"Erlerntes Menschenbild"

-Steppenwolf-
Hallo ihr lieben,

ich stelle mir gerade die Frage, ob das Menschenbild, welches unsere Schulen vermitteln bzw. unser Bildungssystem begünstigt, ein eher "gutes" oder "schlechtes" sei.
Wirklich angefangen mir darüber Gedanken zu machen habe ich zwar schon seit längerer Zeit, aber da bei mir nun die Zeit der Abiprüfungen angefangen hat, jetzt wieder verstärkt.
Ich merke einfach wie manche Schüler sich total von ihrer Umwelt "abschotten", weil sie eben nurnoch ihr Abitur im Kopf haben. Es wird Tag und Nacht gelernt und da bleibt natürlich nurnoch wenig Zeit für Freunde etc., sprich die sozialen Kontakte leiden doch sehr darunter. Außerdem musste ich feststellen, dass viele ziemlich "egoistisch" werden, d.h. es wird anderen Mitschülern z.B. nichtmehr geholfen, wichtige Einträge, die jmd. verpasst hat werden nichtmehr zum abschreiben ausgeliehen etc. . Die haben einfach nurnoch ihren Abischnitt im Kopf und die andern sind ihnen schlichtweg egal.
Aber wenn ich genauer darüber nachdenke ist es ja eigentlich nur die konsequente Umsetzung dessen was die ganzen Jahre über gelernt wurde, nämlich "kümmer dich um dich selbst und *Kraftausdruck* auf den Rest".
Mathe, Deutsch, Geschichte - das alles wird unterrichtet, aber soetwas wie "soziale Kompetenz" - Fehlanzeige. Und im Unterricht selber kann ich mich auch an nur 4-5 "Teamarbeiten" erinnern, wobei diese dann wieder konsequenterweise für jedes Mitglied des Teams einzeln benotet wurden - super.

Aber gerade die Fähigkeit zum "Teamwork" ist doch gerade in der Berufswelt unabdingbar (bzw. sollte sie sein...), mit der Mentalität "Nach mir die Sintflut" kommt man in den wenigsten Fällen zum gewünschten Erfolg.

Also stellen sich mir folgende Fragen:

Wird uns in der Schule schon nahegelegt nach dem von Hobbes beschriebenen "Homo homini lupus" zu leben?
Lohnt es sich denn für den Staat, die Schule nur nach dem "Leistungsprinzip" zu gestalten oder gäbe es "bessere" Möglichkeiten und wenn ja, wieso werden diese nicht umgesetzt?
Und was hat die Gesellschaft davon wenn die Menschen nach diesen Prinzipien erzogen werden?
Lohnt es sich denn wirklich oder schadet es den Menschen nicht eher?


Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt. smile

-Steppenwolf-
Madame
Hallo Steppenwolf!

Ich denke dieses "gut" oder "schlecht" kann man nicht nur am Bildungssytem festmachen, aber es ist bestimmt durchaus auch einer der Faktoren, die uns zu den Tieren machen, die wir sind.
Man kann es drehen und wenden wie man will, Fakt ist unsere Gesellschaft ist eine "Ellenbogengesellschaft".
Man wird durch so viele Dinge beeinlfusst und für dieses Schema "passend gemacht". Nehmen wir die Eltern als Beispiel: Ich bin zur Zeit auch Schülerin und krieg, dass daher, ich würde schon fast sagen relativ oft, am eigenen Leibe mit, wie sehr Klassenkameraden von ihren Eltern ja fast schon terrorisiert werden. Sowohl notentechnisch also auch im bezug auf andre Schüler. Wenn ich dauernd mit anderen Verglichen werde und eine 2 (!) nicht gut genug ist, dann bleibt einem qar nichts andres übrig als Ellenobgen einzusetzen. Nur Egoismus und Rücksichtslosigkeit können einen im Endeeffekt dann da hinbringen, wo einen die Eltern haben wollen.
Aber es stimmt natürlich auch, dass das Bildungssystem auch einen (gar nicht zu geringen) Teil Schuld trägt. Ich komme beispielsweise aus Bayern und wie ihr bestimmt mitbekommen habt wurde unser Schulsystem jetzt von G9 auf G8 "umgekrämpelt". (Der Sinn hinter der Sache ist mir leider bis jetzt noch nicht über den weg gelaufen) Naja auf jeden Fall heißt es einfach die Schüler müssen immer noch mehr und noch mehr lernen und zwar in noch krzerer Zeit. Quasi wie Roboter "funktionieren", aber wo bleibt da der Sinn wenn ich in der einen Stunde etwas lerne, es am nächsten Tag in Form einer Abfrage etc wieder "auskotze" und am nächsten Tag ist es auch schon wieder vergessen, weil einfach so ein Schwall an stetig neuem Stoff kommt, dass es einem unmöglich ist sich das alles zu merken? Man hat dann seine gute Note und fertig. Lernen lernen lernen und noch mehr lernen ! Klar das da kein Platz mehr für unnötige Dinge wie Sozialkompetenzen und ähnlichem bleibt. (Ich hoffe man konnte die Ironie hören)
Wenn wir schon dabei sind, da fällt mir noch ein Bereich ein, durch den wir in dieses Schema passend täglich geprägt werden. Die Medien. Sendungen wie "3 Bewerber. Ein Job - Deine Chance". Da sprüht doch schon der "Titel" gerade zu vor Egoismus, Konkurrenzkampf (und zwar im wahrsten sinne des Wortes). "Du willst diesen Job. Ohne Rücksicht auf Verluste, wo die anderen dabei bleiben ist dir egal. Im Gegenteil, freu dich über jeden Fehler, den sie machen, denn er ist dir ein Vorteil." Genau so ist es doch.

Also man kann sagen, wer im Leben in unserer Gesellschaft wirklich weiterkommen will, muss seine Ellenbogen einsetzen. Traurige Relität würd ich sagen, sehr traurig.

lg Madame
Neo
Hallo Steppenwolf,

Zitat:
Original von -Steppenwolf-
Aber wenn ich genauer darüber nachdenke ist es ja eigentlich nur die konsequente Umsetzung dessen was die ganzen Jahre über gelernt wurde, nämlich "kümmer dich um dich selbst und *Kraftausdruck* auf den Rest".


In der gegenseitigen Konkurrenz (deren höchste Form die bei Marx beschriebene 'anonyme Konkurrenz' ist) wird das Heil dieser Welt vermutet, sei es wirtschaftlich, in der Entwicklung von Wissen und Technik oder den allgemeinen Wohlstand betreffend. Kapitalistsche Wirtschaftsformen bauen darauf auf, und diese sind inzwischen global verbreitet und haben alles andere verdrängt.

Ist also kein Wunder, dass man Euch in der Schule für diese Voraussetzungen fit zu machen versucht.
(war bei mir vor 25 jahren übrigens schon genauso, allerdings waren die äußeren Voraussetzungen etwas entschärfter, so dass wir weniger gezwungen waren dieses Sch...spiel bedingungslos mitzumachen).

Zitat:
Original von -Steppenwolf-
Aber gerade die Fähigkeit zum "Teamwork" ist doch gerade in der Berufswelt unabdingbar (bzw. sollte sie sein...),


Ja, das wird immer wieder gerne behauptet ist aber nur bedingt richtig. Nämlich nur dann, wenn es gerade temporär den Interessen des Unternehmers dient, also z.B. bei Projekten oder beim geschäftlichen AUftritt nach Außen gegenüber dem Kunden oder einem Konkurrenten.
Ansonsten ist Konkurrenz und Ellbogen innerhalb des Unternehmens durchaus erwünscht, denn es ist die Basis dafür, dass genügend Masse vorhanden ist, die man ausbeuten kann. (Ist jetzt ausnahmsweise mal nicht wertend gemeint sondern als nüchternes Faktum - ohne das würde der Kapitalismus nämlich nicht funktionieren).

Zitat:
Original von -Steppenwolf-
Lohnt es sich denn für den Staat, die Schule nur nach dem "Leistungsprinzip" zu gestalten oder gäbe es "bessere" Möglichkeiten und wenn ja, wieso werden diese nicht umgesetzt?


Wie gesagt: ohne die Wirtschaftsform und unsere ganze westliche Zivilisation von Grundauf umzustrukturieren (was niemand kann und die meisten auch nicht wollen) bleibt dem Staat gar nichts anderes übrig, wenn er sich nicht selbst ins Aus manövrieren will.

Viele Grüße und Toi Toi Toi für Dein Abi.
Schneemann
Hm, viele deiner Thesen finde ich etwas sonderbar. Du schilderst etwas und folgerst daraus jeweils Dinge die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

- Du weisst auf das Leistungsprinzip in unseren Schulen hin. Dann setzt du dieses Leistungsprinzip gleich mit einer misanthropischen Gleichgültigkeit gegenüber den Mitschülern. Diesen Schritt kann ich aber nicht nachvollziehen. Nur weil man manchen Schülern in den Hintern treten muss damit sie den Verlockungen der Freizeit widerstehen, dann heisst das doch nirgends es wird gelehrt anderen nicht zu helfen oder sich unsozial zu verhalten? Im Gegenteil, ich glaube lernen und Bildung schafft auch viel Selbstbewusstsein, Ziele im Leben und fördert soziale Kompetenzen.

- Du beschwerst dich über fehlende Team-Arbeit und behauptest widerum dies bedeute eine Gleichgültigkeit gegenüber den Mitschülern. Auch dieser Schritt ist für mich nicht nachvollziehbar. (Davon abgesehen halte ich wenig von dieser vielgeprisenen Team-Arbeit. Meistens besteht die nämlich darin dass Einer fleissig arbeitet und die anderen nur quatschen und sich ausruhen. Das gilt insbesondere im späteren Berufsleben).

Davon abgesehen gibt es die alternativen Schulformen natürlich schon. Man denke da nur an die Waldorfschulen. Aber ob die Absolventen überdurchschnittlich sozial denken und besonderes soziales know-how haben möchte ich bezweifeln. Die anderen Extrema, Elite-Internate mit dauerhaftem Leistungsdruck ohne jede Freizeit, führen auch nicht zu gefühlskalten Egoisten die sich um nichts als sich selbst kümmern. Nicht dass ich so eine verplante Kindheit befürworte, aber ich glaube der Mittelweg den die staatlichen Schulen gehen ist nicht grundverkehrt. Und ich habe das Gefühl dass die Schüler heute i.A. bedeutend reifer und sozial kompetenter sind als in früheren Jahren. So ganz verkehrt scheint das alles also nicht zu laufen.
Neo
Zitat:
Original von Schneemann
(Davon abgesehen halte ich wenig von dieser vielgeprisenen Team-Arbeit. Meistens besteht die nämlich darin dass Einer fleissig arbeitet und die anderen nur quatschen und sich ausruhen. Das gilt insbesondere im späteren Berufsleben).


Jepp! das sogenannte "Herbert-Prinzip" welches man in modernen Unternehmen zunehmend feststellen kann.
Neo
@Steppenwolf:

Nachtrag:

Zitat:
Original von -Steppenwolf-
Wird uns in der Schule schon nahegelegt nach dem von Hobbes beschriebenen "Homo homini lupus" zu leben?
Lohnt es sich denn für den Staat, die Schule nur nach dem "Leistungsprinzip" zu gestalten oder gäbe es "bessere" Möglichkeiten und wenn ja, wieso werden diese nicht umgesetzt?
Und was hat die Gesellschaft davon wenn die Menschen nach diesen Prinzipien erzogen werden?
Lohnt es sich denn wirklich oder schadet es den Menschen nicht eher?


Du kommst um den Konkurrenzgedanken nicht herum, genausowenig wie der Staat, denn er ist ein zentrales Thema unserer ganzen globalen Gesellschaft.

Kriege zwischen Nationen werden heute überwiegend nicht mehr mit Waffen auf dem Schlachtfeld geführt sondern mit Kapital auf den Weltmärkten.
Was bleibt dem Staat da schon anderes übrig als eine möglichst große und schlagkräftige Armee ökonomischer 'Kampfschweine' heranzuzüchten?

Grüße
Epic
ich stelle mir gerade die Frage, ob das Menschenbild, welches unsere Schulen vermitteln bzw. unser Bildungssystem begünstigt, ein eher "gutes" oder "schlechtes" sei.

gruebel
Zu 95% informationsmüll.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Menschenbild?

Was vermitteln sie denn für ein menschenbild, aus deiner auffassung?
Epic
[B]Lohnt es sich denn für den Staat, die Schule nur nach dem "Leistungsprinzip" zu gestalten oder gäbe es "bessere" Möglichkeiten und wenn ja, wieso werden diese nicht umgesetzt?

egoismus gier, und machspielchen.
mehr gibt es erstmal nicht zu sagen.

Und was hat die Gesellschaft davon wenn die Menschen nach diesen Prinzipien erzogen werden?
werden zu sklaven erzogen , mit dem festen glauben frei zu sein.
das ist das prinzip.
Lohnt es sich denn wirklich oder schadet es den Menschen nicht eher?
Schau mal mit nem nüchternden blick nach draußen.
kalte gesichter, innere unruhe und psychosomatische krankheiten häufen sich.
Agathon
Hallo Steppenwolf,

was du beobachtest ist ganz normal, Abi bedeutet jede Menge Stress, und das bedeutet das sich jeder ersteinmal um sich selbst kümmern muss.
Nach dem Abitur wird jeder seinen eigenen Lebensweg gehen, Ausbildung, Studium, Arbeit, Familie gründen.
Für jemanden, der ein festes Ziel vor Augen hat, kann die Abinote ziemlich wichtig sein (vor allem wenn er ein Studienfach mit Numerus Clausus belegen will)

Letztendlich ist das von Schulen vermittelte "Menschenbild" genau dass, was in der heutigen Gesellschaft benötigt wird. Natürlich bleibt Teamarbeit weiterhin wichtig, aber individuelle Leistungen haben immer noch Vorrang.

Man könnte es mit Fußball vergleichen. Fußball ist eigentlich eine reine Teamsportart, dennoch sind Spieler die Tore erzielen allgemein populärer als die, die ebenfalls wichtige Abwehrarbeit leisten (mit Ausnahme des Torwarts vielleicht). Oftmals werden Individual-Leistungen häufiger bejubelt, als die Leistung des gesamten Teams.

Die Ursachen dafür liegen wahrscheinlich nicht nur in der Schule, sondern im gesamten System, in der Art und Weise wie wir denken, wie wir aufwachsen und großgezogen werden (ok. das passiert grösstenteils in der Schule).

Es fängt schon damit an, ob man als Einzelkind aufwächst oder in einer Großfamilie, ob man einen Kindergarten besucht oder nicht, ob man mit Auto fährt oder öffentlichen Verkehrsmitteln, ob man in einem Einfamilienhaus wohnt oder in einem 11-Geschosser in der Stadt, ob man nach der 4. oder erst nach der 6. Klasse die Grundschule verlässt, ob man Privatunterricht erhält, ob man in einem Sportverein ist, ob man eher Individualsport(Golf, Tennis) oder Teamsport betreibt. Wer in der Sowjetunion oder DDR aufgewachsen ist wird sicher bemerkt haben, wie man versucht hat, den Individualismus auf allen Ebenen aufzulösen, klar das man nach der Wende nicht sofort von ein in das anderes System überwechseln konnte, weil man an eine total andere Denkweise gewöhnt war.

Viele Grüße
Agathon
Epic
was du beobachtest ist ganz normal, Abi bedeutet jede Menge Stress, und das bedeutet das sich jeder ersteinmal um sich selbst kümmern muss.

Die beobachtung ist normal sicher doch,denn wir alle beobachten.
Aber das beobachtete sicherlich in dem falle- mehr als abnormal.
in ein paar jahrzente wird man auf uns zurückblicken, so wie wir heute auf das mittelalter zurückblicken, und man wird uns bemitleiden:wie bescheuert könnnen die denn nur gewesen sein, das alles mitgemacht zu haben.-da bin sich mir sicher.

letztendlich ist das von Schulen vermittelte "Menschenbild" genau dass, was in der heutigen Gesellschaft benötigt wird
AARRGH!! AARRGH!!
Ein vermitteltes packet "menschenbild" kann nie gut sein.



Die Ursachen dafür liegen wahrscheinlich nicht nur in der Schule, sondern im gesamten System, in der Art und Weise wie wir denken, wie wir aufwachsen und großgezogen werden (ok. das passiert grösstenteils in der Schule).
Das hört sich dochmal wieder vernünftiger an.
Tarvoc
Zitat:
Original von Epic
Ein vermitteltes packet "menschenbild" kann nie gut sein.

Ach, es gibt auch ein unvermitteltes Menschenbild? nunja
Epic
Ach, es gibt auch ein unvermitteltes Menschenbild?

Nan sicher doch, und zwar eines, welches aus der eigenen erfahrung und den erlebnissen entspringt.
Dieses ist stes wandelbar und ergänzt sich durch neu hinzukommenden erfahrungen und der guten verarbeitung derselben.
Zudem ist das wort "menschenbild" nicht wirklich zutreffend.

In den schulen wird ja nichts besonderes an psychologisches oder weisheitswissen vermittelt, von daher vermitteln sie auffassungen und statische gebilde.
Wie man sich zu verhalten hat und wie man die welt zu sehen hat, das geschieht wohl initiierent im laufe der schulbildung.
Epic
Nik
Hi Steppenwolf,

speziell wir in der BRD leben im hochindustrialisierten Teil der Gesellschaft. Das hat seinen Preis, seinen Bedarf an "Humanmaterial", wenn man mir diesen hässlichen Begriff einmal nachsehen will.

Agathons Ausführungen kann ich mich nur anschließen.

Ganz speziell dem hier:
Zitat:
Agathon: Letztendlich ist das von Schulen vermittelte "Menschenbild" genau das, was in der heutigen Gesellschaft benötigt wird.




Gruß,
Nik
Epic
Zitat:
Original von Nik
Hi Steppenwolf,

speziell wir in der BRD leben im hochindustrialisierten Teil der Gesellschaft. Das hat seinen Preis, seinen Bedarf an "Humanmaterial", wenn man mir diesen hässlichen Begriff einmal nachsehen will.

Agathons Ausführungen kann ich mich nur anschließen.

Ganz speziell dem hier:
Zitat:
Agathon: Letztendlich ist das von Schulen vermittelte "Menschenbild" genau das, was in der heutigen Gesellschaft benötigt wird.




Gruß,
Nik


Du wirfst mit vielen und großen begriffen um dich, und doch weisst du nicht wirklich was du da sagst.

Analytische Philosophie ersetzt "Sein" durch "Sprache". So einfach kann man's machen, um heimlich beim Alten zu bleiben

Das ist nur ein aspekt der analytischen philosophie, den du hier ansprichst.
Die immanente ,partikulare , die nie über grenzen geht sondern eingrenzt.
Existenzphilosophie würde ich als wahre analytische philosophie bezeichnen.
Sie nutzt alles im zeitdasein gegebene sachkunde-wissen , um verwobenheiten zu entknoten, selbst ihren eigenen standpunkt, auf deren prinzip sie gründet.
Völlig unvoreingenommen.
insgesamt ein großes thema, das sich nicht so schnell und trivia auslegen lässt.
Tarvoc
Zitat:
Original von Epic
Nan sicher doch, und zwar eines, welches aus der eigenen erfahrung und den erlebnissen entspringt.

Das ist nicht unvermittelt.
Nik
Zitat:
Epic: Du wirfst mit vielen und großen begriffen um dich, und doch weisst du nicht wirklich was du da sagst.


Reicht doch, wenn du's weißt. smile

Aber eher scheint's mir, du hast die Fußnote gar nicht verstanden...Ist ja auch nicht ganz einfach, von daher versteh' ich's. nunja
Epic
Das ist nicht unvermittelt.
Je weniger man fremdbestimmt beim denken und erfassen ist, desto unvermittelter. Gut !
Epic
Reicht doch, wenn du's weißt.
Eigentlich mache ich mir nur sorgen um die leute hier im forum.
Wenn du etwa von dir gibst, dann wäre es sicherlich nützlich dass du auch die ganze fülle der worte mit dem sinn des zusammenhangs deines satzes selbst verstehst.

Daher würde es mir reichen wenn du es weisst.
Tarvoc
Zitat:
Original von Epic
Je weniger man fremdbestimmt beim denken und erfassen ist, desto unvermittelter. Gut !

Ja, und irgendwann hört man auf zu sprechen und gibt nur noch ganz komische Laute von sich. Zwinker