@Sophie
@carsten aus bochum
Hallo Sophie, hallo Carsten!
Was ihr beschreibt, wuerde ich einfach "bewussten Schlaf" nennen, wird dieser von "Jemandem" geschlafen?
Interessant finde ich die erwåhnten Wellen, den Wellen sind auch bestandteil meiner nåchsten Frage.
@Kai
Zitat Kai:
"Du benutzt das Wort "Nichts" also zur Bezeichnung des Seins, der Welt, des Universums, der objektiven Welt, sobald niemand von dem Sein bzw. einzelner Teile/Bereiche weiß. Somit benutzt du das Wort "Nichts" für "etwas". Und das ist unsinnig."
Hallo Kai!
Nicht sobald niemand weiss, sondern sobald niemand "ist".
Sobald keine Bewustheit und kein Bewusstsein "ist".
An dieser Stelle møchte ich dich Fragen, welche Gestallt håtte denn dann die "objektive Welt"?
Eine Gestallt so wie Wir sie wahrnehmen?
In Form von "Materie" oder "Teilchen"?
Oder Wellen?
Unsinnig ist es wirklich, denn es gibt kein "erkanntes Objekt" ohne einen "Erkennenden",
weil Bewustheit und Bewustsein wenn auch periodisch* auftretend, immer konstanter Bestandteil des "Sein/Nichts" ist.
*Periodisch, wie tiefschlafen und erwachen.
Zitat Kai:
"Oder du sagst, es gibt nichts außerhalb des Bewusstseins. Alles was es gibt, existiert als Bewusstseinsinhalt. Das ist eine Auffassung, die in der Philosophiegeschichte oft vertreten wurde. In verschiedenen Varianten. Das ist eine Spielart des Idealismus. Esse est percipi."
Ich sage eben nicht entweder, oder.
Zitat Kai:
"Ich frage mich nun, was das für das praktische Leben bedeutet."
Fuer mein praktisches Leben bedeutet es "Alles", fuer deines kann es auch "Nichts" bedeuten.
@Reinhard
Zitat Reinhard:
"Hallo Taurus, wieso? Du blickst doch immer ins Nichts oder eben nicht? Weiss man denn genau was gleich passieren wird? Bewußtsein speist sich doch auch nur aus Erinnerungen, aus Totem, aus Vergangenem und daraus schliesst man denn auf die Zukunft mit einer gewissen Erwartung,"
Hallo Reinhard!
Ich meine Bewustsein speist sich nicht zwingend nur aus Vergangenem, und eine gewisse Erwartungshaltung muss auch nicht zwingend sein.
Zitat Reinhard:
" die allenfalls auf Gewohnheit beruhen kann. Wenn man abends einschläft, ist es doch genauso, man vertraut drauf, dass die Gehirnfunktionen des vegetativen Nervensystems die Atmung, den Kreislauf und vieles mehr in der Verfassung halten, die einem ein Überleben ermöglichen und es ist doch jedes Menschen Traum, dass es vielleicht mal nicht mehr so ist und man ohne großes Leid zu erleben aus der Welt verschwindet, nur eben nicht diese Nacht, sondern in der Nacht der Nächte."
Ich wuerde meinen Tod nicht verschlafen wollen.
Wåhre ich nicht unfåhig Gewohnheiten zu åndern, wen mein gegenwårtiges Bewusstsein, nur aus totem Vergangenem gespeist, sofort erwartend in die Zukunft blickt?
Fehlt hier nicht, die immer gegenwårtige Møglichkeit, der Entscheidung?
Zitat Reinhard:
" Wenn man nicht dieses Vertrauen ins Leben hätte, könnte es doch zu gar keinem bewußten Erleben kommen. Es gibt aber nur ein Leben und das Erleben verhält sich dazu immer wie die Vergangenheit zur Gegenwart und das Überleben wie ein Prinzip, das nicht von einem selbst erdacht sein kann, also auch nicht von meinem Bewußtsein abhängt."
Das ich meiner Selbst bewusst bin heisst, mein "ich" sorgt fuer mein Ueberleben.
Ich wuerde differenzieren, zwischen Bewusstheit, Bewusstsein und sich seiner Selbst bewusst sein (ICH).
Zitat Reinhard:
"Dass man nichts mitkriegt, liegt doch nicht nur an der Pause, die das Bewußtsein macht, auch an den Dingen, die den Horizont in jeder Hinsicht übersteigen
, während des Bewußtseins, davor und danach."
Von welchen Dingen und von welchem Horizont sprichst du?
Zitat Reinhard:
" Dass, was ein Bewußtsein erfasst, verliert sich doch in der Fülle des Seins vollständig."
Das sehe ich åhnlich und sogar als notwendig an.
@Jay Ray
Zitat Jay Ray:
"Zurück zur Traumlosigkeit - da würde ich weiter unterscheiden zwischen "wissen/merken, "daß", aber nicht "was" man geträumt hat" und "nichtmal das leiseste Gefühl zu haben überhaupt geträumt zu haben". "
Hallo Jay Ray, danke das du wieder zum Kern der Frage zurueckfinden møchtest.
Diese Unterscheidung an dieser Stelle, wuerde ich auch machen wollen.
Es geht nicht um das Schlafen seilbst, vieleicht war schlafen auch ein schlechtes Beispiel?
Ich møchte versuchen, ueber ein fuer jeden selbst nachpruefbares Alltagserleben, einen Bezug zum "Nichts" herzustellen, welches ich laut meinen Erklårungen, im fehlen von Bewusstsein vermute.
Es geht eben um dieses "nichtmal die leiseste Ahnung", kein Gefuehl zu haben, keine Erinnerung, kein Erleben einfach "Nichts"?
Dieser "blinde Fleck", der nicht einmal erahnen låsst, das ich tråumte oder erlebte.
Wenn ich feststelle an diesem Punkt ist nichts, kein Koerpergefuehl , keine Erinnerung, kein Erleben, dieser Punkt liegt ausserhalb meines Beschreibens, kønnte ich ihn dann, als "unaussprechliches Nichts" oder "undenkbares Nichts" beschreiben?
Gruss Taurus