Toschy
um den schwerpunkt dieses threads zu verstärken (denken/wollen) lass ich ihn mal in diesem forum drinne obzwar er genausogut zu den weltanschauungen/religionen passen tät...
der standartspruch "der papst hat sich entschuldigt" greift hier... die kirche ist nicht die selbe wie in ihrer geschichte... doch sie besinnt sich mehr und mehr auf ihre werte (und genau dies ist das was anders iss gegenüber der kirche des mittelalters und danach) und das ist faszinierend...
dass die atheisten hier nen wiederspruch sehn iss mir schon klar... doch will ichs kurz erklären: es besteht nen unterschied zwichen den handlungen einzelner kirchenoberhäupter der vergangenen 20 jahrhunderte und der grundfesten des glaubens...
weiterhin kamman schwerlich erwarten dass die kirche sich noch als geheimbund mit ein paar hundert anhängern in kellern trifft... das urchristentum mag schön und gut sein aber auch die kirche lebt in dieser welt... wenngleich sie es bissher (gott sei dank!!) geschafft hat nicht mit der entwürdigung der menschen mitzuziehen (kommerz, sexismus ect. pp.) und korrekterweise moderne möglichkeiten nutzt aber nicht dem modernen wahn der durch diese entsteht folgt... besinnt sie sich doch mehr und mehr auf ihre werte... sprich, auf die liebe, auf gott...
und natürlich kamman ned entscheiden mal eben zu glauben...
dennoch spielt das wollen eine entscheidende rolle...
beispiel atheist: dieser will nicht glauben... er wehrt sich dagegen auch nur die möglichkeit einer gottheit (mit allen für den atheisten nicht erfassbaren bedeutungen im bezug aufs eigne leben) in betracht zu ziehen...
im vorteil ist jener welcher offen gegenüber solcherlei dingen ist... was bei mir schlichtweg durch das phänomen "liebe zu einer person" ermöglicht wurde...
ist diese offenheit da, wäre es ratsam sich anregungen zu suchen... in kontakt mit menschen zu treten... ein paar freunde haben das so erlebt dass sie irgendwann von verwandten oder freunden einfach auf ein prayergestival oder gleich einen weltjugendtag mitgeschleppt wurden... solch glück hatte ich nicht...
aber alles nützt nichts wenn man nicht eine grundlegende (schon genannte) offenheit hat... diese offenheit beinhaltet ein stück weit (und hier kommt das paradoxon zum anfänglichen "wollen") das aufgeben des eigenen willens... das schlichte fallenlassen... einfach loslassen... das vertrauen (den glauben), den haben... das man nicht zu hart landet...
ich kann kein patentrezept anbieten wie man gott in sein herz lässt... aber ich nehm mal an es ist ähnlich wie bei einem menschen nur dass gott es unablässig versucht und er zudem immer dabei iss.. was die sache evtl. erleichtert...
[hier noch ein punkt: da es für den atheisten gott nicht gibt gibt es auch keine handlung oder aktion vom selbigen... ein "versuch gottes in mein herz zu kommen" ist aus atheistischer sicht also eine halluzination oder ein marijuanatraum]
die leute meinen oft sie könnten an nichts glauben was sie nicht sehen können... wenn man sie dann fragt welche farbe oder welche form (physisch) liebe hat sprechen sie gerne von personen... das dies aber nicht gemeint ist bedarf bereits einer gewissen emotionalität... (geht liebe von hypokampus oder von gott aus?? ist diese frage beantwortet ist der rest ein klacks)
und selbst wenns die person ist: wenn ich die person dann mal ne ganze zeit nicht seh... ist dann die liebe auch nicht existent (nicht möglich)??
weiterhin kommt hier das atheistische denken durch welches jedwede göttliche fähigkeit, jede möglichkeit einer wirkung gottes auf erden ausgeschlossen wird (bedingt durch dass ausschliessen von gott selbst)
ich kann einem atheisten lange erzählen gott liebt mich und ich transzendiere diese liebe zu einer liebe von mir zu ihm
und was ist mit der liebe innerhalb der trinität gottes??
ganz am anfang des katechismus der katholischen kirche [KKK] steht: "Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich"...
der atheist wird es NIE verstehen da es für ihn gott und somit auch seine liebe schlichtweg nicht gibt... nichtmal hypothetisch da es nicht hypothetisch erfasst werden kann sondern nur erlebt/gelebt werden kann
also: wollen musst du in sofern als dass du offen sein musst... nicht das wollen ist anfangs sooo wichtig aber das nichtwollen steht auf jeden fall im weg...
jedoch ist vorsicht geboten...
1. gemeinschaft ist unerlässlich... die beziehung zu gott ist die liebe und was bringt nochsoviel liebe wenn man sie nicht auch auf erden ausleben kann (sprich unter menschen)...
2. du musst dich zwar von dir selbst lösen... doch nur vor gott... nicht der papst wird angebetet sondern der dreieinige gott... (und, nein, auch nicht maria)
3. nicht entmutigenb lassen von glaubenskrisen, schwierigkeiten beim gebet, konzentrationsprobleme, missverständnissen, müdigkeit in der messe oder sonstwas... wären wir alle so gläubig und vom heiligen geist beseelt wie die apostel wäre utopia seit 2000 jahren realität
4. bewahre dir deinen verstand und höre auf jeden fall auf deine vernunft... die vernunft ist der schlüssel... ohne sie kommt es zu sektenverhalten...
wenn du an etwas entscheidendem zweifelst zerbrech dir auf jedne fall den kopf drüber (wenns noch ned so mitm beten klappt langt auch grübeln und schreiben)... keine angst vor dem denken... es gehört zu dem was gott dir gegeben hat um eben ihn zu finden... man muss nur offen dafür sein... oder es gar wollen (
)
more to come...
| Zitat: |
| Ich bin nicht gläubig. Ich lehne Religionen aber auch nicht kategorisch ab. Es ist nur so, dass ich nicht glauben kann, wenn ich glauben will. Also ich kann mir nicht einreden, ab Sonntag glaube ich an Gott. Es muss schon etwas "von Gott" oder in mir passieren, dass ich richtig gläubig wäre. Und obwohl ich nicht an Gott glaube halte ich es mittlerweile wahrscheinlicher, dass es einen Gott gibt, als dass es keinen Gott gibt. (Woran das alte Philo-Forum nicht ganz unschuldig ist) Vielleicht liegt mein Problem auch in der Geschichte der Kirche... |
der standartspruch "der papst hat sich entschuldigt" greift hier... die kirche ist nicht die selbe wie in ihrer geschichte... doch sie besinnt sich mehr und mehr auf ihre werte (und genau dies ist das was anders iss gegenüber der kirche des mittelalters und danach) und das ist faszinierend...
dass die atheisten hier nen wiederspruch sehn iss mir schon klar... doch will ichs kurz erklären: es besteht nen unterschied zwichen den handlungen einzelner kirchenoberhäupter der vergangenen 20 jahrhunderte und der grundfesten des glaubens...
weiterhin kamman schwerlich erwarten dass die kirche sich noch als geheimbund mit ein paar hundert anhängern in kellern trifft... das urchristentum mag schön und gut sein aber auch die kirche lebt in dieser welt... wenngleich sie es bissher (gott sei dank!!) geschafft hat nicht mit der entwürdigung der menschen mitzuziehen (kommerz, sexismus ect. pp.) und korrekterweise moderne möglichkeiten nutzt aber nicht dem modernen wahn der durch diese entsteht folgt... besinnt sie sich doch mehr und mehr auf ihre werte... sprich, auf die liebe, auf gott...
und natürlich kamman ned entscheiden mal eben zu glauben...
dennoch spielt das wollen eine entscheidende rolle...
beispiel atheist: dieser will nicht glauben... er wehrt sich dagegen auch nur die möglichkeit einer gottheit (mit allen für den atheisten nicht erfassbaren bedeutungen im bezug aufs eigne leben) in betracht zu ziehen...
im vorteil ist jener welcher offen gegenüber solcherlei dingen ist... was bei mir schlichtweg durch das phänomen "liebe zu einer person" ermöglicht wurde...
ist diese offenheit da, wäre es ratsam sich anregungen zu suchen... in kontakt mit menschen zu treten... ein paar freunde haben das so erlebt dass sie irgendwann von verwandten oder freunden einfach auf ein prayergestival oder gleich einen weltjugendtag mitgeschleppt wurden... solch glück hatte ich nicht...
aber alles nützt nichts wenn man nicht eine grundlegende (schon genannte) offenheit hat... diese offenheit beinhaltet ein stück weit (und hier kommt das paradoxon zum anfänglichen "wollen") das aufgeben des eigenen willens... das schlichte fallenlassen... einfach loslassen... das vertrauen (den glauben), den haben... das man nicht zu hart landet...
ich kann kein patentrezept anbieten wie man gott in sein herz lässt... aber ich nehm mal an es ist ähnlich wie bei einem menschen nur dass gott es unablässig versucht und er zudem immer dabei iss.. was die sache evtl. erleichtert...
[hier noch ein punkt: da es für den atheisten gott nicht gibt gibt es auch keine handlung oder aktion vom selbigen... ein "versuch gottes in mein herz zu kommen" ist aus atheistischer sicht also eine halluzination oder ein marijuanatraum]
die leute meinen oft sie könnten an nichts glauben was sie nicht sehen können... wenn man sie dann fragt welche farbe oder welche form (physisch) liebe hat sprechen sie gerne von personen... das dies aber nicht gemeint ist bedarf bereits einer gewissen emotionalität... (geht liebe von hypokampus oder von gott aus?? ist diese frage beantwortet ist der rest ein klacks)
und selbst wenns die person ist: wenn ich die person dann mal ne ganze zeit nicht seh... ist dann die liebe auch nicht existent (nicht möglich)??
weiterhin kommt hier das atheistische denken durch welches jedwede göttliche fähigkeit, jede möglichkeit einer wirkung gottes auf erden ausgeschlossen wird (bedingt durch dass ausschliessen von gott selbst)
ich kann einem atheisten lange erzählen gott liebt mich und ich transzendiere diese liebe zu einer liebe von mir zu ihm
und was ist mit der liebe innerhalb der trinität gottes??
ganz am anfang des katechismus der katholischen kirche [KKK] steht: "Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich"...
der atheist wird es NIE verstehen da es für ihn gott und somit auch seine liebe schlichtweg nicht gibt... nichtmal hypothetisch da es nicht hypothetisch erfasst werden kann sondern nur erlebt/gelebt werden kann
also: wollen musst du in sofern als dass du offen sein musst... nicht das wollen ist anfangs sooo wichtig aber das nichtwollen steht auf jeden fall im weg...
jedoch ist vorsicht geboten...
1. gemeinschaft ist unerlässlich... die beziehung zu gott ist die liebe und was bringt nochsoviel liebe wenn man sie nicht auch auf erden ausleben kann (sprich unter menschen)...
2. du musst dich zwar von dir selbst lösen... doch nur vor gott... nicht der papst wird angebetet sondern der dreieinige gott... (und, nein, auch nicht maria)
3. nicht entmutigenb lassen von glaubenskrisen, schwierigkeiten beim gebet, konzentrationsprobleme, missverständnissen, müdigkeit in der messe oder sonstwas... wären wir alle so gläubig und vom heiligen geist beseelt wie die apostel wäre utopia seit 2000 jahren realität
4. bewahre dir deinen verstand und höre auf jeden fall auf deine vernunft... die vernunft ist der schlüssel... ohne sie kommt es zu sektenverhalten...
wenn du an etwas entscheidendem zweifelst zerbrech dir auf jedne fall den kopf drüber (wenns noch ned so mitm beten klappt langt auch grübeln und schreiben)... keine angst vor dem denken... es gehört zu dem was gott dir gegeben hat um eben ihn zu finden... man muss nur offen dafür sein... oder es gar wollen (
)more to come...
... das soll heute mal mein Job sein.
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