Third
Dieser Faden soll der Diskussion gewidmet sein in erster Linie: Ob die Wahrheit ein Weib ist oder ein Mann oder sonst was. Was also ist die Wahrheit?
Diese Frage habe ich mir selbst gestellt und kam auch zu einem Ergebnis. Welches ich aber gerne zur Kritik stelle. Schliesslich geht mir über der Wahrheit nur eine. Und das ist die Wahrheit. Möge sie mich überzeugen.
Inspiriert diese Frage zu diskutieren hat mich folgende "Provokation" aus dem Faden "Wer ist Nietzsches Übermensch" die mir zu zitieren gestattet sei : Original von Daedron:
Dem entgegen möchte ich die Sichtweise stellen die ich mir entwarf:
sie ist anders als er
sie glaubt nicht, denn sie glaubt wissen sei festerer Grund als Glaube daher nennt sie die Liebe ein Vertrauen auf sich selber und das ist die Weisheit. Das was bleibend sein kann indem es sich selbst liebt. Ihre stille Hoffnung ist es sich zu irren. Aber niemand kann sie widerlegen und das ist ihr das Fremde: Die Wahrheit. Die Weise versteht das geliebt werden: das kann sie vollkommen umgeben aber muss fürchten dass an ihr man nur sich selber liebt, nicht aber das Andere, welches Sie ist und dass man also nicht sie liebt sondern nur sich selbst, so wie ihre Weisheit. Dieses ist ihr Leid, das sie beenden will durch den bösen Gott der sie zerbrechen soll damit sie nicht mehr hoffen muss sondern wissen darf: ihr Blut will auch geliebt sein ist es doch eingeschlossen in ein ewiges Kreisen um Nichts. Dies ist ihre Schwäche: Dass Weisheit nur sich selbst beweisen kann. Und dies ist seine Schwäche: Dass Wahrheit sich selbst nur widerlegen kann. Und beides ist eine Stärke. Die Wahrheit liebt die Weisheit. Denn nur die Weisheit kann die Wahrheit beweisen. Und die Weisheit liebt die Wahrheit. Denn nur die Wahrheit kann die Weisheit widerlegen. Ein jeder liebt des anderen Irr-Sinn. So vernarrt sind die Beiden in einander. So gleichen sie sich und sind verschieden und verrückt nach einander. Sie sind die zwei Schicksale. Sie heißen Frau und Mann. So möge doch die Weisheit an die Wahrheit glauben und die Wahrheit von der Weisheit wissen. Das wäre wie wenn Hund und Katze sich die Hand gäben. So möge doch die Weisheit wahr werden und die Wahrheit weise. .Möge der Glaube ein Wissen sein und das Wissen ein Glaube. Und möge auch gleich Tag und Nacht zu einer ewigen Dämmerung werden. Doch sieh: Der Wille will es anders: nicht gleich. Und so will ich meinem Willen gehorchen. Meinem unvollkommen das über sich hinaus geht. Mögest du deinem Wille zur Weisheit gehorchen der vollkommen ist: in sich geschlossen. Damit wir selbst schuld an uns sind. Und uns überwinden können. Auf das wir uns abstoßen und anziehen und auf und untergehen und aus uns etwas hervor. Was da Dämmerung ist: vollkommen und offen wie ein Kind, weise und wahr und unsere Überwindung ist.
Diese Schrift ist aus einem Kontext gerissen. Daher sei mir diese Erklärung gestattet: Sie ist zu sehen mit dem Vorwissen dass das Prosaische "Ich" für ein angenommenes männliches Prinzip steht welches gleichgesetzt wird mir Wahrheit, welche entsteht aus dem Willen zur Wahrheit. Das Prosaische "Du" ist ein angenommenes weibliches Prinzip und wird gleichgesetzt mit Weisheit welche entsteht aus dem Willen zur Weisheit. Die Unterschiede dieser Beiden sind fundamental und gründen im gegebenen unterschiedlichen willen.
Hier ist alles möglich nicht nur die Frage: Was ist Wahrheit? Was ist Weisheit? Was ist Mann, was ist Frau?
P.S. ich entsinne mich auch an eine Aussage des hier veröffentlichten Gedichtes Nietzsches dass Gott eine Frau sei. Auch da widerspreche ich partiell. Möge Gott ruhig eine Frau sein. Etwas vollkommenes und ewiges. Doch wird dieses nicht so sein wie ein irdisches Weib, welches dem Krieger Grund zum Kriege ist und dem Gewinner ein Beweis und Lohn und deren Lohn der Sieger ist. Denn dann würde sich das Vollkommene bestenfalls dem "geringsten Übel" hingeben im schlimmsten Falle sogar dem größten Übel. Noch hat das Vollkommene aber nicht den Samen um über sich hinaus zu gehen. Zu schaffen. Zu erschaffen. Daher muß es auch einen männlichen Part geben. Den eine wahrhaft vollkommene Göttin aber nur wählt, wenn er ebenfalls vollkommen ist und ebenfalls sie wählt. Vollkommen kann er nur sein wenn er das "Einzig wahr" sein wollen überwunden hat. Über aller Konkurrenz steht. Sich nicht beteiligt und dadurch zum Gott wird, dass er in diesem seinen leeren einsamen Raume wählt und gewählt wird. Ich entwickle das Göttliche also aus dem Menschlichen welches sein menschliches überwunden hat. Gott ist mE also nur beschreibbar als Mann und Frau. Wie man es nun zusammenfasst oder differenziert tut nichts zur Sache.
Grüße, third.
Diese Frage habe ich mir selbst gestellt und kam auch zu einem Ergebnis. Welches ich aber gerne zur Kritik stelle. Schliesslich geht mir über der Wahrheit nur eine. Und das ist die Wahrheit. Möge sie mich überzeugen.
Inspiriert diese Frage zu diskutieren hat mich folgende "Provokation" aus dem Faden "Wer ist Nietzsches Übermensch" die mir zu zitieren gestattet sei : Original von Daedron:
| Zitat: |
| Um übrigens zu verstehen, wie man Nietzsche verstehen kann: Man muss das ganze als Geflecht von Beobachtungen betrachten(Steigmaier, Werksinterpretation zur GDM): EIne "Ordnung des Geflechts", welches sich aus Perspektivierungen zusammenstellt. Ich habe in diesem Text ja auch die Perspektive immer wieder gedreht und das eben ist nietzsches Methode. Fröhliche Wissenschaft V. ist gezielt ein kubistisches Werk. (Man muss die Texte ineinander lesen. "Die Wahrheit ist ein Weib." -> Wer wissen will, was das heißt, muss mal suchen, wo er den Begriff Weib definiert. das steht in einem anderen Text.. *schwärm* was für'n Philolog! |
Dem entgegen möchte ich die Sichtweise stellen die ich mir entwarf:
sie ist anders als er
sie glaubt nicht, denn sie glaubt wissen sei festerer Grund als Glaube daher nennt sie die Liebe ein Vertrauen auf sich selber und das ist die Weisheit. Das was bleibend sein kann indem es sich selbst liebt. Ihre stille Hoffnung ist es sich zu irren. Aber niemand kann sie widerlegen und das ist ihr das Fremde: Die Wahrheit. Die Weise versteht das geliebt werden: das kann sie vollkommen umgeben aber muss fürchten dass an ihr man nur sich selber liebt, nicht aber das Andere, welches Sie ist und dass man also nicht sie liebt sondern nur sich selbst, so wie ihre Weisheit. Dieses ist ihr Leid, das sie beenden will durch den bösen Gott der sie zerbrechen soll damit sie nicht mehr hoffen muss sondern wissen darf: ihr Blut will auch geliebt sein ist es doch eingeschlossen in ein ewiges Kreisen um Nichts. Dies ist ihre Schwäche: Dass Weisheit nur sich selbst beweisen kann. Und dies ist seine Schwäche: Dass Wahrheit sich selbst nur widerlegen kann. Und beides ist eine Stärke. Die Wahrheit liebt die Weisheit. Denn nur die Weisheit kann die Wahrheit beweisen. Und die Weisheit liebt die Wahrheit. Denn nur die Wahrheit kann die Weisheit widerlegen. Ein jeder liebt des anderen Irr-Sinn. So vernarrt sind die Beiden in einander. So gleichen sie sich und sind verschieden und verrückt nach einander. Sie sind die zwei Schicksale. Sie heißen Frau und Mann. So möge doch die Weisheit an die Wahrheit glauben und die Wahrheit von der Weisheit wissen. Das wäre wie wenn Hund und Katze sich die Hand gäben. So möge doch die Weisheit wahr werden und die Wahrheit weise. .Möge der Glaube ein Wissen sein und das Wissen ein Glaube. Und möge auch gleich Tag und Nacht zu einer ewigen Dämmerung werden. Doch sieh: Der Wille will es anders: nicht gleich. Und so will ich meinem Willen gehorchen. Meinem unvollkommen das über sich hinaus geht. Mögest du deinem Wille zur Weisheit gehorchen der vollkommen ist: in sich geschlossen. Damit wir selbst schuld an uns sind. Und uns überwinden können. Auf das wir uns abstoßen und anziehen und auf und untergehen und aus uns etwas hervor. Was da Dämmerung ist: vollkommen und offen wie ein Kind, weise und wahr und unsere Überwindung ist.
Diese Schrift ist aus einem Kontext gerissen. Daher sei mir diese Erklärung gestattet: Sie ist zu sehen mit dem Vorwissen dass das Prosaische "Ich" für ein angenommenes männliches Prinzip steht welches gleichgesetzt wird mir Wahrheit, welche entsteht aus dem Willen zur Wahrheit. Das Prosaische "Du" ist ein angenommenes weibliches Prinzip und wird gleichgesetzt mit Weisheit welche entsteht aus dem Willen zur Weisheit. Die Unterschiede dieser Beiden sind fundamental und gründen im gegebenen unterschiedlichen willen.
Hier ist alles möglich nicht nur die Frage: Was ist Wahrheit? Was ist Weisheit? Was ist Mann, was ist Frau?
P.S. ich entsinne mich auch an eine Aussage des hier veröffentlichten Gedichtes Nietzsches dass Gott eine Frau sei. Auch da widerspreche ich partiell. Möge Gott ruhig eine Frau sein. Etwas vollkommenes und ewiges. Doch wird dieses nicht so sein wie ein irdisches Weib, welches dem Krieger Grund zum Kriege ist und dem Gewinner ein Beweis und Lohn und deren Lohn der Sieger ist. Denn dann würde sich das Vollkommene bestenfalls dem "geringsten Übel" hingeben im schlimmsten Falle sogar dem größten Übel. Noch hat das Vollkommene aber nicht den Samen um über sich hinaus zu gehen. Zu schaffen. Zu erschaffen. Daher muß es auch einen männlichen Part geben. Den eine wahrhaft vollkommene Göttin aber nur wählt, wenn er ebenfalls vollkommen ist und ebenfalls sie wählt. Vollkommen kann er nur sein wenn er das "Einzig wahr" sein wollen überwunden hat. Über aller Konkurrenz steht. Sich nicht beteiligt und dadurch zum Gott wird, dass er in diesem seinen leeren einsamen Raume wählt und gewählt wird. Ich entwickle das Göttliche also aus dem Menschlichen welches sein menschliches überwunden hat. Gott ist mE also nur beschreibbar als Mann und Frau. Wie man es nun zusammenfasst oder differenziert tut nichts zur Sache.
Grüße, third.