barbara
| Zitat: |
| Original von Reinhard Orgasmus und Glücksgefühl gehen doch nicht so ohne Weiteres einher wie Tim und Struppi. |
Hallo Reinhard
auf der körperlichen Ebene schon. was sich anhand der ausgeschütteten Hormone und den körperlichen Reaktionen einfach zeigen lässt. Die soziale und psychologsischen Komponenten, die es natürlich auch noch gibt, können da sowohl unterstützend als auch hindernd wirden.
| Zitat: |
| Bisher habe ich hier den Eindruck, Hauptsache ich komme irgendwie irgendwann und dann basta. |
Ich halte das für falsch so nicht. ein bis zwei Orgasmen pro Woche, bewusst genossen, dürften mehr für den Weltfrieden tun als tonnenweise Pamphlete und moralische Reden.
Gewalttätige Religionen haben ja grad die unselige Eigenschaft, dass sie die Sexualität ihrer Mitglieder kontrollieren, mit Verboten und Schuldgefühlen belegen. Und die 72 Jungfrauen (oder was auch immer) aufs Jenseits verschieben.
| Zitat: |
| Glaubt denn niemand mehr an irgendwas? |
Ich habe einen pragmatischen Ansatz. Einen Orgasmus können sich die meisten Menschen leicht organisieren, die grosse Liebe hingegen ist ein Geschenk Gottes, unkontrollierbar, unsteuerbar, das kommt eben oder es kommt nicht.
| Zitat: |
| Gerade die Frauen lieben ja die Romantik und wo hätte diese denn ihre Heimstatt, wenn nicht hier. Jeder Heiratsschwindler erzeugt solche Illusionen auf gekonnte Art und ich möcht fast wetten, viele Hereingelegte hatten trotz allem den gewaltigsten Orgasmus. |
Für den Körper haben soziale Werte wie "Heirat" oder "Geld" oder "Ehrlichkeit" keine Bedeutung. Ein passender Geruch, optische Trigger, angenehme Berührungen allerdings schon. hat es je Heiratsschwindler gegeben, die nicht sexy waren? Ich glaube nicht.
| Zitat: |
| Auf dem Wege der Einbildung gehen Orgasmus und Betrug durchaus oft einher, nur das Glücksgefühl, das ja ohne Anspruch auf Beharrlichkeit nichts ist, bleibt auf der Strecke. |
Ein momentanes Glück gibt der Orgasmus, das ist doch fürs Erste genug. Mehr als genug. Um den Sinn des Lebens kann man sich später immer noch kümmern.
grüsse, barbara