@Exebeche
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Aber um ein Lineal herzustellen braucht man so etwas wie Atome.
Um Zeit zu messen braucht man so etwas wie Ereignisse. |
Das Ereignis ist aber das Lineal für die Zeit. Es gibt keinen erkennbaren Grund, warum Zeit Ereignisse benötigt, weil eine Strecke auch kein Lineal benötigt.
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| Wenn sich ein Universum über 12Milliarden Jahre nicht im kleinsten Detail verändert, dann hat es nie 12Milliarden Jahre gegeben. |
Ähm… Hä? Also es gab 12 Milliarden Jahre lang keine Zeit… Wow, das ist so wie der Kilometerverbrauch eines stehenden Autos…
Anders ausgedrückt:
Völliger Blödsinn. Bei der Konstruktion von Beispielen sei bitte auf Widersprüche verzichten.
Ansonsten steht lediglich deine Behauptung im Raum. Wieso sollte keine Zeit vergehen, nur weil keine Ereignisse geschehen, mit welchen ich die Zeit messen kann?
Oder anders: Warum existieren ohne Lineale keine Strecken?
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| Das wäre wie wenn du eine CD abspielst und 24 Stunden lang die Pause-Taste hältst. |
1. Niemand „hält“ die Pause Taste, man drückt sie nur einmal.
2. Die CD dreht sich auch in der Pausestellung weiter.
3. Wenn der CD-Spieler auf Pause steht wird die CD
nicht abgespielt.
Anders ausgedrückt: Erneut ein Widerspruch.
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| Erst wenn ein noch so minimales Ereignis eintritt, kannst du anfangen überhaupt ein Zeit-Lineal anzulegen. |
Auch eine leere Menge IST eine Menge.
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| Das heißt, ein Zeit-Lineal orientiert sich an Ereignissen. |
Ereignisse SIND das Zeitlineal.
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| Selbst wenn die Skala der Raumachsen bis 10 hoch 80 reicht - wenn du bei jeder Beobachtung immer noch die Koordinaten 2,4,1 misst, dann hast du keine reale Zeitachse. |
Die Existenz einer realen Achse wird nicht über ihren Nutzen definiert. Nur weil sie mathematisch keinen Sinn ergeben mag, hat das nichts damit zu tun, ob sie existiert oder nicht.
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| Es reicht eben nicht eine Achse t zu definieren, sondern sie muss in irgendeinem Punkt des Verlaufs ungleich 0 sein. |
Ich kann Achsen definieren so viel ich will. Ob es nützlich ist steht auf einem anderen Blatt.
Deine Erklärung hinkt an einer Stelle:
Du betrachtest einen Zustand, der nicht betrachtet werden kann. Jegliche Folgerungen daraus sind vollkommen willkürlich. Ich benutze für die Willkür aber wenigstens die Analogie zu den anderen Raumachsen. Deine Beispiele jedoch sind Widersprüche und jede Folgerung somit beliebig (und damit irrelevant).
@Pippen
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| Also eine wiss. Theorie ist der Urknall sicherlich nicht, genaugenommen noch nicht mal eine wiss. Hypothese. Es ist einfach die quasi-religiöse Antwort der Naturwissenschaftler auf die bohrenden Fragen der Atheisten. |
Warum?
Ich meine, natürlich ist der Urknall eine Hypothese und deine Behauptung völlig falsch, aber erklär doch trotzdem mal wie du darauf kommst.
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| dieser Urknall-Zustand wird per se immer unüberprüfbar sein und damit DIE Regel für wiss. Anspruch (Überprüfbarkeit, Falsifikationsversuch) unerfüllbar bleiben. |
Niedlich, aber falsch. Die Theorie zur Entstehung des Universums beinhaltet mehr, als nur den Urknall. Die bereits angesprochene Weltformel wird auch das Problem der Entstehung des Universums lösen und somit auch das mit dem Urknall.
@ewig
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| Aber die Gesamtdynamik des Universums hat eines? |
Nach aktueller Ansicht ist das Universum beschränkt, aber nicht begrenzt.
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| Die Wölbung, und wehe, Du bestreitest das, ist eine Zusatzannahme, daher wird der Bewohner einer solchen Welt entweder der Auffassung sein, die Fläche sei möglicherweise(!) unendlich, aber man käme auf gerader Linie ganz sicher nicht mehr zum selben Ort zurück, oder aber sie sei möglicherweise(!) endlich und dann fällt man am Rand höchstwahrscheinlich runter. |
Aha… Und das ist dein Alltag?
Oder ist schon wieder egal, ob es Deinen Alltag beeinflusst und springen wir jetzt aus einem unerfindlichen Grund in den Alltag des Mittelalters?
Wie dem auch sei, ist mir egal. Ich habe keinen Bock sinnlos durch die Zeit zu springen, um irgendwelche verfehlten Beispiele halbwegs gerade zu biegen.
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| Und wie verhält sich nun dieses Szenario zu dem Teil der Urknallhypothese, der behauptet, die Raumzeit sei entstanden, wenn all unsere Welterfahrung uns lehrt, daß die Dynamik, der wir auch heute noch unterliegen stets im Gange gewesen ist, solange wir zurückblicken können? |
Also ich soll jetzt vom Wissenstand und Aberglauben des Mittelalters, in Kombination der damals unbekannten (da atheistischen) Urknalltheorie abstrahieren, was die Leute denken von… was eigentlich?
Mach das selbst, ich hab keinen Schimmer worauf du hinaus willst… außer… Ja, dumme Leute sind nicht der Anspruch der Wissenschaft, wenn irgendwelche Leute denken der Mars zeigt uns immer die selbe Seite (das gibt es wirklich) dann ist mir das Hacke wie Bums. Und der angesehenen Wissenschaft auch.
Wir können das Universum bis zu einem Zeitpunkt, der eine Planck-Zeit nach dem Urknall liegt, berechnen. Zu diesem Zeitpunkt war es eine Planck-Strecke² groß.
Es ist möglich, dass es davor bereits ein Universum war und sich zyklisch ausdehnt und zusammenfällt. Dafür jedoch müsste man jedoch wenigstens eine zusätzliche Größe Annehmen, welche den Zyklus verursacht. Diese Größe aber bedeutet eine Menge Rechenaufwand, schließlich müsste sie in Formeln auftauchen, obwohl es keinen Beweis für den Zyklus gibt. Genauso tauchen dunkle Energie und dunkle Materie in entsprechenden Formeln auf, jedoch erst NACHDEM ein Mangel im Erklärungscharakter der Theorie auftauchte. Einen solchen Mangel weist die aktuelle Urknalltheorie aber nicht auf.
Deswegen ist die Theorie, dss alles im Urknall begann die einfachste, welche dennoch identische Ergebnisse zu anderen Theorien liefert. Deswegen wiederhole ich den Satz ständig. Die Urknalltheorie weist keinen wissenschaftlichen Mangel auf, welcher durch eine andere Theorie behoben wird.