Suggestion... a perfect world?!

BET4UTOPIA
Hi

Im Vorfeld möchte ich mich entschuldigen,dass der folgende Text recht lang und ggf
konfus werden wird smile .

Seid ich ein kleines Kind war,hatte ich das Gefühl das die Welt nicht der Ort ist als welcher
er durch sämtliche Medien,Institutionen(Schule,Kindergarten,Uni etc) propagandiert wird.
Das es etwas unausgesprochenes, nicht materiell erfassbares gibt.Das unser ganzes Leben
im Grunde eine Farce ist....
Um dies zu erklären muss ich auf meine Kindheit eingehen....
Seid ich 13 Jahre alt war hatte ich entschieden,dass ich mehr sein will als nur ein winziges Mosaikstück im Puzzle des Lebens.So begann ich Bücher zu lesen über Philosophie,Psychologie,esoterik,religion da ich begreifen wollte weshalb menschen handeln wie sie handeln.
Mit 14 hatte ich dann erkannt,dass ich in meinen Leben die von mir angestrebten Ziele nur erreichen kann wenn ich die Basis für mein Leben und meinen Werdegang mit objektiver sicherheit benennen kann,doch wie sollte man als subjekt überhaupt eine objektive basis errichten können?Dies würde mir nur gelingen wenn ich alles in Frage stellen würde was mich ausmacht....
So begann ich als erstes mit etwa 15 Jahren meine Ängste zu überwinden.
Ich hatte Angst vor Spinnen also ging ich in den Wald fing Spinnen und ließ mich von ihnen beißen.
Ich hatte Angst vor Dunkelheit also ging ich in einer warmen sommernacht zu einem waldsee,schwam bei völliger dunkelheit bis zur mitte des sees(wo eine sandbank es ermöglichte zu stehen und es wenige metter weiter steil abwärts ging,der see war eine alte tongrube daher diese obskure struktur) an dieser kante tauchte ich in völliger dunkelheit in die tiefe solang ich meinen atem halten konnte.
Ich hatte Angst vor Schmerzen und vor Höhe also kletterte ich bäume bishin zum gipfel hoch,ich ertrug Schmerzen in Formen die ich hier nicht ausführen möchte...

Hier muss ich einen einschub machen und klarstellen,dass ich in keinerlei Weise masochistisch veranlagt bin,Gewalt zutiefst verabscheue und mich auch nicht als wertvoller oder "besser" betrachte meinen Mitmenschen gegenüber.Dies soll lediglich deutlich machen,dass ich nicht nur rede sondern meine persönliche lebensphilosophie schon seid meiner Kindheit verfolge.

Trauriger Nebeneffekt all dieser Handlungen war,dass ich sowohl jegliches Mitleid,Reue,Liebe
und Mitgefühl ebenfalls verloren hatte,was mir bewusst wurde als mit 16 meine Mutter einen Hirnschlag hatte,Hirntod war und wir ins Krankenhaus fuhren um Abschied zu nehmen und ich kann mich noch ganz genau dran erinnern wie ich meine Mutter eine Viertelstunde lang ansah und es mir völlig gleich war,ich mich sogar noch drüber geärgert habe,dass ich jetzt am wochenende nicht feiern gehen kann weil meinen Mitmenschen Trauer etc erwarten,ich bin nun beinahe 22 seid ich 13 bin habe ich nicht mehr geweint.Dies zu meiner Vergangenheit

An sich müsste ich ein Scheusal sein o0.Dies ist jedoch nicht der Fall.
Ich liebe das Leben und bin fast nie schlecht gelaunt,da ich in allen etwas faszinierendes sehe.Ich habe viele Freunde und bin beliebt, habe mein mitgefühl und meine Liebe wieder entdeckt,die ich nicht als Resultat zur Bewältigung eines traumatischen Erlebnisses verloren hatte(Meine Kindheit war abgsehen von dem Tod meiner Mutter toll,meine Eltern sind recht gut situiert und mir und meinen bruder fehlte es nie an etwas-seis finanziell oder emotional).Und an sich halte ich nichts davon emine Lebensgeschichte hier zu berichten weil ich nie was davon gehalten habe mein innerstes mit anderen zu teilen,da es schlichtweg zu einfach wäre und meiner meinung nach objektivität nur zustande kommt wenn die Differenz zwischen Subjekt und Objekt bzw meinen Mitmenschen und mir neutral ist,daher keine differenz besteht.Was nur besteht wenn ich zumindest einen der beiden Aspekte (objektivität/Subjektivität) als Status Quo nehmen kann worauf ich wie oben eräwhnt nun fast ein Jahrzent drauf hinarbeite.

Nun bevor ich zu meinen eigentlichen Anliegen und den Grund weshalb ich euch mit meiner Lebensgeschichte quäle gelange möchte ich folgendes klarstellen!
Dies hat nichts damit zutun das ich mich missverstanden fühle oder das bedürfniss habe nach all den Jahren mich zu öffnen und daher dieses Forum wähle um anonym zu bleiben und es einfacher zu haben zu berichten.Ebenfalls ist mir auch bekannt das mein gesteigertes bedürfniss alles zu rationalisieren und intellektuel distanziert zu betrachten an sich schon ein symptom für eine vielzahl psychischer disfunktionen und abwehrmechanismen wie persönlichkeitsspaltung etc sein kann .Sondern weil ich seid nun 2 Jahren mich im Kreis bewege....

Ich war stets davon überzeugt,dass ich den Menschen und der Welt helfen kann und so zu Reichtum gelangen kann anstelle davon die Menschen auszunutzen wie es jeder von uns tagtäglich praktiziert.
Aber nun wird mir bewusst,dass ich es falsch angegangen bin.Ich habe stets versucht jegliche gesellschaftliche,kulturelle,menschliche normen zu überwinden um zur neutralität zu gelangen.Jedoch ist dies nicht machbar da jegliches meiner Bestreben diesen Normen zu entgehen letztlich ja nur durch die normen die mir einverleibt sind definiere.
Oder um es zu konkretisieren:
Jeglicher meiner Versuche Neutralität zu erlangen ist an sich eine Farce,da dieser Punkt der Neutralität ja von mir selbst definiert wird anhand meiner Erfahrungen und Meinungen die ich über die Jahre erlangt habe und so ist jeglicher Versuch von mir Neutralität zu gelangen an sich rein subjektiv gewesen und hat mich von dieser Neutralität entfernt....
Es ist alles Suggestion...nichts ist gewiss...nichts was uns die schulbücher lehrten kann als selbstverständlich wahr genommen werden,da jegliche historische überleiferung durch menschenhand entstand und der mensch ist subjektiv....ganz davon abgsehen wieso sollte
auch ein Individuum aus vergangenen Zeiten die Geschehnisse zu seinen Vorteil schildern?
Woher wollen wir wissen dass,das größte deutsche Übel Hitler nicht nur eine Marionette in den Händen eines noch größeren Übels/Person war ?Und macht es mich nicht arrogant das ich zb Hitler als Übel darstelle obwohl ich es nicht sicher weiß?... aber ich schweife ab.

Ist es mir als Individuum überhaupt möglich Neutralität zu gelangen?
Oder gibt es vielversprechende Ansätze die ich weiter verfolgen kann?
Hat jemand sich hier Gedanken gemacht zur völligen Neutralität und dessen Erreichung?
carsten aus bochum
Hi BET4UTOPIA.

Zitat:
„Jeglicher meiner Versuche Neutralität zu erlangen ist an sich eine Farce,da dieser Punkt der Neutralität ja von mir selbst definiert wird anhand meiner Erfahrungen und Meinungen die ich über die Jahre erlangt habe und so ist jeglicher Versuch von mir Neutralität zu gelangen an sich rein subjektiv gewesen und hat mich von dieser Neutralität entfernt....“


Nicht das Erkennen des Misslingens und die Frage wie man noch neutraler, objektiver und damit distanzierter wird ist das was Dich weiterbringt, sondern die Auseinandersetzung damit, wie Du Deine Gefühle wiedergewinnst.
Über alles andere kannst Du schön theoretisieren, vermeidest damit aber Dein Leben.
Wenn Dein Leben so prima ist, wie Du schreibst, warum um alles in der Welt willst Du Dich auf einen rationalistischen Trip ins Nirwana begeben?

Gruß,

Carsten
BET4UTOPIA
@ Carsten aus Bochum

Vielen Dank für deine Antwort. Es kann sehr gut sein,dass ich mich falsch ausgedrückt habe
jedoch ist es nicht so wie ich deiner Antwort entnehme.
Ich habe meine Gefühle schon wieder erlangt wie ich auch geschrieben habe.Und ich distanziere mich in keiner weise vom Leben im Gegenteil ich genieße es jeden Tag und an jeder Kleinigkeit!
Diese rationalisctische und distanzierte Sichtweise und das Erlangen der Neutralität hat rein garnichts damit zutun,dass ich es vermeide zu Leben oder Erklärung für mein handeln suche, sondern weil ich für mich persönlich dies anstrebe um gerecht meinen Mitmenschen gegenüber zu sein.Um eiffizient in meinen Entscheidungen zu sein und weil es der Weg ist den ich für mich persönlich gewählt habe.
Das soll keinerlei Kritik an dir sein(hoffe das du ist ok) nur vielleicht wird dir mein Anliegen nun deutlicher

mit freundlichen Grüßen
Tarvoc
Zitat:
Original von BET4UTOPIA
Das es etwas unausgesprochenes, nicht materiell erfassbares gibt.

Was wäre denn, wenn das materiell Erfassbare gerade das Unausgesprochene wäre? Ludwig Wittgenstein hat einmal sinngemäß geschrieben, dass es Dinge gibt, die uns so offen und ständig vor den Augen liegen, dass wir sie nicht mehr sehen.
carsten aus bochum
Hi B4U.

Okay, ich will Dir nicht auf den Sack gehen und respektiere Deine Sichtweise, aber wenn Du schreibst Du hättest jetzt seit 13 Jahren nicht mehr geweint, dann kommt mir das spontan komisch vor.
Effizient sein, kann das heißen gut zu funktionieren? Warum?
Sich in jungen Jahren mit Philo, Psycho, Eso und Religion auseinanderzusetzen, kann das heißen nach Sinn zu suchen? Spielt man da nicht mit Panzern, Fußbällen oder Mädchen?

Ansonsten, es gehört zu Individuen, dass Neutralität nicht ihre Sache ist.
Neutralität kann heißen, zu verstehen, dass für andere nicht die Prämissen gelten, die für mich gelten, aber immer werden für Dich Prämissen gelten.

Gruß,

Carsten
BET4UTOPIA
@ Tarvoc auch dir danke für deine Antwort smile

Sehr interessantes Zitat,jedoch meiner Meinung nach so nicht richtig.

Ich kenne Wittgenstein nicht jedoch meiner Meinung nach bezieht er sich darauf das wir manche Sachen nicht mehr bewusst erfassen weil sie für un s selbstverständlich bzw unnötig geworden sind oder wir uns nicht wahrnehmbar mit ihnen befassen.Aber dennoch sehen wir sie,dennoch resultiert schon allein ihr vorhanden sein in uns,unseren leben etc.Und Wittgensstein Aussage(sofern ich sie richtig interpretiere smile ) suggestiert das sie für uns keine Rolle mehr spielen,keine Gewichtung haben und das wiederum ist pure Suggestion und schlichtweg falsch.

Aber dem Zitat entnehme ich,dass du mir sagen willst (auch hier hoffe ich das du ist ok),dass die Antworten die ich suche vielleicht die ganze Zeit direkt vor mir sind ich sie nur nicht wahrnehme also anstelle von neuen wegen zu suchen die alten wege /ereignisse/menschen/gegenstände in meinen leben anders zu betrachten und das ist in der Tat ein sehr interessanter Ansatz!
Vielen Dank
Tarvoc
Zitat:
Original von BET4UTOPIA
Wittgensstein Aussage (sofern ich sie richtig interpretiere smile ) suggestiert das sie für uns keine Rolle mehr spielen,keine Gewichtung haben und das wiederum ist pure Suggestion und schlichtweg falsch.

Wenn ich Wittgensteins Philosophie auch nur im Ansatz verstehe, dann meint er das genaue Gegenteil. Zwinker
BET4UTOPIA
Hi @ Carsten
Du gehst mir nicht aufen Sack ich habe diesen Thread nicht geschrieben um nur die Antworten zu hören die mir passen und Kritik ist doch meistens konstruktiver als ein Lob J
Ja das klingt in der Tat komisch das ich seid 13 Jahren nicht mehr geweint habe aber dazu musst du wi9ssen das ich eigene Philosophien aufgestellt habe und zum schluss gekommen bin,dass trauer und weinen damit verbunden wichtige emotionen sind um zu selbstreflektieren und nur aus reue bekommen unsere fehler die gewichtung derer sie bedürfen um uns weiter zu bringen und zu verhindern das wir sie erneut begehen,dadurch das ich dies erkannt habe und befolge hat weinen als ledigliches signal für diese prozesse keinen wert mehr für mich.
Witzigerweise wollte ich mich immer von Geltungsdrang etc distanzieren fühle mich aber trotzdem genötigt zu sagen,dass ich alles andere als ein bücherwurm war oder couch potatoe war,insgesamt 6 verschiedene sportarten betrieben habe und noch bis heute recht erfolgreich in der damenwelt bin J.Dennoch irgendwie zynisch das ich neutralität erstrebe und dennoch mich genötigt fühle mich hier vor dir zu profilieren J

Ansonsten, es gehört zu Individuen, dass Neutralität nicht ihre Sache ist.
Neutralität kann heißen, zu verstehen, dass für andere nicht die Prämissen gelten, die für mich gelten, aber immer werden für Dich Prämissen gelten.“
Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen und mich auch dem Ziel ein Stück näher gebracht dafür vielen dank
BET4UTOPIA
@ Tarvoc

Jetzt bin ich neugierig smile
entweder wir reden aneinander vorbei oder habs komplett falsch aufgefasst was mich wundert bei dem zitat weil es meiner meinung nach recht klar zu sein schien 0o

Aber ich freue mich was dazu zu lernen also wäre ich dir dankbar wenn du deine interprätation evtl erläutern könntest smile
Tarvoc
Zitat:
Original von BET4UTOPIA
Jetzt bin ich neugierig smile

Wittgenstein hat in seiner Spätphilosophie, also insbesondere den Philosophischen Untersuchungen, die These aufgestellt, dass wir die philosophischen Probleme lösen können, wenn wir uns genau ansehen, auf welche verschiedenen Arten wir im Alltag mit Sprache umgehen und wie unser alltägliches Sprechen verbunden ist mit unserem Handeln. Wittgenstein tut dementsprechend auch genau das: sich genau ansehen, was man sonst einfach so tut.
BET4UTOPIA
ahhhhhhhhhhhh vielen dank smile

Ja dann habe ich das Zitat in der Tat falsch aufgefasst.Was wohl daran liegt das ich nur das Zitat an sich betrachtet habe/kenne und aufgrund dessen mein urteil gefällt habe.
Wenn du nur das Zitat kennen würdest Tarvoc könntest du nicht leugnen,dass du evtl auch zu meinen schluss gekommen wärst.Das alles sage ich nicht weil ich partou meinen fehler nicht eingestehen will oder meine intelligenz als angegriffen betrachte und auf meiner meinung beharren will sondern weil genau dieses besispiel ja mein eigentliches problem schildert smile .
Ich habe auf grund von meiner erfahrung suggestiert das wittgenstein es so gemeint haben muss wie ich dachte obwohl ich nicht alle fakten bzw in diesem fall garkeine fakten kenne und habe eine falsche subjektive position eingenommen.Ich war nicht neutral und objektiv...

Und genau das ist es was ich mit meinen ganzen thread meine in einer alltagssituation wiedergespiegelt smile
Tarvoc
Einer der wichtigen Punkte in Wittgensteins Spätwerk ist, dass nur da von Verstehen die Rede sein kann, wo auch Missverstehen möglich ist. Zwinker
carsten aus bochum
Hi B4U.

Zitat:
„Du gehst mir nicht aufen Sack ich habe diesen Thread nicht geschrieben um nur die Antworten zu hören die mir passen und Kritik ist doch meistens konstruktiver als ein Lob J
Ja das klingt in der Tat komisch das ich seid 13 Jahren nicht mehr geweint habe aber dazu musst du wi9ssen das ich eigene Philosophien aufgestellt habe und zum schluss gekommen bin,dass trauer und weinen damit verbunden wichtige emotionen sind um zu selbstreflektieren und nur aus reue bekommen unsere fehler die gewichtung derer sie bedürfen um uns weiter zu bringen und zu verhindern das wir sie erneut begehen,dadurch das ich dies erkannt habe und befolge hat weinen als ledigliches signal für diese prozesse keinen wert mehr für mich.“


Du hast Dich mit Psychologie beschäftigt, kannst Du mir erklären, was eine Rationalisierung ist?`

Zitat:
„Witzigerweise wollte ich mich immer von Geltungsdrang etc distanzieren fühle mich aber trotzdem genötigt zu sagen,dass ich alles andere als ein bücherwurm war oder couch potatoe war,insgesamt 6 verschiedene sportarten betrieben habe und noch bis heute recht erfolgreich in der damenwelt bin J.Dennoch irgendwie zynisch das ich neutralität erstrebe und dennoch mich genötigt fühle mich hier vor dir zu profilieren J“


Das liegt daran, dass Du perfekt sein willst. Zwinker Keine Blöße, keine Schwäche, nie die Beherrschung und Kontrolle verlieren.
Aber genug dazu.

Zitat:
„Ansonsten, es gehört zu Individuen, dass Neutralität nicht ihre Sache ist.
Neutralität kann heißen, zu verstehen, dass für andere nicht die Prämissen gelten, die für mich gelten, aber immer werden für Dich Prämissen gelten.

„Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen und mich auch dem Ziel ein Stück näher gebracht dafür vielen dank“


Was ist Dein Ziel? Neutralität ist ein weitreichender Begriff, wie soll dieses Streben nach Gerechtigkeit denn so in etwas aussehen, wenn es gelingt?

Gruß,

Carsten
schlinge
Zitat:
Was wäre denn, wenn das materiell Erfassbare gerade das Unausgesprochene wäre?


Man muss nicht alles aussprechen, was materiell erfasst ist(nicht nötig und nicht möglich). So könne man zu sehr sich einem Detail widmen und Gesamtbild dabei verlieren.

Zitat:
... es Dinge gibt, die uns so offen und ständig vor den Augen liegen, dass wir sie nicht mehr sehen.


Heißt aber nicht, dass die Dinger nicht von uns erfasst sind.
BET4UTOPIA
Ich denke du weißt ganz genau was ich mit rationalisierung meine smile

Das Nachfragen zeigt mir,dass es entweder einen anderen fachtermini dafür gibt oder du mich auch hier aushebeln willst smile

Aber ich will mich nicht mit dir streiten und ich will mich auch nicht weiter vom eigentlichen Sinn dieses Threads entfernen.

Ich strebe nicht nach Gerechtigkeit in keiner weise.Ich will lediglich gerecht sein.Ich habe auch nicht das bedürfniss alle menschen zu retten oder zu bekehren und ich leugne nicht egoistisch zu sein.Ich will lediglich in meinen handeln und bei der Erreichung meiner Ziele gerecht sein und nicht andere in Ihren handeln beschneiden,da ich davon überzeugt gibt das es mehr als nur eine nutzbeziehung im arbeitsleben gibt und man die meisten ziele auch durch symbiose ähnlicher ziele erreichen kann und somit den Mitmenschen indirekt durch seine eigenen ziele auch unterstützen kann.

Und da ich keinen Streit will sag ich dir auch was ich mit Rationalisierung meine smile
Ich betrachte meine Welt emotional distanziert,quasi sachlich nüchtern und versuche die welt
rational bzw kausal zu betrachten da emotionen ja einen großteil der individuellen subjektivität ausmachen und somit alles andere als neutral sind.
Ich liebe Effizienz und desto mehr ich mich meinen ziel einer allumfassenden neutralität nähere desto effizienter werde ich in meinen handeln und denken.Das ist der Weg den ich im Leben bestreiten will und desto mehr ich mir über diese "Neutralität" im klaren werde desto mehr profitiert auch meine Umwelt davon und desto gerechter wird mein Handeln.

Habe ich die Thematik etwas verdeutlichen können? Wenn nicht fühle dich frei deine meinung weiter zu äußern weil sie mir bist jetzt tatsächlich nützlicher war als jedwede form von zuspruch und dafür danke ich dir smile
Thanasius Lakon
Hallo Bet4Utopia,

Da du dich entschieden hast, deine Fragen auf einer sehr persönlichen Ebene zu besprechen, gibt es hier m.E. nichts zu argumentieren oder zu kritisieren. Man kann höchstens versuchen, sich gegenseitig Anregungen für weitere Überlegungen zu geben und als einen solchen einfachen Versuch möchte ich diesen Beitrag auch verstanden wissen.

Du sagst eingangs du wolltest schon immer mehr sein, als nur ein „Mosaikstück im Puzzle des Lebens“, also nicht bloß ein einfaches Glied in einer langen Kette sein, sondern etwas besonderes aus deinem Leben machen.
Den ersten Schritt oder den Weg dahin siehst du darin, dass du objektive Prinzipien findest, nach denen du dein Leben und Handeln ausrichten kannst und zwar auf einer Basis die auch anderen Menschen gerecht wird, bzw. vielleicht sogar das Wohl anderer Menschen zum Ziel hat. Du sagst dazu: „zur Neutralität gelangen“ und verstehst darunter offenbar eine Haltung, die sich nicht nach subjektiven Einstellungen und Gefühlen richtet, sondern nach solchen objektiv gefundenen Prinzipien.
(Bitte berichtige mich wenn ich dich falsch verstehe)

So verstanden würde ich deine erste Frage mit Ja beantworten, ich denke es müsste möglich sein objektive Prinzipien für sein Leben zu finden. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf könnte es, denke ich hilfreich sein, sich z.B. folgende Fragen zu stellen:

Wie genau soll dieses Besondere aussehen, das du aus deinem Leben machen möchtest? Soll dein Leben eher in seinem Verlauf oder in seinen Folgen außergewöhnlich sein und was erhoffst du dir davon, bzw. warum kommt für dich kein ganz „normales“ Leben in Frage?

Du sprichst außerdem einen moralischen Bezug an, indem du sagst, dass du ein guter Mensch sein und anderen auch helfen möchtest. Du musst dich also fragen, was bedeutet es gut zu sein und was macht eine Handlung wahrhaft moralisch? Vielleicht wirst du sogar finden, dass Neutralität der Moral eher heterogen und Gefühle/ Emotionen die einzige Basis wirklich moralischen Handelns sind.

Du sagst du willst Menschen helfen und so zu Reichtum gelangen: Woran ist dir denn nun gelegen, an den Menschen oder am Reichtum? (Dieser Satz hört sich für mich sogar fast an, wie ein Widerspruch in sich).

Du fragst was man überhaupt als wahr annehmen könne, da selbst historische Fakten so subjektiv seien. Du solltest aber auch bedenken das Geschichte oder ähnliche Wissenschaften nicht die einzige Form menschlichen Wissens sind und dich vielleicht auch fragen unter welchen Umständen wir etwas als wahr annehmen bzw. für welche Art von Erkenntnissen unser Erkenntnisvermögen überhaupt geschaffen ist.

Wichtig scheint mir bei alldem, die einzelnen Fragen (auch wenn du dir andere stellen solltest, als die ich hier vorgeschlagen, oder ich dich sogar ganz falsch verstanden habe) ganz klar zu formulieren und nicht durcheinander zu bringen. Wenn du dich weiterhin ernsthaft auf die Suche nach Antworten machst, bin ich sicher, dass du Dinge finden wirst, die dir bisher noch gar nicht in den Kopf gekommen sind.

Zitat:
Trauriger Nebeneffekt all dieser Handlungen war,dass ich sowohl jegliches Mitleid,Reue,Liebe und Mitgefühl ebenfalls verloren hatte


Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Nebeneffekt deiner Erkenntnisversuche war, oder du, solltest du dich wirklich als eher gefühlskalter Mensch erleben, selbst die Ursache dafür bist.

Gruß Thanasius
BET4UTOPIA
Vielen Dank für deine Antwort @ Thanasius Lakon



Zitat:

Du sagst eingangs du wolltest schon immer mehr sein, als nur ein „Mosaikstück im Puzzle des Lebens“, also nicht bloß ein einfaches Glied in einer langen Kette sein, sondern etwas besonderes aus deinem Leben machen.
Den ersten Schritt oder den Weg dahin siehst du darin, dass du objektive Prinzipien findest, nach denen du dein Leben und Handeln ausrichten kannst und zwar auf einer Basis die auch anderen Menschen gerecht wird, bzw. vielleicht sogar das Wohl anderer Menschen zum Ziel hat. Du sagst dazu: „zur Neutralität gelangen“ und verstehst darunter offenbar eine Haltung, die sich nicht nach subjektiven Einstellungen und Gefühlen richtet, sondern nach solchen objektiv gefundenen Prinzipien.
(Bitte berichtige mich wenn ich dich falsch verstehe)


Ja das trifft es sehr genau bis auf folgende Aussage
"vielleicht sogar das Wohl anderer Menschen zum Ziel hat."
Um meine Beweggründe zu erläutern ziehe ich weiterhin diesen Teil deiner
Aussage mit ein da er diesen Aspekt ja weiter ausführt.


Zitat:
Du sprichst außerdem einen moralischen Bezug an, indem du sagst, dass du ein guter Mensch sein und anderen auch helfen möchtest. Du musst dich also fragen, was bedeutet es gut zu sein und was macht eine Handlung wahrhaft moralisch? Vielleicht wirst du sogar finden, dass Neutralität der Moral eher heterogen und Gefühle/ Emotionen die einzige Basis wirklich moralischen Handelns sind.

Du sagst du willst Menschen helfen und so zu Reichtum gelangen: Woran ist dir denn nun gelegen, an den Menschen oder am Reichtum? (Dieser Satz hört sich für mich sogar fast an, wie ein Widerspruch in sich).


Ich strebe kein moralisches Leben an und mir ist auch nicht am Wohl anderer Menschen gelegen (außer natürlich den Menschen aus meinen Umfeld).Es wäre zwar nach gesellschaftlichen normen
die edlere Motivation aber sie wäre schlichtweg eine Lüge.
Ich bin ein egoistischer Mensch und als solcher ist mir primär an der verwirklichung meiner eigenen ziele gelegen nur will ich in der verwirklichung eben jener andere Menschen nicht schaden,da meiner Meinung nach Niemand das Recht hat über das Leben bzw das Glück eines anderen zu walten.Ebenfalls bin ich überzeugt,dass es nicht nur den weg der nutzbeziehung gibt sondern ebén auch den der koexistenz .Soll heißen das indem ich aus andere Nutzen für meinen persönlichen beruflichen/lebensweg ziehe ihnen auch von nutzen in ihren persönlichen weg bin.Da dies schlichtweg die kleinste differenz und diskrepanz zwischen individuen darstellt somit das höchste maß an effizienz verspricht und gleichzeitig gerecht ist.An sich bin ich kein guter oder sozialer Mensch ich bin lediglich der auffassung das jeder mensch ein recht auf seine individuelle wahrheit der welt und auf sein stück vom glück hat und wenn es mir nicht schadet meine mitmenschen diesen ziel näher zu bringen gibt es auch keinerleigrund es nicht zu bewerkstelligen smile .

Den Reichtum strebe ich an weil ich alles vom Leben genießen und mir leisten können will.
Dabei ist Geld an sich,und mir ist bewusst das es an sich ein absoluter widerspruch in sich ist,mir absolut egal.Das zeigt sich darin,dass wenn ich genug geld habe um mir das zu leisten was ich mir gerade wünsche.Den Rest als unnötig ansehe und dazu benutze anderen eine freude zu machen

Zitat:
Du fragst was man überhaupt als wahr annehmen könne, da selbst historische Fakten so subjektiv seien. Du solltest aber auch bedenken das Geschichte oder ähnliche Wissenschaften nicht die einzige Form menschlichen Wissens sind und dich vielleicht auch fragen unter welchen Umständen wir etwas als wahr annehmen bzw. für welche Art von Erkenntnissen unser Erkenntnisvermögen überhaupt geschaffen ist.


Hierin stimme ich dir vollkommen zu nur wenn man es genau betrachtet gibt es im menschlichen wissenfundus nur wenig wissen welches als absolut unkompromissbar wahrhaft betrachtet werden kann ,wie zb in der Mathematik,zumindest in der Algebra,wo 1=1 ist zb.
Selbst Felder wie Chemie/Physik/Biologie können auf kaum etwas zurückgreifen was als wahr erachtet werden kann.Da es in sich vielleicht schlüssig ist und alles erklärt und sich auch anwenden lässt aber nur weil dies der fall ist,ist es ja noch nicht wahrhaft.Wie zb die Atommodelle die vor 250 Jahren noch Kugelförmig sein sollen und ausreichten um alles bis zum wissensstand dato zu erklären
heute sind wir soweit sie als tetraedische energiewolken bzw 6 dimensionale schwingungsfelder zu verstehen weil sie für die heutige zeit schlüssig sind,in 250 weiteren Jahren wird man auch dieses Model belächeln,dennoch ist es in sich schlüssig,sinnvoll und anwendbar aber das macht es halt nich warhaft 0o.

Zitat:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Nebeneffekt deiner Erkenntnisversuche war, oder du, solltest du dich wirklich als eher gefühlskalter Mensch erleben, selbst die Ursache dafür bist.



Auf diese Aussage würde ich normalerweise Antworten
"Ja ich erlebe mich als gefühlskalter Mensch weil ich so durch meine Erkenntnisversuche geworden bin".Aber ich muss dir recht geben,dies wäre nur meine persönliche Wunschvorstellung um das Gefühl der Kontrolle zu behalten.Letztendlich weiß ich nicht welche inneren und äußeren Einflüsse zu welchen Anteilen auch immer in meiner Vergangenheit zu meinen heutigen Ich führten.Jegliche andere Aussage wäre nicht neutral smile .
Aber ich weiß eins gewiss. Ich bin sehr zufrieden mit mir und bin dankbar dafür diese erkenntnisversuche unternommen zu haben da sie mich mental und auch körperlich stark gemacht haben und es stärke bedarf damit es schäwche geben kann so wie ich nur bewusst gerecht sein kann wenn ich mir des ungerechten bewusst bin.Dies alles spiegelt sich auch wieder in deiner Frage weshalb mir ein normales Leben nicht reiche.Ich habe keinerlei Interesse an Anerkennung/Ruhm oder Macht jedoch bin ich der festen Überzeugung,wieso nicht das Maximum im Leben Anstreben
und es genießen.Und hiermit ist nicht ein unbändiger Konsumtrieb gemeint sondern lediglich genug geld um mir wie vorhin gemeint präsente und zukünftige wünsche zu erfüllen.Diese Ansicht wird von der Gesellschaft verpönt aber wieso sollte ich nicht die erfüllung aller meiner wünsche anstreben?In dem Augenblick wo ich mich mit einem normalen Leben zufrieden gebe bin ich gescheitert.Den sobald ich bereit bin zugeständnisse und Kompromisse für ein solides "normales" Fundament zu machen,werde ich mein gewünschtes Leben im Einklang mit meinen Mitmenschen,finanziellen Reichtum,geistiger schärfe und körperlicher gesundheit nicht mehr in dem Maß erreichen können und fortfährend einen Kompromiß leben und dabei spielt es keinerlei Rolle ob ich zb 2 Millionen Euro anstrebe und durch ein gutes Leben dann nur 500K Euro habe oder Glück habe und 1.9999 Millionen Euro habe,beides ist ein Kompromiß,beides ist nicht optimum.Ob sich das so realisieren lässt oder doch nur eine Utopie bleibt ist fraglich aber wieso sollte ich meine Ziele auf einen Kompromiß ausrichten smile .
Zitat:
Wenn du dich weiterhin ernsthaft auf die Suche nach Antworten machst, bin ich sicher, dass du Dinge finden wirst, die dir bisher noch gar nicht in den Kopf gekommen sind.


Dies wird die Zukunft wohl zu zeigen haben wobei du Recht hast das ich manche Aspekte nun noch garnicht berücksichtige bzw anders gewichte.
carsten aus bochum
Hi B4U.

Ich habe das Gefühl, dass Du Dir irgendwie selbst ganz gut auf der Spur bist.
Mach‘ mal weiter, ich antworte Dir später noch mal.

Gruß,

Carsten
BET4UTOPIA
Alles klar danke
Ich werd am Ball bleiben Gut !
glorin
Moin,
äh schrechlicher Name Bet4up (mehr konnte ich mir nicht von deinem Namen beim Überfliegen mehren. Taufe dich einfach heitshalber mal Bet4).

@Bet4:
Zitat:
Trauriger Nebeneffekt all dieser Handlungen war,dass ich sowohl jegliches Mitleid,Reue,Liebe und Mitgefühl ebenfalls verloren hatte,was mir bewusst wurde als mit 16 meine Mutter einen Hirnschlag hatte,Hirntod war und wir ins Krankenhaus fuhren um Abschied zu nehmen und ich kann mich noch ganz genau dran erinnern wie ich meine Mutter eine Viertelstunde lang ansah und es mir völlig gleich war,ich mich sogar noch drüber geärgert habe,dass ich jetzt am wochenende nicht feiern gehen kann weil meinen Mitmenschen Trauer etc erwarten,ich bin nun beinahe 22 seid ich 13 bin habe ich nicht mehr geweint.Dies zu meiner Vergangenheit


Hier stellst du die erste Beschreibung die bei mir die Alarmglocken schrillen lassen. Und meine erste Diagnose in den Wind schicken lasse. Den du sprachst es aus, du ärgertest dich. Somit schließe ich begrenzt schon einmal einfache Störung, die damit verbunden sind aus, diese hätten z.B. im einfachsten Fall Depressionen sein können. Aber auch einige andere Möglichkeiten musste ich kurz danach wieder verwerden, z.B. das Asperger-Syndrom. (Dies sind aber natürlich nur schnelle Einschätzung von mir, da ich nicht in der Lage bin eine Diagnose zuerstellen (Fehlende Ausbildung), noch dies wirklich gut möglich über das Internet ist. Daher lasse ich Offenkundige falsche Einschätzung erst einmal weg.

Zitat:
An sich müsste ich ein Scheusal sein o0.Dies ist jedoch nicht der Fall.


Mir ist noch nie ein Scheusal begegnet. Und noch weniger eines das dies zugeben würde. Auf jeden Fall nicht ehrlich. Selbst Verachtung kann der Fall sein, aber in diesem Fall sieht man sich auch nicht unbedingt als Scheusal, sondern nur auf eine Tat bezogen...

Zitat:
Ich liebe das Leben und bin fast nie schlecht gelaunt,da ich in allen etwas faszinierendes sehe.Ich habe viele Freunde und bin beliebt, habe mein mitgefühl und meine Liebe wieder entdeckt,die ich nicht als Resultat zur Bewältigung eines traumatischen Erlebnisses verloren hatte(Meine Kindheit war abgsehen von dem Tod meiner Mutter toll,meine Eltern sind recht gut situiert und mir und meinen bruder fehlte es nie an etwas-seis finanziell oder emotional).


Mitlerweile wird auch kaum noch angenommen, das solche "Störung" durch fehlende Mutterliebe, oder ähnliches aufgerufen wird.

Zitat:
Dies hat nichts damit zutun das ich mich missverstanden fühle oder das bedürfniss habe nach all den Jahren mich zu öffnen und daher dieses Forum wähle um anonym zu bleiben und es einfacher zu haben zu berichten.Ebenfalls ist mir auch bekannt das mein gesteigertes bedürfniss alles zu rationalisieren und intellektuel distanziert zu betrachten an sich schon ein symptom für eine vielzahl psychischer disfunktionen und abwehrmechanismen wie persönlichkeitsspaltung etc sein kann .Sondern weil ich seid nun 2 Jahren mich im Kreis bewege....


Hm, es gibt mehrere Menschen die danach streben. Aber selbst ohne Gefühle, Emotionen, ect. ist dieses Ziel unmöglich zu erreichen. Schwer zuerklären, aber mir ist noch niemand bekannt, der dies erreichen konnte.

Zitat:
Ich war stets davon überzeugt,dass ich den Menschen und der Welt helfen kann und so zu Reichtum gelangen kann anstelle davon die Menschen auszunutzen wie es jeder von uns tagtäglich praktiziert.


Selbe Face wie mit dem Mitleid. Oder, die die du hier schon ansprachst. Du benutzt die Mitmenschen auch nur zu deiner Befriedigung. Auch wenn du ihnen dabei hilfst. Eine gute Tat bedeutet nicht, das man diese nicht für sich tut, auch wenn man mit ihr zuschaden kommt.

Zitat:
Aber nun wird mir bewusst,dass ich es falsch angegangen bin.Ich habe stets versucht jegliche gesellschaftliche,kulturelle,menschliche normen zu überwinden um zur neutralität zu gelangen.Jedoch ist dies nicht machbar da jegliches meiner Bestreben diesen Normen zu entgehen letztlich ja nur durch die normen die mir einverleibt sind definiere.


Hey, wir lernen dazu.

Zitat:
Jeglicher meiner Versuche Neutralität zu erlangen ist an sich eine Farce,da dieser Punkt der Neutralität ja von mir selbst definiert wird anhand meiner Erfahrungen und Meinungen die ich über die Jahre erlangt habe und so ist jeglicher Versuch von mir Neutralität zu gelangen an sich rein subjektiv gewesen und hat mich von dieser Neutralität entfernt...


Habe diesen, bzw. mit einem ähnlichen Problem ein Thread gefüllt. Hieß glaube ich "Ist Moral verwerflich". Kam auf jeden Fall von mir, oder Sun.

Zitat:
Es ist alles Suggestion...nichts ist gewiss...nichts was uns die schulbücher lehrten kann als selbstverständlich wahr genommen werden,da jegliche historische überleiferung durch menschenhand entstand und der mensch ist subjektiv....ganz davon abgsehen wieso sollte auch ein Individuum aus vergangenen Zeiten die Geschehnisse zu seinen Vorteil schildern?


Jederzeit passiert. Ein nicht ganz ernst gemeinter Thread von mir bekratzt dieses Problem an der Oberfläche. Gehört aber eher zu meinen schwachen Threads, war aber der letzte zu diesen Thema. (Hieß glaube ich "Ist die Erde wirklich rund".)

Hatten auch umfangreiche Threads zu Solipsismus. Evtl. bist du ja geneigt diesen Begriff einmal nachzuschlagen.

Und und und, kann dir dutzende Threads hier in diesem Forum nennen, in denen du hier zuetwas nachlesen kannst.

Zitat:
Ist es mir als Individuum überhaupt möglich Neutralität zu gelangen?


Ja, nur wie ist mir noch unbekannt. Und dieser Status ist nach erreichen auch nicht mehr erhaltenswert.

Zitat:
Oder gibt es vielversprechende Ansätze die ich weiter verfolgen kann?


Vielversprechend? Ich kann dir einen Thread anraten. Glorin'sch Lehren. Ob dieser vielversprechen ist kann ich dir nicht sagen. Er könnte aber einiges interessantes für dich beinhalten. Ist nur etwas lang und würde einige Zeit für ein Studium in Anspruch nehmen.

Zitat:
Hat jemand sich hier Gedanken gemacht zur völligen Neutralität und dessen Erreichung?


Ja. Kann dir aber zuerreichung keine Tipps geben, da wir von ganz anderen Ausgangspunkten auf die Suche gehen und meine Theoretisch ist. Ich handele nur gerne Möglichkeiten ab, dessen Ergebnis mir zufliegen (Zufliegen bezeichnet nicht unbedingt die schnelligkeit bis ich die Antwort kenne). Wie gesagt kann dir nur Glorin'sch Lehren anraten. Aber auch andere Threads wären Lesenswert. Evtl. solltest du auch einen kurzen Blick über "ist moral verwerflich" werfen. Beinhaltet, aber nur recht wenig, aber einen für dich teilw. interessanten Aspekt.

Zitat:
Das soll keinerlei Kritik an dir sein(hoffe das du ist ok) nur vielleicht wird dir mein Anliegen nun deutlicher


Ja, das "Du" ist hier willkommen. Beim "Sie" schauen wir dich eher komisch an.


@carsten:
Zitat:
Sich in jungen Jahren mit Philo, Psycho, Eso und Religion auseinanderzusetzen, kann das heißen nach Sinn zu suchen? Spielt man da nicht mit Panzern, Fußbällen oder Mädchen?


Lol, viele Menschen machten dies über die Jahrhunderte. Es ist keine Ausnahme, vorallem bei bestimmten Verhaltensweisen.

Zitat:
Du hast Dich mit Psychologie beschäftigt, kannst Du mir erklären, was eine Rationalisierung ist?`


Schlechter Versuch. Das kann jeder schnell Nachschlagen. Musst eher auf kleine Widersprüche achten, die man finden kann. Mehr sage ich dazu mal nicht. nunja