-Soso-
@Jörg
Hi.
Einige Anmerkungen zu deinem Text zu Quine. Du schreibst:
Aber das tut er doch, nämlich in dem Absatz, der dem mit der Doppelzüngigkeit folgt. Es heißt dort:
In On what there is heißt es dann ganz lax „to be is to be a value of a variable“.
Inwiefern geht denn Quines Kritik an Russell vorbei? Russell macht doch hier genau das, was Quine kritisiert, nämlich zwei verschiedene Sinne von „existieren“ annehmen. Dass Russell in einem Falle von Existenz, im anderen von Subsistenz redet, hilft zwar, Verwirrungen vorzubeugen, macht aber Quines Kritik nicht wett – oder worauf spielst du an?
Allein in Word and Object steht doch schon verdammt viel über Universalien drin, schaue mal im Register unter „abstract object“ bzw. „abstrakte Gegenstände“ nach. Die Kapitel 25, 48 und 55 diskutieren z.B. die Frage nach der Existenz von Universalien.
Hi.
Einige Anmerkungen zu deinem Text zu Quine. Du schreibst:
| Zitat: |
Quine führt an dieser Stelle nicht aus, was er selbst unter „Existenz“ oder „es gibt“ ver-steht |
Aber das tut er doch, nämlich in dem Absatz, der dem mit der Doppelzüngigkeit folgt. Es heißt dort:
| Zitat: |
Wie sich herausstellt, werden Recht und Ordnung in unserer kanonischen Notation [d.i. die Prädikatenlogik 1. Stufe mit Identität] wiederhergestellt. Insofern wir uns an diese Notation halten, sind die Gegenstände, deren Zulassung wir zu verstehen geben wollen, genau diejenigen, die wir zum Bereich der Werte rechnen, auf die sich die gebundenen Variablen der Quantifikation beziehen. Dies entspricht einfach dem intendierten Sinn der Quantoren „(x)“ und „(
x)“ |
In On what there is heißt es dann ganz lax „to be is to be a value of a variable“.
| Zitat: |
Russell selbst versucht also an dieser Stelle, den “Existenz”-Begriff für Universalien durch einen anderen Begriff („Sein“) zu ersetzen, in so fern geht die Kritik Quines hier an Russells Argumentation vorbei. |
Inwiefern geht denn Quines Kritik an Russell vorbei? Russell macht doch hier genau das, was Quine kritisiert, nämlich zwei verschiedene Sinne von „existieren“ annehmen. Dass Russell in einem Falle von Existenz, im anderen von Subsistenz redet, hilft zwar, Verwirrungen vorzubeugen, macht aber Quines Kritik nicht wett – oder worauf spielst du an?
| Zitat: |
Dies ist umso mehr der Fall, wenn man bedenkt, dass Quine sich mit der Existenz von Universalien eigentlich gar nicht beschäftigt, ihm geht es, auch in seinem später entwickelten „liberalen Gegenstandsbegriff“ , um Ein-zeldinge. |
Allein in Word and Object steht doch schon verdammt viel über Universalien drin, schaue mal im Register unter „abstract object“ bzw. „abstrakte Gegenstände“ nach. Die Kapitel 25, 48 und 55 diskutieren z.B. die Frage nach der Existenz von Universalien.
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