn, ohne Kenntnis einen Professor gleich zuwirken, dass kann nicht jeder. Und erfreut meine Seele. (Wie das wolltest du mir nicht sagen?)
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| Philosoph oder nicht Philosoph misst sich nicht an dem was jemand sagt, sondern was jemand lebt, und was jemand glaubt. |
Nein. Es kommt nur auf sein denken an. Was er tut und wie er es tut ist irrelevant. Oder willst du ein Stummen Querschnittsgelähmten absprechen das er ein echter Philosoph sein kann?
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| Mir zu sagen ich sei aber kein Philosoph ist so ähnlich wie einem gäubigen Muslim zu sagen er sei kein Muslim. |
Ich sagte du bist kein echter Philosoph. Umschreibbar mit Pseudophilosoph. Und das würde ich auch manch einen gläubigen Muslim um die Ohren hauen. Genau wie ich dies bei Pharisäern machen würde, wollte ich sie verletzen.
@Phantom:
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| an das was jeder Mensch von Kindesbeinen an macht: Erfahrungen sammeln und daraus (mal mehr mal weniger bewusst) seine ganz eigenen Schlüsse ziehen bzw. lernen. |
Leben ist aber nicht philosophieren. Sonst würde ich beim kochen, na gut ich backe eigentlich fast nur (wenn überhaupt), eigentlich immer philosophieren. Denn ändern tue ich immer was. Und das Ziel ist auch meist schmackhaft. ^^
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| Das Resultat (z.B. eine bestimmte Überzeugung) ist in einem gewissen Sinne immer etwas vollkommen Neues (in einem anderen Sinne ist es nie etwas vollkommen Neues -da man idR. auf Basis dessen schlussfolgert was schon da ist). |
Wenn die Schlußfolgerung von dir kommt und diese kompakt genug ist, dann spielt es keine Rolle auf welche Basis sie beruht. Aber auch soetwas habe ich hier im Forum noch nie erleben dürfen.
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| aber ich denke die wenigsten leben einfach "die Philosophie eines anderen" auch gegen ihre eigenen Erkenntnisse (wobei sich evtl. manche Personen manchmal hinter der Philosophie eines anderen verstecken weil sie ihre eigene gerade nicht offenlegen möchten ...oder können). |
Lies dir post hier in Forum durch, egal von wem und dann vergleiche sie mit manch einen bekannt gewordenen Philosophen. Was du erkennen wirst, wird deine Worte lügen strafen.
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| Vielleicht zeichnet sich ein echter Philosoph, wie mir bei Nylen anzuklingen scheint, einfach dadurch aus, dass ihm gewisse Fragen (z.B. die nach dem Guten, Wahren und Schönen, oder die nach einer lebenswerten/leb-baren explizierten Philosophie) nicht gleichgültig sind. |
Vielleicht, aber dann hat Nylen recht. In diesem Falle wäre ich kein Philosoph.
@Nylen:
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| Ich habe es oben angedeutet das für mich die Enstellung zu Problemen entscheidend ist. Ob ich ernsthaft bemüht bin diese zu lösen, und niemals aufgebe, obwohl jedes gelöste Problem immer neue aufwirft. |
Nein du sprachst von etwas anderen. Gleichgültigkeit. Jemand der den Inhalt der Philosophie gleichgültig ist kann aber immer noch interesse am Philosophieren im allgemeinen haben und somit auch probleme ernsthaft bemüht betrachen und jedes daraus folgendes.
@schlinge:
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| Lücken vom Kant lasse ich nicht in meiner Nähe, ich habe nur ein Leben und es gibt schöneres als im Wirrwarr zu recht zu suchen. |
Ach, verstehe gar nicht was du hast. Ich nehme evtl. mein denken nicht richtig wahr. Das mag evtl. sein. Daher stören mich wirrwarr-Fragen nicht. Denn ohne das ich bemerke das ich an sie denke, selbst wenn ich ein anderes Thema gerade bearbeite kommen mir die antworten. Ich wäre denke ich aber froh über mal etwas Wirrwarr. Also was hast du gegen dieses schlinge?
@Nylen:
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Lass dir also gefallen das du für mich eben solch ein Pseudophilosph bist. Ein kluger opf, aber ohne das was für mich einen Philosophen ausmacht.
[...]
Ich glaube im Grunde das jeder von uns Philosoph ist bzw. niemand davon völig frei, und es eher von Lebensumständen und eben den erwähnten Problemen abhängt wie sehr der Philosoph in einem gefragt ist. |
Was denn nun? Bin ich Philosph, Pseudophilosoph, oder kein Philosoph?
Edit. Zu früh meine Post abgeschickt. Bin ausversehen auf den Button gekommen. daher schnell noch ein Nachreich an Nylen:
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| Keinesfalls und wer über sich, andere und über die Philosophie allgemein nicht herzlich lachen kann ist sicherlich auch kein besonder guter Philosoph. Bzw. schlecht aufgehoben hier im Forum. |
In diesen Sinne schreibe ich ja. Also, hoffe ich das du auch genügend selbsthumor hast.
mfg.
glorin