FLorian K.
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Original von metin
Hallo Forian,
du meinst, die Moral kann man nicht letztbegründet. Wer behauptet, die Antwort zu kennen, der deinen Meinung philodox. Aber was ist Phildox?
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Ein Philodox ist im Gegensatz zum Philosophen jemand, der nicht das Wissen, sondern nur seine Meinung liebt.
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DU meinst jedes ethisch System ist scheitert verurteilt, wenn man vom Ausgangsätze ausgeht, die nicht beweisbar sind.
Ich meine, ein ethisches system ist dann zum scheitern verurteil, wenn es mehr fordern, als die Menschen vom ihre Beschaffenheit in Lage sind
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Ich meine, dass ein ethisches System nicht zwangsläufig den Gesetzen logischer Schlüsse folgen muss.
Ich halte die Ableitung einer Ethik aus (sprach-)logischen Schlüssen für problematisch.
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Dieser Feststellung ist nicht richtig. man kann doch sagen, dass ein bestimmte Handlung den gewünschte Erfolg bringt. Wenn man auf Andere und deren Interesse Rücksicht nimmt, so ist gute Voraussetzung für den sozial Frieden geschaffen.
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Konkrete Handlungen können nicht sicher, sondern nur höchst wahrscheinlich zu einem bestimmten Ergebnis führen.
Wie ich bereits sagte:
Man kann also das Beste beabsichtigen und trotzdem etwas, nach eigener Definition, Negatives erreichen.
Bei rein konsequentialistischer Betrachtung wäre eine Handlung, die "das Gute" beabsichtigt und "das Schlechte" erreicht, genauso verwerflich, wie eine Handlung die "das Schlechte" beabsichtigt und das gleiche Ergebnis hervorbringt.
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Wie soll das funktionieren? Aus gute Absicht soll SCHLECHT folge haben und schlechte Absicht. Wenn man jemand bestiehl will, so ist das schlechte Absicht und die Folge ist auch schlecht
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Stell Dir vor jemand plant einen Amoklauf und Du stiehlst ihm seine Pistole, aber nicht in der Absicht den Amoklauf zu verhindern, sondern nur um Dich an ihm zu bereichern.
Trotzdem verhindert Deine eigentlich schlechte Handlung (stehlen) den Amoklauf.
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Welche Ethik heiß Folter für gut? Wie kann man durch Folter Millionen vom Menschen retten?
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Nehmen wir an ein Terrorist hat eine Bombe versteckt und weigert sich zu sagen wo. Wenn man die Bombe rechtzeitig findet, könnte man sie entschärfen.
Dürfte man ihn dann foltern?
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Was ist eigentlich mit der zugrundliegende Tugend gemeint?
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Die Meinung darüber, was tugendhaft ist und was nicht kann sehr weit auseinandergehen.
Was wäre objektiv tugendhaft?
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Die Ethik soll den Menschen Orientierung geben und ihnen Helfen ein friedliches Zusammenleben zu finden. Und tugendliches Verhalten ist, wenn man auf anderen Menschen Rücksicht nimmt Hat jeder Ethik eine Tugend, die ihre zugrunde liegt?
Wen du meinst die Ethik hat sich aus Erfahrung entwickelt, dann muss ich dir Recht geben. Man wahrscheinlich die Erfahrung gemacht, dass bestimmtes Verhalten für die friedliche Koexistenz sehr nützlich ist.
Es ist eine Tatsache, das die Menschen ohne Ethik nicht friedlich sein können, denn wir brauchen Orientierung. Ohne Orientierung können wir nicht einsichtig handeln. Mit einsichtig handeln meine ich, dass es manche Situationen vorteilhaft ist, wenn man die persönliches Interesse nicht in der Vordergrund stellt.
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Du siehst offensichtlich die friedliche Koexistenz an Leitprinzip Deiner Ethik an.
Dies wirft aber weitere Fragen auf:
Wie ist es beispielsweise, wenn eine Person sich gegen die Prinzipien einer friedlichen Koexistenz verhält?
Dürfte man dann gegen diese Person zu aggressiven Mitteln greifen?
Ich möchte mich noch mal zur Worte melden. Ich denke, man kann nicht allgemeine sagen, welche Handlung unmoralische ist. Das ich nach meiner Auffassung von der Situation abhängig. Man kann nicht sagen, das es doppelt unmoralische ist, wenn 2 Menschen umbringt, aber es eine Tatsache, das man mehr leide verursache, wenn man zwei Menschen umbringt.
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Was meinst du mit den Vergleich vom Schimpansen und Gorillas? Kann man das Leben eine Art gegen andere Art aufwiegen? Moral ist keine Mathematik
Würde sich der konsequentsalisch für das Finger entscheident, weil das Finger amputieren, wenigern leiden verursacht.
Worauf willst du mit diesen Fragen hinaus? Das ist mir nicht klar geworden.
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Wenn Du sagst, eine Handlung verursache mehr Leid als eine andere, legst Du schon ein mathematisches Kriterium an.
Du sagst doch letztlich:
Leid(Handlung)A > Leid(Handlung)B
Die genannten Fragen bezogen sich auf hypothetische Beispiele.
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Würde sich der konsequentsalisch für das Finger entscheident, weil das Finger amputieren, wenigern leiden verursacht.
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Genau das ist hier die Frage, die der Konsequentialist eben nicht abschließend beantworten kann.
Man kann der Meinung sein, das Leid welches durch die Amputation einer Hand bei einem Menschen verursacht wird, sei größer als das Leid, welches durch die Amputation einzelner Finger von fünf Leuten verursacht wird.
Letztlich bleibt dies aber eine
Meinung, die nicht mit den Mitteln der Logik begründbar ist.
Du hast es richtig erkannt:
Moral ist keine Mathematik