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Original von Schneemann
Wenn du von anderen Quellen einforderst...hast du denn selbst welche zu bieten die diese Behauptungen untermauern? Oder sprichst du von "deinen" Erfahrungen mit Rückfallquoten von Triebtätern?
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Wer die Nachrichten regelmäßig verfolgt wird das nicht in Frage stellen.
Selbst wenn die bekekannten Fälle aus den Nachrichten nicht repräsentativ wären, jedes einzelne Kind welches einem Rückfalltäter zum Opfer fällt ist eines zuviel und völlig unnötig!
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Jeder Mensch stellt ein unkalkulierbares Risiko dar. Und gerade durch die Todesstrafe schafft man immer neue "Mörder".
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http://www.express.de/nachrichten/region...4246352381.html
Mal wieder ein aktueller Fall aus der Praxis...
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Das wirklich Risiko sehe ich vielmehr in der "falschen" Anwendung der Todesstrafe. Nicht nur dass immer auch Unschuldige getötet werden, nein, die Todesstrafe stellt auch die Gefahr dar missbraucht zu werden, wenn ein Tyrann oder ein tyrannisches Regime die Macht übernimmt und dann nach eigenem Gutdünken dieses Instrument missbraucht um den Widerstand zu unterdrücken.
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Ein Tyrann oder ein tyrannisches Regime kann die Todesstrafe bei Bedarf sowieso einführen oder im Geheimen eliminieren lassen.
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Ich habe vor kurzem den wahrlich deprimierenden Geschwister-Scholl-Film gesehen und ich kann daraus nur die Lehre ziehen dass man die Todessträfe schärfstens ächten MUSS um ein Bewusstsein d afür zu schaffen dass Menschen diese niemals wieder zulassen und im Zweifelsfall bei Unrechtsregimen auch dagegen ankämpfen. Führt man sie ein, macht man sie gesellschaftsfähig, erhöht man die Chance dass sie missbraucht werden kann.
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Ich respektiere diese Meinung, teile sie aber nicht.
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Original von Darwinian
Mein Standpunkt ist der, wenn eindeutig ein Mörder überführt wurde, z.B. durch DNS Spuren, dann sollte er hingerichtet werden, falls es nicht ganz eindeutig ist, kann er ja eingesperrt werden auf unbestimmte Zeit.
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Finde ich völlig krass daneben. Zum einen ist Mörder nicht gleich Mörder. Einen Jack-the-Ripper mit einem Hitler-Attentäter zu vergleichen fiele mir beispielsweise schwer. Und dazwischen gibt es wohl unendliche viele Zwischenformen.
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Mir geht es um die alltäglichen Morde und nicht um die extremen Ausnahmefälle, die man selbstverständlich anders beurteilen muss. Wer aus Notwehr heraus jemanden umbringt, soll ja dafür auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Gemeint sind viel mehr die alltäglichen Fälle, wo aus Habier, Trieb getötet wurde!
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Warum sollte man diese dann auch gleich bestrafen. Zum andern gehört es für mich zu einer zivilisierten Verhalten dass man Menschen auch die Chance gibt sich zu bessern.
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Aber nicht wenn dadurch z.B. mit dem Leben unschuldiger Kinder gespielt wird! Eine Chance sich zu ändern kann man Bankräubern oder Dieben usw.geben, aber nicht brutalen Mördern!
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Ich sehe an mir selbst dass ich heute fast nichts mehr gemeinsam habe mit dem Menschen der ich vor 2 Jahrzehnten war. Bei Straftätern kann das noch ausgeprägter sein, vor allem wenn sie über Jahrzehnte hinweg aus ihrer schädlichen Umgebung heraus sind.
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Es gibt ebenso Menschen die sich nie ändern, wer einmal mutwillig die Hemmschwelle zum Mord oder rohen Gewalt überschritt wird sich so schnell nicht mehr ändern, egal in welcher Umgebung er sich befindet.
"Experimente" dazu gehen auf Kosten unschuldiger Opfer, was im Vordergrund stehen sollte.
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Aber ob das Recht auf Leben ein Menschenrecht ist muss wohl jeder für sich entscheiden.
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Genau, jeder hat ein Recht auf seine Meinung...
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Wenn es dir nicht um Rache oder Abschreckung geht, dann solltest du doch einsehen, dass man Menschen nach ihrem AKTUELLEN Gefahrenpotential beurteilen sollte und nicht nach dem Gefahrenpotential bei ihrer Straftat. Und eine Todesstrafe oder lebenslängliche Strafe macht das eben gerade nicht.
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Und wer kann das beurteilen, ohne Leichtfertig mit dem Leben Unschuldiger zu spielen? Stell' Dir vor ein Triebtäter würde dein Kind brutal mißbrauchen und töten, mal schauen ob du dann auch noch so tolerant daher reden würdest...
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Einfach zu behaupten "wer einmal tötet, der tötet immer" ist eine Verurteilung für Taten die noch gar nicht begangen wurden und ist rechtswidrig. Dann könnte man auch gleich einen Gentest bei Säuglingen vornehmen und diese Hinrichten falls "Verbrechergene" gefunden werden (z.b. das doppelte Y-Chromosom).
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Das doppelte Y-Chromosom sagt gar nichts aus, das ist längst überholt.
"Wer einmal tötet soll sich nicht beklagen, wenn er selbst dafür mit seinem Leben büßt!"
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Ich möchte solche Verhältnisse aber nicht. Diese Art der Vorbeugung ist ungerecht
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Man sollte besser mal an die Opfer denken als an die "armen" Täter!
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und, einmal eingeführt, ist es überhaupt nicht mehr prüfbar ob die Kriterien der Vorbeugung richtig gewählt sind.
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Warten wir also in Ruhe ab, ob der Täter rückfällig wid oder nicht!
Wird er es, geben wir ihm selbstverständlich eine weitere Chance, denn er beteuert unter Tränen, "dass er schon bald ein neuer Mensch wird und jeden Sonntag zur Messe gehen wird..."
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"Im Übrigen ist das zynische Kostenargument auch noch falsch, denn nach seriösen Schätzungen
verschlingt ein Todesstrafenfall in Texas, USA von der Verurteilung bis zur Hinrichtung durchschnittlich
2,3 Millionen Dollar, während für eine lebenslange Haftstrafe 600.000 Dollar aufgewendet werden
müssen."
(Quelle: siehe link weiter unten)
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Wie die Todesstrafe in den USA praktiziert wird finde ich auch nicht richtig!
Dort wird ja quasi Lebenslänglich mit Todesstrafe verhängt! Nach jahrelanger Haft in der Todeszelle darf m.E. niemand mehr hingerichtet werden, das ist inhuman! Steht die Tat einmal einwandfrei fest (das ist unbedingt erforderlich; in den USA ist das nicht immmer gewährleistet!) sollte schnellstmögklich das Urteil vollstreckt werden. Das kommt dann erheblich billiger als 600.000 Dollar!
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Ueberhaupt zeigt sich dort dass diese Strafe nur Nachteile mit sich bringt (es wurden viele nachgewiesenermassen Unschuldige hingerichtet, viele Henker haben grosse psychische Probleme, die Todesstrafe ist immens teuer, viele Hingerichtete stellten zum Zeitpunkt der Tötung längst keine Gefahr mehr für die Gesellschaft dar, ein Kritisieren von Tötungen in Unrechtsstaaten ist wenig glaubwürdig wenn man selbst auch tötet...).
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Ich betone noch einmal ausdrücklich, dass die Tat zweifellos bewiesen sein sollte und im Zweifel für den Angeklagten geurteilt werden muss. "Henker mit psychischen Probleme" haben den Beruf verfehlt, zum Kostenfaktor habe ich mich schon geäußert und ein Mörder, der aus Habgier oder Trieb tötete, wird immer eine Gefahr für die Gesellschaft bleiben, so wie ein hungriger Wolf Schafe reißen wird bei Gelegenheit.