Hegel
So, hallo erstmals, bin neu hier
Seit Jahrtausenden, so auch z.B. bei den Ägyptern, besteht der menschliche Glaube, dass es neben der körperlichen Einheit, auch eine ungreifbare, übergeifende und über den Körper bestimmende, eventuell sogar spirituelle Macht gibt die sich zuerst in einer bewussten Anpassung an das Leben- und später, frei nach Freud, sich im "Ich", also in einer Persönlichkeit mit Charaktereigenschaften äussert. Dieser Glaube scheint nur logisch denn in Lebewesen lässt sich nichts Materielles finden, was das Bewusstsein, das Wahrnehmen und das Lernen irgendwie beschreiben oder erklären könnte. Also hat der Mensch die Seele erfunden, behauptet dass sie mit dem Körper gekoppelt sei, jedoch über ihn bestimme und sich auch nach dem Tod von ihm trennen und an einen anderen Ort reisen würde. Viele Theorien gibt es über das sogenannte Leib-Seele Problem, und in Freuds Schriften lässt sich noch lesen dass keine direkte Beziehung zwischen beide Endpunkten, den psychischen Vorgängen und den Gehirnzellen, gegeben sei. Dort hat die Neuropsychologie in den letzten Jahrzenten bedeutende Fortschritte gemacht, die Verbindung von Körper und Seele, von materiellem und immateriellem aber noch immer nicht geklärt und erklärt. Manche Wissenschaftler und Philosophen wie z.B. Marvin Minsky haben auch die These aufgestellt dass es nichts dergleichen gibt wie die Seele, sondern alles nur determiniert, rein materiell vom Gehirn und vom Körper durch mechanisierte, biochemische und neuronale Vorgänge ein Bewusstsein, was der Mensch als Geist oder Seele versteht, illusioniert wird. Persönlich bin ich auch dieser Meinung, wegen ein paar Gedanken die mir durch den Kopf gegangen sind, und ich veruche diese hier so genau wie möglich zu erklären.
Geist, Seele oder wie man es auch nennt, worüber ich reden will, ist diese Vorstellung des Menchen der Existenz eines Gegenstücks des materiellen Körpers. Um meine Denkweise zu erklären muss ich erst den Begriff "Einheit" wie er in meiner Vorstellung besteht, definieren:
Die essentielle Frage der Philosophie ist sicherlich : "Was ist das Sein?" Ja, der einzige mögliche Weg ist über die Negation, nämlich dass es dem Nicht- Nichtsein gleichkommt. Nun kann man schlussfolgern dass nur diese zwei Zustände im universellen Bereich möglich sind. Dass dies quantitative Begriffe sind kann man wohl ausschliessen denn nichts kann mehr "sein" als etwas anderes "ist", schliesslich ist Nichtsein als unendlich umfassend zu verstehen, aus dem das Sein heraustritt, jedoch egal wie gross dieses Sein auch nur sein kann, es immer im gleichen 1-zu-1-Verhältnis gegenüber dem Unendlichen besteht(mathematisch : 4 x unendlich = 5 x unendlich).
Wenn wir, als "seiende" Menschen also von etwas sprechen, z. B. einem Auto, verstehen wir es so, als "seie" das Auto und unsere Denkprozesse sind auch dementsprechend strukuriert dass wir einem Wort, speziell Substantive als Subjekt und Objekt, gegenüber eine bestehende Einheit denken, z.B. ein Haus, ein Baum, ein Klavier. Als Verben denken wir uns eine Bewegung, Handlung und Veränderung der "seienden" Gegenstände. Doch zu behaupten ein Klavier "sei" also existiere ist meiner Meinung nach grundlegend falsch. Dies ist eine Illusion des menschlichen Denkvorgehens. Ein Klavier ist nur die Summe vo den materiellen Bausteinen aus denen es besteht. Diese einzelnen Bausteine, wie die Atome, oder Leptonen oder Neutrinos, die "sind" und zwar nicht nur wegen der Annahme dass es die kleinsten sondern mehr wegen des Umstandes dass diese Teilchen periodisch im Universum vorkommen und alles aus ihnen besteht. In meinen Augen kann man nur dann behaupten dass etwas "sei". Alles was gegeben ist. Jegliche Summe dieser periodischen Elemente, die unperiodisch im Universum auftritt und aus der man nicht Millionen andere Dinge formen kann in Verbindung mit anderen unperiodischen "Gleichgesinnten".
Schlussfolgernd: Der menschliche Geist ist auch nur eine Illusion des menschlichen durch chemisch reagierende Elementarbausteine bedingten Denkens. Nur ein weiterer Denkanstoss: Wenn es den Geist eines Menschen gäbe würde er als sogenannte "Einheit" neben der "Einheit" des Körpers existieren, und er würde dann nach Annahme beim Tod den Menschen verlassen. Hier ist meine Frage? Ein Mensch stirbt um 21:02 und 23 Sekunden. Herztod vor 1 Minute, nun Hirntod. Nun verlässt anscheinend die Seele diesen Körper. Aha, aber wann genau, in der 23-tausendsten Mikrosekunde nach dem tod oder gar noch 20 Nanosekunden danach, und verschwindet der Geist Stück für Stück oder innerhalb unendlicher Zeit? Dies allein illustriert schon die Absurdität dieses Gedankens. Noch ein Beispiel: Wie läuft das ganze bei einem anderen Tier ab? Bei einer Fliege? Bei einem Pantoffeltierchen? Bei einem Baum? Warum sollten diese Lebewesen denn keine Seele haben? Die Seele muss sich doch erst nach und nach während der Evolution entwickelt haben? Es wäre ja schwer anzunehmen dass die Seele "Plopp" beim Neandertaler z.B. aufgetaucht ist?
Bei solchem "Einheitsdenken" verläuft man sich meiner Meinung nach unvermeidlich im Irrgarten der Widersprüchlickeit und des Widersinns. Man kommt damit einfach nicht auf einen grünen Zweig und die einheitliche "Wahrheit" bleibt auch fern und noch ferner. Was fehlt im menschlichen Denken ist das Zerteilen ihrer Scheinrealität in naturelle, universelle, basische Wahrheiten.
Die Astronomie erklärt demnach das Universum um einiges besser als jegliche Religion oder Philosophie.
Ihr werdet sicher viele Widersprüchlichkeiten entdecken oder suchen, aber ich möchte auch noch mitteilen dass ich glaube dass man diese Theorie weder anständig belegen noch beweisen kann wegen des Sprache(menschliche Wahreit)-Wahrheit(naturelle, universelle Wahrheit)-Problems. Alles was ich hier geschrieben habe, ob ich es wollte oder nicht, ist stark vom "Einheitsdenken" geprägt, weil die Sprache es eben automatisch mit sich bringt. Man müsste der Wahrheit schon durch anständige Mathematik, nämlich ausschliess der logisch-kausalen, auf die Sprünge kommen. Vielleicht in 2000 Jahren?
So, schreibt mir bitte was ihr denkt?? Bin wirklich gespannt, habe nämlich Angst dass ich mich zu viel in meinen Gedanken verwoben habe. Der philosophische Dialog ist so furchtbar wichtig
Seit Jahrtausenden, so auch z.B. bei den Ägyptern, besteht der menschliche Glaube, dass es neben der körperlichen Einheit, auch eine ungreifbare, übergeifende und über den Körper bestimmende, eventuell sogar spirituelle Macht gibt die sich zuerst in einer bewussten Anpassung an das Leben- und später, frei nach Freud, sich im "Ich", also in einer Persönlichkeit mit Charaktereigenschaften äussert. Dieser Glaube scheint nur logisch denn in Lebewesen lässt sich nichts Materielles finden, was das Bewusstsein, das Wahrnehmen und das Lernen irgendwie beschreiben oder erklären könnte. Also hat der Mensch die Seele erfunden, behauptet dass sie mit dem Körper gekoppelt sei, jedoch über ihn bestimme und sich auch nach dem Tod von ihm trennen und an einen anderen Ort reisen würde. Viele Theorien gibt es über das sogenannte Leib-Seele Problem, und in Freuds Schriften lässt sich noch lesen dass keine direkte Beziehung zwischen beide Endpunkten, den psychischen Vorgängen und den Gehirnzellen, gegeben sei. Dort hat die Neuropsychologie in den letzten Jahrzenten bedeutende Fortschritte gemacht, die Verbindung von Körper und Seele, von materiellem und immateriellem aber noch immer nicht geklärt und erklärt. Manche Wissenschaftler und Philosophen wie z.B. Marvin Minsky haben auch die These aufgestellt dass es nichts dergleichen gibt wie die Seele, sondern alles nur determiniert, rein materiell vom Gehirn und vom Körper durch mechanisierte, biochemische und neuronale Vorgänge ein Bewusstsein, was der Mensch als Geist oder Seele versteht, illusioniert wird. Persönlich bin ich auch dieser Meinung, wegen ein paar Gedanken die mir durch den Kopf gegangen sind, und ich veruche diese hier so genau wie möglich zu erklären.
Geist, Seele oder wie man es auch nennt, worüber ich reden will, ist diese Vorstellung des Menchen der Existenz eines Gegenstücks des materiellen Körpers. Um meine Denkweise zu erklären muss ich erst den Begriff "Einheit" wie er in meiner Vorstellung besteht, definieren:
Die essentielle Frage der Philosophie ist sicherlich : "Was ist das Sein?" Ja, der einzige mögliche Weg ist über die Negation, nämlich dass es dem Nicht- Nichtsein gleichkommt. Nun kann man schlussfolgern dass nur diese zwei Zustände im universellen Bereich möglich sind. Dass dies quantitative Begriffe sind kann man wohl ausschliessen denn nichts kann mehr "sein" als etwas anderes "ist", schliesslich ist Nichtsein als unendlich umfassend zu verstehen, aus dem das Sein heraustritt, jedoch egal wie gross dieses Sein auch nur sein kann, es immer im gleichen 1-zu-1-Verhältnis gegenüber dem Unendlichen besteht(mathematisch : 4 x unendlich = 5 x unendlich).
Wenn wir, als "seiende" Menschen also von etwas sprechen, z. B. einem Auto, verstehen wir es so, als "seie" das Auto und unsere Denkprozesse sind auch dementsprechend strukuriert dass wir einem Wort, speziell Substantive als Subjekt und Objekt, gegenüber eine bestehende Einheit denken, z.B. ein Haus, ein Baum, ein Klavier. Als Verben denken wir uns eine Bewegung, Handlung und Veränderung der "seienden" Gegenstände. Doch zu behaupten ein Klavier "sei" also existiere ist meiner Meinung nach grundlegend falsch. Dies ist eine Illusion des menschlichen Denkvorgehens. Ein Klavier ist nur die Summe vo den materiellen Bausteinen aus denen es besteht. Diese einzelnen Bausteine, wie die Atome, oder Leptonen oder Neutrinos, die "sind" und zwar nicht nur wegen der Annahme dass es die kleinsten sondern mehr wegen des Umstandes dass diese Teilchen periodisch im Universum vorkommen und alles aus ihnen besteht. In meinen Augen kann man nur dann behaupten dass etwas "sei". Alles was gegeben ist. Jegliche Summe dieser periodischen Elemente, die unperiodisch im Universum auftritt und aus der man nicht Millionen andere Dinge formen kann in Verbindung mit anderen unperiodischen "Gleichgesinnten".
Schlussfolgernd: Der menschliche Geist ist auch nur eine Illusion des menschlichen durch chemisch reagierende Elementarbausteine bedingten Denkens. Nur ein weiterer Denkanstoss: Wenn es den Geist eines Menschen gäbe würde er als sogenannte "Einheit" neben der "Einheit" des Körpers existieren, und er würde dann nach Annahme beim Tod den Menschen verlassen. Hier ist meine Frage? Ein Mensch stirbt um 21:02 und 23 Sekunden. Herztod vor 1 Minute, nun Hirntod. Nun verlässt anscheinend die Seele diesen Körper. Aha, aber wann genau, in der 23-tausendsten Mikrosekunde nach dem tod oder gar noch 20 Nanosekunden danach, und verschwindet der Geist Stück für Stück oder innerhalb unendlicher Zeit? Dies allein illustriert schon die Absurdität dieses Gedankens. Noch ein Beispiel: Wie läuft das ganze bei einem anderen Tier ab? Bei einer Fliege? Bei einem Pantoffeltierchen? Bei einem Baum? Warum sollten diese Lebewesen denn keine Seele haben? Die Seele muss sich doch erst nach und nach während der Evolution entwickelt haben? Es wäre ja schwer anzunehmen dass die Seele "Plopp" beim Neandertaler z.B. aufgetaucht ist?
Bei solchem "Einheitsdenken" verläuft man sich meiner Meinung nach unvermeidlich im Irrgarten der Widersprüchlickeit und des Widersinns. Man kommt damit einfach nicht auf einen grünen Zweig und die einheitliche "Wahrheit" bleibt auch fern und noch ferner. Was fehlt im menschlichen Denken ist das Zerteilen ihrer Scheinrealität in naturelle, universelle, basische Wahrheiten.
Die Astronomie erklärt demnach das Universum um einiges besser als jegliche Religion oder Philosophie.
Ihr werdet sicher viele Widersprüchlichkeiten entdecken oder suchen, aber ich möchte auch noch mitteilen dass ich glaube dass man diese Theorie weder anständig belegen noch beweisen kann wegen des Sprache(menschliche Wahreit)-Wahrheit(naturelle, universelle Wahrheit)-Problems. Alles was ich hier geschrieben habe, ob ich es wollte oder nicht, ist stark vom "Einheitsdenken" geprägt, weil die Sprache es eben automatisch mit sich bringt. Man müsste der Wahrheit schon durch anständige Mathematik, nämlich ausschliess der logisch-kausalen, auf die Sprünge kommen. Vielleicht in 2000 Jahren?
So, schreibt mir bitte was ihr denkt?? Bin wirklich gespannt, habe nämlich Angst dass ich mich zu viel in meinen Gedanken verwoben habe. Der philosophische Dialog ist so furchtbar wichtig
Meiner Kernfrage weichst du konstant aus. Ich habe nicht gefragt, ob es Schein gibt, sondern was Schein ist.