gerald
wenigstens eine hartnäckige these:unendlich mal null = eins
seien die faktoren des seins
in alternierender statik von:
1.) jede zahl mal null = null
2.) unendlich mal jede zahl = unendlich
3.) dieses produkt deshalb eine(!) dynamisch konstante schwingung beschreibt.
der beweis kann nur in „unserem“ universum gefunden werden:
zu unserem glück gibt es in einem thermodynamischen universum weder das eine noch das andere, beliebig genau, selbstähnlich heisenberg (was nach heutigem stand des wissens im grunde ein beliebig „lang“ ist, denn auch jedes „null“ in diesem universum von „fluktuationen“ durchdrungen wird / andererseits vor erreichen der unendlichen ausdehnung in das selbst produzierte nichts zurückfallen müsste)...
also, die (thermodynamische) symbiose (synthese,.. bis das optimum) als schwingung zwischen diesen „kurzen momenten“ sich selbst macht...
als eine qualität die wir metaphorisch „lebendigkeit“ und
auf infinitesimaler ebene sogar „quantum des lebens“ nennen dürfen.
also genau so definieren wollen???
nur das ist die frage, was wir wollen, jeder für sich.
----------------------------
die krux unserer modernen quantenphysik indessen bleibt,
dass sie aus den „statischen“ fragen der physik hervorgegangen war,...
also nicht mehr als statische existenzen von materie, energie und feld erforschen wollte, die sich ironischerweise dann als dynamische momente (quantenzustände) entlarvten und, auf das system der fragen zurückwirkten (und noch immer zurückwirken – von uns ein neues denken abverlangte, wie frederik vester meinte...).
und daneben, leider,... für philosophen nur sehr grobe kategorien blieben, die für materie, energie und feld „auf metaphorischer ebene“... dann so etwas wie die trilogische reduktion oder das quantum von körper, geist und seele, aber noch kaum interaktionen dazwischen, diskutieren konnten...
(...derweil die seele heute vielleicht „mentale struktur“ eines individuums genannt werden will – im zeitalter der suche individueller integration in „allgemeiner feldtheorie“,... wo „das eigene“ nichts anderes als „einbringen“ in die „instantane umgebung“ als dynamisch zeitforderndes resultat leifert,... samt allen naturkonstanten, die deshalb endliche wären?)
hier ein beliebig anderes beispiel für metaphorismen:
unsere aktuelle quantenphysik wollte zum beispiel kein quantum „vollkommenheitssstreben“ definieren – aber sie will das gleichmaß der raumverteilung „gequantelter“ energien (oder „edelgaskonfigurationen“) verstehen,...
das (mit quantenverteilwinkeln) dann platonische körper (als banale rhetorik der frage / oder als forschungsergebnis einer neuen annahme) bilden würde... dann bei abweichungen solcher (platonischen = neutrino) -strukturen... von plusminus 1,2,3,.. dann „valente“ metalle und deren widerparts schlussfolgern könnte,... und damit weitere periodensysteme zwischen dualen polyedern (für subatomare raumstrukturen) inspirieren (wir zum glück solcher gedankenexperimente aber nur fünf regelmäßige polyeder von tetraeder bis ikosaeder haben – und darin nur drei duale wechselform-ebenen / wobei tetraeder-systeme, in sich selbst dual, wohl das „platonischte“ wären).
(ich wollte bloß am beispiel zeigen, dass provokante deutungen aus einem „system“ hilfsannahmen wie die eines „nahwirkenden“ klebstoffes unnötig machen könnten, oder allgemein vorteile des einheitlichen systematisierens bringen...)
die sache der deutung eher einfacher als komplizierter wird (wenn sich auf neuer ebene philosophie auch neu interpretiert - hier weil quanteneffekte sich kausaldeterministisch nicht deuten lassen / dann aber auf beiden seiten probleme macht, siehe naturkonstanten der physik, die dann nur wechselwirkungsresultierende und keine „absoluten“ wären),...
wenn die philosophie ihre fragenden (bis beide seiten provozierenden) postulate in einer (dann mit den fragen wachsende, heute noch eher postmodern weil) interdisziplinären kultur entwickelt. aber seien wir auch geduldig mit diesem ersten jahrhundert – nach den vielen jahrtausenden kausalelitären denkens davor.
------------------
fragen wir diese quantenphysiker, wenn’s weiter nichts ist.
von alleine gibt es da keine antworten. – und noch schöner für uns, wir damit keine technischen probleme mehr haben, im zeitalter von internet und foren (was mehr als ein weltweiter ersatz für die kaffeehäuser der letzten jahrhundertwende in unseren metropolen ist)...
für egal welche metaphorik, im bedarfsfalle sogar komplette enzyklopädien und die „mechanistisschen hintergründe“ der begriffe abarbeiten, weil auf quantenebene wieder finden wollen(!?),...
nein, müssen, denn´s gar nicht anders geht,...
wenn wir selbst wesen und keine besucher dieses universums sind.
auch linguisten werden dabei ihren spass haben, wie sich die „dinge an sich“ transformierend durch die zeiten menschlicher erkenntnis wandelten...
--------------------
die krux des nicht bis nur zaghaft „nach mechanismen“ fragenden philosophen mag hier deshalb auch noch einen platz bekommen, hier wem seine als philosophie dienen willl: dass sie nicht auf alle provokanten thesen eine antwort bekommen kann, denn manche fragen verneint werden müssen. auch hierfür ein beispiel:
in dieser milevisch-hegelschen trilogie, wo immer das eine äquivalente synthese der anderen beiden wäre (der bücher tiefster sinn, wie heine schrieb), ist kein platz für „jene anderen“ philosophen,...
die da etwas überproportionales statt äquivalentes finden wollten,...
sie deshalb vorneweg jede äquivalenzreduzierte deutung ablehnen würden (und es eine solche philosophie nie geben wird)???
erkenntnis und erkenntnisverweigerung haben den gleichen architekten (dieser mental-imaginären feldstrukturen) und können vielleicht nur mit dieser belohnung zum umzug in das neue gebäude locken:
wir dürfen mehr als ersatzweise mit einem selbstorganisierenden weil dann selbstoptimierenden universum bis in die dezentral filigranste peripherie hinein (auch die chaosforschung fand filigrane ordnung und kein chaos, machte sich selbst zum antonym)... eine wechselwirkungsgesellschaft mit wechselwirkungsindividuen gründen, die ihre hohen ideale (beispiel menschenrechte) schlichtweg als universale zu deuten versteht.
eine „echte“ alternative? – oder alternativlose bedrohung des feudalsimus, wie vor hundert jahren??
--------------
fazit und selbst provokante these ist: die postmoderne quantenphysik könnte allenfalls nur (aber durchaus zu unserer orientierung) „moment-qualitäten“ der wechselwirkungen, deren (relativ-) perspektiven und durchwandlung beweisen (aber man der behauptung der unvereinbarkeit folgend deshalb noch das higgs-teilchen und keinen higgs-mechanismus suchte und sich deshalb auf beiden seiten „wundern“ wird),...
dass kausalität und konditionalität „gleichwertige“ partner jedes funktionierens sind,...
was zu erst der maschinist einer dampfmaschine begreifen musste: sie braucht kolben und (diesen konditionierenden) zylinder gleichermaßen (und reibungsfreiheit dazwischen)... will sie optimal funktionieren (das ich dann lieber resonieren in freiheitsgrade nennen würde,... denn sich mit minimalster energieaufnahme belohnen wird).
fazit abstrakt: kausalität und konditionalität evolutionieren gemeinsam in das, was sie sind,... sind demnach ergebnis und kein beginn (und schon gar keine rechtfertigung) einer sache.
was nicht jedem gefallen wird.
---------------------
hier ist wechselwirkung selbst das ergebnis von philosophie...
die in der wechselwirkung auch die grundlage für das leben, denn spontan in alle nischen dringt, wenn instantan die bedingungen stimmen – und nichts außeruniversales dafür sucht (sondern dezentrale selbstverantwortung – also auch ethik findet).
-------
wäre der mensch nach seinen jahrtausenden natur- und geisteswissenschaftlicher trennungsschizophrenie überhaupt schon bereit,...
unvoreingenommen faire (weil wirkungsgradangemessene) alternativen zum etabliert kausal-elitärem (und deshalb immer schlechten) funktionieren zu entwerfen???
--------------------
ich glaube schon,... nur will der noch mit pauken und trompeten riskante mahnmale statuieren,... um nie wieder zurückzufallen,... in die finstere desorientierung. genau, der mensch will seine vorteile markieren... und wird auch den vorausgegangenen unisnn nicht zum bitteren ende führen. garantiert.