Statt zu lieben was man nicht hat sollte man das was man hat lieben/ Bedeutung des Satzes ?

messa
Statt zu lieben was man nicht hat sollte man das was man hat lieben

Guten Morgen!
Wie versteht Ihr diesen Satz oder gibt es eine Alternative vielleicht, mit der selben message?
Jörn
Haben Sätze feste unverrückbare Bedeutungen? Oder sind nicht eher die Zusammenhänge, in denen sie stehen (mit-)entscheidend? Ich gebe mal zwei Paraphrasen, die beide durch das Zitat gedeckt sein könnten:
  • Statt sich im Unerreichbaren zu verlieren, sollte man im Hier und Jetzt lieben. (Oder etwas anders, dafür schön profan: Der Spatz in der Hand ...)
  • Statt seinen Visionen zu folgen, sollte man sich mit dem Status quo abfinden.
Zwei (drei) Deutungen, die möglich sind. Je nach Kontext ist sicher noch anderes denkbar ...
Rebecca
Zitat:
Original von messa
Statt zu lieben was man nicht hat sollte man das was man hat lieben

Guten Morgen!
Wie versteht Ihr diesen Satz oder gibt es eine Alternative vielleicht, mit der selben message?


<<Warum in die Ferne schweifen, /willst du immer weiter schweifen/ sieh, das Gute liegt so nah, lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da<< Goethe

Nun meint dieser Spruch: Bescheidung mit dem, was man hat. Die Frage kann da nur sein - so es um eine Alternative geht - ist das genug?
Stillstand ist Rückgang ....oder so?

Lieber nochmals Goethe: "Wer immer strebend sich bemüht..."

Allerdings sollte man das, was man hat/besitzt auch zu schätzen wissen. Denn, wenn man es verliert, weil man sich selbst in ewiger Suche nach "mehr" verloren hat, dann erst begínnt man u.U. zu vermissen, was einem selbstverständlich erschien.

Freundliche Grüße
Rebecca winken
pnovell
Zitat:
Original von messa
Statt zu lieben was man nicht hat sollte man das was man hat lieben

Guten Morgen!
Wie versteht Ihr diesen Satz oder gibt es eine Alternative vielleicht, mit der selben message?

ich versuche mal eine andere interpretation:
für mich ein slogan systemischer schicksaalsfügungskampagne.
wer weiß, vielleicht gibt es methoden mit denen man das was man liebt und nicht hat dennoch bekommen kann, solche methoden wären aber womöglich mit zu viel individueller freiheit und daraus resultierender übernatürlicher macht verbunden und das wollen wir doch nicht, nicht wahr, das system ins wanken bringen, böser subversiver gedanke, pfuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
wird man von vorne herein auf den spatz in der hand fokussiert, dann kommt man gar nicht erst in den genuss pläne zu schmieden sich die taube vom dach zu krallen.
das ganze kann natürlich auch erfahrungs und standardgemäß interpretiert werden, das leben ist kurz, beschissen und dann stirbt man und wenn man mehr als job, frau und kind haben will dann kriegt man es mit höherer gewalt zu tun, visionen darf man natürlich schon haben um den schein der freiheit zu wahren, mit der umsetzung in die realität wird es da allerdings schon etwas komplizierter, daran sind schon extrem viele gescheitert, warum das so ist wissen nur die höllenhunde. sklaven wie jesus oder buddha haben es geschafft weil sie sich verkauft haben indem sie sich haben instrumentalisieren lassen, wer die wahrheit kennt kann solche systemhoschis nur verabscheuen. abfinden oder hure satans werden mehr steht da eigentlich nicht zur debatte.
und nicht vergessen sein leben lang am karma rumzufeilen dann hat man auch eine beschäftigung wenn man keine hat und die kriminalitätsrate bleibt so schön niedrig und die welt funktioniert wie sie soll, genug opfer, sklaven und kanonnenfleisch um ein spiel draus zu machen, alles bestens.
ewig
Bleibt freilich noch die Frage, ob so etwas wie "Liebe" durch irgend eine Form von "sollte" überhaupt beeinflußbar ist...
Ruhe
also es könnte heißen, dass es psychologisch am besten ist, glücklich zu sein mit dem was du hast und dir immer und immer wieder einzureden, dass du das was du hast auch haben willst. Das ist eine Möglichkeit glücklich zu sein. Denn wenn du willst was du hast bist du glücklich!

So ähnlich lautet auch meines Erachtens auch der Grundgedanke des Buchs "Und Nietzsche weinte" (das find ich sehr lesenswert ist fröhlich )
Hirschi
Zitat:
Original von messa
Statt zu lieben was man nicht hat sollte man das was man hat lieben

Guten Morgen!
Wie versteht Ihr diesen Satz oder gibt es eine Alternative vielleicht, mit der selben message?
Er ist nach meiner Meinung der Weg zu einem zufriedeneren und glücklicheren Leben. Dennoch ist es keine ultimative Wahrheit, die für alles und jeden gilt, da der Satz auch einen demotivierenden Kern hat.

Also Variante davon fällt mir "Love the ones you're with" ein.

MfG
Hirschi
Glanz und Gloria
Zitat:
Original von Hirschi

Also Variante davon fällt mir "Love the ones you're with" ein.



Diese Variante ist auch sehr schön.

Aber der Satz "Statt zu lieben..." ist wirklich etwas demotivierend. Ich liebte seit drei Jahren nur einen Mann, lief ihm hinterher und hörte nicht auf. Ich liebte ihn, auch wenn ich ihn nicht hatte. Es hatte sich gelohnt, nun habe ich ihn.
Warum sollte man das nicht lieben, was man nicht hat? Zu lieben tut gut. Meistens...
Wenn man Glück hat, wird diese Liebe auch erwidert.


Vielleicht war der Satz auch so gemeint, dass man nicht neiden sollte. Dass du zum Beispiel das liebst, was deine beste Freundin hat und du nicht. (Dummes Beispiel, aber so wird klar, was ich meine.)

Seht ihr vielleicht auch so?

Grüße!
Claudia
Es könnte auch heissen, daß man den Wert dessen was man hat meist leider erst nach dessen Verlust wirklich erkennt, und vielleicht mal nachdenken soll ob man nicht einiges im Leben als zu selbstverständlich sieht...
Taurus
Was mich hier wie in vielen anderen Themen an den Interpretationen irritiert ist, das Streben nach Glück; das Suchen nach Glück; das Streben nach Verbesserung und die Gleichsetzung von Glück Liebe und Zufriedenheit.

Mein Fokus liegt auf der Zufriedenheit, im Sinne Frieden (Innerer Frieden).
Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Streben nach Heiligkeit.
Es geht mir für mich, um das annehmen meiner selbst in meiner Gesamtheit.("gut" und "schlecht")

So verstehe ich diesen Satz.:

Suche und Strebe nicht nach.....,wenn doch Alles vorhanden ist.

Für mich stellt sich das ewige Streben und Suchen, als eine Flucht vor dem Stillstand dar und ich Frage mich, wovor fliehen? warum verursacht Stillstand solche Angst? ist es Angst vor dem Tod?

Ich meine wenn ich mich zufrieden dem Stillstand ergebe, fängt Leben erst an.
Leben hört dann nicht auf, es passiert einfach ohne das ich etwas dafür tun muß, man kann das auch "Liebe" nennen, für die keine Gegenleistung erbracht werden muß.

Ich meine das man Glück nicht festhalten kann, es kommt und geht genauso wie Unglück und Schmerz.
Ich kann aber mit Beidem zufrieden sein, weil ich in Beidem lebe.
Darum verstehe ich das Streben nach Glück und "Verbesserung" nicht.
Warum gilt dem Glück immer der Vorzug?
Macht es auf dauer nicht eher Unzufrieden nach etwas zu streben, was man nicht festhalten kann?
Warum läuft man vor dem Stillstand davon?
Viele haben ihn noch garnicht genau betrachtet.
Laufen sie deshalb, weil man vor dem Angst hat, was man nicht kennt?
Oder erzeugt die Flucht eine Illusion, die vergessen läst, das ich mein Leben auch nicht festhalten kann?
Warum läuft man so schnell, wo doch jedes Jetzt so kostbar ist und gelebt werden will?

Gruß Taurus
ete
Ein Strandläufer, Bergsteiger oder Hängemattenfreak können jeweils genauso zufrieden im täglichen Hier und Jetzt sein und genauso den Augenblick lieben und genießen. Jeder von ihnen kann grundsätzlich die Fähigkeit zum Glücklichsein haben, unabhängig von Tätigkeit, Visionen oder Zielen.
Nik
Nietzsche hat Liebe als verfeinerte Habsucht bezeichnet. Daher liebt man wohl auch und zuvörderst, was man nicht hat.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Satz von einem Art Leisetreter stammt, der sich fast noch dafür entschuldigt, dass er existiert.
AkiraL
Das erinnert mich an den Film "lucky number sle7in" (Ein wirklich sehr guter und intelligenter Thriller übrigens).
Da gab es eine Szene, in der ein Mann vor einem Mafia Boss (Rabbi) steht und das Leben des Mannes auf Kippe steht. Er wurde mehrmals geschlagen, entführt und steht nun halbnackt da.
Dann sagt der Mafia-Boss: "Die Glückslosen sind nichts weiter als ein Bezugspunkt für die Glücklichen, Mister Fisher. Durch ihr Unglück zeigen sie mir nur mein Glück. Es ist nur bedauerlich, dass die Glücklichen erst bemerken, welches Glück sie hatten, wenn es sie verlässt. Sie zum Beispiel: Gestern sind sie besser drangewesen als heute, aber erst durch den heutigen Tag merken Sie das. Aber: Gestern ist vorbei. Und: Es ist zu spät. Verstehen Sie? Die Leute sind nie glücklich, mit dem, was sie haben. Sie wollen das, was sie mal hatten, oder was jemand anders hat"
Claudia
Hallo Taurus!
Zitat:
Original von Taurus
Was mich hier wie in vielen anderen Themen an den Interpretationen irritiert ist, das Streben nach Glück; das Suchen nach Glück; das Streben nach Verbesserung und die Gleichsetzung von Glück Liebe und Zufriedenheit.

Mein Fokus liegt auf der Zufriedenheit, im Sinne Frieden (Innerer Frieden).
Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Streben nach Heiligkeit.
Es geht mir für mich, um das annehmen meiner selbst in meiner Gesamtheit.("gut" und "schlecht")

So verstehe ich diesen Satz.:

Suche und Strebe nicht nach.....,wenn doch Alles vorhanden ist.

Für mich stellt sich das ewige Streben und Suchen, als eine Flucht vor dem Stillstand dar und ich Frage mich, wovor fliehen? warum verursacht Stillstand solche Angst? ist es Angst vor dem Tod?

Ich meine wenn ich mich zufrieden dem Stillstand ergebe, fängt Leben erst an.

Ich denke es kommt draufan wie das mit dem Stillstand gemeint ist. Leben ist doch ein Prozess ständiger Veränderung, der niemals stillsteht.


Zitat:

Leben hört dann nicht auf, es passiert einfach ohne das ich etwas dafür tun muß, man kann das auch "Liebe" nennen, für die keine Gegenleistung erbracht werden muß.


Das sind schöne Worte. Doch das Leben zwingt einen oft dazu, das Gegenteil zu erfahren, nämlich daß man viel für sein Glück tun muß.
(Nur ein Beispiel: eine arme Familie mit vielen Kindern, deren eltern sich täglich abrackern um genug Geld zu verdienen, und trotzdem kommen sie kaum über die runden...würden sie einfach nichts tun und das Leben annehmen wie es ist, müssten ihre Kinder möglicherweise verhungern. Oder eine Freundschaft die nicht gepflegt wird und deshalb endet...in alles was einem wichtig ist bzw. wofür man verantwortlich ist, muss man bereit sein, auch Zeit, Kraft und Mühe zu investieren, wobei man das ja alles zigfach zurückerhält...mesitens)

Zitat:


Ich meine das man Glück nicht festhalten kann, es kommt und geht genauso wie Unglück und Schmerz.
Ich kann aber mit Beidem zufrieden sein, weil ich in Beidem lebe.
Darum verstehe ich das Streben nach Glück und "Verbesserung" nicht.
Warum gilt dem Glück immer der Vorzug?
Macht es auf dauer nicht eher Unzufrieden nach etwas zu streben, was man nicht festhalten kann?
Warum läuft man vor dem Stillstand davon?
Viele haben ihn noch garnicht genau betrachtet.
Laufen sie deshalb, weil man vor dem Angst hat, was man nicht kennt?
Oder erzeugt die Flucht eine Illusion, die vergessen läst, das ich mein Leben auch nicht festhalten kann?
Warum läuft man so schnell, wo doch jedes Jetzt so kostbar ist und gelebt werden will?


Irgendwie klingt das logisch. Und trotzdem ist es doch nur allzu menschlich, nach Zuständen zu streben die einem (zumindest aus subjektiver Sicht) Glück und Freude bringen, als nach jenen bei denen das Gegenteil der Fall ist.
Jemand der sehr krank ist z.B. wünscht sich nichts sehnlicher als gesund zu sein, wobei allein dieser Wunsch die Kraft zur ersehnten Heilung bringen kann.
Meintest du viielleicht man solle weder das Eine noch das andere anstreben? (Dessen höchste Vollendung ja laut den buddhist. lehren zur absoluten Erleuchtung führen soll)
Ich glaube dass völliges akzeptieren von allem in die totale lethargie führen würde, Menschen, denen alles egal wäre, und es gäbe wichtige Dinge wie z.B. die Hoffnung nicht mehr...denn wozu etwas erhoffen wenn eh alles immer ok ist wie es ist?
Und im Ernst , ich glaube wirklich nicht, dass es menschen gibt die sich über einen wirklichen Schicksalsschlag von Herzen freuen können bzw. das Jetzt dieses traurigen Momentes geniessen...
Ich meine ganz konkret, wenn z.B. Verwandte beim Begräbnis eines ihnen wichtigen Verstorbenen stehen. In diesem moment würde es den Menschen vermutlich nicht viel nützen , ihnen zu sagen, dass "dieser moment eben auch gelebt werden will", natürlich würden sie alles tun wenn sie die Zeit zurückdrehen und ihr geliebtes Familienmitglied wieder zum Leben erwecken könnten, oder anders ausgedrückt: natürlich halten sie an etwas (in dem Fall dem Überleben eines Menschen) fest und akzeptieren nicht einfach so dessen Tod, auch auf die Gefahr hin, daß "es sie unzufrieden macht, nach etwas zu streben was man nicht festhalten kann"....
Taurus
Hallo Claudia

Zitat:
Original von Claudia
Ich denke es kommt draufan wie das mit dem Stillstand gemeint ist. Leben ist doch ein Prozess ständiger Veränderung, der niemals stillsteht.

Richtig das Leben ansich ist ein Prozess ständiger Veränderung, darum kann Glück auch nicht von Dauer sein.
Mein Leben wird sich auch verändern, es wird nicht von Dauer sein.

Zitat:
Original von Claudia
Das sind schöne Worte. Doch das Leben zwingt einen oft dazu, das Gegenteil zu erfahren, nämlich daß man viel für sein Glück tun muß.

Wenn ich zufrieden bin brauche ich weder für mein Glück, noch für mein Leid zu sorgen.

Zitat:
Original von Claudia
(Nur ein Beispiel: eine arme Familie mit vielen Kindern, deren eltern sich täglich abrackern um genug Geld zu verdienen, und trotzdem kommen sie kaum über die runden...würden sie einfach nichts tun und das Leben annehmen wie es ist, müssten ihre Kinder möglicherweise verhungern.

Das Leben annehmen heißt doch nicht, nichts zu tun.

Zitat:
Original von Claudia
Oder eine Freundschaft die nicht gepflegt wird und deshalb endet...in alles was einem wichtig ist bzw. wofür man verantwortlich ist, muss man bereit sein, auch Zeit, Kraft und Mühe zu investieren, wobei man das ja alles zigfach zurückerhält...mesitens)

Ja und dabei kann ich zufrieden sein, auch wenn ich nichts zurück bekomme.

Zitat:
Original von Claudia
Meintest du viielleicht man solle weder das Eine noch das andere anstreben?

Ich meine nicht man solle.
Ich frage warum nach etwas streben, was von alleine kommt und geht?

Zitat:
Original von Claudia
Ich glaube dass völliges akzeptieren von allem in die totale lethargie führen würde, Menschen, denen alles egal wäre, und es gäbe wichtige Dinge wie z.B. die Hoffnung nicht mehr...denn wozu etwas erhoffen wenn eh alles immer ok ist wie es ist?

Wie kann völliges Akzeptieren in Lethargie führen?
Wie kann Etwas egal sein?
Welche Hoffnung hätte höchste Priorität?
Ich kann nicht sagen ob alles immer ok ist, aber ich kann sagen das alles immer so ist, wie es ist.

Zitat:
Original von Claudia
Und im Ernst , ich glaube wirklich nicht, dass es menschen gibt die sich über einen wirklichen Schicksalsschlag von Herzen freuen können bzw. das Jetzt dieses traurigen Momentes geniessen...
Ich meine ganz konkret, wenn z.B. Verwandte beim Begräbnis eines ihnen wichtigen Verstorbenen stehen. In diesem moment würde es den Menschen vermutlich nicht viel nützen , ihnen zu sagen, dass "dieser moment eben auch gelebt werden will", natürlich würden sie alles tun wenn sie die Zeit zurückdrehen und ihr geliebtes Familienmitglied wieder zum Leben erwecken könnten, oder anders ausgedrückt: natürlich halten sie an etwas (in dem Fall dem Überleben eines Menschen) fest und akzeptieren nicht einfach so dessen Tod, auch auf die Gefahr hin, daß "es sie unzufrieden macht, nach etwas zu streben was man nicht festhalten kann"....

Ich glaube auch nicht das so ein Moment Genuss ist, oder das ein "Schicksalsschlag" freude auslöst.
Und ich denke das deine Beschreibung der trauernden Angehörigen, für die meisten Menschen zutrifft.
theophanu
Das ist wieder so ein Thread, den man nur für sich selbst beantworten kann. Das Leben eines jeden, der hier schreibt, ist so individuell, daß daraus auch individuelle Schlüsse gezogen werden müssen.
Und so kann man sich die Finger wund schreiben und sich darüber wundern, daß die anderen diese Antworten nicht ebenso haben oder sich genauso darüber wundern, daß sie die Antworten haben und man selbst nicht.

Ein "Du sollst/solltest"oder "Du mußt/müßtest" kann nur fruchtbar sein, wenn es von mir selbst kommt.
Niemand lebt mein Leben, niemand denkt meine Gedanken, niemand hat meinen Körper
niemand ist Ich - als nur Ich.

Und so bewirkt auch dieser eher dümmliche Thread (sorry) etwas Positives: Der Schreiber ist durch die Niederschrift seiner Gedanken gezwungen, sich in diesem Moment zu reflektieren.
Ich glaube, genau das ist es, worum es im Forum vor aller Kommunikation geht: wachsende Selbsterkenntnis.