snpm
Gestern hatte ich wieder eine nette Diskussion mit einem guten Freund von mir. Wir zwei, die Hobby-Philosophen (Man sollte die Hobby-Philosophie als Abgrenzung zur Berufsphilosophie einführen) saßen am Tisch eines Restaurants, leicht beschwipst und begannen uns zu unterhalten. Dabei ist ein Gedanke, der von meinem Freund geäußert worden ist, die Pointe dieser ganzen Unterhaltung, den ich in dieser Form noch nie gedacht habe, er mir aber überaus interessant vorkommt. Ich versuche euch diese Unterhaltung wiederzugeben, natürlich ist sie aufs Wesentliche (ich habs versucht
) zusammengefasst und leicht verändert gestaltet. Der Zusammenhang musste aber bewahrt werden, damit der Hauptgedanke dieser Diskussion nicht isoliert dasteht.
Rollenverteilung: Ich: --> Ich ;
Er:--> mein Freund , und mein persönlicher Kommentar, den ich in Klammern setzen will.
Er: Die Welt besteht doch nur aus Vorurteilen. Dieser Satz ist ein Vorurteil. Und wenn die Welt aus Vorurteilen besteht, wie verhält es sich dann erst mit den Menschen. (Als ob die Welt selbst ein Vorurteil wäre) Ich sage dir: Die meisten Menschen gestalten sich Lebensrollen, denen sie sich unterwerfen. Ein Leben lang gehorchen sie diesen Lebensrollen, ohne es zu wissen. Was ist eigentlich mit dir, oder mit uns, wenn wir uns so unterhalten?
Ich: Wie meinst du das?
Er: Wir sind sind doch auch nur Rollen. Du erwartest dir doch von mir schon etwas, bevor ich rede. Deine Erwartungshaltung ist doch unbewusst die Basis, erst danach hörst du mir zu. Und bei mir verhält es sich wohl ebenso.
Ich: Kann ich dir irgendwo zustimmen. Aber nur weil ich dich kenne, und du mich.
Er: Weil du mich zu kennen glaubst. Es ist die Erwartung, die dich blind macht. Du hast mich und mein Verhalten kennengelernt und dabei vergessen es zu hinterfragen. (Natürlich meinte er das nicht im moralischen Sinne)
Ich: Ich stimme dir wieder zu.
Er: Na bitte, und diese Menschen mit ihrer Rollenverteilung meinen, sie hätten die Identität erblickt. Völliger Schwachsinn, nur die Rolle haben sie erfunden, gefunden, aber manche Menschen wissen ja nicht einmal um ihre Rolle.
Ich: Ist das nicht ähnlich wie mit dem christlichen Glauben? Während diese Menschen, die du meinst, glauben zu wissen, weißt du nicht woran du glauben sollst. Jedenfalls nicht an diese Rollen. Aber besteht darin nicht auch ein unheimlicher Vorteil?
Er: In Bequemlichkeit. Ich will lieber nackt sein und wissen, wie sich die Kälte anfühlt. Jedenfalls darst du mich jetzt nicht unterbrechen, und dass ich an diese Rollen nicht glaube, habe ich nie gesagt, aber pass auf,weil ich dir jetzt sage worauf ich hinaus will: Wenn wir uns Bilder erstellen von anderen Menschen, dann frage ich mich, wie das mit dem persönlichsten Bild ist. Was ist das natürlichste und selbstverständlichste, dass du von dir selber kennst? (Ohne mir die Zeit für eine Antwort zu lassen).. ,wenn du mir nun nicht gut zuhörst, war die ganze Diskussion für die Katz, ich meine folgendes:
Du bist nichts anderes, als das Bild, dass du dir von dir selber machst.
Nach diesem "Hauptgedanken" ist es etwas abstrus und wirr geworden, er meinte die Vergangenheit wäre immer am gewichtigsten usw. (ist zu diskutieren) aber jedenfalls würde ich gerne wissen, wie ihr diesen Gedanken interpretiert und ausformuliert. Mein Freund ist sich der biologischen Bestimmung des Menschen als Voraussetzung selbstverständlich bewusst, ich habe ihn diesbezüglich schon in einer anderen Diskussion kritisiert, weil ich dachte er verkennt die genetisch/psychische Bestimmung total. Dem ist nicht so. Auch der Umstand, dass sich der Mensch durch sein Wissen definiert, ist ihm klar. Soviel zur Vorinformation.
) zusammengefasst und leicht verändert gestaltet. Der Zusammenhang musste aber bewahrt werden, damit der Hauptgedanke dieser Diskussion nicht isoliert dasteht. Rollenverteilung: Ich: --> Ich ;
Er:--> mein Freund , und mein persönlicher Kommentar, den ich in Klammern setzen will.
Er: Die Welt besteht doch nur aus Vorurteilen. Dieser Satz ist ein Vorurteil. Und wenn die Welt aus Vorurteilen besteht, wie verhält es sich dann erst mit den Menschen. (Als ob die Welt selbst ein Vorurteil wäre) Ich sage dir: Die meisten Menschen gestalten sich Lebensrollen, denen sie sich unterwerfen. Ein Leben lang gehorchen sie diesen Lebensrollen, ohne es zu wissen. Was ist eigentlich mit dir, oder mit uns, wenn wir uns so unterhalten?
Ich: Wie meinst du das?
Er: Wir sind sind doch auch nur Rollen. Du erwartest dir doch von mir schon etwas, bevor ich rede. Deine Erwartungshaltung ist doch unbewusst die Basis, erst danach hörst du mir zu. Und bei mir verhält es sich wohl ebenso.
Ich: Kann ich dir irgendwo zustimmen. Aber nur weil ich dich kenne, und du mich.
Er: Weil du mich zu kennen glaubst. Es ist die Erwartung, die dich blind macht. Du hast mich und mein Verhalten kennengelernt und dabei vergessen es zu hinterfragen. (Natürlich meinte er das nicht im moralischen Sinne)
Ich: Ich stimme dir wieder zu.
Er: Na bitte, und diese Menschen mit ihrer Rollenverteilung meinen, sie hätten die Identität erblickt. Völliger Schwachsinn, nur die Rolle haben sie erfunden, gefunden, aber manche Menschen wissen ja nicht einmal um ihre Rolle.
Ich: Ist das nicht ähnlich wie mit dem christlichen Glauben? Während diese Menschen, die du meinst, glauben zu wissen, weißt du nicht woran du glauben sollst. Jedenfalls nicht an diese Rollen. Aber besteht darin nicht auch ein unheimlicher Vorteil?
Er: In Bequemlichkeit. Ich will lieber nackt sein und wissen, wie sich die Kälte anfühlt. Jedenfalls darst du mich jetzt nicht unterbrechen, und dass ich an diese Rollen nicht glaube, habe ich nie gesagt, aber pass auf,weil ich dir jetzt sage worauf ich hinaus will: Wenn wir uns Bilder erstellen von anderen Menschen, dann frage ich mich, wie das mit dem persönlichsten Bild ist. Was ist das natürlichste und selbstverständlichste, dass du von dir selber kennst? (Ohne mir die Zeit für eine Antwort zu lassen).. ,wenn du mir nun nicht gut zuhörst, war die ganze Diskussion für die Katz, ich meine folgendes:
Du bist nichts anderes, als das Bild, dass du dir von dir selber machst.
Nach diesem "Hauptgedanken" ist es etwas abstrus und wirr geworden, er meinte die Vergangenheit wäre immer am gewichtigsten usw. (ist zu diskutieren) aber jedenfalls würde ich gerne wissen, wie ihr diesen Gedanken interpretiert und ausformuliert. Mein Freund ist sich der biologischen Bestimmung des Menschen als Voraussetzung selbstverständlich bewusst, ich habe ihn diesbezüglich schon in einer anderen Diskussion kritisiert, weil ich dachte er verkennt die genetisch/psychische Bestimmung total. Dem ist nicht so. Auch der Umstand, dass sich der Mensch durch sein Wissen definiert, ist ihm klar. Soviel zur Vorinformation.