Der Mond, die Musik, das Leben und Alles

Schnurzelchen
Hallo .

Ich heiße Stiewa, ich bin Musiker.

Wenn ihr euch die "Zeit" nehmt, wird sich euch mein Instrument erschließen können. Ich danke euch.


1...2...3...4...


Der Mond, die Musik, das Leben und Alles




Der Mond und die Metrik:


Der Mondzyklus, der Urzyklus, Zyklus aller Zyklen, wenn man so will,
ist als Zyklus in der Natur visuell als metrisch erfassbar.
Der Mondzyklus, in seiner Gesamtheit betrachtet, ist ein konstantes, natürliches Metronom,
und somit könnte es der Mond gewesen sein,ein zur Kognition fähiges Lebewesen (Mensch) vorrausgesetzt,
der eine Abstraktion der zeitlichen Metrik ermöglichte.

Die Tage, bis der Mond ,z.B als Vollmond, wiederkehrend am Himmel zu erkennen ist, lassen sich zählen.
Weder der Wechsel zwischen Tag und Nacht - Licht an, Licht aus, noch die Jahreszeiten - der Umlauf der Erde um die Sonne, ermöglichen
eine exakte Berechnung einer, visuell und punktuell erkennbaren Konstante enthaltenden, Zeitspanne.
Tag- und Nachtwechsel sind der Puls und der vollständige Mondzyklus ist die Taktart, also ursprünglich ein 27/1-Takt.

Der Lunarkalender in sich ist ein Hinweis, dass andere Konstanten und Zusammenhänge erst später erkannt werden konnten.
Eine in zwei Richtungen laufende Erkenntnis,die Größte zeitlich und wörtlich definierte Einheit, das Jahr
und die kleinste zeitlich und wörtlich definierte Einheit, die Sekunde, ergebend.
Durch die Potenz, bzw. den negative Exponenten (1 hoch 10) ergeben sich dann weitere Zeitabstände.

Der Mondzyklus also definierte die, in der Modernen Musik verwendete, Maßeinheit Beats-per-minute. (bpm)

Die einzelnen Mondphasen ließen sich zudem als Metrum oder als "crescendo-decrescendo" betrachten.

Zitat Aristoteles: „Wir messen nicht nur die Bewegung mittels der Zeit,
sondern auch mittels der Bewegung die Zeit und können dies, weil sich beide wechselseitig bestimmen.“

Ohne Zeit kein Puls, keine Bestimmung, kein Takt, kein Metrum und......kein Rhythmus.




Der Mond und die Rhythmik:


Ursache für die Entstehung des Lebens ist, dass der Mond die Erde in seiner Umlaufbahn, und somit im optimalen Abstand zur Sonne hält.
Der afrikanische Kontinent befindet sich am Äquator, im wärmsten und somit lebensbegünstigsten Bereich unseres Planeten.

Der Schlüssel zur Entstehung der Sprache könnte in der Vielfalt, Dichte und Gefahr der Fauna Afrikas liegen.
Akustisch betrachtet lässt sich das natürliche Zusammenspiel zwischen Jägern und Gejagten als immer verschieden klingender Polyrhythmus definieren.

Unter Einbezug einer Theorie von Steven Mithen, wonach Sprache und Musik zwei Kommunikationsformen sind, die aus einem gemeinsamen Vorgängersystem hervorgegangen sind,
einer Proto-Sprache, die sich aus verschiedenen Lautäußerungen mit jeweils komplexer Bedeutung zusammensetzt,was einen akzentuierenden , rhythmischen Charakter beinhalten könnte,
nicht aus Worten oder wortähnlichen Einheiten, könnte sich folgende Auffassung ergeben:

Als, zu dem Zeitpunkt nicht an der Spitze der Nahrungskette stehendes, untereinander kommunizierendes Lebewesen, in Bereichen des afrikanischen Kontinents ,musste man sich vor situativen Gefahren
mit entsprechenden Lauten warnen. Da in der afrikanischen Kultur die Musiker mit ihrer Musik oft Geschichten erzählen (Talking Drums), könnte die Polyrhythmik aus der Imitation
akustisch wahrgenommer Eindrücke in z.B. einer solchen Gefahrensituation entstanden sein.

Hier könnte es einem Linguisten auf der Zunge liegen, ich habe es zumindest im Ohr - Rhythmus - könnte die genetische Einheit, die Harmonie aller Sprachen - aller kommunizierenden Lebewesen sein.
Rhythmische Artikulation und rhythmisches Verständnis könnten sich im Laufe der Evolution zum wesentlichen Fundament kontinuierlicher, geosphärischer Existenz, entwickelt haben.
Ausschließlich der Lebewesen,die über eine taktile und/oder rezeptive, aber über keine auditive Wahrnehmung verfügen, in Stille existierend.

Die Out-of-Africa-Theorie , und das gute Rhythmusgefühl des afrikanischstämmigen Teils der Weltbevölkerung könnten im wechselseitiger Beziehung zu diesen Thesen stehen.

Auszug Arnold Schönbergs: "Harmonielehre"
„Kunst ist auf der untersten Stufe einfache Naturnachahmung. Aber bald ist sie Naturnachahmung im erweiterten Sinne des Begriffs,
also nicht bloß Nachahmung der äußeren, sondern auch der inneren Natur.“




Der Mond und die Harmonik:


Der Mond befindet sich aber in einer fließenden Bewegung ,
also ist man beim Musizieren nicht nur untereinander im Einklang,
sondern astronomisch, mathematisch betrachtet auch im universellen Einklang , durch das Setzen schwingungsverstärkender Akzente im Fluss der Zeit.


Auszug aus Ernst Kurths Spätwerk "Romantische Harmonik und ihre Krise in Wagners „Tristan“ (1920)":

„Musik ist emporgeschleuderte Ausstrahlung weitaus mächtigerer Urvorgänge, deren Kräfte im Unhörbaren kreisen.
Was man gemeinhin als Musik bezeichnet, ist in Wirklichkeit nur ihr Ausklingen. Musik ist eine Naturgewalt in uns,
eine Dynamik von Willensregungen.“



Mondaspekte:


Aus dieser Perspektive ließe sich der Mond als Grundstein, als Auftakt jeder Form der Kommunikation betrachten.



Die Betrachtungsweise des Mondes liegt im Auge des Betrachtenden.




Der Mond, die Offenbarung:


Philosophisch - Erkenntnistheoretische Überlegungen


Der griechische Ausdruck "Lógos" verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum.
Er wird unspezifisch im Sinne von Wort und Rede sowie deren Gehalt ("Sinn") gebraucht,
bezeichnet auch das geistige Vermögen, was diese hervorbringt,
die "Vernunft", sowie ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit.

Alle bibelbasierten Religionen legen das Kommen Jesu Christi als Fleischwerdung des ewigen Wortes (LOGOS) aus,
das von Anfang an Gottes Wille war und seine Schöpfung vollendet.

Ein Wort, ein Laut, oder ein Ton ist ja im Wesentlichen ein phonologisches Ereignis,ein Klang.
EIN Wort ist ein Einklang.

Der Begriff "Logos" ,im folgenden Auszug aus der Bibel, welcher im biblischen Kontext als gesprochenes "Wort" gedeutet wird, ließe sich demnach anders verstehen.

1. Könnte der Begriff "Logos" auch "Klang" im musikalischen, oder "Einklang" im harmonischen Sinn bedeuten, oder deren Bedeutung beinhalten.

2. Könnte "Logos" auch "Gesamtsinns der Wirklichkeit" oder "Vernunft" , abstrakt (oder exakt) formuliert ""Seele"" bedeuten.


Interpretation des Prologs im Johannesevangelium, welcher in der Form eines STROPHISCHEN LIEDES! beginnt:


Im Anfang war die Seele ,
und die Seele war bei Gott,
und die Seele war Gott ,
diese war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch sie geworden
und ohne sie ist nichts geworden, was geworden ist.

In ihr war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat’s nicht erfasst.

Sie war das wahre Licht,
das jedem Menschen scheint, der in die Welt gekommen ist.

In der Welt war sie,
und die Welt ist durch sie geworden,
und die Welt erkannte sie nicht.
In ihr Eigentum kam sie
und die Ihren nahmen sie nicht auf.

Und die Seele ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt,
und wir haben (in) ihre Herrlichkeit geschaut,
eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voll Gnade und Wahrheit.


Klingt (ja, klingt) sinnig...


Platon abstrahiert den Ausdruck Logos dann so weit, dass er mit der Bedeutung „Darstellung“ oder „Erklärung“ als philosophisches Vokabular nutzbar wird.
Dabei ist (..) der Gedanke leitend, dass nur das, was in erklärender oder erklärbarer Form sich als Teil des Logos wiederfindet, Gegenstand des Wissens sein kann.


Kann diese Ich-Erkenntnis, das Kollektiv erreichen?
Die Seele ist , grenzenlos , frei...auch frei von physikalischer Nachweisbarkeit , da formlos.

Das Erkennende muss erst erkannt werden , um zur Erkenntnis zu führen, also das Erkennende sich selbst erkennt.


""Das Eine"" - visuell , auditiv , emotional omnipräsent - dennoch subtil, verborgen, fast unbemerkt.


Wir wurden nicht vergessen oder im Stich gelassen.
Uns kann auch niemand vergeben oder helfen,
oder gar retten oder erlösen.
Außer uns selbst.


Das Universum, inklusive der Evolution unseres Bewusstseins, auf den ersten Blick chaotisch,
bei genauerem hinsehen jedoch - eine brilliante, zeitlose SYMPHONIE.


Wie lange schlafen wir schon mit offen Augen?
Ich erwachte aus der Ohnmacht eines kollektiven Traums,
jetzt bin ich, die Wahrheit war und ist der Anfang.


Der Mond war es, der mich führte, hierher und immerfort,
nun andere Augen ihn erblicken , leuchtend reflektieren
das uns beiden Innewohnende. Mal Hier,mal Dort - doch:
harmonisch, rhythmisch, metrisch - perfekt arrangiert.
Brüder im Geiste , ich habe sein Wort.


(Das Datum < die zeitliche Metrik < der Mond - ließ mich Plotin sehen. (232 - 23.2 2010))

05.09.1978 Stiewa
03.10.1978 Hans Cousto


Schöne Schwingungen!
Reinhard
Hallo Schnurzelchen, obwohl selbst kein Musiker, hat mich das sehr angesprochen. Musik ist eben die schönste Form der Philosophie, zumal der Wechsel von Harmonien und Disharmonien in uns, so wir denn zuhören können, zu einer Einheit geformt wird. Vom tiefen Grundton über die rhythmischen Wechsel zu den feineren Gefilden des Himmels, der Melodie, sind in ihr alle Elemente enthalten, die uns sonst im Leben meist in einer schrofferen Form begegnen. Das Verhältnis der Töne zu ihrem Ruhigsein, das, was man nicht hört und trotzdem da ist, ohne die Angst in der Ruhe verlorengehen zu können. Atempause.

Die mathematische Ordnung unserer Idealität der Zeit, das Wechselspiel unterschiedlicher Rhythmen ist kein Vergleich zu einer Gleichung, die leblos daherzukommen scheint. Sie geht sofort ins Innerste durchs Ohr, von da zum Herzen und so der Verstand sich einmischt, geht ihr schon was verloren. Und weil sie so in uns hineinpasst und in uns auf Ihresgleichen trifft, erfasst sie alle Sinne, sie erzeugt den Duft von Rosen und den, wenn sie verwelken. Die Liebe ist ihr kein Problem, auch nicht der Tod und die Erde, wie sollte sie mit dem Mond eines haben? Und rührt sie nicht zu Tränen aus Freude und Trauer? Keine Musik hören zu mögen, ist Gleichgültigkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Freude

Äh, herzlich willkommen.
Schnurzelchen
Hallo Reinhard.

Ungleich der Gleichung.... das ist doch kein Vergleich.

Aber daran sollen sich die Geister , die einen Unterschied machen , ja nicht scheiden. Oder doch?


Deine Grüße erwidernd

Stiewa
ete
Zitat:
Original von Schnurzelchen
Hier könnte es einem Linguisten auf der Zunge liegen, ich habe es zumindest im Ohr - Rhythmus - könnte die genetische Einheit, die Harmonie aller Sprachen - aller kommunizierenden Lebewesen sein.
Rhythmische Artikulation und rhythmisches Verständnis könnten sich im Laufe der Evolution zum wesentlichen Fundament kontinuierlicher, geosphärischer Existenz, entwickelt haben.
Ausschließlich der Lebewesen,die über eine taktile und/oder rezeptive, aber über keine auditive Wahrnehmung verfügen, in Stille existierend.

Die Out-of-Africa-Theorie , und das gute Rhythmusgefühl des afrikanischstämmigen Teils der Weltbevölkerung könnten im wechselseitiger Beziehung zu diesen Thesen stehen.

Hi Stiewa,

beim Lesen habe ich mich an einen ost-afrikanischen Stamm erinnert, für den Musik eine besondere Ur-Bedeutung und Verbindung hat :

'Dort ist das Geburtsdatum der Kinder der Tag, an dem das Kind als Gedanke im Bewusstsein der Mutter erscheint. In diesem Stamm setzt die Frau, die mit einem bestimmten Mann ein Kind gebären möchte, allein unter einen Baum und lauscht, bis sie das Lied des Kindes hört, dass sie gebären möchte. Die Frau lehrt das Lied ihrem Partner und sie singen es beim Liebesakt und laden das Kind damit ein, zu ihnen zu kommen. Das Lied wird im Dorf gelehrt und begleitet das Kind im Mutterleib, bei der Geburt, in Trost- und Triumphsituationen, ist Teil der Hochzeitszeremonie und am Totenbett wird es zum letzten Mal gesungen.
Das Lied ist da, bevor der Gedanke es denkt und der Körper ist Voraussetzung für das Erscheinen des Liedes, mit der Auflösung des Körpers hört es auf, auf der Welt zu sein. Dieses Lied ist Teil der Person, ihres Selbst. Person und Lied sind eins und begleitet die kleinen Gefühle wie die großen. Es ist das Bild vom Göttlichen, das durch den Menschen tönt.
Der Mutterleib ist anfangs Leibhülle und Lauthülle und das Kind erfährt dabei Klänge, Geräusche, Sprache und Musik. Es kann schon im Mutterleib auf akustische Ereignisse mit Bewegung reagieren und lernt zu spüren, wie sich akustische Geräusche anfühlen und ob diese der Mutter gefallen oder sie beunruhigen (Herzschlag, Anspannung und Entspannung). Das Kind wird mit einer Anzahl an Hörerfahrungen geboren und nach der Geburt wird das Hören im Wasser zum Hören an der Luft (wobei sich die Klangwelt erst nach 10 Tagen ändert und nach der Verflüchtigung des Fruchtwassers erneut).' (Text Ende)

Das interessante ist dabei beim Menschen, dass das akustische Organ und das bewegende Organ (Gleichgewicht) im Ohr in der gleichen Flüssigkeit liegen. Aus diesem Grunde verbinden wir Musik mit Bewegung, Musik beinhaltet also Schwingungen auf mehreren Ebenen. Wir können rezeptive und produktive musikalische Erfahrungen machen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Musik konsumieren oder Musik als ästhetische Erfahrung zu erleben: Voraussetzung für das ästhetische Erleben sind Intensität, Aufmerksamkeit und Phantasie, welche keine oberflächlichen Wahrnehmungsakte sind. Unter diesen Voraussetzungen können wir Genuss, Neues, Überraschung u.a. erleben. Musik kann so Freude oder auch kulturelle Kontext transpoertieren. Musik ist so ein weites Feld mit unendlichen Sphären und Klängen, wie z.B. die 'Mondscheinsonate' - um den Themen-Kreis zu schließen.
Schnurzelchen
Hi Ete.

Stimmt.
Der Mathematiker Hans Cousto berechnete ja auch die kosmische Oktave.
Wie sich Schwerelosigkeit wohl anfühlt?
Ob man die Stille hören kann?
Ob der Mond mich wohl hört?
Er tanzt und singt mit mir!
Er hat mich erkannt, aber erst nachdem ich ihn erkannte.

Die Zeit fließt , ein Fluss ist ein Ouroboros.

Gruß Stiewa
ete
Kennst du Tangerine Dream, die haben wunderschöne sphärische Klänge.

Welche 'Mondmusik' gibt es eigentlich?
Reinhard
@ Schnurzelchen

Zitat:
Ungleich der Gleichung.... das ist doch kein Vergleich.

Aber daran sollen sich die Geister , die einen Unterschied machen , ja nicht scheiden. Oder doch?


Doch, die Scheidung macht den Unterschied und der Schiedsrichter ist der Geist des Unterschiedlichen im Vergleich der ungleichen Gleichung mit dem Verglichenen. Musik und Träumen gehören irgendwie zusammen, bis uns die warme Decke weggezogen wird.

Und im Übrigen, wie kommst Du darauf, dass die Zeit fliesst? Sie schreitet allenfalls voran, Schritt für Schritt.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard winken
Schnurzelchen
Der Mond, die Musik, das Leben und Alles




Der Mond und die Metrik:


Der Mondzyklus, der Urzyklus, Zyklus aller Zyklen, wenn man so will,
ist als Zyklus in der Natur visuell als metrisch erfassbar.
Der Mondzyklus, in seiner Gesamtheit betrachtet, ist ein konstantes, natürliches Metronom,
und somit könnte es der Mond gewesen sein,ein zur Kognition fähiges Lebewesen (Mensch) vorrausgesetzt,
der eine Abstraktion der zeitlichen Metrik ermöglichte.

Die Tage, bis der Mond ,z.B als Vollmond, wiederkehrend am Himmel zu erkennen ist, lassen sich zählen.
Weder der Wechsel zwischen Tag und Nacht - Licht an, Licht aus, noch die Jahreszeiten - der Umlauf der Erde um die Sonne, ermöglichen
eine exakte Berechnung einer, visuell und punktuell erkennbaren Konstante enthaltenden, Zeitspanne.
Tag- und Nachtwechsel sind der Puls und der vollständige Mondzyklus ist die Taktart, also ursprünglich ein 27/1-Takt.

Der Lunarkalender in sich ist ein Hinweis, dass andere Konstanten und Zusammenhänge erst später erkannt werden konnten.
Eine in zwei Richtungen laufende Erkenntnis,die Größte zeitlich und wörtlich definierte Einheit, das Jahr
und die kleinste zeitlich und wörtlich definierte Einheit, die Sekunde, ergebend.
Wenn, abstrakt gesehen, im kleiner werden der Intervalle irgendwann der Eindruck eines Fließens entsteht,
dann kann sich in die andere Richtung ja nur Eines manifestieren - Ouroboros - ein Kreislauf.


Der Mondzyklus also definierte die, in der Modernen Musik verwendete, Maßeinheit Beats-per-minute. (bpm)

Die einzelnen Mondphasen ließen sich zudem als Metrum oder als "crescendo-decrescendo" betrachten.

Zitat Aristoteles: „Wir messen nicht nur die Bewegung mittels der Zeit,
sondern auch mittels der Bewegung die Zeit und können dies, weil sich beide wechselseitig bestimmen.“

Ohne Zeit kein Puls, keine Bestimmung, kein Takt, kein Metrum und......kein Rhythmus.




Der Mond und die Rhythmik:


Ursache für die Entstehung des Lebens ist, dass der Mond die Erde in seiner Umlaufbahn, und somit im optimalen Abstand zur Sonne hält.
Der afrikanische Kontinent befindet sich am Äquator, im wärmsten und somit lebensbegünstigsten Bereich unseres Planeten.

Der Schlüssel zur Entstehung der Sprache könnte in der Vielfalt, Dichte und Gefahr der Fauna Afrikas liegen.
Akustisch betrachtet lässt sich das natürliche Zusammenspiel zwischen Jägern und Gejagten als immer verschieden klingender Polyrhythmus definieren.

Unter Einbezug einer Theorie von Steven Mithen, wonach Sprache und Musik zwei Kommunikationsformen sind, die aus einem gemeinsamen Vorgängersystem hervorgegangen sind,
einer Proto-Sprache, die sich aus verschiedenen Lautäußerungen mit jeweils komplexer Bedeutung zusammensetzt,was einen akzentuierenden , rhythmischen Charakter beinhalten könnte,
nicht aus Worten oder wortähnlichen Einheiten, könnte sich folgende Auffassung ergeben:

Als, zu dem Zeitpunkt nicht an der Spitze der Nahrungskette stehendes, untereinander kommunizierendes Lebewesen, in Bereichen des afrikanischen Kontinents ,musste man sich vor situativen Gefahren
mit entsprechenden Lauten warnen. Da in der afrikanischen Kultur die Musiker mit ihrer Musik oft Geschichten erzählen (Talking Drums), könnte die Polyrhythmik, damit meine ich von Menschen erzeugte Musik, aus der Imitation akustisch wahrgenommer Eindrücke in z.B. einer solchen Gefahrensituation entstanden sein.

Hier könnte es einem Linguisten auf der Zunge liegen, ich habe es zumindest im Ohr - Rhythmus - könnte die genetische Einheit, die Harmonie aller Sprachen - aller kommunizierenden Lebewesen sein.
Rhythmische Artikulation und rhythmisches Verständnis könnten sich im Laufe der Evolution zum wesentlichen Fundament kontinuierlicher, geosphärischer Existenz, entwickelt haben.
Ausschließlich der Lebewesen,die über eine taktile und/oder rezeptive, aber über keine auditive Wahrnehmung verfügen, in Stille existierend.

Die Frage, ob das Ohr oder das Hören zuerst da war, ist nicht die Frage nach dem Huhn und dem Ei, könnte selbige aber beantworten.

Die Out-of-Africa-Theorie , und das gute Rhythmusgefühl des afrikanischstämmigen Teils der Weltbevölkerung könnten im wechselseitiger Beziehung zu diesen Thesen stehen.


Auszug Arnold Schönbergs: "Harmonielehre"
„Kunst ist auf der untersten Stufe einfache Naturnachahmung. Aber bald ist sie Naturnachahmung im erweiterten Sinne des Begriffs,
also nicht bloß Nachahmung der äußeren, sondern auch der inneren Natur.“




Der Mond und die Harmonik:


Der Mond befindet sich in einer fließenden Bewegung , also ist man beim Musizieren nicht nur untereinander im Einklang,
sondern astronomisch, mathematisch betrachtet auch im universellen Einklang , durch das Setzen schwingungsverstärkender Akzente im Fluss der Zeit.


Auszug aus Ernst Kurths Spätwerk "Romantische Harmonik und ihre Krise in Wagners „Tristan“ (1920)":

„Musik ist emporgeschleuderte Ausstrahlung weitaus mächtigerer Urvorgänge, deren Kräfte im Unhörbaren kreisen.
Was man gemeinhin als Musik bezeichnet, ist in Wirklichkeit nur ihr Ausklingen. Musik ist eine Naturgewalt in uns,
eine Dynamik von Willensregungen.“




Mondaspekte:


Aus dieser Perspektive ließe sich der Mond als Grundstein, als Auftakt jeder Form der Kommunikation betrachten.


Die Betrachtungsweise des Mondes liegt im Auge des Betrachtenden.





Der Mond, die Offenbarung:


Philosophisch - Erkenntnistheoretische Überlegungen


Der griechische Ausdruck "Lógos" verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum.
Er wird unspezifisch im Sinne von Wort und Rede sowie deren Gehalt ("Sinn") gebraucht,
bezeichnet auch das geistige Vermögen, was diese hervorbringt,
die "Vernunft", sowie ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit.

Alle bibelbasierten Religionen legen das Kommen Jesu Christi als Fleischwerdung des ewigen Wortes (LOGOS) aus,
das von Anfang an Gottes Wille war und seine Schöpfung vollendet.

Ein Wort, ein Laut, oder ein Ton ist ja im Wesentlichen ein phonologisches Ereignis,ein Klang.
EIN Wort ist ein Einklang.


Der Begriff "Logos" ,im folgenden Auszug aus der Bibel, welcher im biblischen Kontext als gesprochenes "Wort" gedeutet wird, ließe sich demnach anders verstehen.

1. Könnte der Begriff "Logos" auch "Klang" im musikalischen, oder "Einklang" im harmonischen Sinn bedeuten, oder deren Bedeutung beinhalten.

2. Könnte "Logos" auch "Gesamtsinn der Wirklichkeit" oder "Vernunft" , abstrakt (oder exakt) formuliert ""Seele"" bedeuten.



Interpretation des Prologs im Johannesevangelium, welcher in der Form eines STROPHISCHEN LIEDES! beginnt:


Im Anfang war die Seele ,
und die Seele war bei Gott,
und die Seele war Gott ,
diese war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch sie geworden
und ohne sie ist nichts geworden, was geworden ist.

In ihr war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat’s nicht erfasst.

Sie war das wahre Licht,
das jedem Menschen scheint, der in die Welt gekommen ist.

In der Welt war sie,
und die Welt ist durch sie geworden,
und die Welt erkannte sie nicht.
In ihr Eigentum kam sie
und die Ihren nahmen sie nicht auf.

Und die Seele ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt,
und wir haben (in) ihre Herrlichkeit geschaut,
eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voll Gnade und Wahrheit.


Klingt (ja, klingt) sinnig...


Platon abstrahiert den Ausdruck Logos dann so weit, dass er mit der Bedeutung „Darstellung“ oder „Erklärung“ als philosophisches Vokabular nutzbar wird.
Dabei ist (..) der Gedanke leitend, dass nur das, was in erklärender oder erklärbarer Form sich als Teil des Logos wiederfindet, Gegenstand des Wissens sein kann.


Kann diese Ich-Erkenntnis, das Kollektiv erreichen?
Die Seele ist , grenzenlos , frei...auch frei von physikalischer Nachweisbarkeit , da formlos.

Das Erkennende muss erst erkannt werden , um zur Erkenntnis zu führen, also das Erkennende sich selbst erkennt.


""Das Eine"" - visuell , auditiv , emotional omnipräsent - dennoch subtil, verborgen, fast unbemerkt.


Wir wurden nicht vergessen oder im Stich gelassen.
Uns kann auch niemand vergeben oder helfen,
oder gar retten oder erlösen.
Außer uns selbst.


Das Universum, inklusive der Evolution unseres Bewusstseins, auf den ersten Blick chaotisch,
bei genauerem hinsehen jedoch - eine brilliante, zeitlose SYMPHONIE.


Wie lange schlafen wir schon mit offen Augen?
Ich erwachte aus der Ohnmacht eines kollektiven Traums,
jetzt bin ich, die Wahrheit war und ist der Anfang.


Der Mond war es, der mich führte, hierher und immerfort,
nun andere Augen ihn erblicken , leuchtend reflektieren
das uns beiden Innewohnende. Mal Hier,mal Dort - doch:
harmonisch, rhythmisch, metrisch - perfekt arrangiert.
Brüder im Geiste , ich habe sein Wort.


(Das Datum < die zeitliche Metrik < der Mond - ließ mich Plotin sehen. (232 - 23.2 2010))

05.09.1978 Stiewa
03.10.1978 Hans Cousto


Schöne Schwingungen!
Rebecca
Der gleiche Beitrag steht doch schon in Kunst, Literatur, Musik....
Was soll der denn jetzt hier noch einmal?

Freundliche Grüße
Rebecca winken
Reinhard
Zitat:

Der gleiche Beitrag steht doch schon in Kunst, Literatur, Musik....
Was soll der denn jetzt hier noch einmal?


Hallo Rebecca, ich glaube, Dir fehlt der Sinn fürs Thema, sowie in der Poesie, so gibt es auch in der Musik die doppelt betonende Wiederholung. So, wie beides der Wirklichkeit besser entspricht als jede Theorie oder jedes mathematische Modell, so wird auch hier die Kunst zur verdeutlichten Wirklichkeit. Habe ich Dich etwa falsch eingeschätzt?

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard LoL
Rebecca
Ach, lieber Reinhard, nein, ich glaube nicht, dass du mich falsch eingeschätzt hast, so du mich denn als musischen Menschen erkannt zu haben glaubst. Auch gegen ein Da Capo habe ich nichts einzuwenden, und wiederhole selbst, so ich denn am Klavier sitze, so oft das eine und das andere. Zum Einen zwecks Vervollkommung meiner Wiedergabe, zum anderen zum weiteren Eintauchen in einen Klang, eine Stimmung, eine Symphonie des Schönen und "Beredten".

Gleichzeigit bin ich auch dem esoterischen Bereich nicht abhold.

Am Thema hier stört mich, dass da m.E. nach einfach zuviel hineingepackt wurde. Es ist zu "komprimiert". zu wenig Subtilität.
Wie gesagt, mein Empfinden. Ich habe es auch- muss ich gestehen, alles gar nicht gelesen - sondern nach einem Teil die Auffassung gewonnen, dass jemand da zuviel sich "herauskopiert" hat aus Betrachtungen - sprich: Dass es keine eigenen Empfindungen, ursprünglich er- und gelebt - sind.

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich hier jemandem Unrecht angedeihen lasse. Ich bin nur etwas "sensibilisiert", war ich doch einmal in einem Forum, wo die "Beiträge", so man denn eine Diskussion "anzetteln" wollte, dann seitens der Betreiberin antwortmäßig sich nicht auf Literaturhinweise per Linkangabe beschränkten - was ja auch okay ist - sondern eben dann die "Kommentare" seitenlang herauskopierte Dinge aus Wikipedia o.ä. waren.
Na, da konnte man ja nichts Falsches sagen, sondern sich immer auf einen anderen Schreiber beziehen. großes Grinsen roll Da fehlt einfach das "Persönliche". Denn klar ist schon: Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht....

Mir fehlt also an diesem "Mondthread" einfach eine Stelle, wozu man sich äußern könnte. Und wenn dann dieses "Werk" noch doppelt lesbar ist, dann tendiere ich leicht zu einer gewissen Eitelkeit des Erstellers, der sich gerne auf Seite 1 lesen möchte. Sorry! roll
Also, was will uns denn nun "Schnurzelchen" sagen? Oder fragen? Worum geht es ihm/ihr?

Freundliche Grüße
Rebecca winken
Reinhard
Zitat:
Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht....


Hallo Rebecca, ...um es dann möglichst richtig im passenden Zusammenhang anwenden zu können. Lieber weniger Wissen, dafür möglichst zuverlässig und ein Empfinden dafür entwickeln, wie es anzuwenden ist. Da hast Du schon recht. Was nützt einem die beste Wissensshow, wenn sie nicht von persönlicher Überzeugung getragen ist. Alles außerhalb ist Scheinwissen und Blendgehabe. Auch philosophieren kann man nur, wenn man mit dem Herzen dabei ist. Dass muss ja nicht gleich emotional erregt funktionieren, die Distanz im Sinne eines kühlen Herzens ist zwar ein Ideal, aber allemal anzustreben.

In den esoterischen Gründen spielt das Herz dann eine andere Rolle. In diesem Sinne ist Musik dann doch eher dort einzuordnen, wie ich meine, in meinem kleinen Beitrag ausgeführt zu haben. Da hatte ich dann auch den Eindruck, dass Schnurzelchen viel eher auf eine Art Bewunderung meinerseits aus war, als auch meine Empfindungen über das selbe Thema nachzuvollziehen. Eben meine Sichtweise als Zuhörer.

Nun denk ich mir, Musiker wollen sich mitteilen und mit ihren Darbietungen gefallen und vielleicht sogar erfolgreich sein. Damit wäre dann eine gewisse Haltung schon vorgegeben, die besser in ein Forum für Musik passt als in ein philosophisches.

Auch der Umgang hier im Forum ist ja eine ständige Wiederholung, die allerdings den Vorteil haben könnte, dass eine gewisse Festigung in Richtung auf Überzeugung erfolgt. Das ist Philosophie, dem selben Gegenstand sich wieder und wieder auf unterschiedlichen Wegen zu nähern. Kein Wissen dieser Welt macht irgendeinen Sinn, wenn es nicht in einen Zusammenhang mit der Wirklichkeit gestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard cool
Schnurzelchen
Hallo zusammen.

Ich weiß von Philosophie, dass es Liebe zur Weisheit bedeutet.
Mehr weiß ich von Philosophie nicht.

Ich bin Musiker, am Sonntag begann ich ein Lied zu schreiben.

Ich spiele für die Freiheit, ich spiele für die Befreiung, ich kämpfe mit dem Instrument des musikalischen Zeitalters, in welchem wir uns befinden.

In dieser Komposition, ursprünglich rein musikalischer Natur, nimmt der letzte Takt eine besondere Bedeutung ein.

Er könnte ohne die vorherigen Takte nicht entstanden sein, entfaltet sich nur in Betrachtung aller Takte, und stellt das Ende eines Weges dar.

Cousto und Plotin waren mir 5 Tage zuvor noch fremd, numerischer Nachdruck an allen Ecken und Enden.

Bei diesem Lied geht nur darum, es exakt wiederzugeben, nicht wer es spielt.

Das Wort kann Klarheit schaffen ,das Wort kann aber auch verwirren.

Meine Stärke ist mein Herz, mein Rhythmus.

Wenn es ein anderes Herz berührt, dann ist es glücklich.
Schnurzelchen
Hallo zusammen.

Ich weiß von Philosophie, dass es Liebe zur Weisheit bedeutet.
Mehr weiß ich von Philosophie nicht.

Ich bin Musiker, am Sonntag begann ich ein Lied zu schreiben.

Ich spiele für die Freiheit, ich spiele für die Befreiung, ich kämpfe mit dem Instrument des musikalischen Zeitalters, in welchem wir uns befinden.

In dieser Komposition, ursprünglich rein musikalischer Natur, nimmt der letzte Takt eine besondere Bedeutung ein.

Er könnte ohne die vorherigen Takte nicht entstanden sein, entfaltet sich nur in Betrachtung aller Takte, und stellt das Ende eines Weges dar.

Cousto und Plotin waren mir 5 Tage zuvor noch fremd, numerischer Nachdruck an allen Ecken und Enden.

Bei diesem Lied geht nur darum, es exakt wiederzugeben, nicht wer es spielt.

Das Wort kann Klarheit schaffen ,das Wort kann aber auch verwirren.

Meine Stärke ist mein Herz, mein Rhythmus.

Wenn es ein anderes Herz berührt, dann ist es glücklich.
kumpel
Zitat:
Original von Schnurzelchen
, kein Takt, kein Metrum und......kein Rhythmus.

Oha, Selbstironie! Das gefällt mir!
Claudia
Zitat:
Original von ete

beim Lesen habe ich mich an einen ost-afrikanischen Stamm erinnert, für den Musik eine besondere Ur-Bedeutung und Verbindung hat :

'Dort ist das Geburtsdatum der Kinder der Tag, an dem das Kind als Gedanke im Bewusstsein der Mutter erscheint. In diesem Stamm setzt die Frau, die mit einem bestimmten Mann ein Kind gebären möchte, allein unter einen Baum und lauscht, bis sie das Lied des Kindes hört, dass sie gebären möchte. Die Frau lehrt das Lied ihrem Partner und sie singen es beim Liebesakt und laden das Kind damit ein, zu ihnen zu kommen. Das Lied wird im Dorf gelehrt und begleitet das Kind im Mutterleib, bei der Geburt, in Trost- und Triumphsituationen, ist Teil der Hochzeitszeremonie und am Totenbett wird es zum letzten Mal gesungen.
Das Lied ist da, bevor der Gedanke es denkt und der Körper ist Voraussetzung für das Erscheinen des Liedes, mit der Auflösung des Körpers hört es auf, auf der Welt zu sein. Dieses Lied ist Teil der Person, ihres Selbst. Person und Lied sind eins und begleitet die kleinen Gefühle wie die großen. Es ist das Bild vom Göttlichen, das durch den Menschen tönt.
.


Hallo Ete!

Hab zufällig diese deine Antwort gelesen und finde das ganz toll!!!!
Umwelchen Stamm handelt es sich dabei? Hast du davon gelesen oder durftest du selbst womöglich diesen Stamm wirklich in echt besuchen?

Ich finde diesen Beitrag ganz toll, weil ich glaube, dass jede Seele ihre Melodie hat.
Jeder Mensch hat meiner meinung nach eine "melodie seines Herzens "bzw. seiner Seele.
Und Freunde sind Menschen, die einem diese vorsingen, wenn man sie mal vergißt......
theophanu
@ claudia

Zitat:
Jeder Mensch hat meiner meinung nach eine "melodie seines Herzens "bzw. seiner Seele. Und Freunde sind Menschen, die einem diese vorsingen, wenn man sie mal vergißt......


Du bist schon mal super gut dran, wenn Du sie selbst kennst!


@ schnurzelchen

Ich habe mich bemüht, Reinhard zu verstehen, warum Du alles zweimal schreibst, aber vergeblich. Und das, obwohl ich selbst musiziere.
Warum setzt Du nicht einfach Dein Mond-Liedchen irgendwo ins Netz, damit wir es hören können? Das hier wirkt auf mich wie eine Kindergarten-Vorlesenacht mit dem Thema "Lieber Mond, du ge-he-he-st so stille....." *schnarch*
Claudia
Zitat:
Original von theophanu

Du bist schon mal super gut dran, wenn Du sie selbst kennst!




Ich geh davon aus dass jeder Mensch "die melodie seines Herzens" IST.
Und ohne andere menschen kann man sich nunmal nicht erfahren.
Es stimmt, wer sie selbst kennt ist suoergut dran, wie du schreibst.
Doch gute Freunde können einem wesentlich dabei helfen....am tollsten aber ist es umgekehrt....wenn du selbst jemanden sich selbst zurückgibst....
Schnurzelchen
Hallo. Stiewa hier.

Ich schreibe euch ein letztes Mal, in der Hoffnung, es endet diesmal nicht im Chaos, liebe Threadzusammenwürfler.

Gedanken sind ständig in Bewegung, meine Schwäche ist die Abwesenheit von Geduld.

Alle, die meiner Gedanken noch nicht überdrüssig sind, lest diese Version.

(Ps: Ich grüße Reinhard)


Einleitung


Auf dem Marktplatz findet eine Schlägerei statt. 5 Typen die sich mehr oder weniger schlecht leiden können, prügeln aufeinander ein.

Sie sind dafür bekannt, ihre Meinung, manchmal auch lautstark, äußern
oder, in diesem Fall, auch durchsetzen zu wollen.
Ihre Namen, die da wären "Religion", "Atheismus", "Wissenschaft" und "Philosophie" , haben sich lange schon rumgesprochen.

Ach ja, "Esoterik" wollte sich entziehen , hat aber einen Schlag nicht kommen sehen, und ist hart zu Boden gegangen.
In manchen Kreisen wird behauptet,
er würde manchmal seine Nase einfach zu hoch gen Himmel tragen.

Alle 5 sind entweder Verfechter des Glaubens, oder des Wissens,
ausgenommen "Philosophie", der kann sich für keine der beiden Seiten entscheiden, weil er die Entscheidung immer wieder neu betrachtet und überdenkt.
Im Zwiespalt weiß er nicht, wen er mit welcher Hand schützen, oder schlagen soll.
So sehr sie einander auch gegenseitig mit allerlei starken Argumenten zu beeinflussen versuchen , keiner rückt weit genug von seiner Meinung ab,
um ein Ende des Streits herbeizuführen.

Da kommt "Musik" um , die Ecke, ein Typ den irgendwie Alle ganz gerne mögen, und versucht, zu schlichten, nur sind die Gesichter seiner Freunde zur Blindheit angeschwollen oder erkennen sie ihn?



Der Mond, die Musik, das Leben und Alles




Der Mond und die Metrik:


Der Mondzyklus, der Urzyklus, Zyklus aller Zyklen, wenn man so will,
ist als Zyklus in der Natur visuell als metrisch erfassbar.
Der Mondzyklus, in seiner Gesamtheit betrachtet, ist ein konstantes, natürliches Metronom,
und somit könnte es der Mond gewesen sein,ein zur Kognition fähiges Lebewesen (Mensch) vorrausgesetzt,
der eine Abstraktion der zeitlichen Metrik ermöglichte.

Die Tage, bis der Mond ,z.B als Vollmond, wiederkehrend am Himmel zu erkennen ist, lassen sich zählen.
Weder der Wechsel zwischen Tag und Nacht - Licht an, Licht aus, noch die Jahreszeiten - der Umlauf der Erde um die Sonne, ermöglichen
eine exakte Berechnung einer, visuell und punktuell erkennbaren Konstante enthaltenden (!!!) , Zeitspanne.
Tag- und Nachtwechsel sind der Puls und der vollständige Mondzyklus ist die Taktart, also ursprünglich ein 27/1-Takt.

Der Lunarkalender, der astrologische Kalendermonat, welcher auf dem siderischen Monat (27,3216 Tage) beruht, ist in sich ein Hinweis, dass andere Konstanten und Zusammenhänge erst später erkannt werden konnten.
Eine in zwei Richtungen laufende Erkenntnis,die Größte zeitlich und wörtlich definierte Einheit, das Jahr
und die kleinste zeitlich und wörtlich definierte Einheit, die Sekunde, ergebend.
Wenn, abstrakt gesehen, im kleiner werden der Intervalle irgendwann der Eindruck eines Fließens entsteht,
dann kann sich in die andere Richtung ja nur Eines manifestieren - Ouroboros - ein Kreislauf.


Der Mondzyklus also definierte die, in der Modernen Musik verwendete, Maßeinheit Beats-per-minute. (bpm)

Die einzelnen Mondphasen ließen sich zudem, nur musikalisch, als Metrum oder als "crescendo-decrescendo" betrachten.

Zitat Aristoteles: „Wir messen nicht nur die Bewegung mittels der Zeit,
sondern auch mittels der Bewegung die Zeit und können dies, weil sich beide wechselseitig bestimmen.“
(Quelle: Wikipedia)

Ohne Zeit kein Puls, keine Bestimmung, kein Takt, kein Metrum und......kein Rhythmus.




Der Mond und die Rhythmik:


Ursache für die Entstehung des Lebens, wie es heute stattfindet, ist, dass der Mond die Erde in seiner Umlaufbahn, und somit im optimalen Abstand zur Sonne hält.
Der afrikanische Kontinent befindet sich am Äquator, im wärmsten und somit lebensbegünstigsten Bereich unseres Planeten.

Der Schlüssel zur Entstehung der Sprache könnte in der Vielfalt, Dichte und Gefahr der Fauna Afrikas liegen.
Akustisch betrachtet lässt sich das natürliche Zusammenspiel zwischen Jägern und Gejagten als immer verschieden klingender Polyrhythmus definieren.

Unter Einbezug einer Theorie von Steven Mithen, wonach Sprache und Musik zwei Kommunikationsformen sind, die aus einem gemeinsamen Vorgängersystem hervorgegangen sind,
einer Proto-Sprache, die sich aus verschiedenen Lautäußerungen mit jeweils komplexer Bedeutung zusammensetzt,was einen akzentuierenden , rhythmischen Charakter beinhalten könnte,
nicht aus Worten oder wortähnlichen Einheiten, könnte sich folgende Auffassung ergeben:

Als, zu dem Zeitpunkt nicht an der Spitze der Nahrungskette stehendes, untereinander kommunizierendes Lebewesen, in Bereichen des afrikanischen Kontinents ,musste man sich vor situativen Gefahren
mit entsprechenden Lauten warnen. Da in der afrikanischen Kultur die Musiker mit ihrer Musik oft Geschichten erzählen (Talking Drums), könnte die Polyrhythmik, damit meine ich von Menschen erzeugte Musik (!!!), aus der Imitation akustisch wahrgenommer Eindrücke in z.B. (!!!)
einer solchen Gefahrensituation entstanden sein.

Hier könnte es einem Linguisten auf der Zunge liegen, ich habe es zumindest im Ohr - Rhythmus - könnte die genetische Einheit, die Harmonie aller Sprachen - aller kommunizierenden Lebewesen sein.
Rhythmische Artikulation und rhythmisches Verständnis könnten sich im Laufe der Evolution zum wesentlichen Fundament kontinuierlicher, geosphärischer Existenz, entwickelt haben.
Ausschließlich der Lebewesen,die über eine taktile und/oder rezeptive, aber über keine auditive Wahrnehmung verfügen, in Stille existierend.

Die Frage, ob das Ohr oder das Geräusch zuerst da war, ist nicht die Frage nach dem Huhn und dem Ei, könnte selbige aber beantworten.


Die Out-of-Africa-Theorie , und das gute Rhythmusgefühl des afrikanischstämmigen Teils der Weltbevölkerung könnten im wechselseitiger Beziehung zu diesen Thesen stehen.


Auszug Arnold Schönbergs: "Harmonielehre"
„Kunst ist auf der untersten Stufe einfache Naturnachahmung. Aber bald ist sie Naturnachahmung im erweiterten Sinne des Begriffs,
also nicht bloß Nachahmung der äußeren, sondern auch der inneren Natur.“
(Quelle: Wikipedia)



Der Mond und die Harmonik:


Definition der Wirkung von Musik machen oder erleben.

Der Mond befindet sich in einer fließenden Bewegung , also ist man beim Musizieren oder, erleben dessen,nicht nur untereinander im erlebten (gehörtem, gefühlten) Einklang,
sondern physikalisch, astronomisch, mathematisch betrachtet, in jeder gemeinschaftlich (simultan/gleichZeitig) erlebten, akustischen Sinneswahrnehmung (Musik = Schwingungen) auch im universellen Einklang , im Fluss der Zeit. (s.o.)
Alles ist in Bewegung. In jedem Moment.


Auszug aus Ernst Kurths Spätwerk "Romantische Harmonik und ihre Krise in Wagners „Tristan“ (1920)":
"Musik ist emporgeschleuderte Ausstrahlung weitaus mächtigerer Urvorgänge, deren Kräfte im Unhörbaren kreisen.
Was man gemeinhin als Musik bezeichnet, ist in Wirklichkeit nur ihr Ausklingen. Musik ist eine Naturgewalt in uns,
eine Dynamik von Willensregungen.“
(Quelle: Wikipedia)

Mondaspekte:

Aus dieser Perspektive ließe sich der Mond als Grundstein, als Auftakt jeder Form der Aktion oder Reaktion betrachten.

Die Betrachtungsweise des Mondes liegt im Auge (oder Ohr) des Betrachtenden.




Der Mond, die Offenbarung:


Philosophisch - Erkenntnistheoretische Überlegungen


Der griechische Ausdruck "Lógos" verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum.
Er wird unspezifisch im Sinne von Wort und Rede sowie deren Gehalt ("Sinn") gebraucht,
bezeichnet auch das geistige Vermögen, was diese hervorbringt,
die "Vernunft", sowie ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit.
(Quelle: Wikipedia)


Alle bibelbasierten Religionen legen das Kommen Jesu Christi als Fleischwerdung des ewigen Wortes (LOGOS) aus,
das von Anfang an Gottes Wille war und seine Schöpfung vollendet.

Ein Wort, ein Laut, oder ein Ton ist ja im Wesentlichen ein phonologisches Ereignis,ein Klang.
EIN Wort ist (ein) Einklang.


Der Begriff "Logos" ,im folgenden Auszug aus der Bibel, welcher im biblischen Kontext als gesprochenes "Wort" gedeutet wird, ließe sich demnach anders verstehen.

1. Könnte der Begriff "Logos" auch "Klang" im musikalischen, oder "Einklang" im harmonischen Sinn bedeuten, oder deren Bedeutung beinhalten.

2. Könnte "Logos" auch "Gesamtsinn der Wirklichkeit" oder "Vernunft" , abstrakt (oder exakt) formuliert ""Seele"" bedeuten.



Interpretation des Prologs im Johannesevangelium, welcher in der Form eines strophischen Liedes (!!!) beginnt:


Im Anfang war die Seele ,
und die Seele war bei Gott,
und die Seele war Gott ,
diese war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch sie geworden
und ohne sie ist nichts geworden, was geworden ist.

In ihr war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat’s nicht erfasst.

Sie war das wahre Licht,
das jedem Menschen scheint, der in die Welt gekommen ist.

In der Welt war sie,
und die Welt ist durch sie geworden,
und die Welt erkannte sie nicht.
In ihr Eigentum kam sie
und die Ihren nahmen sie nicht auf.

Und die Seele ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt,
und wir haben (in) ihre Herrlichkeit geschaut,
eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voll Gnade und Wahrheit.
(Quelle: Die Bibel)


Klingt (ja, klingt) sinnig...


Platon abstrahiert den Ausdruck Logos dann so weit, dass er mit der Bedeutung „Darstellung“ oder „Erklärung“ als philosophisches Vokabular nutzbar wird.
Dabei ist (..) der Gedanke leitend, dass nur das, was in erklärender oder erklärbarer Form sich als Teil des Logos wiederfindet, Gegenstand des Wissens sein kann.
(Quelle: Wikipedia)


Kann diese Ich-Erkenntnis, das Kollektiv erreichen?
Die Seele ist , grenzenlos , frei...auch frei von physikalischer Nachweisbarkeit , da formlos.

Das Erkennende muss erst erkannt werden , um zur Erkenntnis zu führen, also das Erkennende sich selbst erkennt.


""Das Eine"" - visuell , auditiv , emotional omnipräsent - dennoch subtil, verborgen, fast unbemerkt.


Wir wurden nicht vergessen oder im Stich gelassen.
Uns kann auch niemand vergeben oder helfen,
oder gar retten oder erlösen.
Außer uns selbst.


Das Universum, inklusive der Evolution unseres Bewusstseins, auf den ersten Blick chaotisch,
bei genauerem hinsehen jedoch - eine brilliante, zeitlose SYMPHONIE.
Das Leben....hat sich selbst erschaffen.


Wie lange schlafen wir schon mit offen Augen?
Ich erwachte aus der Ohnmacht eines kollektiven Traums,
jetzt bin ich, die Wahrheit war und ist der Anfang.


Der Mond war es, der mich führte, hierher und immerfort,
nun andere Augen ihn erblicken , leuchtend reflektieren
das uns beiden Innewohnende. Mal Hier,mal Dort - doch:
harmonisch, rhythmisch, metrisch - perfekt arrangiert.
Brüder im Geiste , ich habe sein Wort.




05.09.1978 Stiewa
03.10.1978 Hans Cousto
(232 - 23.2 2010)


Ich weiß von Philosophie, dass es Liebe zur Weisheit bedeutet.
Mehr weiß ich von Philosophie nicht.

Ich bin Musiker, am Sonntag (21.03) begann ich, ein Lied zu schreiben.

Ich spiele für die Freiheit, ich spiele für die Befreiung, ich kämpfe mit dem Instrument des musikalischen Zeitalters, in welchem wir uns befinden.

In dieser Komposition, ursprünglich rein musikalischer Natur, nimmt der letzte Takt eine besondere Bedeutung ein.

Er könnte ohne die vorherigen Takte nicht entstanden sein, entfaltet sich nur in Betrachtung aller Takte, und stellt das Ende eines Weges dar.

Bei jeder Komposition, unabhängig davon wer sie spielt, ist es wichtig, sie exakt wiedergeben, sonst könnte ihr Inhalt und somit Sinn nicht erkenntlich sein.

Ins Wort gefasst, es kommt zu einer, manchmal zur Disharmonie führenden, Interpretation.

Das Wort kann Klarheit schaffen ,das Wort kann aber auch verwirren.

Meine Stärke ist mein Herz, mein Rhythmus.

Wenn es ein anderes Herz berührt, dann ist es glücklich.