Verhilft uns der Glaube an Gott zu Glück?

partysan
Jeder Mensch hat Vorlieben, Dinge, die er gerne macht und Dinge, die er nicht gerne hat. Dies kann sich von Tag zu Tag ändern. Wer kann heute schon beeinflussen, mit welcher Laune er morgen aufsteht, auf was für Essen er Lust haben wird, ob er in zehn Jahren noch mit seinem Partner zusammen sein wird. Woher kommt es, dass man ganz bestimmte, sich von Individuum zu Indiviuum unterscheidende Träume, Ziele und Einstellungen zu gewissen Dingen hat?

Doch eines ist gewiss. Damit man im Leben glücklich sein kann, muss man seine Vorlieben ausleben können. Auch wenn ich behaupte, dass der Mensch schlussendlich nicht wissen kann, was absolut gut oder böse ist, ob es dies überhaupt gibt, hat jeder einzelne seine eigene Empfindung diesbezüglich. Wer dieser Empfindung nicht nachgeht, also Dinge macht, die er selbst nicht für gut erachtet, wird wohl eher nicht in den Genuss von Glück in seinem Leben kommen.
Diese Einstellung zu gewissen Dingen, beeinflussen unser Leben also massgebend, obwohl wir sie nur bedingt kontrollieren können. Nur wenn wir ihnen Beachtung schenken können wir glücklich werden.

Beeinflussung von aussen ist sicher ein Faktor, der auf unsere Vorlieben wirkt. Eine Wirtschaft, die auf der Konkurrenz, auf einem Wettstreit basiert, versucht natürlich ständig, die Wünsche eines Menschen auf eine Art zu beeinflussen, die oft im Unterbewusstsein stattfindet, um eine Sympathie mit ihrem Produnkt herzustellen. Solche Sympathien zu befriedigen kann wohl teilweise befriedigend sein. Das Glück dass es uns beschert, kommt mir einem Scheinglück nahe, oftmals ist es zeitlich begrenzt oder bringt nicht die Garantie für Vollständige Zufriedenheit. Abgesehen von der Aussage einer Werbung will dir noch etwas anderes sagen, was du brauchst, um glücklich zu sein. Dieses Andere kommt von innen und hat zum Teil auch Wünsche, die die Werbung nicht erfüllen oder beeinflussen kann, die oft nicht von materieller Natur sind.
Bist du der Typ, der gerne Ruhe hat und zurückgezogen lebt, oder willst du die Welt umreisen und mit Leuten feiern?

Woher kommen diese verschiedenen inneren Strömungen, die so zentral in jedem Leben sind?

Man könnte nun behaupten, es käme einerseits von den Genen, die du vererbt bekommen hast, andererseits von deiner Umwelt. Diese Erklärung kann ich nachvollziehen, doch selbst wenn dies der Fall wäre, weiss ich woher meine Eltern und ihre ältesten Vorfahren abstammen? Woher das Leben auf der Erde und auch meine Umwelt, die mich ja schlussendlich auch mitbestimmt.

Mit Wissenschaft ist die Entstehung der Erde nachzuvollziehen. Die Wissenschaft schliesst einen Schöpfer, jemand der diese Entstehung beeinflusst haben könnte aus und kann somit nur zum Entschluss kommen, dass eine Reihe von Zufällen oder Naturgesetze für die Entstehung und den heutigen Zustand der Erde verantwortlich ist.

Es gibt auch viele, die trotzdem an einen Gott glauben, Adam und Eva hin oder her. Der Glaube an eine die Natur und damit auch uns Menschen beeinflussende Kraft ist weit verbreitet. Das Gefühl, das Leben habe einen Plan, das Gefühl der Gerechtigkeit im Namen von Gott, der höchsten Macht.

Es ist doch egal ob nun die Wissenschaft recht hat und somit die Natur die höchste existierende Macht ist oder ob es noch mehr gibt, etwas, das wir uns unter Gott vorstellen. Tatsache ist, dass es eine Macht gibt, von der wir Menschen abhängig sind.
Gibt es einen Gott, zweifle ich nicht eine Sekunde an seiner Vollkommenheit, an seiner letztendlichen Güte. Gibt es einen Gott, dann hat Er mir das, was ich im Innersten fühle auf meinen Weg mitgegeben, dann ist er meiner Beeinflussung, die meiner Vorfahren und meiner Umwelt mächtig. Wenn Gott einen Plan hat, dann glaube ich, dass dieser Gut ist, dass er durch die Gestaltung unserer Beeinflussung mindestens eine Basis für den bestmöglichen Zustand, sei dies für den Menschen, die Erde oder das ganze Universum schafft. Was

Ist die Natur die höchste Ebene? Das menschliche Wesen ist nichts anderes, als ein Bestandteil der Natur. Somit würde die höchste existierende Ebene in allen natürlichen Dingen selbst ruhen. Sei es ein Baum, ein Gras oder ein Mensch, alles ein Produkt von von natürlichen Gesetzen.
Die Natur funktioniert wie ein Kreislauf, sie ergänzt sich, komplexe Vorgänge passieren. Zum Beispiel bei der Evolutionstheorie passen sich natürliche Zustände positiv an ihre Umwelt an. Ob die Natur jedoch wirklich so etwas kennt wie den volkommenen Zustand, ob die Naturgesetze schlussendlich einen idealen Zustand herstellen, kann man nur vermuten. Ganz sicher stellen sie den realen Zustand her, sind sie die oberste existierende Instanz, wenn es keinen Gott gibt.

Vorzustellen wäre beispielsweise auch, dass ein Weesen wie auch das menschliche zum Beispiel, für das Ganze, für das Gleichgewicht der Erde und einen Grossteil dessen, was die Erde ausmacht, durch bestimmte Entwicklungen insofern zu einer Belastung geworden ist, dass es dem idealen Zustand schadet und sich deswegen mit Gewalt, Kriegen und Katastrophen selbst auslöscht, sozusagen selbst regulierend. Dies tönt beängstigend, zeigt jedoch nur auf, dass fals die Natur einen Idealen Zustand und damit das Gute kennt, es vielleicht nicht immer so einfach ist, das nachzuvollziehen. Gleichermassen könnte für eine soche Regulierung ein Gott verantwortlich sein.

Gezwungenermassen müssen wir uns ihnen fügen, den Gesetzen oder Plänen der alsoluten Wahrheit, der höchsten Ebene, die existiert.
Das Fügen bedeutet, die höchsten Mächte zu anerkennen, auf sie zu hören und so mit ihnen in Kontakt zu kommen.
Als Beispiel: Wenn du in einer Firma Kontakt zur höchsten Macht, dem Chef der ganzen Firma hast, stehen deine Chancen, in der Firma Veränderungen nach deinem Geschmack durchzuführen, besser da. Es führt dazu, dass du dich dort wohler fühlst. Du erfährst eher Glück.

Beim Menschen geht es ebenfalls darum, Kontakt mit der höchsten Ebene herzustellen. Jedoch ist es beim Menschen nicht sein Chef, sondern es ist sein eigenes Individuum oder Gott. Beides erscheint mir wesentlich verlockender als beim Chef. Das, mit dem ich mich in dieser Situation auseinanderzusetzen habe, ist wie ich mein Leben lebe. Was macht mich aus. Erst wenn ich das weiss, weiss ich wie zu was ich höflich sein muss, wem dass ich mich fügen muss, um Veränderungen nach meinem Geschmack in meinem Leben realisieren zu können.

Ob man nun denkt, sein Verständnis von Gut und Böse, nach dem man seinen Weg gehen wird, sein von Gott oder der Natur bestimmt, es stellt sich die Frage: Was ist meine Aufgabe, wie bin ich und wer bin ich? Was lässt mich Worte wie Liebe, Zufriedenheit oder Glück als Gefühle erleben und mich somit im Glauben befinden, das Richtige zu tun, ob es nun das Richtige für Gott und somit auch das Richtige für mich ist, oder ob es das richtige für die Natur und somit für den Menschen, für mich ist.

Nur wer auf seine innere Stimme hört, kann glücklich werden.
Wir können das Gute und das Schlechte nicht verallgemeinern, ohne dabei unsicher zu sein, damit falsch zu liegen.
Wenn wir jedoch auf das hören, was wir von der obersten Macht geschenkt bekommen haben oder das selbst die Oberste Macht ist, der innere Fluss, die innere Stimme, die uns ausmacht, werden wir das gute tun. Das Gute für Gott, für die Welt oder einfach für dich. Für wen wir es tun, ist das einzige was wir nicht wissen. Das einzige was wir wissen ist, dass es uns ein gutes Gefühl gibt, dass es uns glücklich macht!!
Peeace!!
John
Zitat:
Tatsache ist, dass es eine Macht gibt, von der wir Menschen abhängig sind.
Zitat:
Jedoch ist es beim Menschen nicht sein Chef, sondern es ist sein eigenes Individuum oder Gott.


Abgesehen davon, dass ich es eben für einen sehr wesentlichen Unterschied halte, ob man sich selbst oder Gott als höchste Macht betrachtet, sind mir bei diesen Ausführungen zwei Dinge eingefallen.

Zitat:
Vorzustellen wäre beispielsweise auch, dass ein Weesen wie auch das menschliche zum Beispiel, für das Ganze, für das Gleichgewicht der Erde und einen Grossteil dessen, was die Erde ausmacht, durch bestimmte Entwicklungen insofern zu einer Belastung geworden ist, dass es dem idealen Zustand schadet und sich deswegen mit Gewalt, Kriegen und Katastrophen selbst auslöscht, sozusagen selbst regulierend


Hierzu der wohl "philosophischte" Witz, den ich je gehört habe:

1.Treffen sich zwei Planeten. Sagt einer: "du siehst aber schlecht aus". "Ich habe Mensch". "Denk dir nichts, das geht vorbei".

2. Stellen wir uns einmal vor, wir Menschen wären Bakterien oder Viren, der Mensch Gott. Wissen Bakterien von uns? Sind wir in irgendeiner Weise relevant für sie? Ist ihre Existenz davon abhängig, dass sie "glauben", es gibt da etwas, worin sie leben?

Nein, sie haben eine Überlebensstrategie und kämpfen dafür, ohne zu wissen, dass sie kämpfen und gegen wen.

Noch ein Schritt: Was wäre, wenn sie es wüssten? Wenn sie "verhandeln" müssten, damit sie nicht durch Medikamente getötet werden? Wenn sie "gut" für uns, für Gott, sein müssten, damit sie überleben können? Würde sich dadurch ihre Existenz verbessern oder verschlechtern?

Konsequenz für mich: Ob es Gott gibt oder nicht, ist das Unwichtigste überhaupt für das menschliche Leben. Aber der Glaube daran, die Ausrichtung des Lebens danach, ist schädlich. Dass man auch ohne diesen Glauben "gut" sein kann, sogar besser als mit, steht wohl außer Zweifel.
Abdulla
John:
Konsequenz für mich: Ob es Gott gibt oder nicht, ist das Unwichtigste überhaupt für das menschliche Leben. Aber der Glaube daran, die Ausrichtung des Lebens danach, ist schädlich. Dass man auch ohne diesen Glauben "gut" sein kann, sogar besser als mit, steht wohl außer Zweifel.

Abdulla:
Alles, was schon außer Zweifel steht, wird zum Aberglauben.
John
@Abdullah: Was machst du? Zitierst meinen Satz, ohne ihn zu "zitieren" Technisches Problem vielleicht! Text markieren, kopieren, vierten button von rechts anklicken, einfügen, fertig.

Deinen Satz versteh ich irgendwie nicht gruebel

Frdl. Gruß

John
Abdulla
Zitat:
Original von John
@Abdullah: Was machst du? Zitierst meinen Satz, ohne ihn zu "zitieren" Technisches Problem vielleicht! Text markieren, kopieren, vierten button von rechts anklicken, einfügen, fertig.

Deinen Satz versteh ich irgendwie nicht gruebel

Frdl. Gruß

John


Alles soll man, sage ich, unter ständige Zweifel halten. Sonst ist es ein neuer Aberglaube.
partysan
Sind wir in irgendeiner Weise relevant für sie?


meinst du mit dieser Frage, ob so quasi unser "ich-Bewusstsein" für die Bakterien, die uns ausmachen, von Bedeutung sein soll wenn die Bakterien ja sowieso nach den Gesetzen der Natur folgen?

wohl eher nicht. hier geht es für mich mehr darum, dass diese "Bakterie/n" für uns wichtig sind, für unser "ich-Bewusstsein", dass dieses "ich-Bewusstsein" nur positiv sein kann, wenn es mit den Bakterien, von mir aus mit den Plänen dieser Bakterien im Einklang ist. Es geht nicht darum, dass die Bakterien, unsere Körper


Würde sich dadurch ihre Existenz verbessern oder verschlechtern?


wohl eher verschlechtern. sie müssten bestimmte Regeln einhalten und vor allem für ihr Dasein arbeiten oder gar kämpfen.


Ich finde auch, dass die Auseinandersetzung mit dem, dass wir nicht wissen können was die Realität ist und auch nicht was das ist, das das was unser "ich-Bewusstsein" ausmacht, schädlich ist. Aber es kommt auch nicht darauf an. Es kommt nur darauf an, dass wir unser "ich-Bewusstsein" als ein Produkt der höchsten Macht ansehen, es zufriedenzustellen versuchen, indem wir die Ausprägungen, die es durch die höchste Macht erfährt, erkennen und sie in die Realität umsetzen. Somit werden wir nichtnur glücklich, wir erfüllen doch auch den Plan oder den Sinn von Gott oder der Natur und wen es den gar nicht gibt, sind wir eben einfach glücklich damit.

Meine Konsequenz: ob mit Gott oder ohne kommt überhaupt nicht darauf an, schau auf dich, in dich und mach dir zum Ziel, das was in dir steckt, auszuleben.

ich weiss nicht ob ich deine Interpretation richtig verstanden habe, fals nein, sorry..
John
Abdulah, ich denke schon, dass wir mit unserer Meinung ziemlich nahe beieinander liegen. Genau genommen, habe ich mit den Bakterien verschrieben, ich meinte Zellen und zwar explizit unsere eigenen.

Zellen also, die ohne "uns" nicht nur nicht existieren könnten, Zellen, die uns erst als Mensch (Relativ-Gott) ausmachen, die aber andererseits uns in keiner Weise bewusst dienen, ja nicht mal von uns irgendwie abhängig sind. Unterstellt man also denen so etwas wie ein Bewusstsein oder gar ein"Ich-Bewusstsein", so wären wir Menschen ihnen dabei so egal, als wenn man ihr "Leben" rein unter dem Gesichtspunkt des Überlebenskampfes sieht.

Soll also heißen: Die Beziehung Mensch/Gott ist philosophisch gesehen für mich das Gleiche wie Zelle/Mensch, zwar mit dem Unterschied, dass wir wissen, dass es beides (Zellen/Mensch) gibt, die Zellen es mit Sicherheit nicht wissen. Unsere Existenz hat aber für die Zellen keinerlei Bedeutung und die Existenz Gottes, selbst wenn wir sie wüssten, sollte genau so wenig Bedeutung haben. Außer vielleicht, wenn wir noch einen Schritt weitergehen: wir können ohne Zellen nicht existieren (auch wenn wir sie in gewisser Hinsicht sogar erst geschaffen haben durch den Zeugungsakt), also kann "Gott" ohne uns nicht existieren.
theophanu
@ partysan

Erstmal: Danke für den Thread, denn der hatte mir gefehlt.
Mein Interesse daran: Das, was ich erkannt habe, ist nüchtern. Welchen Impuls kann ich hier vielleicht aufnehmen, daß ich mehr erkenne? Oder was muß ich heute, noch lange oder überhaupt offen lassen, weil ich nur glauben oder spekulieren kann?

Zitat:
...Diese Einstellung zu gewissen Dingen, beeinflussen unser Leben also massgebend, obwohl wir sie nur bedingt kontrollieren können. Nur wenn wir ihnen Beachtung schenken können wir glücklich werden.
Da stimme ich zu. Das zu erkennen und dem gerecht zu werden, ist ein großer Teil (aber eben nicht alles) der Selbsterkennung.

Zitat:
Es ist doch egal ob nun die Wissenschaft recht hat und somit die Natur die höchste existierende Macht ist oder ob es noch mehr gibt, etwas, das wir uns unter Gott vorstellen. Tatsache ist, dass es eine Macht gibt, von der wir Menschen abhängig sind.
Wir stehen in einer Zwangsläufigkeit, ja. Mehr kann ich noch nicht sagen.

Zitat:
Gibt es einen Gott, zweifle ich nicht eine Sekunde an seiner Vollkommenheit, an seiner letztendlichen Güte. Gibt es einen Gott, dann hat Er mir das, was ich im Innersten fühle auf meinen Weg mitgegeben, dann ist er meiner Beeinflussung, die meiner Vorfahren und meiner Umwelt mächtig. Wenn Gott einen Plan hat, dann glaube ich, dass dieser Gut ist, dass er durch die Gestaltung unserer Beeinflussung mindestens eine Basis für den bestmöglichen Zustand, sei dies für den Menschen, die Erde oder das ganze Universum schafft.
Du gibst dieser Macht oder Kraft nun einen Namen. Und Du zweifelst nicht an seiner letztendlichen Güte. Von welcher Qualität ist Dein Nicht-Zweifeln? Erkennst Du durch Denken und hast Gewißheit oder läßt Deine Logik keinen anderen Schluß zu? Oder möchtest Du, daß es so ist?

Daß wir Katastrophen, un- oder selbstverschuldet ausgeliefert sind, ist so. Daß es dafür einen "Plan" gibt, der alles reguliert, ist so. Alles, wie oben gesagt, in ganz nüchterner Art und Weise.
Nun beginnst Du aber mit Prädikaten zu arbeiten, wie wir das aus unserer Menschheitsgeschichte nicht anders kennen und immer weiter kolportiert haben: Gott ist vollkommen (das geht noch, wenn man Gott als das Alles definiert), aber von letztendlicher Güte? Warum sollte er ?

Zitat:
Ob man nun denkt, sein Verständnis von Gut und Böse, nach dem man seinen Weg gehen wird, sein von Gott oder der Natur bestimmt, es stellt sich die Frage: Was ist meine Aufgabe, wie bin ich und wer bin ich? Was lässt mich Worte wie Liebe, Zufriedenheit oder Glück als Gefühle erleben und mich somit im Glauben befinden, das Richtige zu tun, ob es nun das Richtige für Gott und somit auch das Richtige für mich ist, oder ob es das richtige für die Natur und somit für den Menschen, für mich ist.
Wenn man sich immer besser selbst erkennt, braucht es zur Realisierung wirklich Mächte, an die man glauben muß? Braucht es dafür das Aufsehen zu einem Gott? Oder zur Natur, wenn Erkenntnis zeigt, daß Du ein Teil derselben bist?

Zitat:
Nur wer auf seine innere Stimme hört, kann glücklich werden.
Wir können das Gute und das Schlechte nicht verallgemeinern, ohne dabei unsicher zu sein, damit falsch zu liegen.
JA !

Zitat:
Wenn wir jedoch auf das hören, was wir von der obersten Macht geschenkt bekommen haben oder das selbst die Oberste Macht ist, der innere Fluss, die innere Stimme, die uns ausmacht, werden wir das gute tun. Das Gute für Gott, für die Welt oder einfach für dich. Für wen wir es tun, ist das einzige was wir nicht wissen. Das einzige was wir wissen ist, dass es uns ein gutes Gefühl gibt, dass es uns glücklich macht!!
Peeace!!
Schön wär's, wenn's so einfach wäre. Aber das ist es nicht. Im Grunde genommen bin ganz bei Dir, aber meine sachliche Erkenntnis mahnt mich, vorsichtig zu sein.
Denn genau hier liegt für mich die Krux: Welchen Sinn machen Gefühle, machen Ethik & Co., die zwischen uns Seienden langsam entstanden sind? Sie haben sich erst entwickelt, aber sie kamen, wie alles andere auch, nicht aus dem Nichts.
Und wie schaffe ich nun erkenntnistechnisch (= bar jeder Spekulation) den Sprung von dem, was wir Seiende sind, hinüber zu dem, was uns Seiende bewegt?
Wo ist das Bindeglied zwischen Denken und Fühlen ?

winken Theo
Partygänger
Hallo theophanu

wer und was soll denn, bei der selbst-erkenntnis erkannt werden ??

(oder besser wer soll sich zum erkennen geben???)

und was erhoffst du dir, wenn du bei deiner selbst-erkennung fündig geworden bist?


Zur selbst-korrektur
ps. wenn irgendwelche user denken dieser thread, stehe hier im zusammenhang mit dem geliebten §79 der wird jetzt eines besseren belehrt :-P

Partygänger bleibt Partygänger im sinne des 79. §

....und es ist schlichtweg eine bodenlose frechheit, dass man hier keine smileys verwenden darf. :rolleyes:
Sophie
Hallo Theo



Zitat:
Und wie schaffe ich nun erkenntnistechnisch (= bar jeder Spekulation) den Sprung von dem, was wir Seiende sind, hinüber zu dem, was uns Seiende bewegt?



Einfach Fühlen und das Objekt loslassen.


Selbst wenn unsere Worte genau
Und unsere Gedanken richtig sind,
Entsprechen sie doch nicht der Wahrheit.

Während wir Sprache und Denken aufgeben,
Können wir über alles hinausgehen,
Wer Sprache und Denken nicht zurücklassen kann,
Wie kann der den WEG verstehen?
Reinhard
Gut !
Zitat:
Partygänger bleibt Partygänger im sinne des 79. §
Gut !
theophanu
Lieber Partygänger,

Selbsterkenntnis, so wie ich sie mir denke:
a) Herauszufinden, was ein Individuum im Leben braucht, um in einer inneren Balance zu bleiben, wozu es nicht unbedingt weitergehende Suche nach Erkenntnis braucht.
b) Wenn aber auch diese gewollt ist, braucht es dazu eben die innere Ruhe, um nicht vom Wesentlichen abgelenkt zu werden. Das Wesentliche der Selbsterkennung: Wie das Individuum (=ich) mit dem allem zusammenhängt.
Fazit: a) ist ohne b) möglich - b) ohne a) nicht.

P.S. Schön, daß Du meiner Einladung gefolgt bist.
Manches weiß man eben, bevor es sichtbar wird *grins*

Gruß, Theo
theophanu
Hallo Sophie,

es besteht Erklärungsnot, das, was nach dem Gebrauch des Verstandes bis hin zum Erkennen durch die Vernunft passiert ist, mitzuteilen. Ich kann diese Interimsphase für mich selbst nicht nachdenken. So, als würde man in einen Bus steigen, hätte die Fahrt über geschlafen und wäre am Ziel wieder aufgewacht.

Zitat:
Einfach Fühlen und das Objekt loslassen.

Damit meinst Du vermutlich nicht, in Subjekt (Betrachter) und Objekt (Betrachtetes) aufzuspalten, sondern nicht aktiv nach etwas Begrifflichem zu haschen, das nur "still" im Hintergrund gefunden werden kann.
Ich hätte es allerdings ausgedrückt mit: Einfach Denken und das Objekt loslassen.

Zitat:
Selbst wenn unsere Worte genau
Und unsere Gedanken richtig sind,
Entsprechen sie doch nicht der Wahrheit.

Während wir Sprache und Denken aufgeben,
Können wir über alles hinausgehen,
Wer Sprache und Denken nicht zurücklassen kann,
Wie kann der den WEG verstehen?

Das möchte ich so stehen lassen.
Ich bin zwar heute nicht Deiner Meinung, denke aber, daß mir manches noch klarer werden wird. So vielleicht auch, daß es keinen Grund für die Annahme einer Dualität Denken/Fühlen gibt.
Partygänger
Hey-ho theophanu....

Es ist das Sein, welches denken und gefühle miteinander verbindet... und um immer spürbarer zu sein :-),
gilt es stetig bewusst-zu -sein-,
damit man ist :!:

Ist man stetig, spürt man die ewigkeit und die ordnung des alles seienden im guten, für die liebe und zu guter letzt für die freiheit, in ewiger unendlicher in sich verschlungener Ruhe!!!

Also richte deine philosophie im sinne des seins aus und du wirst glücklich-sein. :-)

...und wenn man das alles auch anständig übt. (z.b durch die 79Party§vorbereitungen inspiriert nachdem 1000jährigen Hochverrat79 :-D)
, transzendiert man sich sogar vom Bewussten-sein ins -Sein-.




Es grüsst der Partymeister §79
theophanu
@ partygänger

Nicht, daß Du meinst, ich hätte Dich hier vergessen:
Deine Worte haben, wie immer, Wirkung = Nachgang.
Danke!
Liebe Grüße, Theo
Reinhard
Zitat:
Nicht, daß Du meinst, ich hätte Dich hier vergessen:


Hallo Theo..., nicht, dass ich wagen würde, dem Meister vorzugreifen, das steht mir nicht zu. Die ewige Weisheit durch die 79Partyvorbereitungen inspiriert nach dem 1000jährigen Hochverrat79 ist, einmal in diese Welt gebracht, selbst durch den Meister nicht wieder aus dieser Welt zu schaffen. Das wäre ja so, als würden wir den Heiligen Geist einfach abschaffen und gar noch bei Bedarf wieder hervorzaubern. Mitnichten nicht. Geist bleibt immer Geist und seine einzige Voraussetzung ist, dass er nie ohne Körper auftreten kann. Ist er nun eine Erscheinung der Körperlichkeit oder der Körper seine Erscheinung? Das hängt doch nur vom Standpunkt ab und derer gibt es nur die Beiden. Man kann sich wenden wie man will, selbst wenn man nicht mehr will, will man immerhin dies und bleibt damit im Verhältnis von Denken und Wollen gefangen, solange man eben noch denken kann. Der Hochverrat findet ja ganz nachhaltig seinen Ausdruck in der anmaßenden Positionierung und ihrer Verallgemeinerung.

Vor der Wirklichkeit zählt nichts Anderes als die Demut vor ihrer übermächtigen Allmacht, gegen die sich aufzulehnen, den Hochverrat gebiert. Den Hochverrat am Geheimnis aller eigenen Möglichkeiten, sie nicht als Wirklichkeit zu verstehen. Nur das Bewußtsein öffnet die Tür zum Sein, ist aber nur ein Schlüssel dorthin, der selten passt; denn an der Tür steht geschrieben:

Die Weisheit der §79 über den Hochverrat allein führt durch diese Tür.
Dem Partygänger Petrus im Schein jeder 79§§ und seinen stetigen Bemühungen um Wahrheit und Weisheit gilt der Dank für seine schöpferische Leistung im Sinne des 79§§. Partner

Die Lehre des Meisters ist leer und nicht lehrreich, sie kann nur erlebt und nicht gedacht werden. Ist es nicht aber das Höchste, in etwas Leeres vorzudringen, in die unbekannten Gefilde des Seins und sie mit dem Schlagen seines Herzens auszufüllen?

MfrGr1.G.d.M. Freude
theophanu
@ reinhard

Zitat:
Geist bleibt immer Geist und seine einzige Voraussetzung ist, dass er nie ohne Körper auftreten kann. Ist er nun eine Erscheinung der Körperlichkeit oder der Körper seine Erscheinung? Das hängt doch nur vom Standpunkt ab und derer gibt es nur die Beiden.
Und die reichen auch völlig roll

Zitat:
Die Lehre des Meisters ist leer und nicht lehrreich, sie kann nur erlebt und nicht gedacht werden. Ist es nicht aber das Höchste, in etwas Leeres vorzudringen, in die unbekannten Gefilde des Seins und sie mit dem Schlagen seines Herzens auszufüllen?
Das kann ich Dir erst dann beantworten, sollte ich dort jemals ankommen sein. Momentan liest es sich immerhin wie allerschönstes Tiefschneefahren.

Es scheint alles als großes, absurdes Kino.
Wir sind in diesem Film alles und haben alles vergessen.
Und nun zermartern wir uns das Hirn, obwohl an allem nichts zu ändern ist. Hätten wir früher aufgepaßt, wäre das jetzt alles nicht nötig ! roll roll roll
Partygänger
Kurzes Gruss§wort79

es gilt lehrreich ! die leere79 zu erforschen.
Der geist verdichtete sich zum körper-(geist), nicht umgekehrt !
es gilt im §79 den zustand wieder ! zu erlangen, der jenseits des menschlichen bewusstseins (oder irgendeinem anderen gearteten individuellen Bewusstseinszustand) liegt.
Vom bewussten ins seinige ist des Türschlosses-dreh, in den 79 ! Umdrehungen, der bewussten Öffnung des seinigen !!

Seiend der §
Reinhard
Zitat:
..Tiefschneefahren.
Hätten wir früher aufgepaßt, wäre das jetzt alles nicht nötig.


Meine Lieben, ich werde mit Euch Schlittenfahren, denn dies wäre alles nicht nötig, wenn wir früher aufgepasst hätten. Der unerbittliche Zorn des Unerbittlichen wird uns sowieso alle treffen, bis dahin frönen wir der Wollust des Verstandes im Sinne der ewigen Partyvorbereitungen des 79§. Mitgehangen, mitgefangen und wer vom Schlitten springt, versinkt im Tiefschnee. Die Wölfe lauern schon. Weihnacht2