Exebeche
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| Original von Telltale Das ist für mich aus folgendem Grund schwer vorstellbar: Sollte die Physik des simulierten Systems vollständig anders sein, als die, welche das System simuliert, dürfte sie eigentlich gar nicht dessen Simulation sein. Der Umstand, dass es sich um eine Simulation handelt, läßt es erforderlich erscheinen, dass zumindest ein Teil der simulierenden Physik Eingang in die Simulation findet - d.h., auch wenn dessen Physik anders ist, so kann sie dennoch nicht vollständig anders sein, solange es sich um eine Simulation handelt. |
Gut, ich finde deinen Einwand nachvollziehbar, weil du offensichtlich den Begriff "Simulation" enger fasst als ich.
Ich kann mich auf diesen enger gefassten Begriff einlassen, in dem Fall würde ich sagen:
Es kommt darauf an was man simulieren will.
Man kann zum Beispiel das Flugverhalten eines bestimmten Flugzeugs simulieren, weil man einen bestimmten Tragflächentyp analysieren will.
Man kann aber auch Flugverhalten als Prinzip simulieren wollen und einfach mit Formen experimentieren.
Ebenso kann man versuchen unser spezielles Universum zu simulieren.
Und genauso könnte man auch mögliche Universen simulieren wollen.
Gerade wenn man die Möglichkeit hätte ein ganzes Universum zu simulieren, würde doch die Frage interessieren:
MUSS die Realität so beschaffen sein wie wir sie kennen?
Oder sind Alternativen möglich? Und wenn ja - wären die dann besser oder schlechter?
Was besser oder schlechter heißen könnte ist natürlich wieder eine philosophische Frage, aber ich denke, wenn ich den Computer dazu hätte, dann wäre ich in größter Versuchung mögliche Universen zu simulieren.
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