gbg
Villeicht noch ein faszinierender Gedanke:
Um "das Raum dehnt sich aus aber wohin Problem" zu beseitigen könnte man ja auch sagen nicht der Durchschreitende (und alle Materie mit ihm) würde kleiner sondern die Zeit für ihn würde für einen Beobachter langsamer vergehen.
Damit bräuchte er länger für ein Umschreiten und würde mehr Wegstrecke zurücklegen!
L.G. gbg
gbg
| Zitat: |
Original von gbg
Damit bräuchte er länger für ein Umschreiten und würde mehr Wegstrecke zurücklegen!
L.G. gbg |
Um es noch deutlicher zu machen:
Damit bräuchte er (für den Beobachter) länger für das Ereignis Umschreiten und würde (zum Durchschreitenden zurück) mehr Wegstrecke für das Ereignis Umschreiten zurücklegen!
L.G. gbg
Pippen
| Zitat: |
Original von Sun Deluge
@ Pippen
das Nichts nicht vorstellen weil es dann nicht mehr Nichts wäre, jedoch immernoch als Realität gleichbleibend. Es wäre trotzdem anwesend - aber nicht für unsere Vernunft |
Da sehe ich eben das Problem. Das Nichts ist keine Realität. Es beschreibt nur Abwesenheit jeglichen Etwas oder Seins...und damit hört es auch auf.
Es ruft auch bei mir immer wieder Probleme auf, weil ich das Nichts manchmal ungewollt als quasi leeren "Raum" begreife wo zB das kugelförmige Universum drin schwebt. Aber genau damit "verhext" man sich.
Pippen
Etwas haben wir noch nicht angesprochen: Für mich umfasst das U. per definitionem ALLES, auch zB Götter u.a. "unerkennbare" Wesenheiten.
Ich weiß nicht so recht, wie die Physik das U. definiert...es könnte sein, man meint damit wirklich nur alle Materie in Raum und Zeit...dann kann man auf die Frage, was außerhalb des U. ist, nicht so einfach mit "nichts" antworten.
Philipp Wehrli
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Original von Würze
| Zitat: |
Original von Philipp Wehrli
pnovell sieht das meiner Ansicht nach richtig: Ausserhalb des Universums gibt es nicht. Es gibt kein Ausserhalb, also ist da nicht mal nichts. So würden wohl auch die meisten Kosmologen antworten. |
Ich dachte nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist das (beobachtbare) Universum flach wie mein Waschbrettbauch. Es existiert also vermutlich keine hinreichend positive Krümmung, die den Raum schließen könnte. In diesem Fall wäre der Raum bis auf lokale Krümmungen euklidisch und die Materie wäre wie eine Insel im unendlichen Vakuum. Näherungsweise hätten wir also Koordinaten x,y,z, die von minus unendlich bis unendlich laufen, wobei da fast immer Vakuum herrscht. Oder bin ich im falschen Film? |
Ich glaube, das ist so richtig. Aber auch dann gibt es ja kein Ausserhalb des Universums.
Philipp Wehrli
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Original von Pippen
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Original von Philipp Wehrli
Übersehen wir mal die Forumclowns.
pnovell sieht das meiner Ansicht nach richtig: Ausserhalb des Universums gibt es nicht. Es gibt kein Ausserhalb, also ist da nicht mal nichts. So würden wohl auch die meisten Kosmologen antworten. |
Damit habe ich aber Recht. Es gibt keinen Unterschied zwischen "es gibt kein 'außerhalb' vom Universum" und "es gibt nichts außerhalb vom Universum". Beides meint dasselbe. Du scheinst "Nichts" nicht richtig zu verstehen, sondern immer noch als "etwas" zu interpretieren. |
Ich glaube, du hast es schon richtig verstanden. Ich denke aber, meine Formulierung beugt einem Missverständnis vor, das bei deiner Formulierung möglich ist. Man könnte nämlich auf die Idee kommen, sich zuerst ein Ausserhalb vorzustellen und dann alle Dinge aus diesem Ausserhalb wegzudenken. Deshalb finde ich die Formulierung: "Es gibt kein Ausserhalb" besser.
Philipp Wehrli
| Zitat: |
Original von gbg
Hallo.
Könnte man auch sagen das Universum ist unbegrenzt aber endlich?
Beispiel:
Man schreitet von vorne entlang des Durchmessers durch den Mittelpunkt einer Kugel und kommt am Ende vorne wieder heraus.
Bzw. genauer:
Man schreitet von vorne entlang des Durchmessers durch den Mittelpunkt einer Kugel und der Mittelpunkt kommt einem mit jedem Schritt den man tut immer näher bis man ihn wieder durchschreitet.
P.S.: Bei dieser Darstellung würde das Außen wohl keinen Sinn mehr machen.
Oder?
L.G. gbg |
Dieses Modell ist möglich, obwohl wie Würze richtig schrieb, die Beobachtung eher dagegen spricht.
Philipp Wehrli
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Original von gbg
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Original von gbg
Damit bräuchte er länger für ein Umschreiten und würde mehr Wegstrecke zurücklegen!
L.G. gbg |
Um es noch deutlicher zu machen:
Damit bräuchte er (für den Beobachter) länger für das Ereignis Umschreiten und würde (zum Durchschreitenden zurück) mehr Wegstrecke für das Ereignis Umschreiten zurücklegen!
L.G. gbg |
Solche Umdeutungen sind immer möglich, weil Längen und Zeitabschnitte ja nur relativ zu etwas anderes definierbar sind. Wie das genau geht und welche 'Konstanten' sich wie ändern ist wohl nicht so einfach aufzuschreiben.
Würze
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Original von Philipp Wehrli
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Original von Würze
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Original von Philipp Wehrli
pnovell sieht das meiner Ansicht nach richtig: Ausserhalb des Universums gibt es nicht. Es gibt kein Ausserhalb, also ist da nicht mal nichts. So würden wohl auch die meisten Kosmologen antworten. |
Ich dachte nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist das (beobachtbare) Universum flach wie mein Waschbrettbauch. Es existiert also vermutlich keine hinreichend positive Krümmung, die den Raum schließen könnte. In diesem Fall wäre der Raum bis auf lokale Krümmungen euklidisch und die Materie wäre wie eine Insel im unendlichen Vakuum. Näherungsweise hätten wir also Koordinaten x,y,z, die von minus unendlich bis unendlich laufen, wobei da fast immer Vakuum herrscht. Oder bin ich im falschen Film? |
Ich glaube, das ist so richtig. Aber auch dann gibt es ja kein Ausserhalb des Universums. |
Hyperlogisch, außerhalb eines unendlich ausgedehnten euklidischen Raumes kann es natürlich nichts geben. Es ist bis auf eine endliche Materieinsel alles Vakuum. Das ist so dermaßen extrem subtrivial einleuchtend, dass ich mich frage, was hier überhaupt diskutiert wird.
Third
Ausserhalb des Universums ist eine atomare Struktur die über keine räumliche ausdehnung verfügt und in der höchsten dimension ist, sie folgt dem bestreben alle anderen dimensionen zu umhüllen. kann doch nicht anders sein.
schlinge
Eine Theorie sagt, dass Weltall ist wie ein Schaumbad, wo jedes Bläschen ein Universum ist. Da entfällt der Urknall.
Kai
Ein Problem ist, dass viele Menschen von ihrem Erkenntnisvermögen auf das von ihnen unabhängige Sein schließen. Und zwar unkritisch. Was man nicht begreifen kann, kann auch nicht stimmen. Wenn man außer dem Universum nichts erkennen kann, dann gibt es auch nichts außerhalb des Universums.
Ich bin mit Hoimar von Ditfurth der Auffassung, dass wir Menschen - wie alle uns in der evolutiven Stufenleiter vorangegangenen Lebensformen - nur einen Weltausschnitt kennen. Dieser ist das Universum. Darüber hinaus mag es Seinsbereiche geben, von denen wir Menschen so wenig Ahnung haben, zu denen wir so wenig vordringen können, wie eine Amöbe zum Internet.
schlinge
Dass "unser" Universum Einzelstück ist, klingt irgend wie blöd.
Pippen
| Zitat: |
Original von Würze
Hyperlogisch, außerhalb eines unendlich ausgedehnten euklidischen Raumes kann es natürlich nichts geben. |
Das Problem tritt auch eher auf, wenn man sich das Universum nicht unendlich, sondern "nur" unbregrenzt denkt. Dann kommt unweigerlich der Gedanke, was denn da "außerhalb" (in welcher Dimension auch immer) sein könnte.
Die gegenwärtige Meinung unter den Physiker scheint wohl zu sein, dass das Universum unendlich offen ist, d.h. das Universum expandiert unendlich weit und lange. Es ist schon Wahnsinn sich das vorzustellen, weil das U. ja gefühlsmäßig "irgendwohin" expandieren muss...ein statisches unendliches Universum wäre da "logischer"...
und wer weiß, vielleicht sind wir ja mit unserem expandieren "Universum" nur einer von vielen Supergalaxiehaufen im eigentlich dann doch unendlich statischen Universum, der gerade mal so und unabhängig von anderen Supergalaxiehaufen expandiert...und die weiteren Supergalaxiehaufen sind soweit weg, dass uns das Licht von da schlicht noch nicht erreicht hat und wird (sind ja iZw unendlich weit weg) - daher der dunkle Himmel. Der derzeitigen astronomischen Theorie traue ich sowenig wie dem Dogma der Rel.theorie von der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit....
Sophie
| Zitat: |
Original von Philipp Wehrli
pnovell sieht das meiner Ansicht nach richtig: Ausserhalb des Universums gibt es nicht. |
Ja, so ist es auch richtig, nur sagt pnovell das nicht. Er sagt, dass es Außerhalb des Universums das "Nichts" gibt und das ist innerhalb des Universums anders gedacht, als wenn man auf den einfachen Trichter kommt, dass es außerhalb nicht gibt.
| Zitat: |
| Es gibt kein Ausserhalb, also ist da nicht mal nichts. |
Eben.
ewig
| Zitat: |
Original von gbg
Könnte man um dieses Problem zu umgehen nicht einfach behaupten nicht der Raum dehnt sich aus sondern der Durchschreitende (und alle Materie mit ihm) wird kleiner? |
Man könnte vielleicht auch behaupten, die Gravitationskraft nimmt fortwährend ab.
pnovell
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Original von Würze
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Original von Philipp Wehrli
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Original von Würze
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Original von Philipp Wehrli
pnovell sieht das meiner Ansicht nach richtig: Ausserhalb des Universums gibt es nicht. Es gibt kein Ausserhalb, also ist da nicht mal nichts. So würden wohl auch die meisten Kosmologen antworten. |
Ich dachte nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist das (beobachtbare) Universum flach wie mein Waschbrettbauch. Es existiert also vermutlich keine hinreichend positive Krümmung, die den Raum schließen könnte. In diesem Fall wäre der Raum bis auf lokale Krümmungen euklidisch und die Materie wäre wie eine Insel im unendlichen Vakuum. Näherungsweise hätten wir also Koordinaten x,y,z, die von minus unendlich bis unendlich laufen, wobei da fast immer Vakuum herrscht. Oder bin ich im falschen Film? |
Ich glaube, das ist so richtig. Aber auch dann gibt es ja kein Ausserhalb des Universums. |
Hyperlogisch, außerhalb eines unendlich ausgedehnten euklidischen Raumes kann es natürlich nichts geben. Es ist bis auf eine endliche Materieinsel alles Vakuum. Das ist so dermaßen extrem subtrivial einleuchtend, dass ich mich frage, was hier überhaupt diskutiert wird. |
so extrem subtrivial einleuchtend ist das nicht, weil mit dieser betrachtungsweise ein pulsierendes universum angenommen werden müsste
bzw. die frage nach dem anfang irgendwie geklärt werden müsste und dann wäre noch die sache mit der entropie, kältetod usw..
schlinge
...und so lange das nicht geklärt ist, muss man sich die erde wieder als Scheibe vorstellen?
ete
Wir können diese Frage nur beschreibend mit Denkmodellen erörtern, da uns keine Grenze des Universums bekannt ist bzw. anhand eines 'Grenz-Indizes' eingeschränkt werden könnte.
Ein Denk- Ansatz wäre vlt. der 'rotierende Eimer' .
Es fällt uns schwer, eine Unendlichkeit zu denken, da eine Seite der beiden Polaritäten *endlich <----> unendlich zwar vom Begriff her eine Politarität bildet, aber vom Sinn her doch keine Polarität ist, da kein fester Pol-Punkt ausgemacht werden kann, der Pfeil bewegt sich weiter und weiter.
Ein anderer hier geäußerter Gedanke, dass das Universum eher flach ist, zeigt auch keine Begrenzung auf. Selbst wenn das Universum so flach wie ein Mangokern wäre, bedeutet das nur, dass die Ausdehnung hinsichtlich der beiden flachen Seiten langsamer vorangeht, was aber eine unendliche Ausdehnung nicht einschränken würde; es ist für die Frage, was außerhalb des Universums sei, egal, welche Form das Universum hat.
Lithrian
| Zitat: |
Original von gbg
Könnte man auch sagen das Universum ist unbegrenzt aber endlich?
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Ja. Also. Physik LK schon zu lang her, aber: Es gibt ja den Vergleich...
Du bist auf einem Scheiben-Planeten... Du kommst irgendwann an den Rand. Dann versetzt man dich auf eine Kugel: Du kommst nie zum Rand, weil dich eine Dimension mehr fickt. Analog läuft es auch mit dem Universum: Es selbst breitet sich mit mehr als Lichtgeschwindigkeit aus, wenn du dich so schnell bewegen könntest und es einen Rand gäbe, den du erreichen könntest, dann wärst du trotzdem noch im Raum, es wäre also endlich aber unbegrenzt. Oder seh ich das falsch?
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Original von Sun Deluge
weil ersteres wie Finsternis von Kerzenlicht durchdringt wird und eigentlich gar nicht existiert. |
Terry Pratchett hat darauf als Erstes adäquat reagiert: Er hat die Dunkelgeschwindigkeit eingeführt, die größer sein muss, als die Lichtgeschwindigkeit, weil es der Dunkelheit immer gelingt, dem Licht auszuweichen ;-)...
Aber ich stimme dem zu, was hier schon erwähnt wurde: Es gibt kein Außerhalb.
Das Nichts ist sowieso erst durch durch den menschlichen Geist in die Welt gekommen. Nichts kann also nicht existieren, erstrecht nicht
irgendwo...
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Etwas haben wir noch nicht angesprochen: Für mich umfasst das U. per definitionem ALLES, auch zB Götter u.a. "unerkennbare" Wesenheiten. |
Für mich nicht: Der Schöpfer hat immer eine andere Ontologie als die Schöpfung, also kann Gott nicht hier unten oder überall sein, weil örtliches Denken, also denken im Raum auf ihn nicht anwendbar sein kann...
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