Versuchen uns die Pflanzen zu beeinflussen?

DayDream87
Vllt. ein neueres Thema. Es gibt ja bekanntlich einige pflanzliche Drogen. Kokain, Marihuana und einige andere Pflanzen und Pilze. Diese pflanzlichen Drogen füren ja dazu, dass Menschen Sie auch anbauen und ihre Gene somit verbreiten. Kann es nicht sein, dass die Pflanzen das bewusst tun. Möglicherweise ein normaler, evolutionärer Vorgang: Das Einnehmen von ökologischen Nischen und dann das Verbreiten seiner eigenen Erbanlagen!

Die Pflanzen wollen uns fertig machen^^
schlinge
Zitat:
Kann es nicht sein, dass die Pflanzen das bewusst tun. Möglicherweise ein normaler, evolutionärer Vorgang


Es ist verständlich schwer für einen, der den Tieren keine Fähigkeit zu denken traut, sich mit Pflanzenwelt anzulegen.
Aber wozu die Früchte, Nektar; Nüsse mit Schalle, die genau ausgelegt ist durch den Magendarmtrakt durch? Die Pflanzen wissen über die Länge und Enge des Darmes Bescheid. Und wenn sie das wissen, wissen sie auch, das es am Eingang Zähne gibt.
Philipp Wehrli
Zitat:
Original von DayDream87
Vllt. ein neueres Thema. Es gibt ja bekanntlich einige pflanzliche Drogen. Kokain, Marihuana und einige andere Pflanzen und Pilze. Diese pflanzlichen Drogen füren ja dazu, dass Menschen Sie auch anbauen und ihre Gene somit verbreiten. Kann es nicht sein, dass die Pflanzen das bewusst tun. Möglicherweise ein normaler, evolutionärer Vorgang: Das Einnehmen von ökologischen Nischen und dann das Verbreiten seiner eigenen Erbanlagen!

Die Pflanzen wollen uns fertig machen^^


- Das muss nicht bewusst sein.

- Sicher gibt es solche Fälle. Weshalb denkst du gerade an Drogen? Meines Wissens werden andere Kulturpflanzen schon wesentlich länger angepflanzt.

- Was würde es den Pflanzen bringen, uns 'fertig zu machen'? Wenn schon hätten die Pflanzen doch ein Interesse, dass es uns möglichst gut geht, wenn wir sie schon anpflanzen.
Sun Deluge
Wir haben die Pflanzen immer als Rauschmittel benutzt, jetzt wird sich das Blatt wenden und sie werden zurückschlagen, wir werden jetzt von denen gezüchtet... und geraucht...
Daedron
Ich dreh mal das Fleisch um:
Als der Mensch das Feuer erfand, fing er an, auch mal seine -inzwischen erfundenen - klamotten zu rauchen. Das machte ihn sesshaft, um nicht zu sagen: Faul. Er war zu stoned und alles "viel zu stressig" und nahm sich zeit zum nachdenken.
Jedenfalls wollte man mehr von dem Kraut? Nur wie? Der Ackerbau begann.
Dabei gabs ganz wiel murks und krum... die begriffe sagen euch nichts, weil weides weder rauch, brau- noch essbar war. Im grunde genommen stands nur im Weg.


Ich schätze, damit wären alle Fragen ansatzweise geklärt. Wir haben gnadenlosen floraldarwinismus betrieben.
Jörn
Hi DayDream87
woher wissen die Pflanzen von uns?
Archibald
@ Daydream:

Ich führe deine Frageauf einen allgemeinen Nenner zurück:

"Inwieweit ist "Pseudobewusstsein" Bewusstsein selber?"

Unter "Pseudobewusstsein" verstehe ich das verursachende Prinzip von Handlungen oder Gegebenheiten, welche einem bewussten "Etwas" (also, z.B. dem "Menschen") so erscheinen, als seien sie bewusst verursacht worden.

Beispiel:

Erdöl wird erzeugt, indem schwere Felsen Insekten, die sich unter ihnen befinden zusammenquetschen.
Wenn ich nun sage:
"Die Felsen sind deswegen schwer, um die Insekten zusammenquetschen zu können", dann ist das "Schwersein" eine Art Pseudobewusstsein.

Vergleich:

Wenn ein Ringkämpfer viel isst, um schwer zu sein, und, dadurch seinen Gegner besiegt, dann ist dieses "Schwersein" ein bewusst (gewollter) Akt!
carsten aus bochum
Zitat:
Kann es nicht sein, dass die Pflanzen das bewusst tun.


Klar, und das ist erst der Anfang.
Neo
Zitat:
Original von DayDream87
Es gibt ja bekanntlich einige pflanzliche Drogen. Kokain, Marihuana und einige andere Pflanzen und Pilze.

Diese wurden dem Menschen von den Göttern gegeben, um ihn zu neuen Bewußtseinsstufen hinaufzuheben.
Die Pflanzen und Pilze wollen uns also nicht fertig machen, sondern einen neuen Menschen erschaffen.

Ich sag nur Wassermannzeitalter Zwinker
bernstein
Hi
bernstein
Hi Archibald,

Zitat:
Wenn ein Ringkämpfer viel isst, um schwer zu sein, und, dadurch seinen Gegner besiegt, dann ist dieses "Schwersein" ein bewusst (gewollter) Akt!


Wenn das Gewinnen eines Wettkampfes eine hohe Priorität hat, ist es natürlich, Vorteilhaftes Verhalten hierfür anzuwenden. Ob aber nun der Ringkämpfer von den Titelgewinn, dem Geldgewinn und der Beobachtung des Erfolgs einer solchen Ess-Strategie dazu angetrieben wird (zu seiner Handlung also passiv gebracht wird), oder ob er aktiv 'bewusst' entscheidet halte ich für scshlecht entschedibar. Er bewegt sich in einem Fluss, auf einer Geodäte, in der seine Wahlfreiheit gering ist, das fett essen mag durchaus ideal in die Landschaft passen. Dann hat dies etwas darwinistisches, und der Dawinismus macht als solcher nicht halt vor den Tieren. Die Ausgangssituation ist für beide dieselbe.

Die These ist also, dass fast alles scheinbar willentliche als logisch gemäß Gegebenenheiten dargestellt werden kann, für Pflanze, Tier, und ich füge ein 'etc.' hinzu.

Wenn wir andersrum, so Willensfähig sein wollen, können wir in Umkehrung auch dem anderen den Willen nicht abschlagen.
Grüße
bernstein


Alles lebt.
Wider den Art-Ismus!
DayDream87
Zitat:
Es ist verständlich schwer für einen, der den Tieren keine Fähigkeit zu denken traut, sich mit Pflanzenwelt anzulegen. Aber wozu die Früchte, Nektar; Nüsse mit Schalle, die genau ausgelegt ist durch den Magendarmtrakt durch? Die Pflanzen wissen über die Länge und Enge des Darmes Bescheid. Und wenn sie das wissen, wissen sie auch, das es am Eingang Zähne gibt.


Das ist wohl auch ein gutes Beispiel, die Pflanzen geben dem Menschen ja schon seit Jahrtausenden heilende Mittel, Nahrung etc.. Aber ob sie wirklich darüber "Bescheid" wissen? Zumindest stellen sich pflanzen, die vom Menschen genutzt werden auch als erfolgreiche Lebewesen heraus.

Zitat:
- Sicher gibt es solche Fälle. Weshalb denkst du gerade an Drogen? Meines Wissens werden andere Kulturpflanzen schon wesentlich länger angepflanzt.


Naja, ich dachte mir, dass Pflanzen, die drogenähnliche Stoffe produzieren eine Methode für sich entdeckt haben, dem Menschen zu "gefallen" und sich so selbst zu erhalten, vllt. den Menschen irgendwann zu "übernehmen". Wäre doch eine evolutionstechnisch sinnvolle Waffe dieser Pflanzen. Irgendwann produzieren Sie vllt. Substanzen die den Menschen in eine totale Abhängigkeit katapultieren. Eine gezwungene Symbiose oder etwas ähnliches.

Zitat:
Wir haben die Pflanzen immer als Rauschmittel benutzt, jetzt wird sich das Blatt wenden und sie werden zurückschlagen, wir werden jetzt von denen gezüchtet... und geraucht...


Ja, wer weiß das schon^^. Sie haben uns schon längst unter Kontrolle^^

Zitat:
Hi DayDream87 woher wissen die Pflanzen von uns?


Möglicherweise wissen Sie schon immer von uns. Nicht bewusst, naja es sind halt Pflanzen, aber vllt. doch? Vielleicht sind wir Lebewesen alle irgendwie verbunden und die Pflanzen wissen genau, was wir brauchen und wie Sie sich uns gefügig machen können.

Zitat:
@ Daydream: Ich führe deine Frageauf einen allgemeinen Nenner zurück: "Inwieweit ist "Pseudobewusstsein" Bewusstsein selber?" Unter "Pseudobewusstsein" verstehe ich das verursachende Prinzip von Handlungen oder Gegebenheiten, welche einem bewussten "Etwas" (also, z.B. dem "Menschen") so erscheinen, als seien sie bewusst verursacht worden. Beispiel: Erdöl wird erzeugt, indem schwere Felsen Insekten, die sich unter ihnen befinden zusammenquetschen. Wenn ich nun sage: "Die Felsen sind deswegen schwer, um die Insekten zusammenquetschen zu können", dann ist das "Schwersein" eine Art Pseudobewusstsein. Vergleich: Wenn ein Ringkämpfer viel isst, um schwer zu sein, und, dadurch seinen Gegner besiegt, dann ist dieses "Schwersein" ein bewusst (gewollter) Akt!


Ein interessanter Ansatz. Aber ich würde schon unterscheiden zwischen unbelebter Materie, wie einem schweren Felsen, oder dem Lebendigen. Dass Erdöl existiert, halte ich für Zufall der Erdgeschichte. Für manche ist es womöglich ein Pseudobewusstsein, dass sehe ich aber anhand dieses Beispieles nicht so. Der Ringer handelt bewusst, so wie es möglicherweise auch die Pflanzen tun.

Zitat:
Diese wurden dem Menschen von den Göttern gegeben, um ihn zu neuen Bewußtseinsstufen hinaufzuheben. Die Pflanzen und Pilze wollen uns also nicht fertig machen, sondern einen neuen Menschen erschaffen. Ich sag nur Wassermannzeitalter Zwinker


Wohl auch eine mögliche Alternative smile


Viele Grüße .. achja ich bin nur ein Hobbyphilosoph, also nehmt meine möglichen Fehlinterpretationen bitte nicht so ernst großes Grinsen
bernstein
Hi,
ein kleiner Hinweis zum Thema. Gerade heute wird in der Süddeutschen Zeitung in der Rubrik Wissen ('Der Hilferuf des Rosenkohls, Pflanzen sind hochentwickelte Lebewesen, die mit der Umgebung komunizieren und trickreich ihr Überleben sichern') der Stand der Forschung zu den kommunikativen, präventiven und reaktiven Möglichkeiten von Pflanzen beschrieben. Lohnt sich wohl.
Grüße
bernstein
schlinge
Danke für Hinweis!
Verena
Zitat:
Original von Daedron
Ich dreh mal das Fleisch um:
Als der Mensch das Feuer erfand, fing er an, auch mal seine -inzwischen erfundenen - klamotten zu rauchen. Das machte ihn sesshaft, um nicht zu sagen: Faul. Er war zu stoned und alles "viel zu stressig" und nahm sich zeit zum nachdenken.
Jedenfalls wollte man mehr von dem Kraut? Nur wie? Der Ackerbau begann.
Dabei gabs ganz wiel murks und krum... die begriffe sagen euch nichts, weil weides weder rauch, brau- noch essbar war. Im grunde genommen stands nur im Weg.

Ich schätze, damit wären alle Fragen ansatzweise geklärt. Wir haben gnadenlosen floraldarwinismus betrieben.

Ich finde, dass das eindeutig eine Verkehrung der Kausalitäten darstellt:
Am Anfang war das Kraut und das Konsumieren desselben.
Dann kam der große Geistesblitz (man kennt das ja von Kubricks 2001):
Haschu Haschisch in de Taschen, haschu imma wasch zu naschen!
Die logische Konsequenz war die Erfindung der Klamotten, denn ohne Jacke oder Hosen keine Jackenhaschen, äh -taschen. Aus demselben Grund wäre auch das Rauchen der Klamotten Blödsinn gewesen, denn dann gibts ja keine Haschen, äh Taschen mehr, in denen das Zeugs aufbewahrt werden kann, um bei Bedarf davon su naschen.
Du solltest über deinen Beitrag also nocheimal gründlich meditieren - selbstverständlich darfst du dabei haschen, äh naschen, wenn's hilft.
Andique
hallo Verena,

du hast vollkommen recht:
WITTHÜSER & WESTRUPP - DER JESUSPILZ: „Am Anfang war nichts als Brösel. Und der Brösel war finster und schwebte über allem. Damit der Brösel besser zu sehen war, machte man das Licht an.“
http://www.youtube.com/watch?v=eemuv_inkyA&feature=rela
ted
Mystic Thinker
Planzen haben keine Vernunft und keinen Verstand. Sie haben auch keine Gefühle, also was sollte sie dazu bewegen uns "fertig zu machen"? Freude
Ich weiß nicht ob du den Film "The Happening" ( 2008 ) kennst... Darin verbünden sich die Pflanzen gegen die Menschen und stoßen ein Nervengift aus, das unser Gehirn dazu bewegt, den Selbsterhaltungstrieb auszuschalten, sodass wir alle Selbstmord begehen.

Lieben Gruß
Anna
Neo
Hallo Anna,

Zitat:
Original von Mystic Thinker
Planzen haben keine Vernunft und keinen Verstand. Sie haben auch keine Gefühle,


In dem Film 'Avatar' haben die Bäume auf dem Planeten 'Pandora' ein giganatisches unterirdisches Netwerk gebildet, wo jede Pflanze mit jeder in Verbindung steht. Die Wissenschaftler vermuten ein komplexes Netzwerk mit ungeheurem bioenergetischen Potential, gegen das sich das menschliche Gehirn fast bescheiden ausnimmt.


Riesenpilz von Oregon

Der größte Pilz der Erde wurde erst im Jahr 2000 entdeckt. Es ist ein Hallimasch mit essbaren Früchten. Sein Pilzgeflecht erstreckt sich über neun Quadratkilometer. Das ist die Fläche von etwa 1 200 Fußballfeldern. Entdeckt wurde der Riesenpilz von der Forstwissenschaftlerin Cathrine Parks. Gen-Analysen belegen, dass das Pilzgeflecht zu ein und demselben Pilz gehört. Seit 2 400 Jahren wächst er in der Erde des Malheur National Forest in Oregon USA.


Die Anzahl der 'Synapsen' die ein solch gigantisches Plizmycel ausbildet, ist unvorstellbar.
ich jedenfalls vermag mir nicht vorzustellen, was da alles an bisher unbekannten Möglichkeiten drinsteckt.
(wobei Pilze keine Pflanzen sind, schon klar).


Der Killerpilz

Der Riesen-Hallimasch bildet nur wenige Fruchtkörper aus. Wahrscheinlich hat er deshalb keine Ableger bekommen. Ohne die Konkurrenz anderer Pilze breitet sich der Riesen-Hallimasch ungehindert aus. Das trockene Klima in Oregon scheint sein Wachstum zu beflügeln. Etliche Tannen und Douglasfichten sind dem Pilz bereits zum Opfer gefallen. Er durchdringt den Boden und die befallenen Bäume mit seinen millimeterdicken Fäden. Dadurch entzieht der Pilz den Bäumen die Nahrung. Ein Extrem, denn für gewöhnlich stehen Pilze und Bäume in einer fruchtbaren Beziehung.

(http://www.test.de/themen/essen-trinken/...163075/1163669/)


Andere Plize befallen sogar den menschlichen Organismus, innen wie außen.

Eine Kombination des o.g Killerpilz mit menschenbefallenden Eigenschaften - da wäre ich mir nicht mehr so sicher, dass man es nach wie vor mit emotionslosen tumben Kreaturen zu tun hätte, vor denen man sich nicht zu fürchten braucht.

Gruß