Verwurzelung Glauben/Denken

snpm
@ Taurus

Mit meiner Lüge lebt es sich bis jetzt recht gut smile

Lass mich festhalten: Über den Zweifel sind wir auf den Zweifel gestoßen, also dahin wo ich meine Frage ursprünglich ansetzen wollte. Ich musste heute an Descartes berühmten Satz denken, er passt meiner Meinung nach gut in unserer Diskussion: Ich zweifle, also bin ich. Mit diesem Fundamentalsatz ist fast alles gesagt, nur ist das eben nicht sehr viel. Jetzt soll gerade der Zweifel selbst das einzige sein, was unbezweifelbar ist?
Apfel
Ich meine, Glauben lässt sich besser von Wissen abgrenzen, als von Denken.
Im Glauben sind auch Denkprozesse enthalten, denn wenn ich an eine gute Zukunft gaube, dann muss ich diese dabei denken.
Vieles ist denkbar, was man nicht wissen kann.
Archibald
@ sn:

Klärungsfrage:

Fragst du nach der Abgrenzung des Glaubens gegenüber dem Denken (=A), oder aber, nach der Abgrenzung des "Glaubens/ Denkens" gegenüber etwas Drittem (=B)?
Ich tippe mal darauf, dass du "A" meintest.

Zu "B" kann ich schlicht und ergreifend sagen, dass "Glaube/ Denken" beides Formen von Bewusstsein sind und sich dieses Bewusstsein von der Materie abgrenzt.

Zu "A" kann ich sagen, dass die Frage besser formuliert werden müsste; du meintest bestimmt damit den Unterschied zwischen Glaube und Wissen, oder?