Hallo byLazlo
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Original von byLaszlo
deine Frage zeigt die Unruhe eines Philosophen, der zwar
genau weiß, dass er sich in der Sprache bewegt und in dieser
Lebenswelt Logik und die Fachwissenschaften für Wahrheiten
bzw. Teilwahrheiten zuständig sind, der (Philosoph) aber nie
aufhören kann bestimmte Entitäten dieser Sprachwelt zu
ontologisieren. |
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Original von byLaszlo
Unendlichkeit und Null sind menschengemachte Entitäten
und wir können durchaus Fragen, was sie abbilden und man kann
beinahe mit Sicherheit sagen, sie bilden BEDÜRFNISSE ab.
Ich fürchte, aber bin auch froh, dass das menschliche Bedürfnis
zu objektivieren noch lange ungebrochen bleibt und hat immer
vorübergehende Erfolge, die es anspornen. |
Wenn ich diese Texte lese und ihrem Sinn folge, geleiten sie mich in die Unbeschreibbarkeit menschlichen Schaffens, eine Unbeschreibbarkeit in der jedweder Sinn der Worte, dem Schweigen weicht.
Ich verweile in diesem Schweigen, in dem jedes "Ding", eine unbestimmbare Größe bleibt und setze das Schweigen gleich mit dem Punkt Null.(Umkehrpunkt, ein Punkt unbestimmbarer Größe).
Du hast wohl Recht, das es meiner Unruhe zuzuschreiben ist, das ich an diesem Punkt nicht ewig verweilen kann.
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Original von byLaszlo
man muss immer den Verwender fragen, wie er es meint? |
Da hast du Recht.
Ich möchte versuchen euch meine Betrachtung näher zu bringen.
Ich habe versucht für mich reale Unendlichkeit, in Worten zu beschreiben, dabei wahr die Null ein unerklärbarer Faktor, der sich nicht so recht in meine Beschreibungsversuch einfügen wollte.
Als Umkehrpunkt jedoch macht es wie ich meine "Sinn".
Die Vorstellung einer Geraden, die in Unendlichkeit gegen unendlich strebt, ist meiner Meinung nach nicht ausreichend, um die Unendlichkeit zu beschreiben in der sie strebt.
Zumal ich gedanklich mit einer Geraden immer zwei Enden verbinde.
Die Vorstellung, der Unendlichkeit als Kreis, führt zu einem Paradox und zwar genau in dem Umkehrpunkt Null.
"Eine Runde der Unendlichkeit" ist abgelaufen, "eine zweite Runde der gleichen Unendlichkeit" beginnt.
Erst durch die Frage nach Vollkommenheit, konnte ich dieses Paradox für mich lösen.
Was braucht Vollkommenheit, um vollkommen zu sein?
Sie braucht den Makel, um vollkommen zu sein.
Der Umkehrpunkt Null, ist in meiner Betrachtung, eben dieser Makel der aber gleichtzeitig Unendlichkeit erst möglich macht.
Ich möchte euch einladen, meiner Vorstellung von Unendlichkeit zu folgen.
Ich beginne im Schweigen, dem Umkehrpunkt Null.
Stellt euch wie von Cornak beschrieben das Kleinste vor, einen Punkt ohne Dimension.
Jetzt packt alles Seiende und jede Möglichkeit in diesen Punkt.(Urknalltheorie, Singularität).
Stellt euch die Summe der kleinsten Teile vor, aus dem alles Seiende besteht, was sich in diesem Punkt vereint.
Stellt euch vor das jedes kleinste Teil dieser Summe, alles Seiende in sich vereint und stellt euch vor, das der gedachte anfangs Punkt ein kleinstes Teil ist, in einer Summe alles Seienden.
Eine Runde der Unendlichkeit ist dann umrundet, wenn jede mögliche Kombinationsmöglichkeit dieser Teile einmal bestanden hat, und wir wie auf einer Kreisbahn wieder die Ausgangs Kombination, in dem Umkehrpunkt Null durchlaufen.
Ich würde diese Zeitspanne nicht bewust durchlaufen wollen.
Wie fügt sich Bewustheit in diese Unendlichkeit?
Bewustheit, ist die Möglichkeit einen Zeitabschnitt der Unendlichkeit zu erfahren.
Wie fügt sich Geburt und Sterben, in diese Unendlichkeit?
Ohne entstehen und vergehen keine Kombination, es wäre ein Stillstand das Ende jeder Existenz.
Wie fügt sich das Sterben in diese Unendlichkeit?
Das fehlen von Bewustheit ist ein wichtiger Faktor.
Wenn ich sterbe löst sich meine bewuste Existenz in die Summe seiner nicht bewusten Teile auf.(Energieerhaltungssatz)
Jede Erinnerung löst sich auf, und meine Teile können sich neu mischen.
Wieviele Formen meine Teile durchlaufen, ist gegeben jede mögliche Form einmal, auch jede mögliche bewuste Form einmal..
Dabei garantiert die fehlende Erinnerung, das jede Runde der Unendlichkeit,
neu erlebt werden kann.
Und die Zeitspanne von Bewustheit zu Bewustheit, ist unendlich kurz, selbst wenn sie unendlich lang ist.
Das bedeutet jeder der diesen Text liest, hat und wird ihn Unendlich lesen, sich dessen aber nicht bewust sein, ob er jetzt aufsteht um sich einen Kaffe zu holen, ob er gleich musik hören wird oder sich schlafen legt, jede Möglichkeit wird Unendlich gelebt sein.
Denn jeder Moment beinhaltet die Unendlichkeit.
In der Betrachtung dieser Unendlichkeit verschmelzen jetzt alle Betrachter zu einem und dieser Beobachter spricht aus.:
"Ich habe mein Wesen erkannt, mein Wesen ist die Unendlichkeit"
der sich aus allen Betrachtern bildende Beobachter trifft eine omnipotente Aussage "Ich weiß, was in jedem Moment der Unendlichkeit geschiet.
es geschieht immer das "Richtige", wie "falsch" es auch erscheinen mag."
Und der Beobachter schließt zufrieden seine Augen.
Kein Zweifel und kein Glauben vermag ihn zu trennen.
Kein Wissen, keine Unwissenheit, keine Liebe, kein Hass , kein böse, kein gut, kein richtig, kein falsch.....................................................
kein du, kein ich.......und es ist schweigendes Sein.
Der Umkehrpunkt Null.
Ich öffne meine Augen und bin zufrieden.
Zufrieden mit meiner Unwissenheit, die mich alles und jeden im Leben, in mir neu entdecken lässt.
Die mir ermöglicht alles neu zu erleben, neu zu fühlen, neu zu durchdenken.
Das "Gute" und das "Schlechte".
So lebe ich mein Leben.
Der Sinn der Null, hatte mir nur in dem Beschreibungs Versuch gefehlt.
Darum die Frage danach.
Und ich bedanke mich für jede gegebene Antwort, und jede folgende.
Gruß Taurus
PS: glorin hier habe ich mal die Hosen runtergelassen.