ewig
| Zitat: |
Original von Joker
Guter Song, sagt auch viel aus über das diskutierte Thema. |
Das stimmt beides. Vor allem zeigt er, daß immer wieder ein großer Fehler in der Annahme gemacht wird, eine plötzliche Synchronisation des Verhaltens auf der untersten Hierarchieebene wäre unter Umständen möglich, die nicht eine direkte existentielle Bedrohung der Beteiligten darstellen.
Joker
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Original von ewig
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Original von Joker
Guter Song, sagt auch viel aus über das diskutierte Thema. |
Das stimmt beides. Vor allem zeigt er, daß immer wieder ein großer Fehler in der Annahme gemacht wird, eine plötzliche Synchronisation des Verhaltens auf der untersten Hierarchieebene wäre unter Umständen möglich, die nicht eine direkte existentielle Bedrohung der Beteiligten darstellen. |
Du meinst die Hierarchie des militärischen Wesens? Also dass eine Änderung des dortigen, ein Ende von all dem Kriege auch das Ende der Soldaten darstellen würde?
Gruss Joker
ewig
Was ich meine, ist daß eine Handlungssynchronisierung der unteren Teile von Hierarchien überhaupt nur durch Streuwirkungen der oberen Teile zustande kommen kann. Es gibt schlichtweg keine realisierbare Logistik eines "einigen Proletariats" außer durch eine neue Hierarchisierung, der es zudem gelingen muß, sich angesichts der alten Hierarchie zu behaupten. Eine wirksame Synchronisation (etwa ein Streik) wäre zwingend ebenfalls auf einer Hierarchie aufgebaut (die Leute müssen ja wissen, wann und auf welche Weise sie handeln sollen, und schon die Nachricht darüber erfordert einen vertrauenswürdigeren Kanal als ihn die alte Hierarchie bietet), die lediglich ihre Anstrengungen gegen die alteingesessenen ausrichten. Beispiele: Gewerkschaften/Räte/Lobbys - das alles wären organisierte Interessenbündelungen; alles was dagegen nicht organisiert stattfindet, zeitigt auch keine einheitliche Wirkung der "unteren", so daß also ein Beiseitelegen aller Waffen von allen Soldaten auf der ganzen Welt niemals spontan zustande kommen kann, sondern ein bloßer idealistischer Seufzer bleiben wird. Im obigen Fall nichtsdestotrotz einen sehr hörenswerten.