allgemeines weltbild - eine provokante these?

gerald
winken wenigstens eine hartnäckige these:


unendlich mal null = eins

seien die faktoren des seins
in alternierender statik von:

1.) jede zahl mal null = null
2.) unendlich mal jede zahl = unendlich
3.) dieses produkt deshalb eine(!) dynamisch konstante schwingung beschreibt.

der beweis kann nur in „unserem“ universum gefunden werden:

zu unserem glück gibt es in einem thermodynamischen universum weder das eine noch das andere, beliebig genau, selbstähnlich heisenberg (was nach heutigem stand des wissens im grunde ein beliebig „lang“ ist, denn auch jedes „null“ in diesem universum von „fluktuationen“ durchdrungen wird / andererseits vor erreichen der unendlichen ausdehnung in das selbst produzierte nichts zurückfallen müsste)...

also, die (thermodynamische) symbiose (synthese,.. bis das optimum) als schwingung zwischen diesen „kurzen momenten“ sich selbst macht...

als eine qualität die wir metaphorisch „lebendigkeit“ und

auf infinitesimaler ebene sogar „quantum des lebens“ nennen dürfen.


also genau so definieren wollen???


nur das ist die frage, was wir wollen, jeder für sich.

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die krux unserer modernen quantenphysik indessen bleibt,
dass sie aus den „statischen“ fragen der physik hervorgegangen war,...

also nicht mehr als statische existenzen von materie, energie und feld erforschen wollte, die sich ironischerweise dann als dynamische momente (quantenzustände) entlarvten und, auf das system der fragen zurückwirkten (und noch immer zurückwirken – von uns ein neues denken abverlangte, wie frederik vester meinte...).

und daneben, leider,... für philosophen nur sehr grobe kategorien blieben, die für materie, energie und feld „auf metaphorischer ebene“... dann so etwas wie die trilogische reduktion oder das quantum von körper, geist und seele, aber noch kaum interaktionen dazwischen, diskutieren konnten...

(...derweil die seele heute vielleicht „mentale struktur“ eines individuums genannt werden will – im zeitalter der suche individueller integration in „allgemeiner feldtheorie“,... wo „das eigene“ nichts anderes als „einbringen“ in die „instantane umgebung“ als dynamisch zeitforderndes resultat leifert,... samt allen naturkonstanten, die deshalb endliche wären?)


hier ein beliebig anderes beispiel für metaphorismen:

unsere aktuelle quantenphysik wollte zum beispiel kein quantum „vollkommenheitssstreben“ definieren – aber sie will das gleichmaß der raumverteilung „gequantelter“ energien (oder „edelgaskonfigurationen“) verstehen,...

das (mit quantenverteilwinkeln) dann platonische körper (als banale rhetorik der frage / oder als forschungsergebnis einer neuen annahme) bilden würde... dann bei abweichungen solcher (platonischen = neutrino) -strukturen... von plusminus 1,2,3,.. dann „valente“ metalle und deren widerparts schlussfolgern könnte,... und damit weitere periodensysteme zwischen dualen polyedern (für subatomare raumstrukturen) inspirieren (wir zum glück solcher gedankenexperimente aber nur fünf regelmäßige polyeder von tetraeder bis ikosaeder haben – und darin nur drei duale wechselform-ebenen / wobei tetraeder-systeme, in sich selbst dual, wohl das „platonischte“ wären).

(ich wollte bloß am beispiel zeigen, dass provokante deutungen aus einem „system“ hilfsannahmen wie die eines „nahwirkenden“ klebstoffes unnötig machen könnten, oder allgemein vorteile des einheitlichen systematisierens bringen...)

die sache der deutung eher einfacher als komplizierter wird (wenn sich auf neuer ebene philosophie auch neu interpretiert - hier weil quanteneffekte sich kausaldeterministisch nicht deuten lassen / dann aber auf beiden seiten probleme macht, siehe naturkonstanten der physik, die dann nur wechselwirkungsresultierende und keine „absoluten“ wären),...

wenn die philosophie ihre fragenden (bis beide seiten provozierenden) postulate in einer (dann mit den fragen wachsende, heute noch eher postmodern weil) interdisziplinären kultur entwickelt. aber seien wir auch geduldig mit diesem ersten jahrhundert – nach den vielen jahrtausenden kausalelitären denkens davor.


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fragen wir diese quantenphysiker, wenn’s weiter nichts ist.

von alleine gibt es da keine antworten. – und noch schöner für uns, wir damit keine technischen probleme mehr haben, im zeitalter von internet und foren (was mehr als ein weltweiter ersatz für die kaffeehäuser der letzten jahrhundertwende in unseren metropolen ist)...

für egal welche metaphorik, im bedarfsfalle sogar komplette enzyklopädien und die „mechanistisschen hintergründe“ der begriffe abarbeiten, weil auf quantenebene wieder finden wollen(!?),...

nein, müssen, denn´s gar nicht anders geht,...

wenn wir selbst wesen und keine besucher dieses universums sind.


auch linguisten werden dabei ihren spass haben, wie sich die „dinge an sich“ transformierend durch die zeiten menschlicher erkenntnis wandelten...

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die krux des nicht bis nur zaghaft „nach mechanismen“ fragenden philosophen mag hier deshalb auch noch einen platz bekommen, hier wem seine als philosophie dienen willl: dass sie nicht auf alle provokanten thesen eine antwort bekommen kann, denn manche fragen verneint werden müssen. auch hierfür ein beispiel:

in dieser milevisch-hegelschen trilogie, wo immer das eine äquivalente synthese der anderen beiden wäre (der bücher tiefster sinn, wie heine schrieb), ist kein platz für „jene anderen“ philosophen,...

die da etwas überproportionales statt äquivalentes finden wollten,...

sie deshalb vorneweg jede äquivalenzreduzierte deutung ablehnen würden (und es eine solche philosophie nie geben wird)???


erkenntnis und erkenntnisverweigerung haben den gleichen architekten (dieser mental-imaginären feldstrukturen) und können vielleicht nur mit dieser belohnung zum umzug in das neue gebäude locken:

wir dürfen mehr als ersatzweise mit einem selbstorganisierenden weil dann selbstoptimierenden universum bis in die dezentral filigranste peripherie hinein (auch die chaosforschung fand filigrane ordnung und kein chaos, machte sich selbst zum antonym)... eine wechselwirkungsgesellschaft mit wechselwirkungsindividuen gründen, die ihre hohen ideale (beispiel menschenrechte) schlichtweg als universale zu deuten versteht.


eine „echte“ alternative? – oder alternativlose bedrohung des feudalsimus, wie vor hundert jahren??

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fazit und selbst provokante these ist: die postmoderne quantenphysik könnte allenfalls nur (aber durchaus zu unserer orientierung) „moment-qualitäten“ der wechselwirkungen, deren (relativ-) perspektiven und durchwandlung beweisen (aber man der behauptung der unvereinbarkeit folgend deshalb noch das higgs-teilchen und keinen higgs-mechanismus suchte und sich deshalb auf beiden seiten „wundern“ wird),...


dass kausalität und konditionalität „gleichwertige“ partner jedes funktionierens sind,...

was zu erst der maschinist einer dampfmaschine begreifen musste: sie braucht kolben und (diesen konditionierenden) zylinder gleichermaßen (und reibungsfreiheit dazwischen)... will sie optimal funktionieren (das ich dann lieber resonieren in freiheitsgrade nennen würde,... denn sich mit minimalster energieaufnahme belohnen wird).

fazit abstrakt: kausalität und konditionalität evolutionieren gemeinsam in das, was sie sind,... sind demnach ergebnis und kein beginn (und schon gar keine rechtfertigung) einer sache.


was nicht jedem gefallen wird.

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hier ist wechselwirkung selbst das ergebnis von philosophie...

die in der wechselwirkung auch die grundlage für das leben, denn spontan in alle nischen dringt, wenn instantan die bedingungen stimmen – und nichts außeruniversales dafür sucht (sondern dezentrale selbstverantwortung – also auch ethik findet).

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wäre der mensch nach seinen jahrtausenden natur- und geisteswissenschaftlicher trennungsschizophrenie überhaupt schon bereit,...

unvoreingenommen faire (weil wirkungsgradangemessene) alternativen zum etabliert kausal-elitärem (und deshalb immer schlechten) funktionieren zu entwerfen???

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ich glaube schon,... nur will der noch mit pauken und trompeten riskante mahnmale statuieren,... um nie wieder zurückzufallen,... in die finstere desorientierung. genau, der mensch will seine vorteile markieren... und wird auch den vorausgegangenen unisnn nicht zum bitteren ende führen. garantiert.
byLaszlo
hallo gerald,

das alles ist, so wie mich bei dir wundernd
umschaue,noch gar nicht auf dem Begriff gebracht!
Versuche es mal, vielleicht kann ich dann mithalten.
Wieso sollte es dabei bleiben?:

wenn die philosophie ihre fragenden (bis beide seiten provozierenden)
postulate in einer (dann mit den fragen wachsende, heute noch
eher postmodern weil)
interdisziplinären kultur entwickelt. aber seien wir auch geduldig
mit diesem ersten jahrhundert – nach den vielen jahrtausenden
kausalelitären denkens davor.


fragen vielleicht später, auch Philosophie
müsste hier zunächst beschreibend ausfallen,
so wie ich sehe, sogar begriffsbildend.
Was fällt dir dazu ein?
gerald
hallo bylazlo, danke deiner promten resonanz, du schreibst:

„Wieso sollte es dabei bleiben?“

weil das erste jahrhundert eher mit zweifeln an dezentral individueller kreativität und selbstorganisation der/einer gesellschaft,... letztendlich an zweifeln der natur endet.


im grunde bin ich hoffnungsvoll, was den menschen betrifft – wenn es nicht „unsere“ jahrzehnte wären, die da mit „sinnlosen“ annahmen und „teuren“ forschungshypothesen vertrödelt werden.


anstatt diese selbstorganisation zu erforschen, fließen die forschungsgelder in hyopthesen des chaos usw...

oder in hypothesen von „teilchen“...


nicht, mal abgesehen der wunderschönen bilder dieser selbstorganisierenden natur, dass solches keine neuen erkenntnisse brachte: zum beispiel dass es kein chaos gibt? – mitnichten ist das was neues, aber dafür ein mainstream existiert? im gegenteil. wir wussten davor und danach, dass es kein chaos in der natur gibt. wir wussten davor und danach, dass es keine teilchen gibt – sondern nur ein momentanes festhalten von energie, punkt.


wenigstens seit einstein wissen wir es ganz genau, dass die metapher teilchen nur ein „gegenwärtiges trägheitsmoment“ ist,... und daneben auch das gegenwartsquantum (zeit) erzeugt... oder der „zeitlosen energie des universums“ abringt... oder was immer man auch an schönen worten dafür finden könnte, und dabei philosophie betreibt, die erkenntnisse seiner zeit reflektiert.


wir in diesem jahrhundert erstmals unsere jahrtausende alten metaphern verstehen lernten,... und wie sie ineinander verflochten sind oder äquivalent von einer qualität zur anderen werden.


will sagen, dass hier deutungen, deutbarkeiten unserer sprachlichen metaphorismen entstanden sind... und uns das „ad hoc“ definieren ersparen (das ich lieber behaupten nenne),... respektive, solcher eine erklärung nachreichen, integrative verantwortung im ganzen schaffen.


und hier sprechen wir von deinem zweiten anliegen, „auch Philosophie
müsste hier zunächst beschreibend ausfallen,... sogar begriffsbildend.“



ja. genau. und ich kann es leider nur für die physik zeigen:


http://www.seafly.net/uploads/trilogie.jpg


seit einstein sind die „ad hoc“ getroffenen voraussetzungen eines fachgebietes hinterfragbar (und damit sozial integrierbar) geworden...

wer da gleich weiterdenken und weiterfragen möchte. im falle dieser physik es für uns alle nützlich ist, weil jeder diese begriffe braucht. aber welches fachgebiet könnte uns mit „nichtbegründbaren tatsachen“ täuschen, dann uns „tagesaktionismus“ als „notwendigkeiten“ verkaufen??? – im prinzip keines mehr, oder?


jeder (und jedes fachgebiet) hat seine eigenen axiome, die im lexikon „nichtbegründbare tatsachen“ heißen – was heute eher lächerlich wirkt, oder?



ein aktuelles beispiel, grad aus den nachrichten entnommen, weil es ja egal für alle fachgebiete gelten soll:

die eu-politiker würden sich jetzt doch auf börsenumsatzsteuer und verbot von leerverkäufen „verständigen“.....


.............was dann welche unumstößlichen tatsachen in aller zukunft verhindern soll???


oder wollen die verhindern, dass, und wer hat nicht „east of eden“ gesehen, der soja-bauer zur kalkulation seiner kosten, die ernte schon vorher verkaufen will/darf/kann... oder soll der dann wieder am tagespreis pleite gehen und den kartellen die ernte schenken?


auch die börsenumsatzsteuer trifft die massen, die dann ganz bestimmt nicht mehr an die börse gehen, sondern den markt den institutionellen überlassen (und unsere riester-rente dadurch sichererer wird?)??


wer will so was???


fazit: wer wirklich verstehen will, wie etwas (samt seiner perversionen) entstanden ist, der muss die dynamik dorthin (in seinen statischen feldern) nachvollziehen – in diesem fall:

die raiffeisendoktrik von 40% beleihbarkeit wurde nach fast einem jahrhundert schließlich von allen privatbanken (im basler abkommen) übernommen,... was im selben jahrzehnt die bushdoktrin nach sich zug, sie auf 120% zu setzen, damit auch die makler-provisionen gleich mitfinanziert werden kann (und zur verschleierung dieses, das „goodwill“ in die bilanzen hineinzurechnen erlaubte).

deutschland legte noch einen drauf, die derweil maroden papiere mit dem nennwert in den keller zu legen (wieder gesetzlich gewollte bilanzfälschung), also der steuerzahler für diesen unfug zu haften begann...

abhilfe: wieder die alten beleihbarkeitsgrenzen einzuführen – und riskante papiere „kennzeichnen“ – so einfach war es, so einfach ist es


und zu den leerverkäufen, sie damals ohnehin für spekulanten nach höchstrichterlicher rechtsprechung als spielgewinne galten... man jede rechtssprechung darüber locker auch noch mal aus der schublade zaubern könnte (oder die aktuelle vielleicht sogar verfassungswidrig ist?).



fazit: wir haben keine unabwendbare not – die wir nicht selbst herbeigeführt haben. ja wir. durch unser mandat für diese politiker.


es ist durchaus sache der philosophen, über die täuschungsmanöver einer elite (in diesem falle leider mafiösen institutionen) zeitkritisch hinterfragend nachzudenken – und nicht alles gut zu heißen, was dieselben leute da oben gegen die perversionen zu tun gedenken, denn garantiert uns noch tiefer reinreitet...


diese politiker müssen sich wieder schämen – durch entzug unseres mandates,... eines kompetenten volkes, das seine belange hinterfragen kann, aber dies auch wollen muss.

nichts von alldem, was da unümstößliche oder nicht hinterfragbare tatsache wäre, ist wirklich wahr – sondern nur als dynamisches resultat instantan scheinheiliger bedingungen (so wie der realismus materie nur ein dynamisches produkt seiner instantanen feldkräfte ist).

ich hoffe, dass in diesem neuen durcheinander nicht die menschen in griechenland vergessen werden, die vorher für das auf die straße sind, für das sie jetzt in sippenhaft genommen werden. es wäre nur der anfang vom ende eines europas der menschen.


ich hoffe, deine frage ist beantwortet, dass ich schon an den menschen glaube, er auch diesen unsinn nicht zu ende führt, aber es sind unsere jahrzehnte, die da sinnlosen maximen folgen.
gerald
sorry, der satz geht wie folgt zu ende:

Zitat:
Original von gerald
nichts von alldem, was da unümstößliche oder nicht hinterfragbare tatsache wäre, ist wirklich wahr – sondern nur als dynamisches resultat scheinheiliger bedingungen...

................erst wahr geworden.
byLaszlo
hallo gerald,

ich spüre nur, dass deine Theorie leistungsfähig ist
und sie die Philosophie in eine Richtung beleben
könnte (Prozessdenken, Jahrtausende der Stagnation),
die schon lange vorgegeben ist und nur darauf wartet,
begangen zu werden.

Man möchte fast sagen, dass Philosophie in sich
inzwischen alles versammelt, was sich nicht bewegen
möchte, was auch vorteile hat, sie bildet damit
Widerstand für die Kräfte der Entwicklung.

Ich finde sogar sehr sympathisch, dass du deine Theorie
nicht mit den statischen Begriffen der Ontologie
bzw. der Ethik zu beschreiben versuchst, bei jeder
Neulektüre finde ich etwas daran, was viel verspricht.

Schade dass du sie (deine Theorie) nur an der Physik
erläutern kannst hoffentlich ist es nicht der einzige
Grund für deine spürbare Darstellungsschwierigkeiten.
Aber sie werden nach und nach behoben, wenn du es
immer wieder versuchst.
gerald
winken hallo bylazlo,


welch eine ehre, du von meiner(!) theorie sprichst.
aber vielleicht ist das so, dass es dem seine ist,
der ihr eine renaissance oder neue „anwendungen“ geben kann.

vielleicht finden wir hier noch mal neue anwendungen und,
geben ihr dann „gemeinsam“ einen namen?


in den beiden nachkriegsjahrzehnten meines „spirituellen“ erwachens,
ich bin jahrgang 1952, nannte man sie „einsteinsche philosophie“,
die mich weil den damaligen mainstream insgesamt inspirierte
(wo alles relativierbar wurde, alles),

die überdies auch seinen pazifismus als logische verantwortung
des individuums in „seinem“ wechselwirkungs-universum nach sich zieht
(eine solche ethik also nicht erlernt oder durch religionen anerzogen
werden müsste, sondern banale konsequenz der „vernunft“ ist). – allerdings,

ich hatte irgendwann alberts „ehevertrag“ gesehen (abschreckend,
wie bei allen „männern“ dieser zeit), dann verarbeiten müssen, dass er
den bau der atombombe „gegen deutschland befürwortete“ – aber
aus meiner sicht ethik immer universal ist (sein muss) und keinen
beschränkten „geltungsbereich“ haben kann (wie demokratie ohne frauenwahlrecht?)...


die ich deshalb später milevische nannte, in gedenken seiner
frau mileva, mit der er (damals noch kommilitonin der gleichen falkutät)
wechselwirkend das äquivalente durchwandeln der qualitäten
„gerausgefunden“ hatte. wir haben solche phänomene auch bei
otto hahn (und seiner mitarbeiterin), newton (und seiner französischen
übersetzerin), darwin (und seinem zuspieler, allerdings in keinem
rühmlichen sinne, denn nicht symbiotisch mit diesem),... uvm.

nicht, dass ich glaube, dass mileva urheber „der äquivalententen
durchwandlung“ wäre – da sind beide symbiotisch beteiligt. also,
weder sie noch er alleine hätten diese „systematisieren“ können. eine
interessssante krux weil unvereinbarkeit zwischen kausal und
konditional „argumentierenden“ typen. nur beide zusammen schaffen
hier ein wahrhaft großes.

hier im eröffnungsplädoyer nannte ich sie milevisch-hegelsche, weil sie
im grunde banale dialektik ist (jedes „ding an sich“ immer eine synthese
dualer immanenzen ist – inzwischen auch der stein in der hand sich am
ende „allen zer-teilens“ in energie und feld zer-teilt, seine
dualismen offenbarte). - aber das mit der dialektik ist so eine sache,
sie wechselweise von materialisten und spiritisten missbraucht
wurde – sogar in der wissenschaftlichen variante von these, antithese
bis synthese noch immer für manche bedeutet, sogar von
wissenschaftlern (wie darwin) missverstanden wurde,... als da
das eine das andere besiegen (oder unterdrücken) könnte/müsste,
anstatt sich beide zu neuer qualität (eben symbiotisch) vereinen (und in
diese springen) müssen (was wir erst mit der quantenphysik verstehen lernten).


im grunde wissen wir erst seit einstein, was dualität ist, auch
wenn das wort dafür jahrtausende alt ist. vermutlich ist dialektik
deshalb oft missverstanden worden, ich ihre lektüre also nicht
unbedingt empfehle... wenn doch mit ehrfurcht vernehme, dass ihre
wurzeln bis ins alte griechenland zurückreichen, wo sie wahrscheinlich
ein importschlager auf der seidenstrasse war (denn als „duales“ aus fernost kam).

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allerdings gibt es interessante systemvarianten, also doch nicht alles
(auf jeder ordnungsebene) trilogisch ist?



ein beispiel seien die vier(!) „elemente“ unserer steinzeitlichen
„naturpsychologen“. allerdings: cholerisch, phlegmatisch und
melancholísch derweil zu krankheiten mutierten, in einer zeit „normiert“
nur cooler sanguiniker??? sollte ein halbgemeinter scherz sein, dass wir
heute noch diese „steinzeitliche“ terminologie verwenden, aber offenbar
nicht mehr verstehen,...


dass dies mal ein system gleichwertiger elemente war, die zusammen eine
„persönlichkeit“ komponieren – also auch alle gleich „gut“ sind. das
interessantere für mich (systematiker) war, dass es vier elemente sind,
die hier dieses abgeschlossene system bilden.

die synonyme entsprechung (zur physik) wären die aggregatzustände:
fest, gasförmig und flüssig. - hatten unsere „ahnen“ noch einen vierten
aggregatzustand „empfunden“?


(obgleich aus anderen gründen über den diskutiert wird,) nein!


sie haben einem trilogischen system deshalb ein viertes „element“
hinzugefügt, weil sie (bei einer persönlichkeit) ja nicht über „tote materie“
reden – sondern auch einbeziehen müssen, dass menschen interagieren,
andere begeistern, ergreifen,... uuu all dies, was wir dem elemenet feuer
zuschreiben.


es ist auch ein zeugnis darüber, dass wir zwar in metaphorismen
denken – aber die immanente logik der wahrheitsfindung systematisch
„einem reduzierbaren“ selbstähnlich bleiben muss, dann auch „ebenso
systematisch“ erweitert werden kann.


vielleicht ergibt sich hier auch eine postmoderne
„definitionsunterscheidung“ zwischen toter und lebender
materie (wenigstens bei der toten das interagieren nicht so
ausgeprägt, denn mehr stereotyp ist – oder doch dies auch
wieder für menschen gelte???? /

darf mit humor gelesen werden, denn wir tatsächlich auch liebgewordene
oder nützliche stereotype verwenden... solange nicht kreativ sein müssen
oder wollen).


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auch in die andere richtung gibt es systemvarianten, dass etwas komplexer als nur dual sein kann,...

vor allem, wenn dasselbe wort dafür und für jeden eine völlig andere
bedeutung hat,... und auch dafür ein beispiel:


was bedeutet für dich lebenskraft?


sie sollte für jeden etwas mit der sonne zu tun haben (von urbanen
menschen hört man da heute oft andere sachen, wie geld und reichtum,...
solches dann perversionen unserer zeit wären???).


die sumerer stellten die sonne als vogel mit seinen schwingen „alles
umfassend bis überdachend“ dar, die sonne eine transzendente ebene
höher über allem lag (die bei echnaton dann später zum monotheismus
führte - und bei astrologen zum "dominierenden" sonnenzeichen)...

gleichsam als tempel für den götterreigen, was dann auch architekten
bis zum pantheon inspirierte. die fünf götter wurden später neun – weil
der mensch offenbar neun „qualitäten“ zu seinem dann individuell „lebenskraftvollen“ komponiert.


fazit für den systematiker: dieses system hat erstmal eine
drei-mal-drei-immanenz, die interessanterweise selektiv
diskutiert werden kann – oder sich jeder selbst darin bedienen
kann, in welcher weise er was kombiniert.

die dualität findet man dann in jeder reihe und in jeder spalte wieder. /
auch hier, wie bei der materie, die oft in materielle bestandteile zerlegt
werden kann – und erst beim differenzieren der zutaten duale
immanenzen freimacht.

hier ein link zum sonnengesang echnatons (was der alles darin sieht
und würdigend anzubeten verlangte) – und ein link zur abstrakten
systemtabelle der „lebenskraft“, aus der jeder seine schwerpunkte
herausmeditieren kann (oder therapeuten in der diagnostik verwenden
können).

http://www.selket.de/atonhymnus.htm
http://www.seafly.net/uploads/eso_forum_legende/kraefte.jpg


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philosophie ist für mich wahrheitsfindung, die ihre eigene geschichte
hat – mich allerdings philosophen belehrten, auch eine wissenschaft
vieler philosophien sei, die sich nicht hintereinander sondern
nebeneinander, manchmal auch übereinander sehen... – lol


hoffe, dass das mit dem „erläutern“ über die physik hinaus jetzt
etwas weit reichender gesehen werden kann. für mich ist physik eine
referenz – mehr nicht. auch haben wir von mathematikern viel gelernt,
in sachen wahrheitsfindung, stichworte gödel und boole - wenn es dich
interesssiert.
gerald
nachtrag, wenn es „nur“ dialektik ist:



sie sucht am anfang jedweder wirkungskette den
elementarwisderspruch. sonst nichts - wie weise.

damit „alles“ zu schwingen beginnt.

ich glaube,
es ist die „idealisierung“ von null und unendlich –
an die das quantum glaubt?


im grunde will das quantum nicht viel im unendlichen nichts,
nur zur ruhe kommen – und ist deshalb in bewegung,

die filigranen linien zu zeichnen. - gerald
byLaszlo
@gerald,

um was für ein quantum handelt es sich, wenn es "glauben"
kann? Wenn ich das frage, richte ich mein Augenmerk
auf die gängige Praxis der Naturwissenschaften, nach der es schon
öfters beim Urknall "menschelt".

Beim Naturwissenschaftler kommt es des öfteren vor,
dass sie die Kategorien des Verstandes in den Gegenstand
hineinlegen und siehe da, der Gegenstand benimmt
sich so, wie erwartet. Kein Wunder.

Wie siehst du das, gerald, ....wenn die Evolution uns so
erschaffen hat, ich mein' unser Erkenntnisvermögen, dass
wir sie erkennen können, hört sich das nicht nach der
Argumentation von Gotteskinder an?
gerald
hi bylazlo, deine frage trifft ins zentrum dieser philosophie:

ob das quantum „glauben“ kann?

es glaubt, in diesem universum eine senke finden zu können –
und macht damit seinen reibungsfreiesten weg,
wie das elektron seinen widerstandsärmsten,
wie alles,
was wir egal auf welcher metphorischen ebene finden.

wir haben kein wohin schiebendes, sondern etwas ziehendes,
in also jedem fall etwas faszinierendes –
das dieses universum konzentriert (zusammenhält).

und dies beantwortet vielleicht deine zweite frage,
wo das quantum atheist wäre:

es könnte an keinen trieb oder instinkt glauben,
weil das quantum faszinierter eroberer von freiheitsgraden ist:

es tut, was kann es.

gesellschaft wurde in diesem jahrhundert deshalb
eine sache der selbstverwaltung des volkes.
wenn auch in kleinen zeitfenstern,...

weil mit der klassischen interpretation
als „selbstbeherrschung dieses volkes“ (domokratie)
wohl missverstanden konkurrierte.

in wirtschafts-, politik- und sozialwissenschaften scheinen die
umkehrwahrheiten der kausalelitären trieb- und instinktargumente
schon angekommen zu sein. sie suchen und finden, also,
sie „organisieren professionell“ die bedingungen
(die physikalisch freiheitsgrade sind)
des dann automatischen geschehens
(von „arbeit istgleich kraft mal weg“).
aber, der psychologische mainstream geht
(ohne kommentar von fachleuten)
wohl noch eher von „klassischen deutungen“ aus,
die den menschen oft diffamieren – weil zu notweherern aus
hoffnungslosigkeit machen.

ich hoffe, dass wenigstens philosophie erhaben über den pragmatischen
nutzen einer idee ist – weil nach ihrem pragmatismus allein die wahrheit sucht:

prinzipiell muss das quantum all jenes können,
was wir auch können.

es liegt an uns, ob wir es „deuten“ wollen, um damit
das kleinste quantum einer metaphorik zu finden...
oder noch mal deutlicher gesagt:

wenn wir des quantums psychologie enttarnen,
dann offenbart sich des menschen physik.
gerald
die naturwissenschaften haben noch nicht „einheitlich“ gewagt (aber
auch die philosophie nicht), ihren „mittelalterlichen“ arbeits-hypothesen zu
widersprechen. im grunde blieb (seit hundert jahren) für jeden die deutung offen.

obwohl die fakten eindeutig sind:
es gibt kein kausales geschehen ohne bedingungen.

wer heute etwas „machen will“, der weiß es ganz genau,
wie sinnlos das alte „bahn frei“ zu fordern ist:

man muss sich um das engineering der bahn kümmern (und dann geht alles wie von selbst).

dieses „neue“ weltbild ist effektiver und wird sich allein deshalb
durchsetzen müssen – zu unserem glück.

es sollte in jedem forum diskutiert werden.


die „klassische“ deutung ist die einseitig kausale (und damit deterministische),
ganz treu ihrem „ursprünglichen“ forschungsauftrag. treu bis heute.

sie geringschätzt jede konditio für das geschehen.
man kann sie deshalb die physik des feudalismus nennen.
und leider steht sie noch in unseren lehrplänen und –büchern.


die einheitliche betrachtung der natur ist eher eine „demokratische“ weil
konsenssuchende sache, die (auch nach hundert jahren) noch keinen mainstream hat.

dass sie für geisteswissenschaftliche fachgebiete auch eine
integration bietet, erscheint nur denen als geschenk, die ihre
geisteswissenschaftlichen konsequenzen in wechselwirkungen
statt abhängigkeiten deuten wollen.

spirituell bedeutet dies eine abkehr von einem verursacher-gott. eine
gesuchte göttlichkeit kann allenfalls im ergebnis gefunden werden. wer
mehr als „ehrfurchtsvolle“ schönheit in den filigranen „kunstwerken“
deuten möchte, die durch diese wechselwirkungen entstehen.
byLaszlo
hallo gerald,

du drückst dich merkwürdig undeutlich aus.
Geht deine These nicht in einem Satz,
vielleicht mit paar Erläuterungen darunter?

obwohl die fakten eindeutig sind:
es gibt kein kausales geschehen ohne bedingungen.


was sollte z.B. dieser Satz? Einerseits haben wir es
alle bisher so gewusst, andererseits sagt uns z.B.
Kant, dass wir die Bedingungen (der Kausalität)
sogar erfahren können aber nicht die Verknüpfung selbst.

Die Verknüpfung (die "eigentliche" Kausalität) erfolgt aber
im Subjekt. Das ist alles andere als mittelalterliche Sichtweise.
gerald
ich glaube, dass...

meine kritik (gegen was oder wen?) und meine „merkwürdige undeutlichkeit“ (wie du sie empfindest) die gleiche ursache haben – und (nicht nur) mich wirr (und deshalb wütend) machen.

mal abgesehen von einem prinzipiellen handicab in sachen „schreiben“. ich musste nie in meinem leben irgendwas publizieren, begann erst vor drei jahren, daran spass zu finden, übe noch – lol (ich kanns wirklich nicht besser, ist mir peinlich).

meine kritik richtet sich im grunde gegen kein fachgebiet und schon gar nicht gegen philosophen, von denen ich mir hier (in diesem forum) hilfe erhoffte. philosophen haben alle theoretischen konzepte für ein „allgemeingültiges“ verstehen, seit jahrtausenden. hier schon mal danke deiner anregung für kant. komme gleich drauf.


meine kritik richtet sich gegen kulturminister (der letzten vierzig jahre), die unseren lehrbetrieb kaputt gemacht haben. erste erfahrung damit machte ich selbst, dass plötzlich „von oben“ bestimmt wurde, was lehrmeinung ist,... dann „gewisse“ professoren verschwanden (und ihre studenten verkümmerten),... dann dreißig jahre später mein sohn am selben technischen gymnasium ein „völlig anderes“ abitur machte,...

und all dies im schatten der „pluralistischen zweifel an der thermodynamischen deutung“ des universums (als hätte man wahlfreiheit in solcher sache?!?), gleichzeitig „behauptungen wie das akademische paradoxon (gödel mißinterpretierten) und unvereinbarkeiten (wie zwischen relativitäts- und quantenphysik) in den raum stellte“...

und zu guter letzt im verwirrspiel, dann das millennium des äquivalenzprinzips (das ja vierzig jahre bezweifelt wurde) doch wieder feiern, zwei jahre danach darwin (dessen milleium 1957 nicht mehr gefeiert wurde). genau hier begann mein bedürfnis, auch mal was dazu zu sagen:

es ist ein professionelles verwirrspiel (mit den menschen) der auftraggeber von forschung („privatisiert“ / who und iwf –kriterien von bildung als „ware“).

unsere universitäten stellen nur noch den raum für „allgemeine“ forschung zur verfügung, aber jeder einzelne forschungsauftrag ist in delegierten händen „potenter“ auftraggeber – und jeder rest bezweifelt bis diffamiert. das trifft „uns“ als masse im „wir“ des volkes.

mit „mittelalterlich“ bezeichnete ich die renaissance „kausal-elitärer systematik“, die eben seit hundert jahren keine wissensschaftliche bedeutung mehr haben dürfte – aber seit vierzig jahren wieder en vogue ist.

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noch kurz zu kant: „seine“ verbindungselemente (verknüpfungen in der kausalkette) sind nach heute möglicher definition imaginär (abstrakt-rechnerisch mit wurzel aus minus eins verbunden / oder, eine phasenverschiebung zum real reellen):

in der ordnungebene des imaginären steht auch reelles und dynamisches.

das imaginäre ist auch eine instantane (oder schon vorher existierende) „sache“, sozusagen die statische bedingung des dynamisch_dann_zeitlichen_geschehens. sie heißen demzufolge auf dieser metaphorischen ordnungsebene dann (in gleicher reihenfolge):

instantane, momentane, zeitliche „dinge“.

es geht hier um eine systematisierung jener ordungsebenen, in denen der mensch urteilt weil denkt. diese systematik ist im letzten jahrhundert hervorragend gut erforscht worden – aber leider dann genau so gut ignoriert worden. im grunde sind wir noch alle zeitzeugen dieser tief greifenden „einblicke“, für deren bewusst-erhaltung ich hier stehen will.

das sollte mein eigentliches thema hier sein – ich aber kein didakt oder pädagoge wäre. also weiter auf deine (und jedem anderen seine) gegenfragen angewiesen bin.
byLaszlo
lieber gerald,

besser, du gehst davon aus, dass das Publikum in den letzten
40 Jahren ausgebildet worden ist und auch jene die die
Ausnahmen darstellen versuchen zu diesem Bildungsniveau
aufzuschliessen um mitreden zu können.

Wie ich sehe, viele haben deinen Thread angeschaut, aber
wahrscheinlich nicht die Geduld gehabt deine Ideen--die
recht verstreut und sprachlich unausgegoren zu sein scheinen---
zu verstehen und zu ordnen um antworten zu können.

Die Realpolitik war schon -aus vielen Gründen- immer
längerfristigen, umfassenden Überlegungen feindlich
gesonnen, die gegenwärtigen Interessen, die diese Politik
leiteten, schon immer stärker.

Es ist natürlich banal zu verlangen, dass du deine Ideen
in heutige Sprache umschreibst und damit verfälschst,
aber wer Lernfähigkeit verlangt---denke ich---muss selber
zeigen können, dass er dazu in der Lage ist.

Damit meine ich einfach: die Sprache der Gegenwart.
immer eingedenk, dass man darin untergehen kann.
gerald
nachtrag zu den letzten vierzig jahren:
wir haben tatsächlich immer „schmalere“ fachwissensleute,
also mehr experten als wissenschaftler, ausgebildet.
für echte forschung sind unsere unis derweil zu verschult.
keine ruhmesgeschichte der dfg.


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ich danke und gedenke deiner vermutung, ich darin nicht „untergehen“
(oder eintauchen) möchte. ich müsste mich andernfalls für das gespräch
mit dir bedanken – und „höflich“ auf irgendwann später vertagen,
wenn ich dann würdig der fortsetzung dieses gespräches wäre,
weil „zeitgemäßes deutsch“ gelernt habe.

es wird wohl die „zeitgemäße denke“ sein...
die mich experimentieren lässt,
die vielen antonyme unserer sprache zu umschiffen.

vielleicht müssen wir alle mit der sprache experimentieren, will sie die ad
hoc angenommenen „wahheiten“ in ihrer stehungsdynamik integrieren.

dass beispiel von oben:

der weiterdenker des lehrwissens (der sechziger, dass materie
„nur“ ein trägheitsztustand ist) kommt heute wie ein außerirdischer
mit der behauptung daher,

dass der kieselstein in deiner hand nur in jenen potenzen von bruchteilen
einer sekunde „wirklich“ existiert – die als potenzen von jahren für seine
existenz noch (oder wieder unbezweifelt) in den enzyklopädien stehen.

es sei nur ein(!) „beispiel“, man auf welche erkenntnis verzichten wollte,
solang sich diese nicht „welchem zeitgeist gemäß“ präsentiert?

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das wirkungsprinzip der materie muss man nicht mehr axiomatisch „hinstellen“ (und
zum nachschlagewissen degradieren). es lässt sich dynamisch (dann mit welcher
sprache) „herleiten“ oder „nachvollziehen“:

es basiert auf der simplen täuschung (oder wie könnte man solches sprachlich
formulieren), dass energie „irgendwo verschwinden“ könnte.
andere energiequanten sind zu naiv, die qualitative „verwandlung“ (in trägheit)
zu verstehen und rücken deshalb(!) sofort auf.

...und wir verstehen statt auswendig lernen, was gravitation und derweil
der ewigkeit ein quantum „gegenwart“ abzuringen ist.

...und verstehen damit auch alle metaphorischen synonyme „höherer ordnungsebenen“
(vielleicht sogar bis hin zu carl-gustav, der in diesem treiben ein synchronisierendes sah?)?

vielleicht gefällt es uns eines tages, auf enzyklopädien zu verzichten...
und wir benutzen dann mehr system- oder kategorien- tabellen (wie oben),
beschreiben mechanismen und die sich daraus „entwickelnden momente“?

ich glaube, die sprache muss erst entwickelt werden, die solche
äquivalenten verwandlungs- „mechanismen“ transportieren könnte,
die wir seit hundert jahren explizit differenzieren können.

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fühlt sich da ein gostwriter angesprochen???
gerald
letztlich geht es darum, unser kategorisches denken in den vertikalen
und horizontalen strukturen „unserer argumente zu verstehen“...

intellektuelle mündigkeit,

ein stück selbsterkenntnis des menschen. also:
das ist nicht nur für robots (suchmaschinen) interessant.

horizontal ist es ein qualitäten-durchwandlungssystem,
wo jede (dialektische) synthese auf gleicher(!) ordnungsebene
mit ihren dualen antagonismen ist.

vertikal sind es metaphorische (auch fachübergreifende) ebenen,
die in ihrer „mechanischen logik“ selbstähnlich bleiben.

über diese selbstähnlichkeit sind diese
tri-logischen systeme in alle fachgebiete transformierbar.

aber:

man kann auch eines (als axiom) herausnehmen und andere für den erhalt
der dualen antagonismen verpflichten (sozial vernetzte „fachgebiete").


resultat ist die orientierung in seiner (arbeitsteiligen) gesellschaft.




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natürlich beherrscht dies auch jeder ohne bewußtwerdung.