Erst einmal danke an alle antworten. Etwas verspätet melde ich mich dann auch wieder zu Wort. (gelesen hatte ich die Post alle schon lange, außer die von Kämpfer. Hatte nur das antworten irgendwie vergessen.)
@Kämpfer der Sonne:
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| glorin, du lässt den faktor schwung total unberücksichtigt. |
Warum muss dieser Faktor denn bei dieser Problematik berücksichtigt werden?
@Norich:
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| du hast mehr als nur einen denkfehler gemacht... du denkst viel zu theoretisch aufgund "logischer" schlüsse, hier geht es aber nicht um Logik, sondern um Mathe, ähnlich aber nich gleich!!! |
Wenn sowohl eine fehlerfreie Logik und eine fehlerfreie Mathematik unterschiedliche Ergebnisse einbringen, obwohl sie das selbe ergeben müssten. Dann gibt es nur 2Möglichkeiten. a) Es gibt mehrere richtige antworten b) Eine Wissenschaft/System hat ein Fehler
Dieser Satz soll nur dazu dienen um zuzeigen das auch mit Logik dieses Problem angehbar ist. Ob diese Logik hier von mir fehlerfrei ist, lasse ich mal außer vor. Denn dies bezweifel ich stark, wie die meisten wohl hier.
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| Wenn Zenon also von einem Pfeilort s(t')\!\, zu einem Zeitpunkt t'\!\, redet, haben wir auch in diesem Fall die konstante Geschwindigkeit v vorliegen. |
In diesen Fall haben wir aber wieder die Haftreibung. Denn diese ist nötig zuüberwinden, die Bewegung von einem Ort zu einem anderen fort zusetzen. Da aber immer ein Ort und Zeitpunkt fest setzbar ist. Müsste auch jederzeit die Haftreibung vorhanden sein. Somit wäre z.B. die Gleitreibung wiederrum nur noch ein unnötiger Begriff. Der alles nur ungenauer macht.
@Lithrian:
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| Ein Gegenstand in Bewegung ist eben nicht zeitweise an einem Ort. Bewegung ist ja genau die Beschreibung für stetigen Ortswechsel. Ich weiß, was du meinst: Wenn man die Zeit einfrieren würde, oder alles ganz stark verlangsamte, dann ist das Objekt auf einem Punkt, aber ein Punkt ist eben kein Ort. Ein Punkt ist eine Koordinate im Raum und hat keinerlei Ausdehnung [ist Nulldimensional], daher "steht" das Objekt nicht an einem "Ort" und es kann keine Haftreibung wirken. |
Natürlich ist er Zeitweiße an einen Ort. Wir müssen nur unterschiedliche Geschwindigkeiten beachten. Mit 19Bilder pro sec. (waren das glaube ich), nehmen wir schon eine recht schnelle Bewegung war. Nehmen wir aber an das wir 1000Bilder pro sec. wahrnehmen könnten. In diesen Fall würde sich die Bewegung für uns augenscheinlich verlangsamen. Wir könnten diese genauer und besser erfassen. Könnten wir nur 1Bild pro sec. wahrnehmen, wäre die Bewegung wiederrum schneller (für uns (größere Bewegungsunterschiede)). Somit ist die Zeit nicht unbedingt einzufrieren, oder zu verlangsamen. Umso weniger Bilder wir pro sec. wahrnehmen, umso besser können wir wahrnehmen, das die Gegenstände zu jeden Zeitpunkt an einen Ort befinden...
Nun sprichst du davon abgesehen ein weit aus größeres Problem an:
Wenn ein Punkt nur eine Koordinate ist, dann gibt es keine Haftreibung. Denn somit sind auch nur der Anfangs- und Endpunkt Koordinaten. Das heißt, nach deiner Auffassung kann es hier keine Haftreibung geben. Sie befinden sich selbst nach dem Ausklingen jeglicher Bewegung an keinen Ort.
@ewig:
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| Bei Gleitreibung hingegen wird das Objekt schnell genug über die Oberfläche bewegt, daß die Unterflächenstruktur nicht tief genug "fällt", um sich wieder mit der Oberfläche des Untergrunds zu verkeilen. |
Auch hier würde sich ein Problem herausstellen. Wie sieht es mit einen Gegenstand aus, der sich genau auf der Spitze eines Gegenstandes befindet. Haftreibung ist durch diese vorhanden. Bewegt man ihn aber nun bleibt immer noch eine Haftreibung vorhanden. Denn da dieser nur auf genau dieser einen Spitze sitzt wird er nicht angehoben werden so das ein "verkeilen" unmöglich wird. Sollte davon ausgegangen werden, das der Gegenstand schon "tief genug gefallen" ist bevor er nur bewegt wurde haben wir nur Gleitreibung und keine Haftreibung.
Gehen wir davon aus, das der Gegenstand durch die Bewegung immer wieder auf die Erde "antitscht" und immer wieder abhebt. (also durchs ziehen hoch und runter springt auf der Spitze) hätten wir jedes mal, wenn dieser sich unten befindet Haftreibung? Auch dies macht kein Sinn.
@Androklus:
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Gleitreibung hat mehr mit Oberflächenstrukturen zu tun. Der Schlitten läßt sich durch die Metallkufen leichter auf Schnee oder Eis bewegen. Auf Stein jedoch schlecht.
Haftreibung ist nur so langen wirksam bis der Vektor+die antreibende Kraft/Geschwindigkeit diese Reibung überwindet. Und hat auch mit der Materialbeschaffenheit zu tun. Ein Kaugummi kann man langziehen. Ein Schlitten wird eher in Bewegung versetzt. Entweder er steht oder bewegt sich. |
Und was ist mit den Zeitaufnahmen. Er befindet sich bei jeder an einen festen Ort. Norich sprach es schon mit dem Pfeil-Paradox an. Somit müsste doch immer wieder die Haftreibung aufs neue überwunden worden.
Außerdem kannst du mir mal erklären, warum die Gleitreibung mehr mit der Oberflächenstruktur zutun hat? Die Haftreibung doch auch. Diese ist geringer bei einer Ebene als bei einer zackigen Fläche...
PS. Evtl. bin ich einfach noch nicht in der Lage die vorgeschlagenen Antworten richtig zuinterpretieren und daher nicht in der Lage über dieses Problem hinweg zusehen, bzw. die angebotene(?) Lösung zu begreifen. Also bin für weitere Erklärungen/Richtigstellungen dankbar.