Vergleich: Hume und Kant zum Thema Gewissen

J0k3
Hallo,
ich bin neu hier und habe mich in diesem Forum angemeldet, da sich mein Ethikkurs momentan mit der Philosophie Kants und Humes beschäftigt.
Nun haben wir die interessante Aufgabe, die Vorstellungen Kants und Humes hinsichtlich des menschlichen Gewissens darzustellen und zu vergleichen.
Ich werde hier demnächst meine bisherigen Ergebnisse posten, bis dahin hoffe ich auf rege Beteiligung und eure Unterstützung, da bei mir von dieser Ausarbeitung notenmäßig sehr viel abhängt!!!
MfG J0k3
Nylen
Dann leg mal was vor.

Wir diskutieren und kritisieren das dann gerne. Was wir ungerne machen ist als Materiallager oder bessere Wikipedia missbraucht zu werden.

Anfangen würde ich damit Texte der genannten Autoren zu diesem Thema inahltlich zusammenzufassen.
J0k3
Endlich komme ich dazu, meine bisherigen Ergebnisse darzustellen.
Als Grundlage für unsere Ausarbeitung haben wir zwei Texte bekommen, der eine ist von J. Kulenkampff über David Hume, der andere von Kant selbst über den Charakter der Person. Es geht dabei ausschließlich um das menschliche Gewissen und seine Funktionsweisen!
Fange ich mal bei Kant an:
Allgemein sagt Kant aus, dass ein Mensch Charakter braucht, um ein Gewissen zu haben. Weiterhin ist es bei ihm allgemeingültig, dass das Gewissen vorhanden sein und Einfluss auf unser Handeln haben muss; jedoch können wir keinen Einfluss auf das Gewissen nehmen. Laut Kant setzt das Gewissen nach einer Handlung ein; vor der Handlung ist es der Verstand, der kalkuliert, ob die Handlung zu einem schlechten Gewissen führen könnte (Probabilismus). Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Vernunft, die vor und nach der Handlung vergleicht, ob die Handlung richtig überdacht wird/wurde. Dabei muss man zwischen vernunft und Gewissen unterscheiden; die Vernunt urteilt auf der Sachebene, also rational, während das gewissen rein moralisch urteilt. Daher sind sie voneinander unabhängig. Das Gewissen selbst beurteilt nicht die Handlung, sondern die Vernunft. Seinen Ursprung hat es in der Erziehung, was heißt, dass Menschen, die keine Erziehung hatten, kein Gewissen haben, aber noch eines entwickeln können (sozusagen Späterziehung).
Kant sagt weiterhin über das gewissen, dass es verpflichtend ist, es dürfen also keine Handlungen vollzogen werden, die eventuell schlecht sind, und dass das gewissen Bosheit und Gutartigkeit durch den Charakter umwandeln kann.
Soviel zu Kant, tut mir leid, dass es kein schön ausgearbeiteter Text ist, aber ich habe nur wenig Zeit; die Schule ruift mit ihren Klausuren und Hausaufgaben.
Zu Hume komme ich sobald ich kann, ich hoffe, ihr gebt bis dahin eure Meinung über mein Verständnis von Kants Gewissensvorstellungen ab (und danach natürlich auch). Schönen Sonntag noch,
J0k3