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Original von Neo
Zureichender Grund als auch Rechtfertigung sind die Lücken in der Wissenschaft.
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versteh ich nicht.
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Original von mark
zweitens reden wir wohl gerade von empirischen wissenschaften, die sind forschende wissenschaften. es erhebt gar niemand erst den anspruch auf alles eine antwort zu haben. |
Umso unverständlicher, sich dann so gegen alternative Denkmodelle zu spreizen.
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bestimmte denkmodelle als unsinn zu erkennen ist wohl kaum das gleiche wie sich gegen andere denkmodelle (generelle, das ist ja der vorwurf hier) zu spreizen.
im gegenteil ist forschung ja immer auch die fortentwicklung des denkens. hat sich nur noch nicht überall hin durchgesprochen.
deswegen beschwert sich der mensch in deinem link ja auch über solche sätze: das hirn denkt. er sieht die parallelen zu aussagen wie dem sich ausdehnenden universum nicht. diese aussage wäre, behandelte man sie ähnlich wie in dem link das denkende hirn behandelt wird, ebenfalls völlig unsinnig. nur ist das natürlich ein bereich, in dem geisteswissenschaftler schon lange nichts mehr zu melden haben. sie wissen ganz genau, mit dieser wortverdrehungsstrategie haben sie gegen die physiker schon verloren. jetzt eben ein rückzugsgefecht auf einem anderen feld. nichts von alledem, was da über die empirischen wissenschaft behauptet wird hat jemals gestimmt.
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Original von mark
das mag man als lückenhaft betrachten. aber auch das kann man sehr falsch verstehen. |
Inwiefern?
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nun, das ist dieser erklärungszwang mit dem insbesondere sogenannte parawissenschaften vermeintliche erklärungslücken aus dem hut zaubern die angeblich nur durch kuriose phänomene wie asw oder dergleichen
zu schliessen sind.
die wünschelrute hat ja angeschlagen, kannst du das erklären? nein? siehste, da muss es nich etwas jenseits der schulwissenschaft geben, du kannst es ja mit der nicht erklären.
das erstaunliche daran ist, dass man tatsächlich
so kurz springen kann...
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Was stellst Du Dir denn statt dessen vor? Spinnen verboten und abwarten, die Forschung wird schon noch eine Antwort finden?
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auf was willst du denn eine antwort?
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Original von mark
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Genau hier kommen dann solche Gedankenexperimente zum Tragen.
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ah, wenn ich das wort allein schon höre.
wie auch immer, die einzig sinnvollen sogenannten gedankenexperimente stammen ebenfalls aus den modernen naturwissenschaften.
was da so unter der flagge der analytischen philosophie als gedankenexperiment segelt ist ja bestenfalls beschämend, chinesisch-zimmer, mary etc. |
das chin. Zimmer ist von Searle, und der kommt meines Wissens aus der Wissenschaftsecke.
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searle? sicher nicht. das "gedankenexperiment" (brandomsche anführungszeichen, hihi) ist, egal wo er herkommt, schlicht unterirdisch.
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Außerdem ist das m.E. ein sehr durchdachtes und anschauliches Gedankenexeriment. Ich weiss nicht, warum Du Dich so dagegen spreizt, aber ich hab jetzt auch keine Lust den ganzen Thread nochmal durchzulesen.
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du musst dir nur das ding selbst durchlesen, eiegntlich spricht das sehr für sich selbst. bzw gegen sich selbst.
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Original von mark
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Sie helfen, diese Ausnahmesituationen ein wenig festzuleimen, damit sie nicht gleich wieder aus dem Vorstellungsraum entfleuchen.
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sie suggerieren lehnstuhlwissenschaft. sie suggerieren die sinnvolle möglichkeit begriffe jenseits ihres normalen gebrauchs ohne weiteres sinnvoll einsetzen zu können. wenn sie nicht gerade einstein oder bohr machen machen sind sie eher von übel als von nutzen.
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Ja, bei Bohr und Einstein ist es Genialität, bei allen anderen ist es Unfug.
Findest Du das nicht starkt voreingenommen?
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nein, warum, ich sage das ja nicht vorher sondern nachdem ich mich damit beschäftigt habe.
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Was mich jetzt besonders interessieren würde: warum ist es bei E. und B. kein Unfug?
Weil die ihre Theroeien exerimentell untermauern konnten?
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zum einen, ja. aber auch, weil es bei einsteins gedankenexperimenten, fahrstuhl zum beispiel oder reiten auf einem lichtstrahl, eben nicht geblieben ist, er hat eben etwas handfestes draus gemacht und das hat sich zu allem überfluss auch noch als richtig herausgestellt.
gedankenexperimente sind so eine sache, auch in der naturwissenschaft. wie so vieles haben das wissenschaftler auch teils sehr unterschiedlich gesehen und bewertet. aber wie auch immer das im einzelnen auch ist, tatsäche bleibt der erfolg zum anschauen.
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Wenn aber Carsten hier seitenweise Quellen zitiert, wonach die Wirksamkeit der Homöopthie aus seiner und auch nach anderer Erfahrung empirisch nachgewiesen ist (aber irgendwelchen wissenschaftlichen Standards angeblich nicht genügt) dann redet er für den Gulli.
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naja, das hat ja nun mit gedankenexperimenten nichts zu tun.
dir wird schon aufgefallen sein, dass homöopathie, insbesondere wenn man sich auf das, was auch carsten als die eigentliche homöopathie bezeichnet, also nicht etwa kombinationspräparate, kräutersalben etc, generell als nicht nachweisbar (faktisch) wirksam gilt. das ist also kein steckenpferd von mir oder eine absurde persönlich voreingenommene voreinstellung meinerseits sondern insbesondern auch vom kreis der wissenden, wie carsten das so schön nennen würde, allgemein anerkannt.
das hat auch nachvollziehbare gründe.
wenn du genau lesen würdest, was carsten so alles zitiert, dann hättest du bemerkt, wie schwach das alles ist und wie teilweise nichtmal die zitierten an eine homöopathispezifische wirkung
glauben können.
und liest man ein bisschen weiter, dann landet man immer wieder bei so dingen wie dass es in wirklichkeit gar keine geraden linien gibt, dass es ursachen gar nicht gibt weils keine erste ursache gibt, dass die summe aller krankheiten gleich bleibt und ein arzt, wenn er jemanden heilt, deswegen nur einem anderen krankheit aufrückt etc pp.
wenn du den unterschied zu seriösem denken da nicht erkennen kannst...ist es eben so. man kann ja nun niemanden zur erkennntnis zwingen.
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Original von mark
oh, es gibt sie auch in wirklichkeit, keine frage. |
Hab ich nicht bestritten. Aber WO gibt es sie ? In Deinem Verstand oder 'da draußen' ?
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ein lichtstrahl ist per definition gerade. und den gibts doch wohl, oder?
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Original von mark
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Die Frage ist aber: ist die euklidische Geometrie richtiger für die Beschreibung der realen Welt als die riemannsche?
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das ist eine empirisch wissenschaftliche frage. |
Eben. Und diese sagt, dass das euklidische Modell nicht auf alle Aspekte der Welt zutrifft.
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genaugenommen auf keinen. die abweichungen sind eben marginal. erdkugel und orange gelten im groben betrachtet ja auch als (glatte) kugeln, obwohl sie das nicht sind.
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Auf manche - es mögen weit weniger sein als der uns vertraute Normalfall - passt die riemannsche besser. (das ist auch der Grund, warum sich in der Evolutionsgeschichte unser Denken nach jenem Modell entwickelte, welches auf den Normalfall zutrifft, auf das andere eben zugunsten der Effizienz verzichtet wurde, aber zulasten einer - biologisch verzichtbaren - vollständigen Erklärbarkeit der Welt. Generalisierung, was immer wieder gern vergessen wird).
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also...mich irritiert dieses "auf manche". nein, streng eben auf gar nichts, nur spielt der unterscheid in unserem direkten erfarhungbereich keine rolle. genauso wie die relativistische mechanik die einzig richtige ist, der unterschied zur newtonschen aber in unserem erfahrungbereich bez räumlicher und zeitlicher parameter eben nicht ins gewicht fällt.
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Warum ist es so abwegig, diese beiden zu einem ganzheitlichen Weltbild vereinigen zu wollen?
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gar nicht abwegig.
ist es ja schon.
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In der Physik macht man doch nichts anderes, indem man versucht, eine Legierung aus Quanten- und Relatiitätstheorie zu basteln.
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richtig. dei einheit der natur.
nur mit homöopathie, asw etc hat das nochts zu tun. einheit der natur heisst nicht, dass jede idiotische behauptung als wahrheit integiret werden müsste. sondern, dass man solche gerade aussortiert.
insofern ist natürlich auch die homöopathie darin enthalten. aber eben als unwirksam im spezifischen (ich sag das jetzt immer dazu, weils vielleicht zu wengier missverständnissen führt. der wirkbegriff ist ja höchst ausdifferenziert und es hat wirklich keinen sinn sich da von esos und consorten zurückwerfen zu lassen) sinn.
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Original von mark
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Treffen vlt beide zu oder führt das zu Paradoxa? Und wenn ja: darf es in der Realität keine Paradoxa geben? Nur weil unser Verstand sie sofort ausspuckt, da für ihn unverdaulich? (Es gibt sie ja, bspw. in der Quantenphysik).
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nicht wirklich, nein.
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Was heisst eigentlich 'Paradoxon' ? ist das nicht nur eine Unzulänglichkeit unseres Verstandes, einen Teil der Welt nicht erfassen zu können?
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nein.
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Ja Danke, sehr überzeugende Argumentation.
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eine argumentation lohnt manchmal einfach nicht.
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Original von mark
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Ist die Realität abhängig vom Verstand oder umgekehrt? Oder beides zugleich?
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*seufz* ist das ernst gemeint? |
Was sonst?
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rhetorisch zum beispiel...oder was weiss ich.
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Original von mark
beides natürlich. und kein paradoxon.
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Ich nehme an, Du beziehst Dich auf den Begriff 'Wirklichkeit' (subjektiv), ich aber meine den Begriff 'Realität' (objektiv).
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eine höchst kuriose unterscheidung, die ich so nicht nachvollziehen kann.
ausserdem ist die wirklichkeit als solche dann ja in der realität enthalten, jede wirklichkeit also auch realität. nur nicht jede realität auch wirklichkeit.
ich kann wirklich nicht sehen, was diese unterscheidung bringen soll.
berücksichtigung unterschiedlicher allgemeinheit des bezugs regelt das doch viel besser.
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Original von mark
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Du siehst: ich versuch ja, mir Mühe beim Spinnen zu geben.
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naja, das beispiel war ja auch gar nicht von dir sondern von dethlefsen.
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War mir bewußt.
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gut.
gruss