Pippen
Wie ist das Verhältnis zwischen Logik und Sprache, wie greifen diese beiden Paare ineinander?
Auf diese Frage bin ich durch folgende Aussage gekommen:
"Ich denke, dass ich nicht denke".
Bei weiterem Nachdenken ergibt sich für mich folgendes - verwirrendes - Bild:
1. Der Satz ist logisch widersprüchlich.
2. Der Satz ist sprachlich korrekt gebildet.
3. Der Satz ist bedeutungsvoll und man kann ihn verstehen.
4. Man könnte den Satz sogar (ich weiß sehr theoretisch) verifizieren (wenn nämlich der Fall eintreten sollte).
Unser Verstand, unsere Vernunft ist offensichtlich nicht - wie ich früher mal dachte - mit der formalen Logik gleichzusetzen bzw. endet und beginnt mit dieser. Man kann auch noch (formal) Unlogisches sprachlogisch korrekt kommunizieren, ja sogar theoretisch verifizieren.
Gibt es also mehrere Logiken - die Formallogiken, die Sprachlogiken (Grammatik), noch irgendwelche andere? Und wie ist das Verhältnis zueinander. Kann man sagen: Es gibt für den menschlichen Verstand mehrere logisch-formale Systeme, derer er sich je nach Situation bedienen kann und jeder (erwachsene) Mensch besitzt idR mind. eine formale Logik und eine Sprachlogik (Grammatik)? Kann man sagen: Ohne Sprachlogik, keine formale Logik, aber umgekehrt. Grund: Selbst die formalste Logik baut auf Sätzen auf wie "Wir nehmen p für jedwede Aussage". Aber nicht jeder Satz baut auf formallogischer Korrektheit auf ("A ist in Berlin und nicht in Berlin")?
Liegt hier vielleicht der Grund, weswegen Religion und Rationalität nebeneinander koexistieren können, weil Religion "nur" der Sprachlogik, Rationalität daneben auch der formalen Logik verpflichtet ist?
Vor allem aber interessiert mich, ob diese Frage von Philosophen diskutiert wird oder ganz banal ist und wie dieser Zweig heißt bzw. welche bekannten Vertreter er hat.
Auf diese Frage bin ich durch folgende Aussage gekommen:
"Ich denke, dass ich nicht denke".
Bei weiterem Nachdenken ergibt sich für mich folgendes - verwirrendes - Bild:
1. Der Satz ist logisch widersprüchlich.
2. Der Satz ist sprachlich korrekt gebildet.
3. Der Satz ist bedeutungsvoll und man kann ihn verstehen.
4. Man könnte den Satz sogar (ich weiß sehr theoretisch) verifizieren (wenn nämlich der Fall eintreten sollte).
Unser Verstand, unsere Vernunft ist offensichtlich nicht - wie ich früher mal dachte - mit der formalen Logik gleichzusetzen bzw. endet und beginnt mit dieser. Man kann auch noch (formal) Unlogisches sprachlogisch korrekt kommunizieren, ja sogar theoretisch verifizieren.
Gibt es also mehrere Logiken - die Formallogiken, die Sprachlogiken (Grammatik), noch irgendwelche andere? Und wie ist das Verhältnis zueinander. Kann man sagen: Es gibt für den menschlichen Verstand mehrere logisch-formale Systeme, derer er sich je nach Situation bedienen kann und jeder (erwachsene) Mensch besitzt idR mind. eine formale Logik und eine Sprachlogik (Grammatik)? Kann man sagen: Ohne Sprachlogik, keine formale Logik, aber umgekehrt. Grund: Selbst die formalste Logik baut auf Sätzen auf wie "Wir nehmen p für jedwede Aussage". Aber nicht jeder Satz baut auf formallogischer Korrektheit auf ("A ist in Berlin und nicht in Berlin")?
Liegt hier vielleicht der Grund, weswegen Religion und Rationalität nebeneinander koexistieren können, weil Religion "nur" der Sprachlogik, Rationalität daneben auch der formalen Logik verpflichtet ist?
Vor allem aber interessiert mich, ob diese Frage von Philosophen diskutiert wird oder ganz banal ist und wie dieser Zweig heißt bzw. welche bekannten Vertreter er hat.
Was ich aber noch fragen will: Wie siehst du das mit einer Grundlage des Denkens? Von was gehst du aus? Der reinen Logik, den Gefühlen, den äußeren Umständen (Reize)? Oder kannst du je nach Situation verschiedene Grundlagen einsetzen, oder sie auch vermischen, um aus etwas schließen zu können?