glorin
Vorwort: Vorgestern im Chat kam mir eine Idee des Beweises Gottes. Diese Führung vermag einige Fehler zuhaben. Und den Ungläubigen nicht zum Glauben bekehren, aber vermag trotzdem evtl. eine gewisse Richtigkeit erfahren, die den nicht voreingenommenen auffallen vermag. (Dieser Beweis fiel mit vorgestern Abend im Chat ein, jetzt kann ich mich nur noch an die Grundzüge erinnern und diese möchte ich nun hier aufführen):
Die Seele, das innere unseres Körpers, oder wie Augustinus es beschrieb: „Die Seele ist eine gewisse vernunftbegabte Substanz, die dazu da ist, den Leib zu beherrschen.“ Doch nun was bedeutet dies? Augustinus beschrieb die Seele weiter: „Der Mensch ist darum eigentlich Seele; der Leib ist an ihm keine Konstituens von gleicher Bedeutung […]“
Aber was bedeutet nun diese Erkenntnis, wenn man dazu noch in Betracht zieht, das Augustinus grundsätzlich die Behauptung - „die Seele lebt im Leib wie ein Gefangener“ (Geschichte der Philosophie 1Buch Seite 366) - ablehnt.
Dies wird aus weiteren Teilen seiner Philosophie eigentlich klar: „Das Ichbewusstsein enthält nichts Geträumtes, sondern Wirklichkeit, eine Wirklichkeit, die unmittelbar Bewusstseinsgegebenheit ist. Die Selbständigkeit aber ergibt sich aus einem Vergleich des Ichs mit seinen Akten. (wichtig
Es besitzt sie, ist aber nicht diese Akte selbst, etwa ihre Summe, steht es doch als das führende und in ihnen handelnde Prinzip über den Akten. […] Diese drei, nämlich Gedächtnis, Denkkraft und Liebe, gehören mir, nicht sich; sie tun, was sie tun, nicht für sich, sondern für mich, ja viel mehr ich bin durch sie tätig.“
Doch was ergibt sich nun aus dessen Philosophie. Müsste man nicht eigentlich bemerken, das Augustinus mit seiner Philosophie, die dem Christentum zudiene scheint, nicht in Wirklichkeit ein Problem das Antichristlich ist aufwirft.
Denn die Seele, ist das was die Akten bearbeitet. Doch darauf komme ich gleich noch zurück. Wenn die Seele nun den Körper und die Gefühle, wie Gedanken beherrscht, wie kann es dann sein das Tiere keine Seele haben sollen. Denn bei ihnen läuft der Prozess genauso wie beim Menschen ab. Daher könnte man sagen das Augustinus in Wirklichkeit mit seiner Definition der Seele nur den Verdacht bestätigt das jedes Tier eine Seele hat.
Aber nun, wenn Außerdem die Christliche Tugendlehre nach ihm nicht falsch ist, wie kann es sein, das die Seele das göttlichste auf Erden so verdorben ist und unseren Körper, Gedanken, etc. als Sklaven nimmt. Denn wie bezeichnete er es. Nicht die Seele ist der gefangene des Körpers, sondern dessen Gebieter.
Doch auch dies stellt uns vor einem Problem. Wenn nun die Seele den Körper und die Akten beherrscht, wie kann er dann von diesen beherrscht werden. Ist die Seele wirklich so schwach, dass sie alle seine Diener verliert, spätestens bei dessen Tod.
Lassen wir nun diese Problematiken bei Seite und widmen uns der größten. Augustinus war sich nie sicher, ob der Ursprung der Seele dem Kreatianismus, oder dem Generatianismus unterliege. In beiden Fällen wäre sie Göttlich. Entweder ist diese Seele für jeden einzelnen Menschen von Gott geformt, bzw. ein Teil Gottes, oder aber die Seele wurde Adam geschenkt und ist uns vererbt, aber auch in diesem Fall war und ist sie göttlich. Doch wie kann nun etwas Göttliche Taten begehen, die nach Augustinus und der ganzen Christlichen Kirche nach nicht göttlich sind.
Dies lässt nur eine Möglichkeit offen, diese Taten werden von etwas ausgeführt, das die Göttlichkeit verlor. Doch sollten sie wirklich ihre Göttlichkeit verlieren ist Gott nicht mehr unendlich, denn genau diese Wesen, die ihre Göttlichkeit verloren stellen die Endlichkeit Gottes da. Nun, dann müssen diese Wesen nun noch Göttlich sein, wird ein geistiger nun erwidern, denn alles ist Göttlich. Doch wenn nun alles göttlich ist, was stellt nun das Ende Gottes da? Denn ohne Ende ist Gott nicht vollkommen, denn genau dieses fehlt Gott. Somit kann Gott nicht existieren, wie man ihn uns lehrte. Ob er nun noch existieren kann, oder nicht entzieht sich meiner Kenntnis, aber so wie er beschrieben wurde, kann er nicht existieren.
Doch selbst, wenn Gott trotzdem existieren würde, wie kann man dann seine Allwissenheit erklären? Wie kann etwas Unendliches, Vollkommenes existieren und gleichzeitig jegliches Wissen darüber offenlegen. Etwas Unendliches, das dazu noch vollkommen ist kann nicht in Wissen erfasst werden, denn dann wäre es nicht mehr vollkommen und unendlich zugleich.
Leider ist Augustinus Körper längst verstorben und seine Seele, die er selbst darstellte, ist nach ihm in die Unendlichkeit aufgestiegen, denn diese eine Seele kann nur unsterblich sein, wie der Unsterblichkeitsbeweis bewies (2. Buch der Soliloquien nachlesbar), daher ist es mir bis zu meinen Tode nicht möglich; Augustinus nach dieser Problematik zu befragen. Ist nun diese Seele wirklich unsterblich und fährt sie auf in den Himmel, dann muss sie göttlich sein, denn unsterblich ist ein Attribut Gottes, das sich auch nicht dadurch erklären lässt das die Seele nicht räumlich sonder ewig sei (nach Augustinus). Somit sind wir, alle Teile Gottes, sofern er denn existiert. Und Gott ist überall, aber er ist kein Christlicher Gott mehr. Und dies ist der Beweis Gottes, auch wenn dieser Gott kein Christlicher zu sein vermag. Gewidmet Augustinus, der mich zu diesen glauben führte, das Gott existenziell sein muss.
Anmerkung, dieser Beweis Gottes, sofern mir in diesem keine Fehler unterlaufen sind und er daher kein Beweis ist, soll nur den glauben festigen, aber nicht unbedingt zu den glauben führen. Wenn ihr euch nun von diesem Beweis leiten lassen wollt, dann tut dies, aber vertraut nicht auf dessen Beständigkeit, denn dieser ist allemal wie jeder andere Beweis Gottes nicht beständig.
Die Seele, das innere unseres Körpers, oder wie Augustinus es beschrieb: „Die Seele ist eine gewisse vernunftbegabte Substanz, die dazu da ist, den Leib zu beherrschen.“ Doch nun was bedeutet dies? Augustinus beschrieb die Seele weiter: „Der Mensch ist darum eigentlich Seele; der Leib ist an ihm keine Konstituens von gleicher Bedeutung […]“
Aber was bedeutet nun diese Erkenntnis, wenn man dazu noch in Betracht zieht, das Augustinus grundsätzlich die Behauptung - „die Seele lebt im Leib wie ein Gefangener“ (Geschichte der Philosophie 1Buch Seite 366) - ablehnt.
Dies wird aus weiteren Teilen seiner Philosophie eigentlich klar: „Das Ichbewusstsein enthält nichts Geträumtes, sondern Wirklichkeit, eine Wirklichkeit, die unmittelbar Bewusstseinsgegebenheit ist. Die Selbständigkeit aber ergibt sich aus einem Vergleich des Ichs mit seinen Akten. (wichtig
Es besitzt sie, ist aber nicht diese Akte selbst, etwa ihre Summe, steht es doch als das führende und in ihnen handelnde Prinzip über den Akten. […] Diese drei, nämlich Gedächtnis, Denkkraft und Liebe, gehören mir, nicht sich; sie tun, was sie tun, nicht für sich, sondern für mich, ja viel mehr ich bin durch sie tätig.“Doch was ergibt sich nun aus dessen Philosophie. Müsste man nicht eigentlich bemerken, das Augustinus mit seiner Philosophie, die dem Christentum zudiene scheint, nicht in Wirklichkeit ein Problem das Antichristlich ist aufwirft.
Denn die Seele, ist das was die Akten bearbeitet. Doch darauf komme ich gleich noch zurück. Wenn die Seele nun den Körper und die Gefühle, wie Gedanken beherrscht, wie kann es dann sein das Tiere keine Seele haben sollen. Denn bei ihnen läuft der Prozess genauso wie beim Menschen ab. Daher könnte man sagen das Augustinus in Wirklichkeit mit seiner Definition der Seele nur den Verdacht bestätigt das jedes Tier eine Seele hat.
Aber nun, wenn Außerdem die Christliche Tugendlehre nach ihm nicht falsch ist, wie kann es sein, das die Seele das göttlichste auf Erden so verdorben ist und unseren Körper, Gedanken, etc. als Sklaven nimmt. Denn wie bezeichnete er es. Nicht die Seele ist der gefangene des Körpers, sondern dessen Gebieter.
Doch auch dies stellt uns vor einem Problem. Wenn nun die Seele den Körper und die Akten beherrscht, wie kann er dann von diesen beherrscht werden. Ist die Seele wirklich so schwach, dass sie alle seine Diener verliert, spätestens bei dessen Tod.
Lassen wir nun diese Problematiken bei Seite und widmen uns der größten. Augustinus war sich nie sicher, ob der Ursprung der Seele dem Kreatianismus, oder dem Generatianismus unterliege. In beiden Fällen wäre sie Göttlich. Entweder ist diese Seele für jeden einzelnen Menschen von Gott geformt, bzw. ein Teil Gottes, oder aber die Seele wurde Adam geschenkt und ist uns vererbt, aber auch in diesem Fall war und ist sie göttlich. Doch wie kann nun etwas Göttliche Taten begehen, die nach Augustinus und der ganzen Christlichen Kirche nach nicht göttlich sind.
Dies lässt nur eine Möglichkeit offen, diese Taten werden von etwas ausgeführt, das die Göttlichkeit verlor. Doch sollten sie wirklich ihre Göttlichkeit verlieren ist Gott nicht mehr unendlich, denn genau diese Wesen, die ihre Göttlichkeit verloren stellen die Endlichkeit Gottes da. Nun, dann müssen diese Wesen nun noch Göttlich sein, wird ein geistiger nun erwidern, denn alles ist Göttlich. Doch wenn nun alles göttlich ist, was stellt nun das Ende Gottes da? Denn ohne Ende ist Gott nicht vollkommen, denn genau dieses fehlt Gott. Somit kann Gott nicht existieren, wie man ihn uns lehrte. Ob er nun noch existieren kann, oder nicht entzieht sich meiner Kenntnis, aber so wie er beschrieben wurde, kann er nicht existieren.
Doch selbst, wenn Gott trotzdem existieren würde, wie kann man dann seine Allwissenheit erklären? Wie kann etwas Unendliches, Vollkommenes existieren und gleichzeitig jegliches Wissen darüber offenlegen. Etwas Unendliches, das dazu noch vollkommen ist kann nicht in Wissen erfasst werden, denn dann wäre es nicht mehr vollkommen und unendlich zugleich.
Leider ist Augustinus Körper längst verstorben und seine Seele, die er selbst darstellte, ist nach ihm in die Unendlichkeit aufgestiegen, denn diese eine Seele kann nur unsterblich sein, wie der Unsterblichkeitsbeweis bewies (2. Buch der Soliloquien nachlesbar), daher ist es mir bis zu meinen Tode nicht möglich; Augustinus nach dieser Problematik zu befragen. Ist nun diese Seele wirklich unsterblich und fährt sie auf in den Himmel, dann muss sie göttlich sein, denn unsterblich ist ein Attribut Gottes, das sich auch nicht dadurch erklären lässt das die Seele nicht räumlich sonder ewig sei (nach Augustinus). Somit sind wir, alle Teile Gottes, sofern er denn existiert. Und Gott ist überall, aber er ist kein Christlicher Gott mehr. Und dies ist der Beweis Gottes, auch wenn dieser Gott kein Christlicher zu sein vermag. Gewidmet Augustinus, der mich zu diesen glauben führte, das Gott existenziell sein muss.
Anmerkung, dieser Beweis Gottes, sofern mir in diesem keine Fehler unterlaufen sind und er daher kein Beweis ist, soll nur den glauben festigen, aber nicht unbedingt zu den glauben führen. Wenn ihr euch nun von diesem Beweis leiten lassen wollt, dann tut dies, aber vertraut nicht auf dessen Beständigkeit, denn dieser ist allemal wie jeder andere Beweis Gottes nicht beständig.