ete
Wenn die Schlangen gleich lang sind (und gleich alt sind) wäre dann das Ziehen von Vorne gleich dem Ziehen von Hinten.
Shui
Das gilt bereits von Anfang an
Weil die Schlangen ihre Beute sicherlich nicht reinschieben, sondern schlingen (also gegen rausrutschen "festhalten") wird der Kreis kleiner, bis das physisch nicht mehr möglich ist.
Das ist entweder, wenn die mehrfach ineinander geschichteten Schlangen zu breit für den jeweils äußersten Körper werden, oder die Köpfe in der Mitte zusammen stoßen.
schlinge
Da der *Hintern* der Schlange nicht am Ende der Schlange sich befindet, sondern ein ganzes Stück davor, kann die Schlange eine andere Schlange nicht ganz verschlingen, ohne dass die geschlungene Schlange aus dem *Hintern* raus kommt. Wenn das Rauskommen nicht in Interesse der Schlange liegt, wird sie nicht weiter schlucken. Sie wird vielleicht warten. Also die Köpfe werden auf dem Abstand voneinander bleiben, was dem Abstand gleich ist, das der Abstand von der Ende der Schlange bis zur ihrem *Hintern* wäre.
Shui
Stimmt, Schlangenanatomie...
Es dürfte trotzdem bis zu den Köpfen gehen, schließlich ist die Schlange gewillt ihre Beute ganz zu verschlingen, soweit sie kann. Die liegen dann eben nicht schichtweise da, sondern der Großteil im Magen der jeweils nächsten Schlange... Wird eventuell auch kompliziert, kA.
schlinge
Theoretisch gehen die Schlangen sogar über die Köpfe. Dann bleibt nur ein Kopf mitten auf dem dicken Reifen. Vorausgesetzt keine der Schlangen bis zum Ende das Schlucken sabotiert.
ete
| Zitat: |
Original von Shui
Das gilt bereits von Anfang an
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Nein, es kommt noch eine Art 'Verstärkungseffekt' hinzu, den Du außer acht läßt.
Sun Deluge
Die Schlange müsste - je weiter sich der Kreis schliesst - breiter werden und das Mundwerk/den Kiefer des nächsten - und somit sich selbst - noch weiter aufreissen.
Die vier Körper können sich ja nicht in Luft auflösen, denn je weiter sich der Kreis schliessen würde, umso mehr müsste er an Masse verlieren, um immer kleiner zu werden und weiter zu schlinge(n), aber genau das Gegenteil ist der Fall...
John
Wer hat denn eigentlich dieses Problem "erfunden"? Weiß das jemand? Ich war es nicht
einer wie keiner
Meine Antwort: Es wird keine gefressen. Dies erkläre ich wie folgt:
Alle Schlangen haben die gleichen körperlichen Eigenschaften und versuchen im gleichen Moment mit der gleichen Kraft die andere, im Kreis vor ihnen befindlichen Schlange zu fressen. Resultat ist, dass sie alle gleichzeitig im Uhrzeigersinn oder dagegen (je nachdem wie sie liegen), sich auf die vor ihnen befindlichen Schlange zubewegen und sie sich damit gleichzeitig logischerweise von der hinter sich befindenden Schlange gleichzeitig und mit gleichen Tempo wegbewegen. Resultat ist, dass keine Schlange von der hinter sich befindenden jemals erreicht wird bzw. die vor sich befindende selber jemals erreichen wird.
John
Rein gedanklich mag diese Lösung funktionieren. Stellt man sich aber das Szenario bildlich vor (nicht unbedingt praktisch, bzw. real natürlich) liegen die Schlangen mit ihren vollständig identischen Eigenschaften in einem vollständig reinen Kreis genau so, dass auf einen bestimmten Augenblick hin die vollständig identischen Zahnreihen sich in die Schwanzspitze bohren, öffnen, nach vorne rücken, wieder öffnen usw.
Das Bild macht gewissermaßen keinerlei gedankliche Schummelei mit. Zu argumentieren, die Schlangen würden nach dem ersten Biss die Sinnlosigkeit ihres Tuns erkennen und - gleichzeitig - wieder aufhören oder so, ist eine viel zu reale Überlegung.
Kann man die Antwort anhand des gedanklichen Bildes finden oder nicht?
AkiraL
Ich dachte bei der Frage nicht an biologische oder anatomische Prozesse. Ich habe mir das eher "theoretisch" oder so vorgestellt. Also ich habe mir die Schlange nicht als Schlangen vorgsetellt, sondern es sind einfach bloß Vereinfachungen. etwas längliches frisst etwas längliches auf, das aber keine Masse oder so besitzt und auch keine Größe hat
Oke, ich habs mir so überlegt:
Wenn die Schlange bis zum anatomischen Geht-nicht-mer frisst, dann frisst sie immer noch weiter... Jetzt geht das immer so weiter und man kann sich das so vorstellen, dass sich die Dichte im Bauch der Schlange/des Rohrs/Fadens vergrößert, aber dadurch verhältnismäßig das Volumen kleiner wird.
Wenn man dies einige Zeit beobachten würde, müsste doch eigentlich der Kreis immer enger werden oder?. Und dann wird es immer enger und enger und enger... Die Schlangen würden sich bis in die Ewigkeit gegenseitig (bzw. sich selbst) auffressen, sodass der Kreis unendlich klein wird.
einer wie keiner
| Zitat: |
| liegen die Schlangen mit ihren vollständig identischen Eigenschaften in einem vollständig reinen Kreis genau so, dass auf einen bestimmten Augenblick hin die vollständig identischen Zahnreihen sich in die Schwanzspitze bohren, öffnen, nach vorne rücken, wieder öffnen usw |
Na schön, versuche ich mir vorzustellen, was du dir vorstellst (auch ich habe mir das Problem bildlich aber eben dadurch, auch nicht zwangsläufig unlogisch vorgestellt). immerhin brauchen wir etwas, womit wir unsere Logik erfahren und erkennen können und das ist unsere praktische/theoretische (wie auch immer du sie nennen willst) Vorstellungskraft.
In deiner Vorstellung musst du (unbewusst oder bewusst) von der These Ausgehen, dass die Schlangen (die Fantasieschlangen, die wir uns jetzt zusammen vorstellen wollen), sich nach vorne bewegen, beim fressen der jeweils vor ihnen befindlichen Schlangen. Damit hieraus nicht die zuvor schon beschriebene Konsequenz (Chat von gestern) entsteht, darf sich ihr Hinterteil nicht gleichzeitig mit nach vorne bewegen, jede Schlange dehnt sich also zwangsläufig beim zuschnappen und fressen der vor ihr befindlichen Schlange, nach vorne aus. Aber auch hier gäbe es das gleiche Problem, alle Schlangen würden sich gleichzeitig ausdehnen. Gesetzt den Fall, dass die Schlangen nie zerrißen oder verdaut würden, würden sie sich in dieser Vorstellung relativ zueinander gleichweit ausdehnen, während sie sich fressen würden, obwohl sie immer länger würden (in diesen Fall würden sie sich unendlich weit gegenseitig verschlingen). Im Verhältniss zu ihrer sich immer weiter vergrößernden Körperlänge würden sie sich näher kommen. Wenn ein außenstehender sie betrachten würde, sähe er aber nicht den Schlangenkörperinhalt, der sich in der jeweils anderen Schlange befände. Dies würde dazu führen, dass ein Betrachter von außen die Schlangen sich ständig in einer Kreisbahn bewegend sehen würde, ohne dass sich der Abstand Schlangenkopf zu Schlangenkopf verändern würde. Auch in dieser konstruierten Vorstellung würden sich die Schlangen, betrachtet man die Ausgangssituation zwar relativ zu ihrer wachsenden Körperlänge, aber nicht absolut zum vorherigen Abstand, näher kommme.
Prinzipell kann man sagen, egal wie du das Beispiel dir vorstellst, gehst du davon aus, dass die Schlangen gleich sind, die gleiche Handlung vollziehen, innerhalb eines gleichmäßigen Kreises, zur gleichen Zeit, usw... , ergibt sich hieraus immer wieder ein unveränderbares Gleichgewicht (was es in einer solchen Reinform in der Natur wohl nicht gibt und schwer vorstellbar ist).
In diesem Sinne ist dein Beispiel theoretisch (weil praktisch nicht beobachtbar) und nicht meine Antwort. Diese habe ich mir praktisch vorgestellt und mein Verstand und die damit verbundende Vorstellungskraft sagt mir, dass ich in diesen Fall keine Sache übersehen habe.
Hasst du noch weitere Einwände, Vorstellungen oder Thesen... Dann schildere sie mir bitte ausführlich, ich finde das Thema nämlich sehr interessant.
Wenn du eine genauere Beantwortung deiner Frage haben willst, dann erkläre mir genau das Szenario, was du dir in deinem Kopf vorstellst.
Glaube mir, wenn ich dir versichere, mit genügend Vorstellungskraft, ist dass Schlangenproblem allgemein und dein spezielles Schlangenproblem mit den Schlangenproblem, logisch zu lösen.
Mit Logik meine ich hier die theoretische Vorstellung des von dir gestellten theoretischen Problems, das sich auch praktisch in Versuchen (wären sie technisch durchführbar) beweisen lassen würde.
PS: Viel spaß beim Nachdenken
PPS: Haben andere User Einwände gegen meine Ausführungen, bitte schreibt sie mir.
Claudia
Erstmal ist das ganze Schlangenproblem eine absolut eklige Vorstellung für mich, trotzdem ist es interessant, weil die Lösung ja wirklich nicht einfach bzw. das ganze unlösbar erscheint.
Würden die Schlangen einenader wirklich in exakt gleichem Tempo auffressen (was ja in der natur niemals möglich wäre) und wären sie ohne Körper weiter voll lebensfähig, würden wohl tatsächlich 4 fressende Köpfe übrigbleiben, die aber (weil sie ja keinenKörper und somit keinen Mägen mehr hätten) nicht mehr verdauen könnten, und somit würden sie aufhören zu fressen. Interessant wäre zu wissen, was mit den Körpern passierte...wenn die Schlange 1 die Schlange 2 halb gefressen hat, ist ja sie selber bereits zur Hälfte in Schlange 4, die wiederum halb in Schlange 3 steckt., deren halber Körper in Schlange 2 ist.Wenn sie an diesem punkt weiterfressen, frißt Schlange 1 also mit dem Körper ders Schlange 2 mit auch Schlange 3 , die Schlange 2 frißt Nr.3 und von dieser gefresene Nr.4, usw.
Doch die Schlangen gelangen ja nie an die Köpfe der andern, das sie sich stets im gleichen Tempo voneinander fortbewegen.
Das heißt, laut meiner Skizze kommt Schlange 1, wenn nur noch ihr Kopf übrig ist, zu einem Schlangenkörper-Teil ,in dem.....
Ok, hier hänge ich.
Es bleiben auf alle Fälle 4 Köpfe übrig und 4 Körper, die aber in verschiedenen anderen Körpern stecken....ich schaffe es nicht, mir im Moment genau zu erklären, welcher Körper Nr. sowieso genau in welchen anderen enthalten ist, aber es muss so sein, dass am ende gleich viel übrigbleibt zu begin, denn es kann ja nichts verschwinden.
Wer hat sich das bloß ausgedacht????
Seitenlicht
| Zitat: |
Original von Claudia
» Erstmal ist das ganze Schlangenproblem eine absolut eklige Vorstellung für mich [...] « |
Dann stell Dir mal vor, man wäre so verbieglich, daß man den eigenen Kopf
als erstes und den Rest nach und nach in den eigenen Anus schieben könnte,
was würde
dann noch übrig bleiben? Vielleicht könnte man ja in den ei-
genen Kopf kriechen. Und wie heißt das dann? Arschgesicht? Ar.sch mit Ohren?
Shui
| Zitat: |
| ... was würde dann noch übrig bleiben? |
Ein neues Sprichwort, welches "Du sollst den Kopf nicht in den Sand stecken" binnen weniger Wochen komplett verdrängen wird
Antsan
Man kann keine theoretischen Überlegungen ohne Modell anstellen. Da ich hier kein anderes Modell finde, nehme ich das Modell der anatomisch korrekten Schlange, begrenzt auf die räumlichen Eigenschaften, da weitere Eigenschaften unwichtig erscheinen oder dem Gedankenexperiment widersprechen.
Die Schlangen werden an die Grenze der Belastbarkeit ihrer Wirbelsäule kommen, wodurch der Radius der Kreises nicht mehr weiter schrumpfen kann. Ist die Wirbelsäule beliebig belastbar, dann endet das Verschlingen, wenn der Kreis der Schlangen den Radius des Schlangendurchmessers erreicht hat (angenommen, der Radius wird vom Zentrum des Schlangenkreises zur Wirbelsäule einer Schlange gemessen).
Sollten die Schangen jetzt noch infinitisemal dünn sein, wird mir die Sache zu kompliziert. Ich *vermute*, dass der Kreisradius sich asymptotisch der 0 nähert.
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