Ich akzeptiere deine Meinung, Thanasius Lakon! Ich kann ja auch gar nicht wissen wie es bei dir ist, Spiele zu spielen. Ich jedenfalls habe gestern mal wieder 2 Stunden lang ein Videospiel gespielt, von dem ich allein nach 2 Stunden ein Gefühl bekam, das ich hasste. Und ich glaube das kann mir niemand übel nehmen, dass ich mich nun mal gut fühlen will. Es tut mir leid, aber ich werde mein Leben lang danach trachten mich so gut zu fühlen, wie ich nur kann.
Was sind denn überhaupt Gefühle? Es gibt 2 Kategorien auf dieser Welt, Innerlichkeiten und Äußerlichkeiten. Ich bin die Innerlichkeiten, an alles was ich denke wenn ich von mir rede sind daher meine Gefühle. Ich kann mich nicht selbst sehen, es sei denn ich glotze in den Spiegel. Aber niemals kann ich mich selbst sehen, wie ich andere Menschen sehe, denn dabei fühle ich mich nebenbei immer selbst. Mich selbst kann ich nur fühlen, andere nicht. Die Äußerlichkeiten sind alles andere drum herum, alles was ich nicht bin. Drum bin ich mein Körper und die Gefühle darin.
Und was ist Glück? Glück ist sich gut fühlen zu können. Sich gut zu fühlen bedeutet sich so zu fühlen, wie man es gerne haben möchte. Sich schlecht zu fühlen bedeutet sich so zu fühlen, wie man sich nicht fühlen möchte. Wenn man daran glaubt, dass man sich nicht schlecht fühlt, nennt man das auch keine schlechten Gefühle, und so verhält es sich auch mit den guten Gefühlen.
Wie kann etwas gut sein, bei dem man sich schlecht fühlt? Mein Leben sind meine Gefühle, denn sie sind das, was ich von mir selbst fühle, also von dem was ich bin. Wer will mir es jetzt verübeln, ein gutes Leben zu haben? Wie kann es aber gut sein, wenn ich mich schlecht fühle. Natürlich kann es insgesamt gut sein, weil ich mich nur ein wenig schlecht fühle, aber ist es auch gut, wenn ich mich ausschließlich schlecht fühle, d.h. so, wie ich mich nicht fühlen möchte?
Ich denke ihr müsst mir zustimmen, dass jedes Tier irgendeinen Instinkt hat. Wenn nun ein Tier nichts anderes hat als seinen Körper und sich selbst lediglich fühlt, also hauptsächlich seine Gefühle wahrnimmt, so wie soll er irgendetwas von seinem Instinkt wahrnehmen? Durch die Gefühle... Was macht der Instinkt denn, beispielsweise bei einem Säugetier? Er zeigt ihm, wie er seine Beute fängt um zu überleben. Es wäre schlecht für das Tier zu sterben, jedenfalls wäre es recht zufrieden damit, noch ein wenig zu überleben. Darum fühlt es, was gut ist, nämlich wie es überleben kann. Macht es irgendwas falsch, so fühlt es sich schlecht, macht es etwas gut, fühlt es sich gut. So weiß das Tier, was es tun muss. Selbst wenn es nicht über einen Instinkt, sondern über seine Eltern erfährt, was es zu tun hat, sind die Eltern doch nur draußen, und nicht in dem Körper von dem Tier. Das Tier kann also lediglich wahrnehmen, was die Eltern tun. Auch hierüber fühlt das Tier nur etwas, nämlich das was in ihm drin ist. Und so verhält es sich auch in uns Menschen.
Wir Menschen sind also glücklich, wenn wir Dinge gut tun, wenn wir sie schlecht tun, sind wir unglücklich. Wir können nichts weiter tun, als die Dinge gut zu tun, denn das ist unsere Pflicht. Wenn wir die Dinge schlecht tun, ist die Gefahr größer, dass wir vielleicht Amok laufen, oder Selbstmord begehen. Ich glaube jedenfalls kaum, dass Menschen durch letztere Taten sich gut fühlen konnten. Nein, sie taten es, weil sie sich so schlecht gefühlt haben, und so unfähig waren, etwas besser zu machen, dass das einzige sinnvolle der letztliche Mord an sich selbst war. Solche Menschen sind gefühlsmäßig am *Hintern*, denn würden sie sich gut (genug) fühlen, würden sie nichts anderes wollen, als weiter zu leben. Es ist aber durchaus sinnvoller weiter zu leben, anstatt frühzeitig zu sterben.
Der Sinn des Lebens ist es, sich gut zu fühlen. Ist es sinnvoll, etwas schlechtes zu tun? Nein, denn es ist gerade darum schlecht, weil nicht nur man selbst, sondern womöglich auch andere sich schlechter deshalb fühlen. Wenn man sich gut (genug) fühlt, möchte man nichts anderes als leben und jede Sekunde genießen, wenn man sich schlecht (genug) fühlt, möchte man nichts anderes, als diese Gefühle los werden. Die guten Gefühle möchte man behalten, die schlechten loswerden. Nur deshalb sind es schlechte Gefühle, weil man sie loswerden will. Ansonsten gäbe es gar keinen schlechten Gefühle. Sie sind lediglich durch uns selbst bewertet, durch das, wie wir uns fühlen wollen, und das, wie wir es nicht wollen. Auch das Leben will man behalten, genau wie die guten Gefühle. Nur wenn man sich schlecht genug fühlt, will man sein eigenes Leben loswerden. Es kann aber nicht sinnvoll sein, sein eigenes Leben loszuwerden. Darum kann es nur sinnvoll sein, nach den guten Gefühlen zu trachten, und nicht nach den schlechten. Der Sinn des Lebens ist daher das Glück.
Ich habe das Buch von Schopenhauer leider nicht gelesen, darum kann ich lediglich zu dem Zitat etwas sagen:
| Zitat: |
„Es gibt nur einen angeborenen Irrtum, und es ist der, dass wir da sind, um glücklich zu sein. [...] Deutlich genug spricht aus dem ganzen menschlichen Dasein das Leiden als die wahre Bestimmung desselben. Das Leben ist tief darin eingesenkt und kann ihm nicht entgehn: unser Eintritt in dasselbe geschieht unter Tränen, sein Verlauf ist im Grunde immer tragisch, und noch mehr sein Ausgang“ und weiter: „die Stunden gehen desto schneller hin, je angenehmer; desto langsamer je peinlicher sie zugebracht werden [...] ebenso werden wir bei der Langeweile der Zeit inne, bei der Kurzweil nicht. Beides beweist, dass unser Dasein dann am glücklichsten ist, wann wir es am wenigsten spüren“
Arthur Schopenhauer „Die Welt als Wille und Vorstellung“, Band II s.669 bzw. 737/39
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Ob wir
deshalb da sind, ist eine andere Frage. Es steht jedoch fest, dass wir umso belebter sind, je besser wir uns fühlen und mehr Leben ist besser als weniger leben. Sartre sagt: "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt." Es obliegt nun an uns, diese Freiheit nicht einfach wegzuwerfen, sondern möglichst sinnvoll und viel zu leben, denn das zieht noch mehr Leben nach sich. Wir sollten nicht absichtlich die schlechtere Option wählen, wenn wir auch die bessere Option wählen können. Das geht allerdings nur, wenn wir auch danach trachten. Darum sollten wir danach trachten möglichst sinnvoll zu leben, und nicht weniger sinnvoll.
Es stimmt: Des Leiden Bestimmung ist das Leiden. Es ist aber nicht da, um es zu wahren, sondern im Gegenteil: Wir leiden, weil es die einzige Möglichkeit ist, doch noch einen Sinn zu finden. Wer sein Leben lang nur leidet, fragt sich, wo denn da der Sinn sein soll. Er könne sich doch gleich umbringen, anstatt diese Gefühle dauernd aushalten zu müssen. Es sind Gefühle, die man nicht behalten will. Sie sind jedoch da, um einem zu zeigen, dass da etwas falsch läuft. Sie sind Zeiger dafür, dass etwas geändert werden muss, denn nur dann gehen auch jene Gefühle weg, die man nicht behalten will. Die Gefühle, die nicht bleiben sollen, sind nur da, weil etwas da draußen ist, was nicht bleiben soll. Wenn lediglich das da draußen da ist, was nicht bleiben soll, aber nicht die Gefühle da sind, die nicht bleiben sollen, wo wäre dann der Grund etwas zu ändern? Schließlich sitze ich doch auf meinem Thron und genieße die Gemütlichkeit, was juckt mich das Elend da unten? Ist das Elend da unten gut? Wohl eher nicht, weil viele Menschen Gefühle aushalten müssen, die sie nicht behalten wollen, aber womöglich unfähig geworden sind, mit ihnen umzugehen. Also müsste es doch ebenfalls gut sein, etwas gegen das Elend zu tun, denn aus Gutem folgt Gutes. Würde schlechtes folgen, wäre es nicht mehr gut, sondern schlecht. Gute Gefühle sind doch schließlich auch nur eine Folge von etwas Gutem. Würde das Schlechte nicht mit schlechten Gefühlen einhergehen, so wüsste ich nicht mehr was ich tun soll. Dann hätte ich meinen Instinkt verloren. Schließlich folge ich meinen Gefühlen, und will doch nur das Gute tun. Würde ich das Schlechte bewusst tun wollen, dann wäre ich gegen das Leben, und schließlich auch gegen mein Leben, also gegen mich selbst.
Die Menschenaffen haben sich zu Kopfgeburten verwandelt, und so erklärt es sich, dass die Gefühle der Menschen nicht mehr klar genug sind, um genau zu wissen, was zu tun ist. Womöglich ist die Freiheit zu groß, oder die Angst, oder die Verwirrung oder Verzweiflung. Irgendetwas davon dürfte es wohl sein. Der Sinn an den Gefühlen, die man nicht behalten will, ist es, etwas was draußen ist, loszuwerden, damit man auch die Gefühle loswird. Wenn man aber bereits soetwas grundlegend natürliches nicht mehr kann, dann kann man auch nicht mehr das Richtige tun, und dann bleibt einem das Glück verwehrt. Es kann aber nicht sinnvoll sein, das Falsche zu tun. Es ist gerade darum falsch, weil es Umstände hervorruft, die
lebensvernichtend sind. Beispielsweise der Tod oder Depressionen. Einem glücklichen Menschen wird jede Sekunde in diesem Zustand wertvoller vorkommen, als Tage in einem unglücklichen Zustand. Darum ist beim glücklichen Menschen
mehr Leben als beim unglücklichen Menschen.
Nur weil viele Menschen dieser Tragik, diesen Tränen und dem unglücklichen Ausgang des Lebens ausgesetzt sind, heißt es noch lange nicht, dass wir keine Wahl haben. Man kann aber nichts an seinem scheinbaren Menschenschicksal ändern, wenn man gar nicht erst danach strebt, etwas zu ändern. Darum muss man im unglücklichen Zustand zur Veränderung zum glücklichen Zustand streben, denn mehr kann man nicht tun.
Je angenehmer man etwas empfindet, desto schneller geht die Zeit dahin? Das stimmt auf diese Art & Weise leider nicht. Denn desto glücklicher man ist, desto mehr Zeit möchte man haben. Das heißt aber nicht, dass die Zeit auch schneller vorbei geht, im Gegenteil, nach meinen Erfahrungen geht sie langsamer vorbei. Je glücklicher die Zeit war, desto mehr kann ich mich daran erinnern. An jede einzelne Sekunde. Mein ganzes Leben dagegen geht vorbei wie ein Rausch. Es ist voller Unglück und darum vergesse ich das Sinnlose wieder, denn das Unglück ist sinnlos. Ich versuche lieber mich an das Leben zu klammern und damit an das Glück, denn das Glück bedeutet Leben. Das Unglück findet darum nicht viel Platz. Warum soll ich mein Gehirn voller Gedanken an Gefühle vollstopfen, die ich gar nicht behalten wollte. Lieber erinnere ich mich an die Gefühle, die mir angenehm waren. Da ich mich an die Zeit, die langsamer vorbei geht, besser erinnern kann als an den Rausch, muss das mit den guten Gefühlen einhergehen. Je langsamer die Zeit vorbei geht, desto mehr Zeit habe ich und damit auch mehr Leben. Mehr Leben ist sinnvoller als weniger Leben, und darum müssen gute Gefühle mit langsamerer Zeit verknüpft sein, da sie nur auftreten, wenn die Umstände gut sind. Wie können die Umstände aber gut sein, wenn die Zeit schnell vorbei geht, wo das doch weniger Leben bedeutet? Das sind sie für den Betroffenen eben nicht...
| Zitat: |
| ebenso werden wir bei der Langeweile der Zeit inne, bei der Kurzweil nicht. Beides beweist, dass unser Dasein dann am glücklichsten ist, wann wir es am wenigsten spüren“ |
Das stimmt nicht, denn bei der Langeweile möchten wir Veränderung. Darum können wir die Zeit nicht auskosten, da wir ganz und gar mit der Veränderung beschäftigt sind. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich bei der Kurzweil am meisten Zeit bewusst spüren konnte. Meine ganze Kindheit ist im Grunde nichts gegen die wenigen glücklichen Stunden, die ich in Kurzweil verbringen konnte. Gegen meine Gefühle werde ich niemals etwas sagen, denn für mich bedeuten sie 100% Wahrheit und Wirklichkeit. Und es macht keinen Sinn hier absichtlich zu lügen. Ihr könnt mir also höchstens glauben, wenn ich sage, dass meiner Erfahrung nach die Kurzweil bewussteres Spüren der Zeit mitbringt und damit nach meinen Bedürfnissen immer bleiben soll. Am liebsten wäre es mir, wenn sie niemals vorbei ginge. Doch dürft ihr unter der Kurzweil keine ständige Arbeit verstehen, denn das hat im direkten Sinne nichts miteinander zu tun. Dauernde Arbeit kann genauso Langeweile hervorrufen wie gar keine Arbeit. Im Gegenteil muss man seinen Gefühlen folgen, um herauszufinden, was man tun muss, um keine Langeweile verspüren zu müssen. Jedenfalls konnte ich in meinen glücklichen Momenten am meisten Zeit wahrnehmen und empfand doch keine Langeweile.
Der größte Schwachsinn ist es, zu behaupten, wir seien am glücklichsten, wenn wir es nicht spüren. Ich denke das habe ich mit dem gesamten obigem Text bewiesen. Ich weiß nicht viel über Schopenhauer, aber so wie er hier schreibt, scheint es mir, dass er keine Chance mehr für den Menschen sieht, sich gut zu fühlen. Zum Glück weiß ich es bereits besser, und konnte bereits Erfahrungen machen, die beweisen, dass es doch möglich ist.
| Zitat: |
| Ich will damit nicht sagen, dass man seine Zeit mit sinnlosen Spielen verbringen soll (und Schopenhauer mit Sicherheit auch nicht), sondern lediglich, dass, nimmt man uns auch noch unsere kleinen Freuden und Zeitvertreibe, wir noch viel schlimmer dran wären. Und mal ehrlich, was ist das ganze menschliche Treiben (jenseits der Lebenserhaltung), die Wissenschaft, die Philosophie, das Reisen, die Musik, Kämpfe und Kriege ...., anderes als Zeitvertreib und Spiel? |
Thoreau sagt nichts gegen das
Spiel! Im Gegenteil, er sagt, dass es in diesen sogenannten "Spielen und Vergnügungen", bei denen jeder weiß was gemeint ist, kein "Spiel"-Effekt auftaucht. Und damit hat dieser gute Mann vollkommen recht. Thoreau ist auch nicht jemand, der lediglich seinem Hass folgt, und deshalb kategorisch "Nein!" zu diesen Spielen sagt. Aber er ist jemand, der seinen Gefühlen folgt, und sie sagen ihm, dass er dort kein Glück finden kann. Er sagt bewusst etwas gegen die kleinen Freuden und für die großen Freuden. Nur weil die meisten zu unfähig geworden sind, um die großen Freuden zu finden, heißt das noch lange nicht, dass man sich mit den kleinen Freuden vergnügen muss. Hinzu kommt aber dass es dort nicht etwa kleine Freuden gibt, sondern im Gegenteil auch noch das Unglück. Außerdem nimmt dir hier niemand irgendeine Freude. Dazu wären wir gar nicht imstande, da jeder Mensch seinen Gefühlen folgt, von denen die guten eine Freude sind. Niemand besitzt überhaupt die Macht, dir etwas entgegen deinen Gefühlen etwas vorzumachen, mit Ausnahme von dir selbst. Wenn dir diese sogenannten Spiele also tatsächlich Spaß machen, dann spiele sie. Glaubst du etwa es gibt überhaupt einen Menschen gesunder Natur, der dir etwas vorschreiben will? Das einzige was ich dir vorschreibe, ist deinen Gefühlen zu folgen. Ich dagegen halte mich von nun an von solchen Spielen fern, denn meine Gefühle lügen nicht. Ihr dürft mir das nicht übel nehmen, dass ich kategorisch dazu nein sage. Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.
Spaß ist alles was wir haben? Spaß bedeutet sich gut zu fühlen, und da stimme ich dir zu, dass gute Gefühle alles sind, was wir haben. Gerade darum schreibt Thoreau sein Leben lang Bücher über seine Gefühle, und stellt zumindest bei ihm fest, dass diese Spiele und Vergnügungen eben keinen Spaß hervorrufen, sondern eine Folge von Verzweiflung sind. Wer einmal den Spaß nach ordentlicher Arbeit in Vergleich stellt, wenn er eine solche denn schonmal verrichtet hat, kennt den Unterschied der Gefühle.
Und doch geht es darum einen Gewinn aus etwas zu ziehen, doch letzterer sind bessere Gefühle. Es geht darum das Glück zu erreichen, weil das gute Gefühle bedeutet.
Jeder soll seine Freuden finden, wie er es für richtig hält, genau das sage ich ja! Man hält jedoch immer nur das für richtig, was mit guten Gefühlen verknüpft ist. Es ist notwendigerweise also nur dann richtig, wenn man sich dabei gut fühlt. Der gute Thoreau empfand anscheinend keine guten Gefühle bei diesen Spielen und kam so zu seinem Urteil, dass es eine Folge von Verzweiflung sein müsse. Ich teile sein Urteil, aufgrund meiner Erfahrungen und Gefühle. Es kann sein dass ich falsch liege, oder eben nicht, und doch vertraue ich meinen Gefühlen, denn mehr habe ich nicht.
Gute Gefühle sind sinnvoll und je glüclicher ich bin, desto sinnvoller ist mein Leben. Darum sagt Thoreau und ich ebenfalls zu den Spielen und Vergnügungen, zu denen auch die gesamte Unterhaltungsbranche gehört, dass sie nicht sinnvoll sind, weil sie eben keine guten Gefühle auslösen, sondern die Verzweiflung wahrscheinlich noch in die Höhe treiben. Wenn sie gute Gefühle bei dir auslösen, dann ist für dich etwas anderes richtig als für mich, und das akzeptiert ja auch jeder. Deshalb muss ja auch nicht jeder dieselbe Meinung haben.
Ich hoffe diese Meinung nimmt mir niemand böse, auch wenn es so ungefähr gegen den Strich von dem Großteil der Gesellschaft dieser Welt geht. Amen.