Soll man an die Hölle glauben?

Zukunftsmusiker
Hallo zusammen,

Zuallererst muss ich sagen: Ich bin kein fanatischer Sektenanhänger. Ich glaube nicht einmal an eine bestimmte Religion, wohl aber an etwas jenseits der materiellen Welt. Ich finde ich es wichtig, über das Leben nach dem Tod nach zu denken, besonders über die Hölle. (Ich würde sie nicht als den biblischen See von Feuer und Schwefel definieren, sondern etwas weiter gefasst als zeitlich unbegrenzte (überwigend) negative Empfindunngen, denen man, die Bewusstlosigkeit oder die Nichtexistenz eindeutig vorziehen würde.)

Zugegeben: glauben tue ich nicht an die Hölle (ich halte das für wenig wahrscheinlich), aber da die "Hölle" ewig dauern könnte, müsste Sie auch unendlich negativ sein.
Wie euch vielleicht schon durch die Pascal'sche Wette bekannt ist, macht etwas Unendlich Erstrebenswertes (Himmel) oder etwas unendlich Vermeidenswertes (Hölle) jede noch so kleine Wahrscheinlichkeit wett.
Außerdem wäre es weniger schlimm, mein Ganzes Leben mit der Suche nach dem Richtigen Erlösungsweg zu verschwenden, als dann doch ewig zu leiden, falls es die Hölle gibt.
Dehalb denke ich, dass es das wichtigste ist, darüber nach denken, wie sich die Hölle vermeiden lässt.

Ich argumentiere hier nicht für das Christentum oder den Islam. Ich glaube ein sehr spezieller Glaube könnte andere mögliche Gottheiten verärgern, deshalb lieber nicht. Ich bin mir viel mehr gar nicht sicher, was für Kriterien es geben könnte, für die man verdammt werden kann.

Antwort: Alles und Jedes. Erklärung: Weil wir es nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit wissen können.
Aber: Vielleicht ist nicht alles gleich Wahrscheinlich.

Und das ist die Frage: Wenn es etwas gibt, wofür man verdammt werden kann, was wäre wohl wahrscheinlich?
Oder: Auf wen oder was sollten wir achten, wenn wir die Wahrheit zur vorigen Frage erfahren müssen? Den Offenbahrungen der Religionen? Dem Gewissen? Der Vernunft? Der Erkenntnis der Naturwissenschaft? Was kann uns Aufschluss darüber geben?
Sollten wir etwa annehmen, dass das Universum den göttlichen Willen repräsentiert? Oder sollten wir eher denken, das es das Werk seines bösen Gegenspielers ist und deshalb "der wahre Gott" alle bestraft, die die natur vergöttern?
Jede Wahrnehmung jede Erkenntnis könnte man einerseits als Erleuchtung sehen, die dazu führt, dass man vor der Hölle bewahrt wird, andererseits kann sie auch eine Prüfung Gottes sein oder eine versuchung des Gegenspielers?
Was ist, wenn die Hölle gibt, aber Gott nicht?
Was ist, wenn mehrere Entitäten macht über die unsterbliche Seele des Menschen haben?

Und zu Guter letzt:

Ist es eigentlich vernünftig zu behaupten, auf diese Antwort gäge es keine Lösung, wenn der Irrtum ewige Qual bedeuten könnte?
Ja, wäre es sogar wahrscheinlich, dass alle in die Hölle kommen, die sich damit beschäftigen daran glauben oder Angst davor haben?
Kennt Ihr Wahrscheinlichkeitsrechen verfahren, die helfen könnten, dieses Problem zu lösen?

Grüße, Zukunftsmusiker

Zur Argumentation bitte keine Zitate aus Bibel, Koran oder anderen "Heiligen Büchern" verwenden
Sun Deluge
hi Zukunftsmusiker

ich glaube nicht an die hölle. das ist nur ein märchen für kleine kinder wenn sie unartig waren wie vieles in der religion die menschen oft nur beschränkte um sie in ihren rahmen einzuweisen. wenn es eine hölle gibt, dann zz nur auf erden, denn hier ist die qual allgegenwärtig. so hoffe ich denn, dass es keine wiedergebuert gibt, so zu sagen als gottes strafe oder so was. lieber sollte meine seele ausgelöscht sein, wenn wir denn eine besitzen.

gruss, finn
Dörthe
[quote]Original von Sun Deluge
wenn es eine hölle gibt, dann zz nur auf erden, denn hier ist die qual allgegenwärtig. so hoffe ich denn, dass es keine wiedergebuert gibt, so zu sagen als gottes strafe oder so was.

Dem muss ich voll zustimmen, sobald ich übers leben nachdenke, komm ich immer auf das ergebniss, dass das Leben nur das Vorspiel von irgendetwas ist, das eigentlich alles nurnoch besserwerden kann....

Aber wegen deiner Frage/ deinem Titel : "Soll man an die Hölle glauben?" - das ist deine eigene entscheidung, aber ich glaube, das viele Religionen in etwa die gleiche Auffassung von dem, was richtig und dem was falsch ist, hat...wenn nicht kannst du auch einfach moralisch handeln, ich kenn mich nicht so gut mit Religionen aus, aber ich glaube das hat alles irgendwie ähnlichkeit...und wenn das so stimmt, wie ich meine, kann man doch einfach moralisch handeln, und WENN es irgendwelche Götter gibt hat man sie am Ende nicht verärgert...
Aurom
Zitat:
Und das ist die Frage: Wenn es etwas gibt, wofür man verdammt werden kann, was wäre wohl wahrscheinlich?


für fragen wie diese vielleicht? gruebel

oder diese :

Soll man an die Hölle glauben? ??!
mr.monks
Zitat:
Original von Zukunftsmusiker
Ich würde sie nicht als den biblischen See von Feuer und Schwefel definieren, sondern etwas weiter gefasst als zeitlich unbegrenzte (überwigend) negative Empfindunngen, denen man, die Bewusstlosigkeit oder die Nichtexistenz eindeutig vorziehen würde.

Darüber, wie biblisch so ein Bild von der Hölle ist, solltest du vielleicht nochmal nachdenken.

Zitat:
Original von Sun Deluge
ich glaube nicht an die hölle. das ist nur ein märchen für kleine kinder wenn sie unartig waren wie vieles in der religion die menschen oft nur beschränkte um sie in ihren rahmen einzuweisen.

Das ist eine sehr beschränkte Ansicht der Dinge

Zitat:
Original von Dörthe
Dem muss ich voll zustimmen, sobald ich übers leben nachdenke, komm ich immer auf das ergebniss, dass das Leben nur das Vorspiel von irgendetwas ist, das eigentlich alles nurnoch besserwerden kann....

Aber vielleicht leben wir schon in der besten aller möglichen Welten. So sagt zumindest glaube ich Leibniz.
Dörthe
Zitat:
Original von mr.monks

Aber vielleicht leben wir schon in der besten aller möglichen Welten. So sagt zumindest glaube ich Leibniz.



das fänd ich ziemlich deprimierend...dann hat der Gott/die Göttin oder die Götter, sofern es welche oder einen gibt, keine sonderlich gute arbeit geleistet...
Marki85
Zitat:

das fänd ich ziemlich deprimierend...dann hat der Gott/die Göttin oder die Götter, sofern es welche oder einen gibt, keine sonderlich gute arbeit geleistet...


Das muss nicht sein, er könnte durchaus gute Arbeit geleistet haben, nur der Mensch ist kein geplantes Wesen im Universum, bzw. die Existenz des Menschen wird von Gott nur inkauf genommen, der Mensch muss nicht Ziel oder Bezugspunkt für das gesamte Universum sein.

Denn was man ohne große Zweifel sagen kann:
Die Naturgesetze im Universum funktionieren, zumindest diejenigen, die wir wahrnehmen können.

Es ist durchaus möglich, dass diese die beste aller möglichen Welten ist, und dass die Einzelkomponenten wie in einem package deal nicht einfach ausgetauscht werden können.

Das ist das normale Theodizee-Problem, und die Probleme, die mit dem Leiden verhaftet sind:
Entfernt man das Leiden aus dem Leben, muss man auch den Tod entfernen. Entfernt man den Tod aus der Welt, muss man die Geburt entfernen. Besitzt das Leben infinite Länge, dann gibt es keinen Grund, irgendwann mit etwas zu beginnen.
Wären wir unsterblich, so wären wir nicht zu unserem heutigen Wissensstand gelangt, denn unser Leben zu verbessern, ist nicht notwendig. Zu kommunizieren, ist nicht notwendig, denn die Kommunikation entwickelte sich aus der Notwendigkeit vor Gefahren zu warnen, Kinder zu Zeugen oder Futterquellen anzuzeigen.
Ein unsterblicher Mensch entwickelt weder Kultur, noch Sprache, vermutlich nichtmal logisches Denken, denn er muss die Welt um sich herum nicht verstehen, wozu auch?

Übergehen wir die Todesproblematik, und schalten wir den Schmerz aus:
Ohne Schmerz gibt es keinen Schutz vor Gefahren, besonders nicht vor Gefahren im eigenen Körper. Es gibt Menschen, die durch einen Gendefekt nicht in der Lage sind, Schmerz zu empfinden. Diese Menschen sterben meistens sehr früh, denn die meisten Abwehrmechanismen die wir durch Schmerz entwickelt haben, fehlen ihnen: Fallen sie hin, fangen sie sich nicht ab. Brechen sie sich Gliedmaßen, laufen sie trotzdem weiter und schädigen sich dadurch umso mehr.

Kannst du eine Komponente dieser Welt nennen, die man entfernen könnte, ohne dem Menschen noch mehr zu schaden?

Ich denke es ist möglich, dass diese Welt die beste aller möglichen Welten ist. Möglich ist es, aber ob sie als solche realisiert ist, darauf kann man nicht antworten.

Ob es die Hölle gibt? Es kommt darauf an, was du unter Hölle verstehst.

Ist es ein qualvoller Ort, an dem dich kleine Teufelchen pisacken bis du wahnsinnig bist, dann denke ich nicht, dass es das gibt.

Versteht man darunter den Zeitpunkt des Übergangs zwischen Leben und Tod, der einem Menschen vielleicht bewusst macht, was er im Leben hätte tun sollen aber nie getan hat, eine Art Hölle der Selbstfindung, ein letzter Gedanke der sich durch den Tod in die Ewigkeit hinzieht, da es die letzte Empfindung ist, die ein Mensch macht, und es kein Leben nach dem Tod gibt - das ist möglich. Ich glaube eher daran, als an einen Ort.
glorin
@Zukunftsmusiker:
Zitat:
Zuallererst muss ich sagen: Ich bin kein fanatischer Sektenanhänger.


Das ist aber schade. Hätte mich gerne hier mal mit einem gesprochen.

Zitat:
Ich glaube nicht einmal an eine bestimmte Religion, wohl aber an etwas jenseits der materiellen Welt.


Hm, Religion hat keine definition. Könnte man aber definieren in dem man sagt: glaube an etwas. Dann wäre aber auch kein glaube ein glaube - und somit hättest auch du eine Religion.

Zitat:
Ich finde ich es wichtig, über das Leben nach dem Tod nach zu denken, besonders über die Hölle.


Hm, finde ich mehr als unnütz. Was soll es mir bringen, über etwas zu spekulieren, das ich nicht verändern kann. Nein, ich lasse es einfach auf mich zukommen. Komme ich in die Hölle, ist es Ok. Komme ich in den Himmel ist es noch besser. Werde ich Wiedergeboren, kann ich mir immer noch die Fragen stellen. Ist alles zuende, dann ist halt alles zuende. Das stört mich dann auch nicht mehr. (Na ja, dann stört mich auch nichts mehr.)

Zitat:
Zugegeben: glauben tue ich nicht an die Hölle (ich halte das für wenig wahrscheinlich), aber da die "Hölle" ewig dauern könnte, müsste Sie auch unendlich negativ sein. Wie euch vielleicht schon durch die Pascal'sche Wette bekannt ist, macht etwas Unendlich Erstrebenswertes (Himmel) oder etwas unendlich Vermeidenswertes (Hölle) jede noch so kleine Wahrscheinlichkeit wett. Außerdem wäre es weniger schlimm, mein Ganzes Leben mit der Suche nach dem Richtigen Erlösungsweg zu verschwenden, als dann doch ewig zu leiden, falls es die Hölle gibt. Dehalb denke ich, dass es das wichtigste ist, darüber nach denken, wie sich die Hölle vermeiden lässt.


Hast du Pascals Wette überhaupt richtig verstanden?

Zitat:
Ich argumentiere hier nicht für das Christentum oder den Islam. Ich glaube ein sehr spezieller Glaube könnte andere mögliche Gottheiten verärgern, deshalb lieber nicht. Ich bin mir viel mehr gar nicht sicher, was für Kriterien es geben könnte, für die man verdammt werden kann. Antwort: Alles und Jedes. Erklärung: Weil wir es nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit wissen können. Aber: Vielleicht ist nicht alles gleich Wahrscheinlich.


Ja, wir können für alles und nichts verdammt werden. Aber wen stört es. Die sich darüber am meisten Sorgen machen, machen sich nur ihr jetziges Leben zu Hölle.
(Komm wir gehen uns jetzt geiseln!)

Zitat:
Was ist, wenn mehrere Entitäten macht über die unsterbliche Seele des Menschen haben?


Dann kommt die Salomosische Lösung an die Reihe. Wir werden zu vielen Ichs verarbeitet und jeder bekommt ein Teil vom Hapen. Ist dies der Fall, ist es auch *Kraftausdruck* egal, wie wir uns benehmen. (Natürlich könnten wir uns auch so schlecht benehmen das wir selbst für den Teufel zu böse sind. Waren nach einer Religion angeblich mal 2Amerikaner. Wandern bis heute über die Erde, an bestimmten Tagen. ^^)

Zitat:
Ist es eigentlich vernünftig zu behaupten, auf diese Antwort gäge es keine Lösung, wenn der Irrtum ewige Qual bedeuten könnte? Ja, wäre es sogar wahrscheinlich, dass alle in die Hölle kommen, die sich damit beschäftigen daran glauben oder Angst davor haben? Kennt Ihr Wahrscheinlichkeitsrechen verfahren, die helfen könnten, dieses Problem zu lösen?


Hm, wenn du eine Antwort hast, sag mir dann bitte bescheit... Möchte wieder einmal eine Theorie zerpflücken!


Ansonnsten habe ich noch eine kleine Frage an dich!

Ist es einer höheren Distanz lieber, das jemand alles macht um von ihr akzeptiert zu werden und versucht ihr in den *Hintern* zukriechen, indem sie alles auf der Erde macht, was sie will. Oder noch schlimmer, die Person kriecht dem größten Feind der höheren Distanz in den *Hintern*.
Oder ist es ihr lieber einfach ignoriert zuwerden (sie macht sich ja auch nicht bemerkbar) und erst dann wahrgenommen zuwerden, wenn sie es evtl. will. Also nach dem Tod.


@Sun Deluge:

Du glaubst ja eh nur an die dicksten und schönsten Äpfel. Oder wie Nils Horn sich beschrieb: Ich pflücke mir nur die dicksten Äpfen vom Stamm. (War auch auf seine Religion bezogen)


@Dörthe:

Hm, ja diese Erde ist so schlimm. Warum begehst du nicht einfach Selbstmord, wenn es wirklich so schlimm ist, wie du sagst. Ausserdem weist du evtl. danach auch wie es weiter geht. (Ach ja, ich bin mit meinem Leben zufrieden und verstehe nicht, wie man die Welt als Hölle definieren kann. Vorallem wenn man die Möglichkeit hat die Hölle einfach zu verlassen. Nen Beil durch den Kopf jagen. Ach ja, manche Leute sollen dazu ja zu "feige" sein.)


@Aurom:

Ganz meine Rede!


@Dörthe:

Zitat:
das fänd ich ziemlich deprimierend...dann hat der Gott/die Göttin oder die Götter, sofern es welche oder einen gibt, keine sonderlich gute arbeit geleistet...


Hm, vielleicht hatte er auch nur keine Lust es allen recht zu machen. Mir hat er es recht gemacht.


@Marik:

Zitat:
Versteht man darunter den Zeitpunkt des Übergangs zwischen Leben und Tod, der einem Menschen vielleicht bewusst macht, was er im Leben hätte tun sollen aber nie getan hat, eine Art Hölle der Selbstfindung, ein letzter Gedanke der sich durch den Tod in die Ewigkeit hinzieht, da es die letzte Empfindung ist, die ein Mensch macht, und es kein Leben nach dem Tod gibt - das ist möglich. Ich glaube eher daran, als an einen Ort.


Du beschreibst gerade die Christliche Hölle. Diese ist nicht mehr so Mittelalterlich geprägt wie einige meinen. (Habe eigentlich auch Protestanten eine Hölle?) Aber auch im Mittelalter, war dies ihr Ziel. Ein weiteres Ziel war das sie geleutert werden, aber das werden sie ja auch auf eine Art und Weise in deiner Beschriebung.
Dörthe
Bei mir kommt es immer auf die Stimmung an, wie ich diese Welt finde, aber sobald uber das Leben oder die Welt nachdenke fang ich an zu heulen und bin der Ansicht, das nicht schlimmer kommen kann, zum Glück bin ich eine Meisterin des verdrängens, das heißt ich muss mich nicht die ganze Zeit daran erinnern, und seh die Vorzüge des Lebens...(Natürlich gibt es Vorzüge, die mir eben in bestimmten Zeiten nicht auffallen)

Ich denke, es kommt auch immer darauf an, was du erlebt hast, was dich geprägt hat, was dich geschockt hat, wie lange du was verarbeiten musstest. Vieleicht hast du auch das Glück nicht so emotional zu sein...es soll auch leute geben, denen einiges so ziemlich egal ist...


[quote]Original von Dörthe

Dem muss ich voll zustimmen, sobald ich übers leben nachdenke, komm ich immer auf das ergebniss, dass das Leben nur das Vorspiel von irgendetwas ist, das eigentlich alles nurnoch besserwerden kann....


"Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues, und man glaubt, man sei im Himmel. "
Édith Piaf


Und in manchen Augenblicken will jeder Selbstmord begehen....
Zukunftsmusiker
@glorin

Zitat:
Komme ich in die Hölle, ist es Ok.


Ist es nicht. Nicht nach meiner Definition. Da hast du nämlich keinen Einfluss auf deine Gefühle. Was sein kann, ist, dass es unvermeidlich sein könnte und damit sinnlos wäre, sich extra darüber auf zu regen.

Zitat:

Hast du Pascals Wette überhaupt richtig verstanden?


Unendlicher Nutzen x Wahrscheinlichkeit >0>1 = Unendlicher Erwartungswert

Endlicher Nutzen x große Wahrscheinlichkeit = Endlicher Erwartungswert

Zitat:
Ja, wir können für alles und nichts verdammt werden. Aber wen stört es.


Ich kann auch immer und überall sterben. Trotzdem bin ich deshalb nicht gedankenlos.

Zitat:
Die sich darüber am meisten Sorgen machen, machen sich nur ihr jetziges Leben zu Hölle.
(Komm wir gehen uns jetzt geiseln!)


Würde aber zum Glück nicht ewig dauern!

Zitat:
Ansonnsten habe ich noch eine kleine Frage an dich!

Ist es einer höheren Distanz lieber, das jemand alles macht um von ihr akzeptiert zu werden und versucht ihr in den *Hintern* zukriechen, indem sie alles auf der Erde macht, was sie will. Oder noch schlimmer, die Person kriecht dem größten Feind der höheren Distanz in den *Hintern*.
Oder ist es ihr lieber einfach ignoriert zuwerden (sie macht sich ja auch nicht bemerkbar) und erst dann wahrgenommen zuwerden, wenn sie es evtl. will. Also nach dem Tod.


Das habe ich mich auch schon gefragt.
1) Hat, wie z.B. in der Christlichen Gnosis nicht Gott die Welt geschaffen, sondern sein Widersacher (der Demiurg)und man betet den Schöpfer des Universums an, siehst schlecht für denjenigen aus.
2) Ist das Leben eine Prüfung ob
3) man auch ohne Religion moralisch sein kann oder
4) man sich selbst eingestehen kann, dass man gar nichts weiß
5) opportunistisch ist.
dann sind meine spekulationen wirklich kontraproduktiv.
Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
Das ist eine sehr beschränkte Ansicht der Dinge
kann ich leider nichts mit anfangen. entweder mit begründung oder bleiben lassen. Gut !
Zitat:
glorin
Du glaubst ja eh nur an die dicksten und schönsten Äpfel.
klar doch. Zwinker
wenigstens sind äpfel materiell, und nicht transzendent. oder hast du schon einmal transzendente äpfel gesehen? gruebel
und: ich muss auch nicht an sie glauben, ich sehe sie!
mr.monks
Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
Original von mr.monks
Zitat:
Original von Sun Deluge
ich glaube nicht an die hölle. das ist nur ein märchen für kleine kinder wenn sie unartig waren wie vieles in der religion die menschen oft nur beschränkte um sie in ihren rahmen einzuweisen.

Das ist eine sehr beschränkte Ansicht der Dinge

kann ich leider nichts mit anfangen. entweder mit begründung oder bleiben lassen.

1. Die Hölle ist nicht nur ein Märchen für kleine Kinder, sondern eine Schreckensvorstellung, die ganze Generationen gepeinigt hat, die allesamt aus Menschen bestanden, die nicht dümmer waren als wir.
2. Es geht bei der Hölle nicht um Bestrafung für Unartigkeiten, sondern um ein Gerechtigkeitssystem, das absolut ist. Wenn jemand hier auf der Erde mit seinen Verbrechen davon kommt, dann gibt es trotzdem eine Strafe für ihn. Sogar Kant hat diese Logik aufgegriffen.
3. Es geht der Religon nicht um Rahmen, in die sie einweisen will, es geht der Religion eigentlich um gar nichts, denn die Religion hat keinen Willen. Wer hingegen einen Willen hat ist die Kirche. Wenn du hier anknüpfst kommt vielleicht mal was sinnvolles raus.

Zitat:
Original von Zukunftsmusiker
Ist es nicht. Nicht nach meiner Definition. Da hast du nämlich keinen Einfluss auf deine Gefühle. Was sein kann, ist, dass es unvermeidlich sein könnte und damit sinnlos wäre, sich extra darüber auf zu regen.

Deine Definition von Hölle interessiert hier aber nicht. Es ist nämlich klar, was mit Hölle gemeint ist.
Das Problem des Gedankens einer Hölle mit unendlichen Qualen ist meiner Meinung nach in der Moderne, dass wir Menschen mehr Angst davor haben, nicht mehr zu existieren nach dem Tod als endlose Qualen zu erleiden. Das war für die Menschen im Mittelalter und in der Antike allerdings weitaus selbstverständlicher. Wir hingegen würde meist mit Freuden lange Qualen auf uns nehmen, wenn es heißt, dass unsere Existenz nicht zu Ende ist.
Sun Deluge
danke für die ausführliche antwort.

Zitat:
mr.monks
1. Die Hölle ist nicht nur ein Märchen für kleine Kinder, sondern eine Schreckensvorstellung, die ganze Generationen gepeinigt hat, die allesamt aus Menschen bestanden, die nicht dümmer waren als wir.
ja, eine wahrscheinlich sehr utopische schreckensvorstellung. man muss wohl an die hölle geglaubt haben, weil man sie nicht sah und dadurch artig und lieb sein musste um nicht in diese schreckensvorstellung zu gelangen.

Zitat:
mr.monks
2. Es geht bei der Hölle nicht um Bestrafung für Unartigkeiten, sondern um ein Gerechtigkeitssystem, das absolut ist. Wenn jemand hier auf der Erde mit seinen Verbrechen davon kommt, dann gibt es trotzdem eine Strafe für ihn. Sogar Kant hat diese Logik aufgegriffen.
dann muss gott und herr wohl ganz schön barbarisch sein, wenn er so ungerecht ist, dass er neugeborenen keine chance für ihr leben gibt. was haben sie schlimmes angestellt, warum konnten sie sich nicht erst beweisen, dass sie keine verbrecher geworden wären? ist das nicht ungerecht von gott?

Zitat:
mr.monks
3. Es geht der Religon nicht um Rahmen, in die sie einweisen will, es geht der Religion eigentlich um gar nichts, denn die Religion hat keinen Willen. Wer hingegen einen Willen hat ist die Kirche. Wenn du hier anknüpfst kommt vielleicht mal was sinnvolles raus.
kirche vertritt religionen. ich glaub auch nicht an den inhalt der bibel (besser gesagt tora) weil ich, wenn schon gottesglaube, deismus bevorzuge. kurz und knapp: religionen und damit ihre anhänger - also kirchen - haben schon viel unheil über die welt gebracht. sie haben durch ihre angeblichen sünden die menschen beschränkt. sünden kann man sich ebenfalls ausdenken um an macht zu gelangen und andere mundtot zu machen. aus eigener erfahrung weiss ich, dass gläubige das gelehrt bekommen, was sie niemals gesehen haben und so sind viele recht dickköpfig weil sie ja nicht in die hölle kommen wollen, die hölle von der nur berichtet wurde. vermutlich geht es im eigentlichen gottesglaube nicht um gerechtigkeit, sondern das überhaupt an gott geglaubt werden soll.

vielleicht hat jesus oder gott nichts damit zu tun, was die menschen auf erden für ein schwachsinn über sie erzählen.
mr.monks
Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
1. Die Hölle ist nicht nur ein Märchen für kleine Kinder, sondern eine Schreckensvorstellung, die ganze Generationen gepeinigt hat, die allesamt aus Menschen bestanden, die nicht dümmer waren als wir.

ja, eine wahrscheinlich sehr utopische schreckensvorstellung. man muss wohl an die hölle geglaubt haben, weil man sie nicht sah und dadurch artig und lieb sein musste um nicht in diese schreckensvorstellung zu gelangen.

Tut mir Leid, das entzieht sich meinem Verständnis. Die Leute sollen an die Hölle geglaubt haben, weil sie sie nicht gesehen haben? Also logisch wird der Zusammenhang für mich nur, wenn sie an die Hölle gelaubt haben, obwohl sie sie nicht gesehen haben. Und wenn das der Fall ist, was sagt das dann bitte über die Vorstellung einer Hölle aus? Wir glauben auch an Atome, Quarks und Strings obwohl wir noch nie einem begegnet sind.

Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
2. Es geht bei der Hölle nicht um Bestrafung für Unartigkeiten, sondern um ein Gerechtigkeitssystem, das absolut ist. Wenn jemand hier auf der Erde mit seinen Verbrechen davon kommt, dann gibt es trotzdem eine Strafe für ihn. Sogar Kant hat diese Logik aufgegriffen.

dann muss gott und herr wohl ganz schön barbarisch sein, wenn er so ungerecht ist, dass er neugeborenen keine chance für ihr leben gibt. was haben sie schlimmes angestellt, warum konnten sie sich nicht erst beweisen, dass sie keine verbrecher geworden wären? ist das nicht ungerecht von gott?

Was hat denn das mit der Hölle zu tun? Kindersterblichkeit mag vielleicht ein Teil des THeodizeeproblems sein, aber sie hat doch nicht, aber auch wirklich GAR nichts mit der Hölle zu tun.

Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
3. Es geht der Religon nicht um Rahmen, in die sie einweisen will, es geht der Religion eigentlich um gar nichts, denn die Religion hat keinen Willen. Wer hingegen einen Willen hat ist die Kirche. Wenn du hier anknüpfst kommt vielleicht mal was sinnvolles raus.

kirche vertritt religionen. ich glaub auch nicht an den inhalt der bibel (besser gesagt tora) weil ich, wenn schon gottesglaube, deismus bevorzuge. kurz und knapp: religionen und damit ihre anhänger - also kirchen - haben schon viel unheil über die welt gebracht. sie haben durch ihre angeblichen sünden die menschen beschränkt. sünden kann man sich ebenfalls ausdenken um an macht zu gelangen und andere mundtot zu machen. aus eigener erfahrung weiss ich, dass gläubige das gelehrt bekommen, was sie niemals gesehen haben und so sind viele recht dickköpfig weil sie ja nicht in die hölle kommen wollen, die hölle von der nur berichtet wurde. vermutlich geht es im eigentlichen gottesglaube nicht um gerechtigkeit, sondern das überhaupt an gott geglaubt werden soll.
vielleicht hat jesus oder gott nichts damit zu tun, was die menschen auf erden für ein schwachsinn über sie erzählen.

Nein! Eine Kirche vertritt keine Religion. Eine Kirche vertritt eine Konfession (zumindest im Christlichen Raum, aber wir Reden ja grade von der Hölle. Moslems haben ja keine Kirche z.B.). Sie ist nicht per se ein Machtinstrument über die Gläubigen und von dem, was "die Gläubigen" gelehrt bekommen hast du offenbar wenig Ahnung.
Nur so nebenbei. Wie viele Dinge hast du eigentlich gelehrt bekommen, die du niemals gesehen hast?
Der Urknall, die Existenz von Dinosauriern, die Kugelform der Erde, die Wellen und die Teilchenform des Lichts. Hast du das alles überprüft und bewiesen? Ich wäre ein bischen vorsichtiger als du.
Dörthe
Die Hölle gehört doch einer Religion an (ich weiß jetzt nicht genau welchen..), aber ich denke Religionen sind eine Lösung der Menschen aus der vergangenheit, auf all ihre Fragen, die sie nicht beantworten konnten. Wie z.B.: Warum existiert die Erde, wer hat sie geschaffen, warum gibt es Menschen,....usw.

Deshalb haben auch so viele Philosophen und andere Wissenschaftler die Religionen später widerlegt...sie hatten andere Lösungen darauf...

Aber einigen Menschen gefallen eben die neues Lösungen nicht so gut, die sind dann gläubig...und auch früher hatten andere Menschen etwas an der Religion auszusetzen, und so veränderten sie diese eben, wie sie Lust dazu hatten...alles glaubensache...
Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
Tut mir Leid, das entzieht sich meinem Verständnis. Die Leute sollen an die Hölle geglaubt haben, weil sie sie nicht gesehen haben? Also logisch wird der Zusammenhang für mich nur, wenn sie an die Hölle gelaubt haben, obwohl sie sie nicht gesehen haben.
die hölle ist ein märchen. so wie ich schrieb habe ich das auch gemeint. die religiösen leute oben haben durch die angst ihrer gläubigen mehr macht erlangt als wenn sie keine angst (hölle) mit worten ausgeübt hätten. das kannst du jetzt auch drehen und wenden wie du möchtest. 'die leute haben an die hölle geglaubt, weil sie sie von anderen erzählt bekommen haben.'
Zitat:
mr.monks
Was hat denn das mit der Hölle zu tun? Kindersterblichkeit mag vielleicht ein Teil des THeodizeeproblems sein, aber sie hat doch nicht, aber auch wirklich GAR nichts mit der Hölle zu tun.
nein? das sehe ich anders. von deiner seite war das doch eine gewisse anspielung auf ein 'gerechtigkeitssystem' erwähnt worden. wo bleibt jetzt die gerechtigkeit?
Zitat:
mr.monks
...hast du offenbar wenig Ahnung.
na klar, ich als konvertit bin ja ua aus der kirche ausgetreten und beschäftige mich eher mit agnostik. kirche leitet, gläubige springen nach den worten um nicht von den obersten (gott) bestraft zu werden. ich höre nicht auf das wort der menschen wie papst wenn es um religionen geht. weiss papst wirklich was gott wollte? weiss ein pastor was gott mit uns angeblich vorhat? mit sicherheit nicht. ausserdem ist kausalität interessanter.
Zitat:
mr.monks
Der Urknall, die Existenz von Dinosauriern, die Kugelform der Erde, die Wellen und die Teilchenform des Lichts. Hast du das alles überprüft und bewiesen?
wenigstens sind dies alles materialistische dinge. die könnte ich - wenn ich wollte - auch überprüfen. aber hölle? zeig sie mir mal, wo iss sie denn?
Dörthe
Oh man xD

BATTLED EUCH !!! xD




tut mir Leid für den unpassenden Komentar...das musste einfach sein...ist sehr interessant euch zu folgen...aber es wird eh keiner gewinnen...xD
raphael
Hallo!

Manche meinen, die Erde sei schon die Hölle an sich, doch dieser Ansicht bin ich nicht, im Gegenteil!
Die Erde ist vielmehr ein blaues Juwel mit besten Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Dass die Hölle die ewige Verdammnis sei, damit kann ich auch nicht und
je älter ich werde, desto weniger vermag ich zu glauben, was Religionen uns so anbieten.
Allerdings ist es völlig unerheblich, ob und was ich glaube.

Der limitierende Faktor ist doch in jeder Hinsicht der Mensch.

Mit freundlichen Grüße
Raphael
mr.monks
Zitat:
Original von Sun Deluge
die hölle ist ein märchen. so wie ich schrieb habe ich das auch gemeint. die religiösen leute oben haben durch die angst ihrer gläubigen mehr macht erlangt als wenn sie keine angst (hölle) mit worten ausgeübt hätten. das kannst du jetzt auch drehen und wenden wie du möchtest. 'die leute haben an die hölle geglaubt, weil sie sie von anderen erzählt bekommen haben.'

Das widerlegt mich aber nicht. Es ist mir durchaus klar, dass du das mit dem Märchen so gemeint hast, aber du solltest schon auf das eingehen, was ich sage. Wenn du aufgepasst hättest (und dazu gehört es, die Beiträge genau zu lesen), dann wäre dir das kleine Wort nur aufgefallen. Weil ich so freundlich bin, zitiere ich nochmal für dich.
Zitat:
Original von mr.monks
Die Hölle ist nicht nur ein Märchen für kleine Kinder, sondern eine Schreckensvorstellung, die ganze Generationen gepeinigt hat, die allesamt aus Menschen bestanden, die nicht dümmer waren als wir.

Der eigentliche Punkt an meiner Argumentation ist also, dass auch die Erwachsenen an die Hölle geglaubt haben und dass es Arroganz wäre, zu glauben, dass sie dies aus reiner Dummheit oder Angst taten.
Bitte äußere dich dazu und nicht willkürlich, sonst können wir das hier auch lassen.

Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
Was hat denn das mit der Hölle zu tun? Kindersterblichkeit mag vielleicht ein Teil des THeodizeeproblems sein, aber sie hat doch nicht, aber auch wirklich GAR nichts mit der Hölle zu tun.

nein? das sehe ich anders. von deiner seite war das doch eine gewisse anspielung auf ein 'gerechtigkeitssystem' erwähnt worden. wo bleibt jetzt die gerechtigkeit?

Gleiches Problem: LESEN!!!
Zitat:
Original von mr.monks Es geht bei der Hölle nicht um Bestrafung für Unartigkeiten, sondern um ein Gerechtigkeitssystem, das absolut ist. Wenn jemand hier auf der Erde mit seinen Verbrechen davon kommt

Betrachte die Hölle folglich als Teil des Gerichtssystems, das aufgrund seiner Schwäche nicht alle Menschen bestrafen kann. Du misst doch die Kompetenz unsere Judikative und unseres Polizeisystems auch nicht an der Kindersterblichkeit!

Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
...hast du offenbar wenig Ahnung.

na klar, ich als konvertit bin ja ua aus der kirche ausgetreten und beschäftige mich eher mit agnostik. kirche leitet, gläubige springen nach den worten um nicht von den obersten (gott) bestraft zu werden. ich höre nicht auf das wort der menschen wie papst wenn es um religionen geht. weiss papst wirklich was gott wollte? weiss ein pastor was gott mit uns angeblich vorhat?

Gut. Wenn du wenig Ahnung hast, dann brauche ich mir ja über den Sinn deiner Beiträge wenig Gedanken zu machen. Es scheint ja keiner da zu sein.

Zitat:
Original von Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
Der Urknall, die Existenz von Dinosauriern, die Kugelform der Erde, die Wellen und die Teilchenform des Lichts. Hast du das alles überprüft und bewiesen?

wenigstens sind dies alles materialistische dinge. die könnte ich - wenn ich wollte - auch überprüfen. aber hölle? zeig sie mir mal, wo iss sie denn?

Die Hölle ist genauso eine Theorie wie die Stringtheorie. Die Existenz von Quarks kann auch keiner beweisen und zeigen kann sie dir schon gleich gar keiner!
Sun Deluge
Zitat:
mr.monks
Das widerlegt mich aber nicht.
habe ich denn zu widerlegen versucht? gruebel
Zitat:
mr.monks
Schreckensvorstellung
ja klar, nur eine vorstellung des schreckens.
Zitat:
mr.monks
Der eigentliche Punkt an meiner Argumentation ist also, dass auch die Erwachsenen an die Hölle geglaubt haben und dass es Arroganz wäre, zu glauben, dass sie dies aus reiner Dummheit oder Angst taten.
sicherlich. warum haben sie denn sonst geglaubt? erwachsene kann man auch etwas vormachen um sie zu verunsichern. aber es wurde ihnen schon als kleine kinder beigebracht und je früher man lernt, umso mehr verfestigt sich der glaube.
Zitat:
mr.monks
Gleiches Problem: LESEN!!!
nein, anderes problem deinerseits: verstehen!!!
Zitat:
mr.monks
Betrachte die Hölle folglich als Teil des Gerichtssystems, das aufgrund seiner Schwäche nicht alle Menschen bestrafen kann. Du misst doch die Kompetenz unsere Judikative und unseres Polizeisystems auch nicht an der Kindersterblichkeit!
willst du mich jetzt aufm arm nehmen? was hat menschliche judikative mit göttlichem gerechtigkeitssystem zu tun? und, wird gott wirklich ein paar menschen einfach so vergessen wollen oder sie übersehen? ausserdem liegt der tod nicht in gottes hand, und gott kann ein neugeborenes leben nicht als gut oder schlecht bewerten, denn es kann noch keine verbrechen begangen haben. gottes gerechtigkeitssystem greift also nicht.
Zitat:
mr.monks
Gut. Wenn du wenig Ahnung hast, dann brauche ich mir ja über den Sinn deiner Beiträge wenig Gedanken zu machen. Es scheint ja keiner da zu sein.
machst du dir überhaupt gedanken, von anfang an? wer hat denn hier wen zu erst angepostet?
Zitat:
mr.monks
Die Existenz von Quarks kann auch keiner beweisen und zeigen kann sie dir schon gleich gar keiner!
nicht? schade. großes Grinsen