AkiraL
Stellt euch vor, die Todesstrafe würde eingeführt werden. Das wäre auf lange Sicht gesehen gut.
Denn:
Man wird Verbrecher mit härteren Verbrechen töten und auch werden unschuldige Angeklagte sterben. Ihr müsst aber auch bedenken, dass dadurch das Leben vieler anderer unschuldiger Menschen gerettet wird. Es ist also klar, dass langfristig für Frieden gesorgt wird und somit die Angst vor Verbrechern verringert wird. Die Verbrecher werden sich nämlich bei einer so harten Strafe überlegen, ob sie das wirklich durchziehen würden. Dadurch steigt die Furcht vor der Gerechtigkeit und die Kriminalitätsrate sinkt. Daraus folgt ja dann wiederum, dass in Zukunft weniger unschuldige Menschen Opfer von Verbrechern werden
Es werden folglich wenig Menschen getötet und einer großen Masse das Leben gerettet. Man muss einfach nur bei jedem Verbrechen härter durchgreifen.
Kann man diese Logik widerlegen?
tolwin
Willkommen im Forum,
Die bekannten Argumente gegen die Todesstrafe sind Legion.
Das erste Argument, das gegen die Todesstrafe spricht: sie bringt nichts. D. h. die Einführung der Todesstrafe hat noch nie irgendwo auf der Welt die Verbrechensraten gesenkt.
Das liegt etwa daran, daß Verbrechen, die mit dem Tod bestraft werden, in den seltensten Fällen von langer Hand geplant werden. Sie geschenen häufig im Affekt; während eines Streites der eskaliert zum Beispiel. Anders ausgedrückt: Abschreckung wirkt (wenn überhaupt) nur bei solchen Tätern, die noch die geistige Wahl haben, ob sie ein Verbrechen begehen sollen oder nicht. Also vor allem bei solchen Verbrechen, die nicht aus Leidenschaft, sondern aus kühler Berechnung, mit relativ klarem Kopf, begangen werden.
Die betrogene Frau, die ihren Mann in flagranti beim Coitus mit seiner Sekretärin erwischt und ihn mit der Schreibmaschine erschlägt, wird ebensowenig durch die Möglichkeit der Todesstrafe davon abgehalten werden wie der Grenzdebile mit schwersten psychischen Defekten, der vor allen erwachsenen Frauen eine panische Angst hat und seine Frustration dadurch abreagiert, daß er vergewaltigt.
Umgekehrt ist zweitens die Todesstrafe (gar ihre "Wiedereinführung") ein deutlicher Hinweise darauf, was man eine zivilisatorische Verrohung bezeichen kann, ein Einzughalten autoritärer, faschistischer oder absolutistischer Strukturen. Es gibt und gab keine Diktatur in der Geschichte der Menschheit, die auf die Todesstrafe verzichtet hätte.
Das dritte Argument, das gegen die Todesstrafe spricht: die menschliche Fehlbarkeit. Todesstrafen könnten gegen Unschuldige verhängt werden.
Dort, wo solchen Justizirrtümern nachgegangen wurde, waren die Statistiken erschreckend. Nicht nur, daß natürlich gegen Arme und Angehörige gesellschaftlicher Minoritäten in Relation wesentlich häufiger diese unumkehrbare, absolute Strafe verhängt wurde, was ja noch damit erklärt werden könnte, daß sich in diesen Gesellschaftsgruppen die Kriminalitätsraten häuften - nein, hier wurden auch die meisten Justizirrtümer begangen, weil freilich ein arbeitsloser dunkelhäutiger Alkoholiker nur äußerst selten die Mittel hat, eine größere Anzahl hochmotivierter Juristen für seine Verteidigung zu engagieren. Es gibt Statistiken welche zeigen, daß über 20% aller Todesurteile in den USA zu Unrecht ergingen. Ich habe diese Statistik nicht zur Hand und es gibt auch hier bestimmt viele weitere, welche zu die Zahl niedriger ansetzen. Dort kam auf vier zum Tode verurteilte Täter jedoch ein Unschuldiger, der von Staats wegen umgebracht wurde.
Viertens ein grundsätzliches moralisches Problem: es gibt eine breiten Konsens darüber, daß es kein schlimmeres Verbrechen als Mord gibt. Zum Mord gehört die bewußte Verübung der Tat, der Vorsatz: eine Gesellschaft, die in ihrem Namen töten läßt, verübt also einen Mord. Und begibt sich damit in eine Position moralischen Autorität, Verbrechen zu verurteilen. Der Vergewaltiger, der sich moralisch über den Ladendieb erhebt, ist unglaubwürdig und macht sich lächerlich. Eine Gesellschaft, die selbst mordet, macht sich samt ihres gesamten Wertekanons lächerlich und unglaubwürdig.
Daß die Todesstrafe, vom Staat verhängt, auf einmal kein Mord mehr sein soll, hat mir noch niemand überzeugend erklären sollen. Die Absicht (also das Motiv) mag ja noch so einleuchtend sein, aber was macht man dann mit Mördern, die ebenso einleuchtende Gründe haben? Wenn wir sagen, wir halten einen Vergewaltiger für eine derartig große Gefahr für die Restgesellschaft, daß er unbedingt eliminiert werden müsse - was wollen wir dann einem Menschen erwidern, der sich das Recht herausnimmt, jeden Arbeitnehmer in der Waffenindustrie zu töten, mit der zwingenden Argumentation, daß die Herstellung von Waffen einer Vorbereitung zum Massenmord gleichkomme und die Menschheit also wesentlich sicherer lebe, wenn alle Waffenhersteller tot seien? Reicht hierzu die Berufung auf das staatliche Gewaltmonopol? Kaum.
Ich persönlich fühle mich durch manchen Industriellen, manchen Politiker, manchen Bürokraten viel mehr bedroht als durch einzelne Triebtäter, und statistische Untersuchungen würden dieses subjektive Empfinden wahrscheinlich stützen. Also, viertens: Ein Staat, der Mord legitimiert, hat das moralische Recht, irgendwelche gültigen Normen zu setzen, verwirkt.
Fünftens: Neben der Gefahr des Irrtums steht, noch viel beängstigender, die Gefahr des Mißbrauchs. Seit es Machtgefälle gibt, gibt es auch Machtmißbrauch. Willkürurteile, von politischer oder wirtschaftlicher Seite (Bestechung oder Erpressung von Richtern und Jurys) initiiert, können kaum ausgeschlossen werden. Es gibt kein 100%ig korruptionsfreies Justizwesen.
Sechstens: Wir haben immer noch ein Problem damit, die moralischen Grundpfeiler unseres Strafwesens überhaupt klar zu definieren: Beruht es nun auf dem Prinzip der Vergeltung und Rache, oder auf dem der Gefahrenabwendung? Sollte es auf dem Prinzip der Rache basieren, dann frage ich mich, warum ich mich an etwa einem Kindermörder rächen soll, dessen Gesicht ich noch nie gesehen habe und obgleich ich selbst keine Kinder habe. Für mich ist dieser Kerl also vollkommen ungefährlich, er hat mir nichts getan und ich habe also keinen Grund, mich an ihm zu rächen.
Behaupten wir aber, unser Strafwesen basiere auf dem Grundsatz der Gefahrenabwehr, dann bringt, wie schon in Punkt 1 beschrieben, die Todesstrafe nichts. Denn andere Täter würden durch die Todesstrafe nicht abgeschreckt, sondern eher noch zu brutalerem Vorgehen motiviert: Um der Strafe zu entkommen, könnten sie erst auf die Idee kommen, Belastungszeugen aus dem Weg zu räumen / räumen zu lassen. Je höher die Strafe, desto höher auch die Motivation einer Strafe zu entgehen, selbst wenn man die eigene Schuld anerkennt.
Das einzige Argument also, daß dann noch angeführt werden könnte, ist das rein wirtschaftliche: Warum jemanden, der ohnehin als nützliches Mitglied der Gesellschaft ausgeschieden ist, noch weiter im Gefängnis durchfüttern? Wo es doch jedem Arbeitslosen schlechter geht? Ich kann darauf nur antworten: Wenn ich einem unnützen Fresser die Existenzberechtigung abspreche, dann muß ich sie jedem unnützen Fresser absprechen. Bitteschön: Allen, die krank und/oder alt und pflegebedürftig zuhause im Bett liegen. Allen, die aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung arbeitsunfähig sind.
Ja, warum eigentlich die Arbeitslosen durchfüttern? Sie kosten doch auch nur, oder etwa nicht?
Jay Ray
| Zitat: |
Original von AkiraL
Kann man diese Logik widerlegen? |
Sie funktioniert in der Praxis nicht.
siehe die Erläuterungen (2. Liste) auf: "unmoralische.de/hinricht.htm"
tolwin
Großartig. Und ich schreibe mir einen Wolf
Jay Ray
Nun - Dein "Wolf" oben ist mE auch großartig geschrieben.
Loma
Ich kann mich den Worten towins ebenfalls nur anschließen.
Zusätzlich möchte ich noch einwerfen, dass ich die scheinbar selbstverständliche Annahme, der Tod sei eine harte bzw. die härteste Strafe, die es gibt, nicht so ohne weiteres unterschreiben würde (und da denke ich nicht mal so sehr an jene, die sich freiwillig für ein Sache in die Luft sprengen).
Ich glaube, es gibt effektivere Möglichkeiten, Verbrecher leiden zu lassen... (ich weiß, das klingt jetzt sehr böse und grausam)
Liebe Grüße
AkiraL
| Zitat: |
Original von tolwin
Willkommen im Forum,
Die bekannten Argumente gegen die Todesstrafe sind Legion.
Das erste Argument, das gegen die Todesstrafe spricht: sie bringt nichts. D. h. die Einführung der Todesstrafe hat noch nie irgendwo auf der Welt die Verbrechensraten gesenkt.
Das liegt etwa daran, daß Verbrechen, die mit dem Tod bestraft werden, in den seltensten Fällen von langer Hand geplant werden. Sie geschenen häufig im Affekt; während eines Streites der eskaliert zum Beispiel. Anders ausgedrückt: Abschreckung wirkt (wenn überhaupt) nur bei solchen Tätern, die noch die geistige Wahl haben, ob sie ein Verbrechen begehen sollen oder nicht. Also vor allem bei solchen Verbrechen, die nicht aus Leidenschaft, sondern aus kühler Berechnung, mit relativ klarem Kopf, begangen werden.
Die betrogene Frau, die ihren Mann in flagranti beim Coitus mit seiner Sekretärin erwischt und ihn mit der Schreibmaschine erschlägt, wird ebensowenig durch die Möglichkeit der Todesstrafe davon abgehalten werden wie der Grenzdebile mit schwersten psychischen Defekten, der vor allen erwachsenen Frauen eine panische Angst hat und seine Frustration dadurch abreagiert, daß er vergewaltigt.
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Ich weiß, dass viele Menschen gegen Todesstrafe sind. Bis vor kurzer Zeit war ich das auch und es ist schwer einen Menschen davon zu überzeugen. Es wird uns ja auch eingetrichtert durch Politik, Fernsehen und Schule, dass Todesstrafe auch Mord ist usw. Aber ihr müsst euch mal von diesem Denken abwenden. Wenn man solch eine Politik mit Todesstrafe mit einem guten System durchziehen würde, dann stünde nichts mehr im Weg, Millionen von Menschenleben zu retten, indem man ein paar Tausend dafür tötet.
Seht euch doch mal die Gefängnisse an. Das grenzt ja schon an Urlaub. Man muss härter Strafen, dann können Mädchen mit weniger Angst nachts alleine nach Hause gehen, Pharmaunternehmen werden es sich zwei mal überlgen ein wirkungsloses Medikament in Umlauf zu bringen, weniger Sprayer würden auf der Straße Architekturen besprühen, viele Morde können durch die Furcht vor dem Gesetz verhindert werden. Wir würden in einer friedlicheren Welt leben.
Natürlich kann man Affekthandlungen nur wenig beeinflussen, aber es gibt weitaus mehr Verbrechen, die ohne Affektzustand begangen werden. Das ist negativer Frieden nach Thomas Hobbes: Sicherheit durch Furcht. Allerdings fürchten sich doch nur jene, die bösen Charakters sind und wieso müssen dann so viele gute und unschuldige Menschen leiden, nur weil es geisteskranke Mörder gibt? Man kann es verhindern und das kann man auch in einer Demokratie durchsetzen. In einer Diktatur ist der Tyrann nur darauf bedacht, selbst aus diesen Morden zu profitieren.
unmoralische.de/hinricht.htm
Naja auf dieser hp merkt man schon, dass es etwas einseitig und subjektiv geschrieben ist... Der Typ bezieht sich auf die Antike oder das Mittelalter. Natürlich war die Polizei damals nicht so ausgefeilt wie heute und Staaten mit Todesstrafe heutzutage habe kein stabiles Wirtschafts oder politiksystem bzw. setzen die Todesstrafe zu ihrem eigenen Nutzen oder zu zimperlich ein.
AkiraL
| Zitat: |
Original von tolwin
Das dritte Argument, das gegen die Todesstrafe spricht: die menschliche Fehlbarkeit. Todesstrafen könnten gegen Unschuldige verhängt werden.
Dort, wo solchen Justizirrtümern nachgegangen wurde, waren die Statistiken erschreckend. Nicht nur, daß natürlich gegen Arme und Angehörige gesellschaftlicher Minoritäten in Relation wesentlich häufiger diese unumkehrbare, absolute Strafe verhängt wurde, was ja noch damit erklärt werden könnte, daß sich in diesen Gesellschaftsgruppen die Kriminalitätsraten häuften - nein, hier wurden auch die meisten Justizirrtümer begangen, weil freilich ein arbeitsloser dunkelhäutiger Alkoholiker nur äußerst selten die Mittel hat, eine größere Anzahl hochmotivierter Juristen für seine Verteidigung zu engagieren. Es gibt Statistiken welche zeigen, daß über 20% aller Todesurteile in den USA zu Unrecht ergingen. Ich habe diese Statistik nicht zur Hand und es gibt auch hier bestimmt viele weitere, welche zu die Zahl niedriger ansetzen. Dort kam auf vier zum Tode verurteilte Täter jedoch ein Unschuldiger, der von Staats wegen umgebracht wurde.
Viertens ein grundsätzliches moralisches Problem: es gibt eine breiten Konsens darüber, daß es kein schlimmeres Verbrechen als Mord gibt. Zum Mord gehört die bewußte Verübung der Tat, der Vorsatz: eine Gesellschaft, die in ihrem Namen töten läßt, verübt also einen Mord. Und begibt sich damit in eine Position moralischen Autorität, Verbrechen zu verurteilen. Der Vergewaltiger, der sich moralisch über den Ladendieb erhebt, ist unglaubwürdig und macht sich lächerlich. Eine Gesellschaft, die selbst mordet, macht sich samt ihres gesamten Wertekanons lächerlich und unglaubwürdig.
Daß die Todesstrafe, vom Staat verhängt, auf einmal kein Mord mehr sein soll, hat mir noch niemand überzeugend erklären sollen. Die Absicht (also das Motiv) mag ja noch so einleuchtend sein, aber was macht man dann mit Mördern, die ebenso einleuchtende Gründe haben? Wenn wir sagen, wir halten einen Vergewaltiger für eine derartig große Gefahr für die Restgesellschaft, daß er unbedingt eliminiert werden müsse - was wollen wir dann einem Menschen erwidern, der sich das Recht herausnimmt, jeden Arbeitnehmer in der Waffenindustrie zu töten, mit der zwingenden Argumentation, daß die Herstellung von Waffen einer Vorbereitung zum Massenmord gleichkomme und die Menschheit also wesentlich sicherer lebe, wenn alle Waffenhersteller tot seien? Reicht hierzu die Berufung auf das staatliche Gewaltmonopol? Kaum.
Ich persönlich fühle mich durch manchen Industriellen, manchen Politiker, manchen Bürokraten viel mehr bedroht als durch einzelne Triebtäter, und statistische Untersuchungen würden dieses subjektive Empfinden wahrscheinlich stützen. Also, viertens: Ein Staat, der Mord legitimiert, hat das moralische Recht, irgendwelche gültigen Normen zu setzen, verwirkt.
Fünftens: Neben der Gefahr des Irrtums steht, noch viel beängstigender, die Gefahr des Mißbrauchs. Seit es Machtgefälle gibt, gibt es auch Machtmißbrauch. Willkürurteile, von politischer oder wirtschaftlicher Seite (Bestechung oder Erpressung von Richtern und Jurys) initiiert, können kaum ausgeschlossen werden. Es gibt kein 100%ig korruptionsfreies Justizwesen.
Sechstens: Wir haben immer noch ein Problem damit, die moralischen Grundpfeiler unseres Strafwesens überhaupt klar zu definieren: Beruht es nun auf dem Prinzip der Vergeltung und Rache, oder auf dem der Gefahrenabwendung? Sollte es auf dem Prinzip der Rache basieren, dann frage ich mich, warum ich mich an etwa einem Kindermörder rächen soll, dessen Gesicht ich noch nie gesehen habe und obgleich ich selbst keine Kinder habe. Für mich ist dieser Kerl also vollkommen ungefährlich, er hat mir nichts getan und ich habe also keinen Grund, mich an ihm zu rächen.
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Natürlich können Unschuldige getötet werden, aber durch die harten Maßnahmen der Todesstrafe würden in Zukunft weniger Menschen sterben. Man Tötet Verbrecher, darunter auch noch Unschuldige und verhindert somit weitere Verbrechen und eine viel größere Zahl von Unschuldigen zukünftigen Menschen, die hätten getötet werden können.
Den Waffenhändler braucht man doch, sonst wäre die Polizei gar keine Bedrohung... Meine Argumentation besiiert ja auf eben diesen Gedanken, dass man Waffen/Mord nutzt, um viele Morde zu verhindern. Aber es wird doch alles nur wieder verharmlost. Selbst im Krieg in Afghanistan erlaubt das deutsche Rechtssystem dem Soldaten nicht auf den Feind zu schießen, sondern er muss warten bis der andere zuerst schießt. Das ist doch total sinnlos.
Mörder, die einleuchtende Gründe haben, bringt man auch um. Egal das sind och nur ein paar Menschenleben. Zwar wird der Staat zu einem großen Mörder, aber durch 1000 Hinrichtungen werden 10000000 verbechen bekämpft. Natürlich nehmen wir uns nun einfach das Recht über das Leben eines Menschen zu entscheiden, aber trotz Unmoral, gäbe es doch wiederum Gerechtigkeit und es gibt weniger unmoralische Taten und dann hat man wieder mehr Moral, oder?
Richter und Korruption. Wenn das an die Öffentlichkeit gelangt, einfach umbringen. Da traut sich wohl kaum noch ein Richter gegen das Gesetz zu handeln.
Rache wäre sinnlos. Wenn man sich einfach so nutzlos gegenseitig umbringen würde... Es ist ja so, als ob ich dich umbringen würde, dein Vater nringt mich um, mein Vater bringt deinen Vater um, usw... Das führt nirgendwohin. Strafen sind dazu da, dass man Gefahren abwendet. Erstens dadurch, dass man den Verbrecher beseitigt. Zweitens, man lehrt ihn, obwohl die Todesstrafe, den Verbrecher keine Möglihkeit gibt, sich zu bessern, aber dafür bessert sich die gesamte Gesellschaft.
Wir brauchen eine friedliche Umgestaltung unseres Sytems. Lasst uns eine perfekte Welt erschaffen, in dem es kaum Verbrechen gibt und gute Menschen glücklich sein können!
Die Gerechtigkeit wird sich durchsetzen!
AkiraL
| Zitat: |
Original von Loma
Ich kann mich den Worten towins ebenfalls nur anschließen.
Zusätzlich möchte ich noch einwerfen, dass ich die scheinbar selbstverständliche Annahme, der Tod sei eine harte bzw. die härteste Strafe, die es gibt, nicht so ohne weiteres unterschreiben würde (und da denke ich nicht mal so sehr an jene, die sich freiwillig für ein Sache in die Luft sprengen).
Ich glaube, es gibt effektivere Möglichkeiten, Verbrecher leiden zu lassen... (ich weiß, das klingt jetzt sehr böse und grausam)
Liebe Grüße |
Naja die Seite von Jay Ray hat auch ein paar grausige Methoden drauf. Stimmt, eine bessere Idee wäre es, die Verbrecher härter zu bestrafen als mit dem Tod. Aber das wäer irgendwie ZU unmenschlich. Aber naja, wenn wir das bei Tierversuchen machen, warum nicht auch bei Schwerverbrechern?
Jay Ray
| Zitat: |
Original von AkiraL
Aber ihr müsst euch mal von diesem Denken abwenden. |
Willste hier diskutieren - oder bloß appellieren und Deine Meinung verbreiten ?!
| Zitat: |
| Wenn man solch eine Politik mit Todesstrafe mit einem guten System durchziehen würde, dann stünde nichts mehr im Weg, Millionen von Menschenleben zu retten, indem man ein paar Tausend dafür tötet. |
Wenn das Wörtchen "WENN" nicht wär...
Kennst Du ein Beispiel und kannst sagen, wann und wo es jetzt oder früher ein solches "gutes System" gegeben hat - außer in der Phantasie oder totalitären Systemen, wo alle Regierungsmaßnahmen in der Propaganda pauschal verherrlicht werden ?
| Zitat: |
| Sicherheit durch Furcht. Allerdings fürchten sich doch nur jene, die bösen Charakters sind |
Sachlich falsch - auch "böse Charaktere" machen bisweilen in der Politik, Justiz und Polizei Karriere - und bei echten Psychopathen sind oft die Hirnregionen unterentwickelt, die bei den Normalos diese "Furcht" generieren. Es trifft also überwiegend die Falschen - und beeinträchtigt die Lebensqualität.
Und wie Tolwin schon zeigte: Die Mordquote sinkt nicht, wenn man "härter" rangeht.
Weitaus abschreckender als eine besonders harte Strafe ist eine hohe Aufklärungsrate - die bei den "Guten" gleichzeitig zu mehr Vertrauen und Sicherheit führt.
Die Idee, das ganze zu verbessern, indem man "bloß" das Schlechte beseitigt klingt verführerisch einfach, funktioniert aber erfahrungsgemäß nicht. Weder mit der Gouillotine der französischen Revolution, noch unter Stalin - und einen halbwegs aktuellen ernstgemeinten und vermutlich von ehrlichem Idealismus motivierten Großversuch, in einem Kraftakt den Menschen das Dekadente Böse auszutreiben und so eine bessere Welt zu schaffen, hatte
Pol-Pot unternommen.
| Zitat: |
| Wir brauchen eine friedliche Umgestaltung unseres Sytems. Lasst uns eine perfekte Welt erschaffen, in dem es kaum Verbrechen gibt und gute Menschen glücklich sein können! |
Du solltest in Betracht ziehen, daß es in so einer von Dir gewünschten "perfekten Welt" keinen Platz für so unvollkommene Wesen wie Dich und mich gibt...
Deshalb haben die größeren Religionen diese perfekte Welt wohlweislich ins Jenseits verlegt.
Loma
| Zitat: |
Original von AkiraL
Stimmt, eine bessere Idee wäre es, die Verbrecher härter zu bestrafen als mit dem Tod. Aber das wäer irgendwie ZU unmenschlich. Aber naja, wenn wir das bei Tierversuchen machen, warum nicht auch bei Schwerverbrechern? |
Es ist also unmenschlicher, Verbrecher härter zu bestrafen als mit dem Tod, als ein System zu errichten, welches auch die Tötung einiger Unschuldiger als sozusagen "Kollateralschaden" in Kauf nimmt für eine "perfekte Welt"?
Also mein moralisches Empfinden sträubt sich doch sehr arg gegen eine solche Sicht der Dinge.
Ganz abgesehen davon, möchte ich anmerken, daß die Androhung sämtlicher Strafen eigentlich eine eher geringe Rolle spielt, wenn nicht auch tatsächlich kontrolliert (und in weiterer Folge geahndet) wird.
Das geht vom banalen "Sackerl fürs Gackerl" bis hin zu Diebstahl und Mord.
Ich denke, wenn grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden eine größere wird, wäre das, relativ unabhängig von der Art der Bestrafung, eine effektivere Möglichkeit, die Sicherheit zu steigern.
Liebe Grüße
AkiraL
Gute Argumente. Aber erst mal:
Warum steckt man Verbrecher ins Gefängnis?
Stanley Alvarez
Die Idee der Strafe als Abschreckung ist so alt wie die Menschheit, du bewegst dich also damit keineswegs auf neuem Gelände. Vielmehr ist das Abschreckungsmoment ja auch heute noch in zahlreichen Kontexten ein Thema, z.B. wenn überlegt wird, Bußgelder zu erhöhen, Freiheitsstrafen zu verlängern etc.
Diesem Gedanken liegt ein m.E. aber völlig falsches Bild vom Menschen zugrunde, ein völlig falsches Bild davon, wie Menschen und wie eine Gesellschaft funktionieren. (Daraus sei jetzt bitte nicht abzuleiten, ich würde behaupten, Menschen und Gesellschaft durchschauen zu können)
Schon deine doch recht explizit genannte Vorstellung, es gäbe "Menschen guten Charakters" auf der einen und "Menschen bösen Charakters" auf der anderen Seite. Auf dieser Grundlage lässt sich keine Gesellschaft denken, schon gar keine wünschenswerte. Es gibt zahlreiche Gründe dafür, warum Menschen gegen die Regeln verstoßen. "Böswilligkeit" gehört eher nicht dazu.
"Kriminalität" ist nichts, was der Gesellschaft äußerlich wäre und was es abzuwehren gälte, sondern etwas, das erst in der Gesellschaft entsteht. "Verbrechen" verraten weniger über die Menschen, die sie begehen, als über die Gesellschaft, in der sie leben. Durch härtere Strafen packt man am völlig falschen Ende an.
Neben dem Faktor, dass die Idee der Abschreckung durch Todesstrafe (auf alles?!) in der Realität einfach nicht funktionieren würde, finde ich einen weiteren Punkt besonders erwähnenswert: Eine solche Gesellschaft wäre zum Stillstand verdammt, denn
Ungehorsam ist eine nicht zu unterschätzende Triebkraft gesellschaftlicher Veränderung. Und Beweglichkeit ist notwendig, da es eine "perfekte Gesellschaft" nicht gibt, sondern immer nur den Weg dorthin. (So als Beispiel: Die '68er-Bewegung hätte unter jenen von dir geforderten Umständen keine Chance gehabt. Man mag von der Bewegung halten, was man will, aber sie hat die Gesellschaft, in der wir leben, enorm verändert - zum besseren, wie ich denke)
Das einzig Positive an deiner Idee ist, dass eine solche Gesellschaft notwendig in einem großen Knall, also in einer Revolution, enden müsste... und Revolutionen sind schon manchmal was feines.
| Zitat: |
Original von AkiraL
Warum steckt man Verbrecher ins Gefängnis? |
Mir fallen im Moment folgende Begründungen ein (die allerdings nicht nur bzw. nicht vor allem auf die Gefängnisstrafe zutreffen):
- Vergeltung
- Prävention durch Abschreckung
- Schutz der Gesellschaft (vor dem eingesperrten Subjekt)
- Schutz des eingesperrten Subjektes (vor der Gesellschaft)
- Resozialisierung
Die Idee der "Vergeltung" (1.) ist vermutlich sogar noch älter als das Moment der "Abschreckung" (2.), spielt für die staatliche Justiz heutzutage aber kaum noch eine Rolle, im Gegenteil versucht sie häufig sogar, den Betroffenen vor der "Vergeltung" seitens der Bevölkerung zu schützen (siehe 4.).
Auch "Abschreckung" (2.) spielt offiziell in der hiesigen staatlichen Justiz keine Rolle mehr, auch wenn es als Argument immernoch gerne genommen wird.
Die Justiz in den abendländischen Gesellschaften heute bewegt sich i.d.R. zwischen den Punkten 3. und 5., wobei "Resozialisierung" (5.) der wahrscheinlich umstrittenste bzw umkämpfteste ist, dem daher mal mehr, mal weniger Bedeutung beigemessen wird.
mfg
"Stan"
AkiraL
Ich denke, ihr habt Recht.
Es gab mal einen Schwerverbrecher, der so grausam gemordet hat, dass man ihn nach Amerika gebracht hat, um ihn dort hinzurichten. So etwas ist doch nicht erlaubt oder?
Archibald
@ AkiraL:
Klar, indem man dich fängt, und, es im Fernsehen, wo du als Gasdt eingeladen wirst, offen darstellt, welche Meinung du zur Todesstrafe hast, und sagt:
"Du hast 2 Möglichkeiten; entweder, du bekennst dich hier weiter zu deiner Meinung, und, wirst hier live hingerichtet, oder aber, du redest dagegen, dass du selber hingerichtet wirst, im Argument gegen 5 Leute, die dafür argumentieren. Nach einer Stunde wird eine Telefonumfrage gemacht, ob man dich selber hinrichten soll, als Vorreiter sozusagen.
Jeder der 5 Kandidaten hat sich vorher damit einverstanden erklärt, dass, wenn die Telefonumfrage ergibt, dass du NICHT hingerichtet werden wirst, einer von ihnen (welcher mittels Telefonumfrage ermittelt wird), selber hier live hingerichtet werden."
Wie argumentioerst du dann?
AkiraL
Ich hatte auch schon mal die Idee, dass man demokratisch abstimmen könnte, ob jemand lebt oder sterben soll, wie in so ner show. Aber das wäre ja keine Gerechtigkeit, sondern bloß von dem Hass der Zuschauer abhängig.
Nun zu deinem Beispiel, Archibald (falls ich das richtig verstanden habe):
Ich nehme an die anderen 5 Leute sind unschuldig. Wenn ich der Meinung bin, dass ich unschuldig wäre, dann... Die anderen 5 wollen, dass ich hingerichtet werde, aber wenn die Mehrheit nicht will, dass ich hingerichtet werde, dann stirbt einer von ihnen. Wenn ich alleine will, dass ich nicht hingerichtet werde, dann besteht die Möglichkeit, dass einer von den 5 stirbt. Wenn ich aber selber will, dass ich hingerichtet werde, dann bleiben alle 5 verschont. Aber ich werde ja dann hingerichtet ohne demokratische Abstimmung. Deshalb müsste man die Mehrheit entscheiden lassen, ob die mich killen. Aber wenn die gegen meinen Tod sind wird ganz bestimmt ein anderer sterben, der überhaupt keine Entscheidungsfreiheit hatte. Dammit jeder das gleiche Recht hat müsste ich eigentlich auch keine Entscheidungsfreiheit haben. Also lasse ich mich selbst killen, weil entweder jemand stirbt, der unschuldig ist oder ich, der meint er sei unschuldig und die Wahl hatte. Sonst würde ja jemand sterben, nur weil er seine Meinung geäußert hat. Er hat sie aber auch geäußert, dass er sich so sicher seiner Meinung war, dass er dafür sterben würde. Das heißt ich müsste diesen Mut anerkennen und dasselbe tun und mich sterben lassen. Der Wille ist das, was zählt. Das heißt ich würde sterben, weil ich den nächsten liebe wie mich selbst?
Ich kann nicht einfach einen Menschen töten, weil er gegen mich ist und ich kann nicht einfach getötet werden, weil ich eine andere Meinung habe. Wenn ich gegen die Todesstrafe bin töte ich quasi einen Menschen, weshalb ich nachher nach meiner Argumentation mich selbst töten müsste, da ich einen Menschen getötet habe. Deshalb töte ich mich gleich selbst? Wolltest du darauf hinaus? Das wäre dann ja Selbstjustiz, weil ich nicht die Menge entscheiden lassen wer stirbt. Aber die anderen 5 wollten auch, dass ich sterbe. Dann darf ich auch wollen, dass sie sterben. Deshalb sollte ich das Publikum entscheiden wer stirbt?
Sorry ich kann nicht argumentieren, ich komme zu keinem Ergebnis. Das da oben sind irgendwelche Gedankenfetzen, die ich einfach aufgeschrieben habe. Wofür würdest du dich entscheiden Archibald? Ich hätte einfach gegen meinen Tod gestimmt und den anderen 5 gesagt, dass ich lieber das Volk entscheiden lasse. Dann bestimme ich nicht über Leben und Tod sondern eine große Masse. Die anderen waren damit einverstanden, dass das sie sterben und ich bin dann auch damit einverstanden, dass ich sterbe, wenn das Volk es will. Es würden gerechte Bedingungen herrschen oder? Einer von 6 Menschen wird sterben, aber die chance ist groß, dass einer stirbt, der gar nicht verklagt wurde, obwohl ich derjenige bin, der etwas falsches getan hat.
Ich bin total verwirrt klär mich bitte auf
AkiraL
HÄÄÄ!!!! Aber wie sollte meine Meinung über die Todesstrafe darüber Auskunft geben, ob ich getötet werde soll oder nicht?
Sorry, ich bin noch Anfänger und neu hier
AkiraL
| Zitat: |
Original von Jay Ray
| Zitat: |
Original von AkiraL
Aber ihr müsst euch mal von diesem Denken abwenden. |
Willste hier diskutieren - oder bloß appellieren und Deine Meinung verbreiten ?!
| Zitat: |
| Wenn man solch eine Politik mit Todesstrafe mit einem guten System durchziehen würde, dann stünde nichts mehr im Weg, Millionen von Menschenleben zu retten, indem man ein paar Tausend dafür tötet. |
Wenn das Wörtchen "WENN" nicht wär...
Kennst Du ein Beispiel und kannst sagen, wann und wo es jetzt oder früher ein solches "gutes System" gegeben hat - außer in der Phantasie oder totalitären Systemen, wo alle Regierungsmaßnahmen in der Propaganda pauschal verherrlicht werden ?
| Zitat: |
| Sicherheit durch Furcht. Allerdings fürchten sich doch nur jene, die bösen Charakters sind |
Sachlich falsch - auch "böse Charaktere" machen bisweilen in der Politik, Justiz und Polizei Karriere - und bei echten Psychopathen sind oft die Hirnregionen unterentwickelt, die bei den Normalos diese "Furcht" generieren. Es trifft also überwiegend die Falschen - und beeinträchtigt die Lebensqualität.
Und wie Tolwin schon zeigte: Die Mordquote sinkt nicht, wenn man "härter" rangeht.
Weitaus abschreckender als eine besonders harte Strafe ist eine hohe Aufklärungsrate - die bei den "Guten" gleichzeitig zu mehr Vertrauen und Sicherheit führt.
Die Idee, das ganze zu verbessern, indem man "bloß" das Schlechte beseitigt klingt verführerisch einfach, funktioniert aber erfahrungsgemäß nicht. Weder mit der Gouillotine der französischen Revolution, noch unter Stalin - und einen halbwegs aktuellen ernstgemeinten und vermutlich von ehrlichem Idealismus motivierten Großversuch, in einem Kraftakt den Menschen das Dekadente Böse auszutreiben und so eine bessere Welt zu schaffen, hatte Pol-Pot unternommen.
| Zitat: |
| Wir brauchen eine friedliche Umgestaltung unseres Sytems. Lasst uns eine perfekte Welt erschaffen, in dem es kaum Verbrechen gibt und gute Menschen glücklich sein können! |
Du solltest in Betracht ziehen, daß es in so einer von Dir gewünschten "perfekten Welt" keinen Platz für so unvollkommene Wesen wie Dich und mich gibt...
Deshalb haben die größeren Religionen diese perfekte Welt wohlweislich ins Jenseits verlegt. |
Respekt! Dagegen kann ich nichts einwenden. Nein ich will nicht meine Meinung verbreiten, tut mir Leid
Stanley Alvarez
| Zitat: |
Original von AkiraL
HÄÄÄ!!!! Aber wie sollte meine Meinung über die Todesstrafe darüber Auskunft geben, ob ich getötet werde soll oder nicht?
Sorry, ich bin noch Anfänger und neu hier
|
Ja, das merkt man. Die Fortgeschritteneren ignorieren einfach das, was Archibald sagt. Ich glaube nicht, dass Archibald selbst weiß, worauf er eigentlich hinaus wollte.
AkiraL
ich dachte früher wirklich immer, dass Strafen zur Resozialisierung dienen, weil man aus ihnen lernen sollte was man nicht machen soll. Und durch die Todesstrafe geht das nicht mehr, der Mensch hätte keine Möglichkeit mehr, sich zu bessern, obwohl er es hätte, wenn er abgesessen hätte.
Aber irgendwie, bekomme ich das Gefühl, dass man sie nur schwer wieder Resozialisierung kann. Die, die aus Affekt handeln braucht man eigentlich gar nicht resozialisieren und diejenigen, die krank sind und deren Morde fast schon in den Genen geschrieben steht, könnte man kaum wieder resozialisieren. Naja, seis drum, dann müssen eben Menschen sterben. Vielleicht sollten wir uns mit dem Gedanken abfinden, dass jeder irgendwann einmal tot sein wird und dass das Schicksal/ der Zufall / Gott es so in diese Welt gibt, sodass einfach alles passiert wie es passiert und das Leben gar keinen Sinn hat und dass wir uns einfach alle umbringen sollten. Aber vielleicht gibt es ja ein höheres Ziel oder ich halte mal meine Klappe, weil es keinen interessiert und nichts mit dem Thema zu tun hat.
Die Hunde, die letztens dieses Mädchen auseinander gerissen haben, was ist mit denen passiert? Müssen die jetzt auch ewig im Gefängniss sitzen oder wurden sie vielleicht sogar umgebracht?
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