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Original von carsten aus bochum
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„aber wilber schiesst sich ja auch auf diesen wolf ein und nicht auf dürr. ich würds mit einem schulterzucken abtun... wie andererseits auch beweisführungen a la: da satg sogar ein physiker, dass alles miteinander verbunden ist.
na und?“ |
Eben, was habe ich davon zu wissen, dass ich mit jemandem verbunden bin, wenn es nicht mein Empfinden ist.
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so kann man das auch nicht sagen. wissen ist nützlich ohne dass man eine gleichnamige empfindung hat, "es" in diesem sinne empfindet, was da gewusst wird. wäre ja auch zu komisch.
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Was heißt hier „verbunden“?
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oh, das versteht er zumindest zunächst wohl durchaus physikalisch.
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Und dabei ist ja alles mit allem verbunden.
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klar. das ist ja auch nicht falsch. gerade im physikalischen sinn.
jemand hat mal berechnet, in welcher grössenordnung sich die einflüsse eines sturms auf dem sirius für etwas auf der erde bewegen.
dass physiker schneller bereit sind bestimmte arten der verbundenheit "hochzurechnen" liegt wohl daran, dass sie das so gewohnt sind. das physikalsiche modell als darstellung nicht des realen beobachteten verhaltens sondern eines idealen nicht beobachtbaren verhaltens und einer ableitung eines realen verhaltens daraus ist ein wesentlicher schritt beim übergang vom aristotelischen denken zum modernen naturwissenschaftlichen denken bei galilei.
so kleine justierungen wie dass ein sich bewegender körper aufgrund einer einmaligen krafteinwirkung ohne weiter äussere einflüsse bis in alle ewigkeit gleichförmig bewegt führten ja letztlich zum erfolg.
vielleicht daher die neigung zu grossen entwürfen. die weltformel ist schliesslich programm. und die heisst nicht umsonst so.
die diskrepanzen und uzulänglichkeiten die du darin zum beispiel siehst kratzen einen physiker eher weniger, dass die welt sich im allgemeinen so gar nicht vorhersagbar verhält, dass die bedingungen für die idealen modelle praktisch nie gegeben sind, wenn man sie nicht künstlich herstellt und kontrolliert, das ist man gewohnt, das gehört zum alltag. es klingt merkwürdig, aber in diesem sinn sind die modernen naturwissenschaften höchst unempirisch. dass jemand höchstkomplexes reales verhalten nicht auf der basis erster prinzipien thepretisch durchdringen kann... wenn das an sich schon ein problem wäre, man dürfte mit naturwissenschaften gar nicht erst anfangen.
daher wohl die bereitschaft solche einwürfe als irrelevant zu ignorieren. und das eben nicht ganz zu unrecht.
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Ja, mit Penrose/Dennett das hatten wir nun schon einige Male.
Ich bin natürlich der Auffassung dass ich Dennett, um den geht es hier nicht missverstehe, ist hier aber auch minderwichtig.
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brief und siegel drauf.
schön fand ich in diesem zusammenhang, wie schon öfters erwähnt, dawkins neues vorwort zur neusten auflage des egoistischen gens. das ist auch ein mea culpa von dawkins und er bemerkt, dass heute wohl auch der verleger auf einem untertitel bestehen würde. die übliche lesart des titels " war das
egoistische gen. gemeint war allerdings das egoistische
gen. das kann man schon aus dem zusammenhang erkennen. wenn man das buch liest. man muss dann auch schmunzeln wenn ein vermeintliches "gegenbuch" erscheint mit dem titel: das kooperative gen. das gegenbuch müsste mit das egoistische individuum betitelt werden.
und natürlich ist weder dawkins der meinung, ein gen könnte im üblichen sinn egoistisch sein noch bedeutete im gegenbuchtitel individuum eine person, bewusstes oder auch nur höherentwickeltes lebewesen. eine blaualge täts auch.
deswegen muss ich mich auch wirklich wundern, wenn jemand den begriff des entscheidenden gehirns aus formalsprachlichen gründen ablehnt. besonders wenn das von leuten kommt, die wie selbstverständlich auch sonst für sich in anspruch nehmen sprachlich gebildet und
reflektiert zu sein.
bei dennett und penrose liegt die sache mit deinem missverständnis so, dass du, lustigerweise, die zugrundeligende hierarchische ordnung nicht berücksichtigst. und natürlich diese sache mit der idealität und der relevanz von abweichungen vom idealen modellverhalten.
deine argumentation in diesem punkt würde letztlich darauf hinauslaufen, dass wer sagt, dass man keine quantenmechanik braucht um eine mechanische uhr zu bauen damit gleichzeitig behauptete, dass die quantenmechanik nicht letztlich doch die grundlage der mechanik wäre und damit eigentlich auch dafür zuständig wäre. natürlich macht das niemand, auch wenn es völlig ausser zweifel steht, was da fundemantal gilt und was nicht. aber gerade dieses völlige fehlen bestimmter zweifel führt natürlich zu formulierungen, aus denen andere lustigerweise gerade nicht nur zweifel sondern eine gegenbehauptung herauslesen zu können meinen.
dass bewusstsein ein biologisches phänomen ist heisst nicht, dass nicht letztlich doch die physik dafür zuständig ist. dass es völlig unpraktisch ist einen fundamentaltheoretischen ansatz in diesme sinn zu verfolgen liegt nicht am bewusstsein, da kannst du ein stück holz und seine materialeigenschaften nehmen. selbst wenn es am bewusstein liegen sollte, irgendwie, dann kann man deswegen so noch lange nicht argumentieren.
also, penrose meint bewusstsein sei damit zu (er)klären, dass für objekte im hinr in physiologischen dimensionen qunatengesetze gelten wie für subatomare partikel zum beispiel. dennett sagt quatsch, das braucht man nicht.
mit einem antireduktionismus oder einer absage an die physik als fundamenatldisziplin hat das nichts zu tun.
man kann sich natürlich, was mir gar nicht so klar war, auch trefflich über die bedeutung von "fundamental" streiten. aber ich habe die diktatorisch autoritäre sichtweise eigentlich nie eingenommen und sehe auch nicht, dass das sonst so übich wäre, dass man dagegen ins feld ziehen müsste.
fundemantal ist da eigentlich ganz harmlos im sinne einer einheitlichkeit der modelle gemeint. als absage an löcher in der physik etc. die moleküle meines arms verhalten sich hinreichend bestimmt nach den gesetzen der physik einerlei ob und welchen grund ich für die bewegung meines arms habe oder auch nicht. das meint fundamental in diesem zusammenhang. ist aber dann auch minimalkonsens, ohne das gehts mit mir nicht.
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Das was die Welt verbindet kann alles mögliche sein, die Physik, Ideen, die Leere aller Formen.
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ja, schon.
aber bei aller inkommensurabilität, die es ja geben mag, die einheit der warhnehmungen kann das nicht sprengen und dem muss rechnung getragen werden.
wenn man sich die dinge vorstellt wie sie sind im sinne des druchgängigen in verbindung bringens der erscheinungen, dann kann man wohl die erscheinungen der physik kaum unter den tisch fallen lassen dabei, oder?
dass nicht jede antwort einer frage mit dem aufstellen einer schrödingergleichung beginnt... so what?
das tut es schon in der physik selbst nicht. gibt es deswegen keine einheit der physik? keine hierarchische ordnung der gesetze? das müsste doch gerade dir spanisch vorkommen.
einheit gibt man doch auch nicht deswegen auf, weil man gerade etwas nicht passend bekommt, ein ideal ist ein ideal und ideale aufzugeben nur weil die welt nicht ideal ist...
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Alles kann man diskutieren nur eben nicht blind austauschen.
Weil alle Formen leer sind, ist alles mit allem verbunden und das Elektron überall zugleich und jede Wahrheit beliebig.
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natürlich sind formen leer. aber das heisst ja nicht, dass sie nicht voll sein können.
einer beliebigkeitswahrheitstheorie redet dürr sicherlich so oder so nicht das wort. insofern ist das keine polemische spitze sondern schlicht verfehlt.
ähnliche leerformeln findest du bei anderen ja gerade anziehend...
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Mag sein, aber es gibt eine hierarchische Abfolge in der Fähigkeit Bedeutung zuzuschreiben, denn nicht nur für den Computer ist da nie die Callas oder ein Cello zu hören, sondern nur Nullen und Einsen, für den Igel auch nicht und für den Affen auch nicht. (Und so könnte es sein, dass Bedeutung erst in die Welt kommt.)
„aber das ist ja ein völlig irreführendes bild. denn für einen computer sind da auch keine nullen und einsen. bedeutung vs "abedeutend" ist ja nicht callas vs binärcode sondern callas, binärcode,... vs - ja, was eigentlich?“ |
Bewusst vs. unbewusst.
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schon, es ging ja um deine idee der beispielhaften darstellung. die callas und... ?
und eben die lustige idee, dass etwas einem computer nichts bedeutet weils für ihn nur nullen und einsen sinn... ;-)
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„was soll es denn bedeuten, der unterschied zwischen der schon immer in der welt gewesenen bedeutung und der bedeutung, die erst in die welt kommt?
es ist wohl klar, dass dürr damit nicht callas geniessende pcs meint...oder?“ |
Bedeutung kennen wir als etwas, was bewusste Wesen irgendwelchen Sachverhalten zuschreiben.
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genau. äpfel sind obst und obst zum beispiel äpfel.
das sind so einlassungen die einem nichts sagen als was man ohnehin schon wusste.
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Bedeutung in einem weiter gefassten Kontext heißt mehr oder weniger, dass alles was ist irgendwelche Bedeutung hat, in dem Sinne, dass es nicht ohne Grund (wobei Grund zu rational wäre) und nicht nur nicht ohen Ursache geschieht.
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so wird "grund", und natürlich auch "bedeutung", im wesentlichen zum ausdruck teleologischer vorstellungen.
und ist damit also keinesfalls verständlicher als dürrs allgegenwärtige elektronen...
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Und auf welchen Weise nun der Geist oder die Liebe auf die Welt Einfluss nehmen bleibt doch eher im Dunkeln.
„entschuldige mal, wer war das doch gleich der sich so gern auf die position stellt: wie, das ist mir egal, entscheidend ist doch, dass.“ |
Ich, aber ich sehe dass „das“ hier nicht unbedingt.
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hm. muss das nicht "das 'dass'" heissen?
mag ja sein, dass du es nicht siehst. und? wofür oder wogegen soll das ein argument sein oder auch nur sprechen?
vielleicht hast du dich einfach noch nicht richtig drauf eingelassen... ;-)
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| „ich bin nicht der meinung, dass die frage unberechtigt ist, nur, dass du sie sonst als irrelevant darstellst, wenn sie an dich gerichtet wird.“ |
Das tue ich dann, wenn ich ein Ergebnis habe, was ich rückwirkend interpretieren möchte.
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äh, du hast daraus einen grundsatz gemacht. je abstruser eine antwort oder je unwarhsceinlicher eine plausible antwort auf die frage nach dem wie desto entschiedener!
quote]
Ich kann mir zwar Liebe vorstellen die Einfluss nimmt, aber das ist bei Dürr anders gemeint.
[/quote]
tja, liebe kann ich mir nicht vorstellen. da hast du mir was voraus.
wie dürr das meint weiss ich nicht.
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Und wenn ich behaupte, dass Globuli helfen, dann behaupte ich das ja deshalb weil irgendwer in zeitlicher Nähe zu einer angenommenen Gesundung welche gefuttert hat, also besteht da immerhin ein Anfangsverdacht.
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anfangsverdacht oder nicht, für alles danachkommende ist das völlig irrelevant. es ist mir egal ob du einen anfangsverdacht irgendwie berechtigt hattest oder nicht. das spielt keine rolle.
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Die Analogie läge dann vor, wenn ich nach einer Heilung behaupte, dass war das Wirken der Globuli, der aber gar keine genommen hat.
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wie? wozu soll das analog sein?
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Auch das tue ich nicht ohne Grund,
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auch das ist letztlich irrelevant dafür, obs trifft oder nicht.
ausserdem, ausgerechnet du willst mir mit diesem argument kommen? ernsthaft?
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wobei ich Hofstädter da als ein anderes Kaliber einschätze.
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als dürr? inwiefern?
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Dass seine Logik völliger Quatsch ist, hat mir ein Matheprof erzählt, der in dem Verdacht steht ein wenig Ahnung von dem Kram zu haben.
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ich wusste gar nicht, dass er eine eigene logik hat.
aber ist das ein gegenbeweis zu selektiver wahrnehmung und beurteilung?
und das auch noch wieder mal nur nach hörensagen.
im grunde ist das doch die art arguemntation, gegen die du hier angetreten bist: sogar der matheprof soundso sagt...
am ende, welch ein zufall, kommt eben dabei heraus, dass deine alle physiker schwätzer sind (solange sie nicht gerade über physik reden), dethlefsen, dahlke, wilber etc aber kompetent über so ziemlich alles reden. selbst wenn das etwas vereinfacht und zugespitzt ist.
und wenns tatsächlich keine zufälle gibt? an was liegt das dann wohl?
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„wie gesagt, ich bin der letzte, der meint, fachliche meriten rechtfertigten irgendeinen unsinn, aber der unsinn muss als solcher immer nach den gleichen regeln (und dazu gehört übrigens nicht das lächerliche "du sprichst ja gar nicht meine sprache", wie man es hier so gerne hört) als solcher identifiziert werden und bei dir scheint mir das ganze offenischtlich etwas schief geraten.
was wilber in seiner polemik macht kann man selbstredend auch mit wilber machen. und dir ist sicher klar, dass der dann ebenfalls sowas von ohne hosen dasteht. ich habe in kosmos eros logos ebenfalls nichts gelesen, das irgendwie der rede wert gewesen wäre und auch ich wundere mich auch ab und zu über einsichten anderer zu denen sie irgendwann erstaunt kommen. geht uns das nicht allen irgendwie mal so?
kurz: ich sehe nicht so wirklich, warum du mit dürr so streng sein willst. weil er physiker ist?“ |
Wer sagt Dir, dass ich bei anderen prinzipiell anderer Meinung bin?
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niemand, das ist auch deine wortwahl. ich sagte nur, dass es mir so scheint und dass unterm strich das herauskommt.
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Ich wehre mich einfach nur dagegen, aus dem dass jemand sehr guter Physiker ist ableiten zu müssen, dass er mir die ganze Welt erklärt.
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yep, da nimmst du lieber einen schlechten physiker wie dethlefsen und lässt dich von dem darüber aufklären, dass die geometrie uns sagt, dass es in wirklichkeit gar keine geraden linien gibt...
genau das meinte ich. überzeugendes vorgehen.
niemand sagt, dass du das tun solltest. ich sagte nur, dass es augenscheinlich ist, dass du bei physikern und den naturwissenschaften nahestehenden wesentlich emüfindlicher bist als bei esoterikern (inklusive derer die du nicht dafür hältst).
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Ich habe Wilber ein ums andere Mal kritisiert, mehr in Wilberkreisen als hier und das kann man für andere gleich mit übertragen, ich weigere mich aber zu behaupten, weil Herr A oder Frau B hier Unsinn geschrieben haben, schreiben sie nur Unsinn.
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auch das sagt niemand/war nicht der punkt. deine kritik kannst du durchaus in ihrer jeweiligen art in die asymmetrie mit aufnehmen. sie ist nicht gegenbeweis sondern geradezu ausdruck dieser asymmetrie.
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Ich habe mich ja auch nicht zu Dürrs Physik geäußert – wie könnte ich? – aber zu Dürrs Spekulationen, die er meint aus der Physik ableiten zu können und da sind wir ja gar nicht weit voneinander entfernt.
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das war, wie du zugeben musst, tatsächlich nicht deine frage.
du bist zwar fasziniert von holistischen bedeutungtheorien, du meinst aber, dass etwas das gleiche bedeutet gänzlich unabhängig vom drumherum, wenn es formal gleich aussieht.
weil das nicht der fall ist sind wir auch nicht gar nicht weit voneiannder entfernt, auch wenn wir beide einen text für unsinn halten sollten.
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„ich fürchte, diese aussagen, die du da argwöhnisch beäugst, kann er alle mit gutem physikalischen sinn aus seinem ärmel schüttelnd füllen. strategisch eine sackgasse.
und wilbers polemik trifft ihn auch nicht, da steht der mann, denk ich, einfach drüber.“ |
Keine Ahnung, ich kenne ihn ja nicht.
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so war das nicht gemeint.
ich denke nur, dass es offensichtlich ist, dass man dürr mit solchen wilberpolemiken gegen was der himmel wen nicht ans bein pinkeln kann.
und, ums klar zu sagen, schon gar nicht du der du dir ohne mit der wimper zu zucken sagen lässt, dass uns die geometrie...etc.
ich weiss, dass du das nicht gerne hörst und als völlig unnötig empfindest. ich denke, es lässt ziemlich tief blicken.
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Aber wenn er die Konsequenzen die überall anwesende Elektronen nun praktisch haben erklären kann, warum tut er es dann nicht?
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keine ahnung, physikalisch ist es wohl einfach klar aber nicht wirklich so im vorbeigehen darlegbar.
einstein soll mal ein paar naturwissenschaftliche laien auflaufen haben lassen als sie nach der erklärung für irgendwas nach einen vortrag fragten mit der bemerkung, das wären eben fachtermini.
die stimmung kann nicht wirklich gut geswesen sein, denn einstein hat selbst mehr oder weniger populärwissenschaftliche darstellungen seiner relativitätstheorien veröffentlicht.
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Ehrlich, ich habe Dürr schon mehrfach gehört, überzeugend fand ich ihn in diesem Kontext nie. Ich finde ihn nicht unsympathisch, aber darum geht es ja nicht.
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ich meine mich da an einigermassen unsägliches erinnern zu können.
abgesehen davon meine ich mich auch daran erinnern zu können, dass du selbst schon ins dürr-horn gestossen hast...
seis drum.
gruss