Ist Mord unmoralisch?

Ruhe
Die Fragestellung ist: Ist Mord (an Menschen) unmoralisch?

Gemeint ist ein Mord, der dem Opfer keinerlei Schmerzen zufügen würde. Beispiel könnte eine Überdosis Drogen sein, oder etwas anderes. An sich kann man den Tod nunmal als werteneutral betrachten. Er fügt kein Leid aber auch kein Wohlgefallen zu.
Das einzige Vergehen, dass gebrochen wird, ist das Interesse des Opfers, nämlich der Wille der Selbsterhaltung. Dieser kann aber als einfacher Wunsch eines Menschen gewertet werden. Ähnlich wäre der simple Bruch des Interesses einer Person, indem ich zum Beispiel jemanden als Türsteher grundlos den Eintritt verweigere.
Bei einem Mord wird natürlich die Grundlage für jeglichen Empfindens zerstört, und ein Leben inexistent gemacht, das es aber auch so irgendwann geworden wäre. Natürlich wird auch die Freiheit des Individuums eingeschräkt, aber das scheint mir auch bedeutungslos zu sein, da diese eh begrenzt ist und täglich beschnitten wird.
Und Außerdem, könnte es uns nicht egal sein ob wir leben oder sterben? Was würde es uns ausmachen, wenn wir einfach morgen nicht mehr aufwachen?

Nun bin ich nicht der Meinung, das das Töten ethisch richtig ist, aber ich finde selbst kein überzeugendes Argument, das das Recht auf Leben überzeugend begründet. Vielleicht ist es letztlich doch die Ungewissheit, was uns im Tod erwartet, der Grund dafür, das uns vor Morden und dem Freitod zurückhält.
Vielleicht hat ja jemand von euch Ideen dazu? smile
Sun Deluge
Zitat:
Ist Mord unmoralisch?


Aus der Sicht eines Moralisten ja, aus der eines Amoralisten nein.

Das einzige das im Weg steht, ist das Gesetz und ein schlechtes Gewissen.

Meine persönliche Meinung: vielleicht sollte man die Finger bei sich lassen.
Shui
Zitat:
aber ich finde selbst kein überzeugendes Argument, das das Recht auf Leben überzeugend begründet.

In unserer Kultur ist Leben das höchste Gut, welches wir haben.
Tarvoc
Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
Original von Ruhe
Ist Mord unmoralisch?

Aus der Sicht eines Moralisten ja, aus der eines Amoralisten nein.

Aus der Sicht eines Amoralisten stellt sich die Frage gar nicht erst.
Sun Deluge
Es hat Vorteile und Nachteile.

Vorteil: das Erlösen anderer Menschen.
Nachteil: der Wunsch keine Schmerzen zu spüren oder weiter zu leben wird gebrochen. Doch wenn sie tot wären, würde denen das nichts mehr angehen wollen.
Shui
Zitat:
Vorteil: das Erlösen anderer Menschen.

Also auf dem billigen Niveau hat alles einen Vorteil. Aber das ist keine angemessene Betrachtung.

Zitat:
Doch wenn sie tot wären, würde denen das nichts mehr angehen wollen.

Und damit die frotsetzung der bereits unsinnigen Argumentation.


Es ist nicht falsch, keineswegs. Wenn deine Eltern sterben, bist du von der Sorge erlöst, dass deine Eltern sterben können. Dabei gehen dich natürlich auch die Lebensbedingungen deiner Eltern nichts mehr an, weil sie keine mehr haben.
Nach dem selben Prinzip kann man Autos klauen, man erlöst die Leute von der Sorge, ihr Auto könnte geklaut werden, ebenso davon, dass sie mit diesem Auto einen Unfall bauen könnten (zumindest, bis sie es wieder haben).

Insgesamt also keinen neuen Erkenntnisse, sondern einfach Tautologien. Dabei ist recht erstaunlich, dass die Vorteile eigentlich identisch mit den Nachteilen sind.
Lithrian
Das Argument hast Du selbst genannt: Du schränkst jemanden ganz massiv in seiner Freiheit ein. Wir sind im Tod nämlich nicht frei, sondern unfrei, unfreier geht es eigentlich gar nicht mehr, weil wir am wenigsten Selbstbestimmt sind, weil wir uns nicht selbst bestimmen können.

Auf die Tautologie ist ja bereits Shui eingegangen.

Liebe Grüße
Third
Man kann für seine Werke und Taten Verantwortung übernehmen die man selbst oder irgend wer oder irgend etwas rückgängig machen kann. Mann kann also Verantwortung dafür übernehmen Leben zu geben nicht aber es zu nehmen. Denn das genommene Leben ist unwiederbringlich. Wir stellen damit den unsrigen Wille, den ich als eine Bewegung aus der Ewigkeit in die Ewigkeit sehe, über den Willen eines Andern. Diesen Willen eines Andern aber können wir nicht schätzen. Er muss sich wenn dann selbst schätzen. Ein solcher Mord geht also auf den Willen zu einer Übermacht hervor. Diese Übermacht aber ist eine Illusion. Sie entsteht aus dem Hunger nach ihr selbst. Ihr Ziel ist nicht Ziel eines Menschen sondern ihr eigenes Ziel. Für den Willen ist der "andere Willen" das ihn widerlegen kann, auf das er das andere widerlege. Tötet man aber diesen Willen ist man feige wenn es nicht im Duell passiert. Denn dann ist es List, und Feige und Angst. Mut aber ist es den Anderen mit allen, oder ohne alle Mittel zu überwinden. Ausnahme ist natürlich: Der Freitod, die Hilfe dazu, Die Notwehr, der Tyrannenmord, Krieg und der Duellkampf. Diese Ausnahmen müssten alle einzeln betrachtet werden. So spricht mein Gewissen.

Ich habe von einer Einstellung der Eskimos zu diesem Thema gehört: Sie besagt dass ein Mensch einem Anderen Prüfung ist. Will einer einen Andern ermorden so ist dies eine Prüfung. Wenn er ihn ermordet hat er sie nicht bestanden. Dazu will ich nicht mehr sagen als es so mitzuteilen.

Ich denke meine Vorredner haben gut gesprochen über den Moralisten und den Amoralisten. Und ich will keine Diskussion über Gesundheit und Krankheit lostreten. Dies wird wohl ein Fass ohne Boden sein.

Ich möchte an dieser Stelle versuchen einen Mord zurückzuführen auf die konkurrierenden Willen der Menschen um Macht:
Wenn ich Wille, und insbesondere den Wille zur Wahrheit, den ich "männlich" nenne als etwas definiere, welches sich selbst nur widerlegen kann, unvollkommen ist, sich ständig selbst neu erfinden muss und über sich selbst hinaus geht. Eine Wahrheit die immer auf dem Übergang dazu ist, wiederlegt zu sein und sich überwinden muss, neu Wahrheit zu sein. Bei diesem "Über sich hinaus gehen" mag sie das Werk anderer zerstören und aus ihrer Beute sich selbst neu erschaffen. Aus dieser Natur, diesem Wille kann ein solcher Mord hervorgehen, der sich durch sonst nichts erklären lässt. Gehen wir also davon aus, da hat ein Mann einen andern ermordet. Da hat eine Wahrheit, die Andere nicht mehr widerlegen wollen oder können. Hier entsteht also eine Verdrehung: Solange die eine Wahrheit, die Andere widerlegt, solange ist jene wahr, die bewiesen wird. Sobald aber eine Wahrheit die Andere vernichted wird sie selbst zur Unwahrheit. Weil sie ständig von der Wahrheit, vor der sie kapitulierte und das Letzte Mittel wählen musste potentiell widerlegt wird. Sie scheitert damit also wie sie nicht schlimmer scheitern könnte. Mit anderen Worten: Lieber widerlegt werden und eine Schlacht verlieren als den Feind töten. Denn das wäre todernst. Und den den wir töten für den war es noch nicht todernst. Sonst hätte ja er uns getötet. Es tötet also immer der Unterlege Wille den Überlegenen, für den es noch nicht ernst war, da seine Größe noch Hoffnung für sich selbst sehen konnte.
Eine Andere Argumentation aber könnte lauten: Der der "erfolgreich" seinen Konkurrenten ermordet hat, der hat es richtig getan und soll nun seine Tat im Nachhinein rechtfertigen indem er in der entstandenen Nische sein Werk setze. Und genau das ist sicherlich oftmals passiert. Auch in der Kette unserer Ahnen. Aus dieser Sichtweise heraus wäre es feige den Mord von vorneherein auszuschließen. Feige, weil man sich um die Verantwortung über den Mord entziehen will.
Mord scheint also eine Frage des Willens zu sein. Der eigene Wille aber ist dem Menschen nicht als Stetiges bekannt. Er wandelt sich ständig. Muss überwunden werden und an aller Widrigkeit wachsen. Erst also in einem bestimmten Moment wird sich erweisen ob man willens ist zu morden oder nicht. Aber man kann es vorher nicht wissen.
Bleibt uns Eines: Die Intervention. Wir können dann "Nein" sagen wenn wir nicht affektiert und unbewusst handeln.
Das "Nein" kann sich gründen auf Moral oder Religion welche durch "Entdeckung" des Nihilismus unvernünftig sind. (Gott ist tot, Gut und Böse vergeben uns das Geboren sein-> Entlarvung der Erbsünde)
Was aber antworten uns (Tugend?) oder (Vernunft?).
Zu welcher Antwort führt die Frage:
Habe ich eine Tugend, die Mord verbietet?
/ Will ich dies zu meiner Tugend machen?
Oder
Ist Mord vernünftig?

Viele Grüße,
third.
Stanley Alvarez
Zitat:
Die Fragestellung ist: Ist Mord (an Menschen) unmoralisch

Ist die Frage nicht sinnfrei? Es wirkt so, als wäre "Moral" etwas feststehendes, wir müssten es nur noch erkennen.
Fakt ist: Im abendländischen Denken ist Mord "unmoralisch". Da gibt es nicht viel zu diskutieren. Du könntest die Frage höchstens umformulieren, wie: ist Mord sinnvoll? Ist Mord gerechtfertigt? Ist Mord eine Lösung? Ist Mord vernünftig? Ist Mord...
Tarvoc
Zitat:
Original von Stanley Alvarez
Fakt ist: Im abendländischen Denken ist Mord "unmoralisch".

In jeder "Kultur" gilt Mord als unmoralisch. Uneinigkeit herrscht lediglich darüber, wann die Tötung eines Menschen als Mord gilt.
Stanley Alvarez
Zitat:
Original von Tarvoc
Zitat:
Original von Stanley Alvarez
Fakt ist: Im abendländischen Denken ist Mord "unmoralisch".

In jeder "Kultur" gilt Mord als unmoralisch. Uneinigkeit herrscht lediglich darüber, wann die Tötung eines Menschen als Mord gilt.

Ah... das weißt du... woher?
niefre44
Zitat:
Original von Sun Deluge
[QUOTE]Ist Mord unmoralisch?




Das einzige das im Weg steht, ist das Gesetz und ein schlechtes Gewissen
Bekommt man eigentlich bei einer Notwehr die zum tode führt auch ein schlechtes Gewisssen
Sun Deluge
@ Shui
Zitat:
Also auf dem billigen Niveau hat alles einen Vorteil. Aber das ist keine angemessene Betrachtung.

Qualen kann man nur im Leben erfahren und diesen kann man jeder Zeit ausgesetzt sein. Vor dem Tod selbst muss man keine Angst haben. Höchstens vor dem Sterben.

Zitat:
Es ist nicht falsch, keineswegs. Wenn deine Eltern sterben, bist du von der Sorge erlöst, dass deine Eltern sterben können.

Ich hätte mehr Sorge, das meine Eltern leiden müssten, aber nicht, wenn sie tot wären. Abgesehen davon, das meine Mutter erlöst ist, ihre Ruhe hat und ich keinerlei Trauer empfinde... ganz im Gegenteil.

Zitat:
Dabei gehen dich natürlich auch die Lebensbedingungen deiner Eltern nichts mehr an, weil sie keine mehr haben.

Ist doch herrlich. Zwinker

Zitat:
Nach dem selben Prinzip kann man Autos klauen, man erlöst die Leute von der Sorge, ihr Auto könnte geklaut werden, ebenso davon, dass sie mit diesem Auto einen Unfall bauen könnten (zumindest, bis sie es wieder haben).

Na, ob man Autos mit Bewusstsein vergleichen kann... es wird ein wenig abweichendere Prämissen geben.

Zitat:
Insgesamt also keinen neuen Erkenntnisse, sondern einfach Tautologien. Dabei ist recht erstaunlich, dass die Vorteile eigentlich identisch mit den Nachteilen sind.

Das kannst Du drehen und wenden wie Du möchtest. Gleich wie der Optimist nicht die Sicht des Pessimisten teilen mag.

@ Lithrian
Zitat:
Wir sind im Tod nämlich nicht frei, sondern unfrei, unfreier geht es eigentlich gar nicht mehr, weil wir am wenigsten Selbstbestimmt sind, weil wir uns nicht selbst bestimmen können.

Im Prozess des Sterbens wird der Körper vom Bewusstsein befreit. Das Bewusstsein ist im Leben vielleicht frei, aber nicht in einem Körper den man mit sich herumschleppt. Eine andere Wahl als Befreiung des Bewusstseins durch Tod gibt es nicht. Man kann im Leben selbst anfangen und mit Selbstbestimmtheit argumentieren, aber es ist immer noch ein Zusammenspiel zwischen Körper und Geist, die sich gegenseitig gefangen halten. Immerhin ist das Bewusstsein ein Produkt des Körpers und der Körper selbst ist determiniert.
Shui
@Sun
Zitat:
Vor dem Tod selbst muss man keine Angst haben. Höchstens vor dem Sterben.

Komisch, das Sterben beschäftigt mich weit weniger, als tot zu sein.

Zitat:
Ich hätte mehr Sorge, das meine Eltern leiden müssten, aber nicht, wenn sie tot wären.

Genau das sagte ich.

Zitat:
Na, ob man Autos mit Bewusstsein vergleichen kann... es wird ein wenig abweichendere Prämissen geben.

Es ging mir mitnichten um Bewusstsein, sondern darum, dar zu legen, dass deine Vor- und Nachteile Tautologien und indes sogar identisch sind. Das Auto war nur ein Beispiel und ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass dieses Beispiel anderen Vergleichen stand hält.


Ehrlich gesagt, was wichtiges kann ich zu deinem Beitrag nicht sagen, außer dass die Vorteile eben keine wirklichen sind. Das habe ich schonmal und das wurde nicht widerlegt, daher...

@Stanley
Zitat:
Ah... das weißt du... woher?

Eine Kultur, welche das Töten eines Menschen grundsätzlich als neutral oder gut ansieht ist schlicht nicht vorstellbar.
Tarvoc hat implizit „Mord“ als die Verutrilenswerte Tötung definiert, welche in jeder Kultur anders ausgelegt wird. Üblicherweise wird das Töten eines Gemeinschaftsmitgliedes als Mord betrachtet, jedoch gibt es dafür Ausnahmen (bei uns nicht), welche eine Todesstrafe zur Folge haben. Bei einer solchen kann ein Gemeinschaftsmitglied getötet werden, ohne diese Handlung zu verurteilen.
Ruhe
Zitat:
Da hat eine Wahrheit, die Andere nicht mehr widerlegen wollen oder können. Hier entsteht also eine Verdrehung: Solange die eine Wahrheit, die Andere widerlegt, solange ist jene wahr, die bewiesen wird. Sobald aber eine Wahrheit die Andere vernichted wird sie selbst zur Unwahrheit. Weil sie ständig von der Wahrheit, vor der sie kapitulierte und das Letzte Mittel wählen musste potentiell widerlegt wird


nicht jeder Mord handelt von der Konkurenz zweier Willen um Warhheit. Wenn ich zu einem persönlichen Vorteil einen Menschen umbringe, dann spielt die Wahrheit keine Rolle. Allgemein find ich den Willen des Menschen als ethische Hürde für einen Mord nicht überzeugend. Denn man bricht nunmal täglich den Willen anderer Menschen und warum sollte der Willen auf Leben mehr Bedeutung haben, als der Willen einen Aufkleber an eine Wand zu kleben?

Gefühle des Opfers bzw. Täters können auch nicht der Maßstab für ein Lebensrecht sein, da sie mit dem Thema nicht direkt zu tun haben, wenn das Sterben wegfällt. Auch Schuldgefühle würden wegfallen, wenn man sich klarmacht das es keine Bedeutung hat, ob man jetzt einen Menschen töten oder ob man Apfelkuchen oder vielleicht doch Käsekuchen ist. KZ- Wärter hatten nunmal keine Skrupen tausenden Menschen die Existenz zu rauben. Genauso haben wir keine Bedenken eine Stechmücke zu erschlagen weil wir wie die Wärter keinen Grund für eine schlechtes Gewissen sehen.
Freiheit? Ich denke nicht das man im Tod unfrei ist. Man ist einfach nichts. das ist ein Zustand der für den Menschen einfach unvorstellbar ist, weil er für das Leben keine Bedeutung hat.

Vielleicht ist der Egoismus (wie immer) verbunden mit der Gleichheit der Menschen. Die Gleichheit kann man damit Begründen, das alle Menschen von Geburt an die gleichen Bedürfnisse besitzen und somit ethisch gleich behandelt werden sollten. Und weil der Mensch Anglst vor einem schmerzvollem Tod hat räumt er Menschen in seiner Umgebung ein Lebensrecht ein, damit diese es ihm gleich tun. Dazu kommt vielleicht auch noch die Angst, dass durch den Mord an Mitmenschen z.B. Freunde,Familie einem Leid in Form von Entzogenen Glücksmomenten zugefügt werden kann. Wenn man dann aber Menschen, die einem gefährlich werden können ein Lebensrecht gewährt, muss man konsequenterweise allen Menschen dieses gewähren.
Diese Argumentation gilt nur wenn der Tod als werteneutral angesehen ist. Ob dass überzeugend ist weis ich nicht, denn letzlich scheint den Menschen nichts vom Morden abzuhalten, was man aktuell und in der Geschichte sehen kann.
Sun Deluge
@ Shui

Das interessante an Vorteilen ist... sie sind subjektiv.

Zitat:
Üblicherweise wird das Töten eines Gemeinschaftsmitgliedes als Mord betrachtet

Als Tatsache oder als Ansichtssache?
Shui
Zitat:
Das interessante an Vorteilen ist... sie sind subjektiv.

Das interessante an Tautologien ist... sie nicht.

Zitat:
Als Tatsache oder als Ansichtssache?

Ich versteh die Frage nicht.
Sun Deluge
Zitat:
Das interessante an Tautologien ist... sie nicht.

Vor- und Nachteile sind keine subjektiven Ansichten die sich immer ändern könnten? Erlösung vom Leben: Gut? Schlecht? Das kann sich doch von Person zu Person ändern.

Zitat:
Ich versteh die Frage nicht.

Realität & Bewertung.
Tarvoc
Zitat:
Original von Sun Deluge
Realität & Bewertung.

Nein. Zwinker
glorin
Zitat:
Gemeint ist ein Mord, der dem Opfer keinerlei Schmerzen zufügen würde. Beispiel könnte eine Überdosis Drogen sein, oder etwas anderes. An sich kann man den Tod nunmal als werteneutral betrachten. Er fügt kein Leid aber auch kein Wohlgefallen zu.


Hm, redest du von absichtlicher verabreichter Überdosis? Denn nur dann ist es Mord, ansonnsten ist dies kein Mord!


@niefre:
Zitat:
Bekommt man eigentlich bei einer Notwehr die zum tode führt auch ein schlechtes Gewisssen


Die meisten ja, aber nicht jeder hat danach ein Gewissen. Manche haben auch nach ein Mord kein schlechtes Gewissen.


@Tarvoc:
Zitat:
In jeder "Kultur" gilt Mord als unmoralisch. Uneinigkeit herrscht lediglich darüber, wann die Tötung eines Menschen als Mord gilt.


Schwachsinn!


@Shui:
Zitat:
Also auf dem billigen Niveau hat alles einen Vorteil. Aber das ist keine angemessene Betrachtung.


Ich denke diese Aussage ist billiges Niveau!