Philosophieren im Dialog ist spielen

Taurus
Ich bringe mein Anliegen gleich auf den Punkt und sage.
Philosophieren im Dialog erfüllt nicht den Zweck der Wahrheitsfindung.
Philosophieren im Dialog zum Zweck der Wahrheitsfindung gleicht einem Spiel.

Warum gleicht philosophieren im Dialog zum Zweck der Wahrheitsfindung einem Spiel?

Der Mensch kann sich irren

Ein Dialog hat mindestens zwei Standpunkte .Wenn nun zwei Menschen zum Zweck der Wahrheitsfindung philosophieren kann Wahrheit nicht gefunden werden aufgrund der Möglichkeit das beide irren.

Aufgrund der Möglichkeit das beide irren können, kann auch keiner Recht haben.
Das heist es entstehen in der Regel nur zwei mögliche Warheiten

Ausnahme der Regel ist wenn sich beide einig sind, aber selbst dann ist es möglich, das beide irren.

Das bedeutet der Zweck der Wahrheitsfindung ist von vornherein nicht gegeben und sinnlos.

"Das Spiel (v. althochdt.: spil für „Tanzbewegung“) ist eine Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung ausgeführt wird. Es ist eine Beschäftigung, die um der in ihr selbst liegenden Zerstreuung, Erheiterung oder Anregung willen und oft in Gemeinschaft mit anderen vorgenommen wird."


Einigkeit im Schweigen erlauben mögliche Wahrheit.


"Im Inerren der Töne,
ewig und immer fort,
tanzt die Schöne,
die Wahrheit dicht gewebt,
im Schoß des ungesagten wohl gepflegt.
Sie stirbt,
wenn nur ein Wort
sie noch so sanft berührt !"

(Anna-Seula Meinerts)
Shui
Ähm... Und was ist, wenn eine der Personen sich nicht irrt?
Taurus
Dann müste sie im Dialog den Rest der Menschheit davon überzeugen damit es Wahr ist. Zwinker

Nett das du es angesprochen hast, denn je mehr Zweifler, desto härter die Behauptung
Taurus
Habe die Möglichkeit des nicht irrens hinzu gefügt.

Ich bringe mein Anliegen gleich auf den Punkt und sage.
Philosophieren im Dialog erfüllt nicht den Zweck der Wahrheitsfindung.
Philosophieren im Dialog zum Zweck der Wahrheitsfindung gleicht einem Spiel.

Warum gleicht philosophieren im Dialog zum Zweck der Wahrheitsfindung einem Spiel?

Der Mensch kann sich irren

Ein Dialog hat mindestens zwei Standpunkte .Wenn nun zwei Menschen zum Zweck der Wahrheitsfindung philosophieren kann Wahrheit nicht gefunden werden aufgrund der Möglichkeit das beide irren.

Aufgrund der Möglichkeit das beide irren können, kann auch keiner Recht haben.
Das heist es entstehen in der Regel nur zwei mögliche Warheiten

Ausnahme der Regel ist wenn sich beide einig sind, aber selbst dann ist es möglich, das beide irren.

Eine weitere Ausnahme der Regel ist einer oder beide irren sich nicht ,dann müste er oder müsten sie denoch im Dialog den Rest der Menschheit davon überzeugen damit es Wahr ist.

So Lieber Leser zweifelst du an meiner Behauptung?
Dann bist DU der Letzte den ich nicht überzeugen konnte, und hältst somit meine Behauptung standhaft aufrecht !

Das bedeutet der Zweck der Wahrheitsfindung ist von vornherein nicht gegeben und sinnlos.


"Das Spiel (v. althochdt.: spil für „Tanzbewegung“) ist eine Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung ausgeführt wird. Es ist eine Beschäftigung, die um der in ihr selbst liegenden Zerstreuung, Erheiterung oder Anregung willen und oft in Gemeinschaft mit anderen vorgenommen wird."


Einigkeit im Schweigen erlauben mögliche Wahrheit.


"Im Inerren der Töne,
ewig und immer fort,
tanzt die Schöne,
die Wahrheit dicht gewebt,
im Schoß des ungesagten wohl gepflegt.
Sie stirbt,
wenn nur ein Wort
sie noch so sanft berührt !"

(Anna-Seula Meinerts)
Jörn
Ich vermute, du würdest in einer fremden Stadt nie nach dem Weg fragen. Jemand könnte ihn nicht wissen und daher ist Nach-dem-Weg-Fragen-grundsätzlich aussichtslos.
Taurus
Ist die Frage nach dem Weg, eine Frage Nach Wahrheit?
Jörn
Ja, natürlich. (Zudem kommt es ja auf die Struktur des Beispieles an.)
Taurus
Nur weil du hoffst das wahrheitsgemäß beantwortet wird. Zwinker
Nik
Da Wahrheit stets hypothetischen Charakter hat, ist der mögliche Irrtum immer schon eingebaut. Das heißt auch, dass das, was in ontologischer Zeit vom Irrtum gehalten wurde (dass es ihn zu vermeiden gilt; dass er aus der Welt geschafft werden müsste) in nach-ontologischer Zeit keine Gültigkeit mehr beanspruchen kann: Der Irrtum hat eine wesentliche Funktion bei der Wahrheitsfindung.

Kommunikation ist immer dialogisch. Daher sind auch mögliche monologische Wahrheitsfindungen immer auf kommunikative oder semantische Bezüge angewiesen. Kommunikation und Wahrheit sind demnach soziale Sachverhalte.
Jörn
Zitat:
Nur weil du hoffst das wahrheitsgemäß beantwortet wird.


Die Antwort verstehe ich nicht. Folgt daraus, dass einer sich im Weg irren könnte, dass Nach-dem-Weg-Fragen-grundsätzlich aussichtslos ist? Wieso gibt es dann diese Praxis? Und wieso ist sie dann so überaus erfolgreich?

Ein anderes Beispiel. Einer der Scheine in deinem Geldbeutel könnte falsch sein. Folgt daraus, dass alle Geldscheine falsch sind?
Taurus
macht das meine Behauptung unwahr ?

Oder anders Gefragt in welchem Punkt ist meine Behauptung unwahr?

ihr müst es mir anhand meiner Behauptung erklären ich bin kein Philosoph
Jörn
Zitat:
macht das meine Behauptung unwahr ?

Ja, ich finde schon.
Taurus
Zitat:
Original von Heinrich

Die Antwort verstehe ich nicht. Folgt daraus, dass einer sich im Weg irren könnte, dass Nach-dem-Weg-Fragen-grundsätzlich aussichtslos ist? Wieso gibt es dann diese Praxis? Und wieso ist sie dann so überaus erfolgreich?

Ein anderes Beispiel. Einer der Scheine in deinem Geldbeutel könnte falsch sein. Folgt daraus, dass alle Geldscheine falsch sind?


wenn deine Wegbeschreibungen Wahrheit ist warum muß ich danach fragen?

was hat die Frage nach dem Geld mit meiner Behauptung zu tun?

Kann ich mit Geld einen Dialog führen?
Taurus
Zitat:
Original von Heinrich
Zitat:
macht das meine Behauptung unwahr ?

Ja, ich finde schon.


Das reicht mir nicht als Begründung
Jörn
Verstehe :-) Du hast in deinem Text eine Schlussfolgerung, die ich mit zwei Beispielen kritisiert habe. Wenn du allerdings darauf gar nicht eingehst, dann ist ein Philosophieren im Dialog nur schwer möglich ...

Ah, ich sehe, du hast deine Beiträge editiert. Okay ...

Nein, du kannst mit Geld nicht reden. Aber es geht mir um Folgendes: du folgerst: Einer "kann sich irren", also "kann Wahrheit nicht gefunden werden". Meine Beiträge schließen an diese Folgerung an. ich finde sie falsch. Ein strukturverwandetes Beispiel: Folgt daraus, dass ein (jeder einzelene) Geldschein eine Blüte sein kann, dass alle Geldscheine Blüten sind? Ein weiteres Beispiel: Folgt daraus, dass mir jemand den Weg womöglich falsch beschreibt, dass alle Wegbeschreibungen falsch sind? Nein, dass folgt eben nicht.
Taurus
Deine Beispiele habe ich entkräftet.
Und meine Schlußfolgerung ist begründet.

Ja Gesehen ich auch ;-)
Jörn
Du hattest deinen Beitrag noch mal editiert. Ich auch :-)
Taurus
Zitat:
Original von Heinrich


Einer "kann sich irren", also "kann Wahrheit nicht gefunden werden".


Ich weiß nicht in wie weit das für deine Beispiele relvant ist aber das sage ich nicht .

Ich sage Warheit kann nicht komuniziert werden einer was sage ich Hundert können sie finden aber sie können sie nicht komunizieren.

Hast du Meine abgeänderte Fassung gelesen drei Spallten unter dem ersten Text.

:-) will auch mal ein freundliches Gesicht machen das ich nicht verbissen wirke.
Shui
@Taurus
Original von Taurus:
"Dann bist DU der Letzte den ich nicht überzeugen konnte, und hältst somit meine Behauptung standhaft aufrecht !"
*rofl* Ich hoffe das soll witzig sein, denn als Argument ist das selten dämlich.

Original von Taurus:
"denn je mehr Zweifler, desto härter die Behauptung"
*lol* Nein. Je mehr Zweifler, desto schlechter die Begründung.


Hat es eigentlich einen besonderen Grund, dass du glaubst, die Wahrheit könnte nicht einleuchtend und logisch sein? Und warum ist es nicht möglich, dass auf der Welt mehrere Menschen diese Wahrheit finden, warum glaubst du, kann sie nur von einer Person ausgehen?
Und wieso ist es überhaupt notwendig, die ganze Welt von irgendetwas zu überzeugen?

Wenn es dir um die Wahrheitsfindung im Dialog geht, dann gilt ganz klar, dass diese im Dialog gefunden werden kann.
Zum einen durch Bildung einer Synthese der Ausgangspositionen, aber auch durch Entstehung einer völlig neuen These im Zuge der Diskussion. Manchmal bleibt das auch ergebnislos, kommt eben auf den speziellen Fall drauf an.
Taurus
Zitat:
Original von Shui
*rofl* Ich hoffe das soll witzig sein, denn als Argument ist das selten dämlich.


Nein das soll nicht witzig sein.Das ist ein, wie ich finde,sehr gelungener Teil der Behauptung.Und auch klar formuliert. Anstelle von ein oder zwei Menschen könnten es millionen sein, die Wahrheit finden. Sollange sie aber dem Rest der Menschheit diese nicht vermitteln können, ist keine Wahrheit. Wenn auch nur einer die Wahrheit nicht findet,so trägt er dann meine Behauptung.Denn ohne Ihn ist keine Wahrheit.

Zitat:
Original von Shui
Hat es eigentlich einen besonderen Grund, dass du glaubst, die Wahrheit könnte nicht einleuchtend und logisch sein? Und warum ist es nicht möglich, dass auf der Welt mehrere Menschen diese Wahrheit finden, warum glaubst du, kann sie nur von einer Person ausgehen?
Und wieso ist es überhaupt notwendig, die ganze Welt von irgendetwas zu überzeugen?


Mein Glaube steht hier ausser Frage.Die Behauptung hat kein Problem damit das Menschen Wahrheit finden. Sogar sehr viele Menschen in meiner Behauptung können Wahrheit finden. Ich denke sogar mehr als die reine statistik zulässt, aber das ist spekulation.Du müstset die Menschheit überzeugen um meine Behauptung zu widerlegen.

Zitat:
Original von Shui
Wenn es dir um die Wahrheitsfindung im Dialog geht, dann gilt ganz klar, dass diese im Dialog gefunden werden kann.
Zum einen durch Bildung einer Synthese der Ausgangspositionen, aber auch durch Entstehung einer völlig neuen These im Zuge der Diskussion. Manchmal bleibt das auch ergebnislos, kommt eben auf den speziellen Fall drauf an.

Wenn das so wäre hätten wir "Wahrheit" doch schon gefunden und müsten nicht mehr diskutieren.Das sind nur mögliche Wahrheiten.