Staatsapologie mal anders...

Gil Gamesh
Eine inhaltliche Vorbemerkung zum Verständnis des bürgerlichen Staates aus der Geschichte: natürlich hat sich der Staat, wie er heute seine Dinge verrichtet, entwickelt, aber was er heute ist, was er heute tut, dazu brauch ich die Geschichte nicht zu bemühen, die wissenschaftliche Ableitung wird innerhalb des Gegenstandes geführt. Alle seine Maßnahmen haben ihren Zweck, oder eben „Unterzwecke“, die ihre Wirkungen auf die Bürger haben. Aus den Reibungen zwischen Staat und Bürger lassen sich Rückschlüsse auf den Grund des Staates ziehen, aus dem sich wiederum seine Maßnahmen mit Notwendigkeit ergeben. Dennoch will ich am Ende ein paar Dinge zur Historie gesagt haben und auch auf „Missverständnisse“ und „Irrtümer“ aus der linken Politologie zur dieser Sache eingehen, die den Staat nämlich für eine Errungenschaft hält, der man sich aber nicht anschließen sollte, wenn man Marx’ Kritik am Kapitalismus teilt.

Teil 1: Der bürgerliche Staat:

Der Staat ist das Erste - historisch und praktisch. Der Staat richtet die Verhältnisse ein, er erzwingt sie. Das, was Privateigentum im Hegelschen Sinne ist, benötigt nämlich eine Gewalt, die dieses Eigentum stiftet, also quasi sagt „Ja, das, worauf du Anspruch erhebst, gehört dir auch und den anderen nicht!“. Sie definiert durch ihre Gewalt die Menschen als Besitzer und Nichtbesitzer. Selbstverständlich ist der heutige bürgerliche Staat ein Gewordener, harmlos formuliert. Historisch gesehen, gab es aber immer eine Form politischer Herrschaft. Frühere Formen des Besitzes wurden langsam in Privateigentum verwandelt, was nur durch eine „höhere“ Macht gewährleistet werden konnte, die potent genug war ein ausschließliches Verfügungsrecht über Gegenstände auszusprechen und auch durchzusetzen. Was hat historisch noch stattgefunden? Der moderne, bürgerliche Staat ist ein Produkt von Kämpfen. Terrorismus ist die Grundlage jeder Verfassung. Er hat sich über die Gesellschaft abgetrennt, er ist selbstständiges, handelndes Subjekt geworden und hat sich zum Aufpasser über die Klassen entwickelt. Früher war er Verbündeter der Eigentümer, heute ist er nur noch Parteigänger des Erfolges der Unternehmer. Es hat also eine Trennung von Staat und Konkurrenz stattgefunden, eine Trennung von politischer Macht und ökonomischer Macht. Er handelt praktisch abstrakt, also souverän vom Volk. Und er verwaltet und überwacht nicht etwa Unterschiede sondern Gegensätze.

Und praktisch sieht das so aus: Das Eigentum, die Organisation des Privateigentums ist die erste gewaltsame Leistung des modernen, bürgerlichen Staates. Wie schon gesagt richtet er mit seiner „herrschaftlichen“ Gewalt die Verhältnisse ein.
Zunächst einmal, wenn man das Verhältnis von Staat und Gesellschaft betrachtet, so lässt sich d e r leicht ausmachen, d e r bestimmt und der, der sich bestimmen lässt: schon per Gewalt ist die politische Macht das freie Subjekt, dem die Gesellschaft Folge zu leisten hat. Daran tut auch das demokratische Prozedere keinen Abbruch, durch das auch nur die Funktionsträger dieser Gewalt durch die beherrschte Mehrheit bestimmt werden, welche aber diese Gewalt dann sehr bewusst handhaben im Sinne der Staatsräson, also alles daran setzen den Erfolg des Staates herbeizuregieren.
Worin besteht nun das Eigeninteresse des Staates grundsätzlich, einmal abgesehen von seinem bürgerlichen Inhalt? Er benutzt als politische Herrschaft seine Untergebenen zur Alimentierung der Machthaber und Bevollmächtigten sowie für die Ausweitung der Potenzen seiner Macht. Und das tut er in allen Produktionsweisen. Und genau von solchen Eigeninteressen haben sich vorkapitalistische Könige und Fürsten leiten lassen als sie den Reichtum der mittelalterlichen Kaufleute entdeckten und diejenigen förderten, die Geld abliefern konnten – die Naturalablieferungen der vom Feudalherren abhängigen Bauern waren für die Zwecke der Herrschenden nicht mehr vermögend genug; sehr gut beschrieben im ersten Band des Kapitals, im Kapitel über die „ursprünglich Akkumulation“. Dort zeigt Marx deutlich wie viel herrschaftliche Gewalt nötig war um die neue Form des Wirtschaftens in die alten Verhältnisse einzupflanzen (Vertreibung der Bauern von dem Land, das sie bebaut hatten, politische Zuordnung der Ländereien und übrigen Reichtümer an Eigentümer, durch Steuern eingeführter Zwang, das Leben über Geld abzuwickeln). Die Briten haben es vorgemacht und alle anderen abgeschaut, wie die neue Form des Wirtschaftens auch gegenüber den Ständen von oben durchgesetzt werden muss, um als Herrschaft noch etwas zu bedeuten. Und schaut euch die letzten realen Sozialisten an, wie die Herrschaften äußerst brutal den Kapitalismus von oben einführten, weil die alte Produktionsweise nicht genug Reichtum und Machtmittel abwarf. Richtig ist, dass niemand den Kapitalismus am Reißbrett geplant hat; und was da in Gang gesetzt wurde, damit hat auch keiner der vorkapitalistischen Herrschaften gerechnet, ändert aber nichts daran, dass es die politischen Regierungsgewalten sind, die sich um die gewaltsame Einrichtung ihres Ladens mühen, ebenso wenig wie Lobbyistentum, Klassenkämpfe, Konkurrenz im Inneren sowie mit auswärtigen Gewalten.

Habt ihr euch nicht auch schon mal überlegt, was bestimmte Sachen praktisch zum Privateigentum macht? Privateigentum ist ein Rechtsverhältnis. Ein Gewaltverhältnis. Ohne die gewaltsame Zuteilung der ausschließenden Verfügung über Eigentum würde kein Produkt zu Ware und Wert. Und ohne dauerhafte Kontrolle aller Untertanen, dass sie die Rechtsordnung einhalten, würde Privateigentum es nicht lange bleiben. Hier ist eindeutig der Gewaltcharakter des Werts festgelegt. Ein subjektlos herrschendes System müsste nicht polizeilich gesichert werden, weil die Gesellschaft ja sowieso im Sinne des Systems funktioniert. „Stummer Zwang der Verhältnisse“, ist Resultat durchgesetzter, anerkannter Gewalt und ihrer Eigentumsordnung.
Und Gewalt bleibt die Grundlage aller „Sachzwänge“, weil diese nur wirken, wenn das Eigentum unangetastet bleibt und damit Kapitalinteressen den Vorrang vor anderen Ansprüchen erhalten. Auch außerhalb der Sicherung der Rechts- und Eigentumsordnung wird der Staat tätig: er greift im Interesse des Wirtschaftswachstums in den Verlauf der Konkurrenz ein. Anders: Das Monopol der Kapitalisten auf den Gebrauch der gesellschaftlichen Arbeitskraft basiert auf der Garantie des Eigentums. Hiermit legt er den Erfolg der Nation in die Hände des Kapitals - abhängig von Geschäften und Konjunkturen, welche dereguliert, aber gesetzlich gesichert, in der freien Konkurrenz der privaten Unternehmer untereinander stattfinden. Pragmatisch leitet er aus dem Verlauf der Konkurrenz und den Bedürfnisses seiner kapitalistischen Gesellschaft seine Aufgaben ab: Bildung, Infrastruktur, Kredit, Sozialstaat..., von wegen „stumm“.

Die Verwirklichung von Freiheit und Gleichheit verdankt sich den ökonomischen Gegensätzen und ihr Zweck ist die durch den Staat erzwungene Aufrechterhaltung dieser Gegensätze. Dadurch, dass der Staat alle als Gleiche unterwirft wird das Fortbestehen der Klassen garantiert. Als Gleicher ist dem Bürger die Freiheit gewährt, entsprechend den ökonomischen Mittel, die sie haben oder nicht, gegen andere, denen das Gleiche gewährt ist unter Einhaltung der Gesetze, seinen Anteil am Reichtum zu sichern. In der Konkurrenz, in die sich der Bürger versetzt sieht, versucht jeder auf Kosten der anderen seinen Erfolg zu erzielen, von daher erscheint vom praktischen Standpunkt der Staat als überwachende Bedingung der freien Konkurrenz. Ihre ökonomischen Interessen macht die Menschen zu Staatsbürgern, weil sie es müssen, wollen sie als diese anerkannt sein.

Hier ist erst einmal Schluss. Zeit für Einwände, Ergänzungen, Widerspruch, Fragen...

Ich werde versuchen die wichtigsten Punkte aus euren Beiträgen in einer Sammelantwort zu bearbeiten. Das kann sich dann aber etwas hinziehen. Teil 2: "Der Staatsbürger" wird nachgeliefert, wenn ich wieder mehr Zeit habe.
ewig
Tja, wie ich erwartet habe, bietet die umfassende Darstellung hier eine sehr große Angriffsfläche. So groß sogar, daß ich im Moment gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ich beschränke mich daher vorläufig einfach mal auf konstruktive Ansatzpunkte:

"Den Staat" als einen alles unterdrückenden Tyrannen darzustellen, scheint mir eine Sackgassenperspektive zu sein, was vor allem daran liegt, daß so ein kleiner Staatsbürger - nennen wir ihn David Mikro - so was von absolut keine Chance gegen einen Staat moderner Größenordnung - nennen wir ihn Goliath Extralarge - hat, daß diese ganze Personalisierung von Unterdrücker und Unterdrückten zu nichts taugt. Ich denke, daß sie allein schon aufgrund dieses Aufbaus eine auch nur entfernt initiativsrelevante Mehrheit finden wird, einfach weil das Setup vollkommen aussichtlos ist.

Na gut, das war jetzt noch nicht der konstruktive Teil. Hier ein paar Zugeständnisse bezüglich der "Gewalt" von Eigentumsverhältnissen:

Richtig ist (bzw. ich stimme zu, wenn Du behauptest, daß):
1) Eigentumsverhältnisse werden staatlich fixiert. (Durch entsprechende Gaantieerklärungen und Polizei wie Juristerei bei Verstößen dagegen.)
2) Das Eigentumskonzept ist hochproblematisch. (Allerdings kommt meine Begründung aus der Öko-Ecke: Das Eigentumskonzept begünstigt eine Claim-&-Hold-Dynamik, welche nach und nach alle planetaren für wert befundenen Ressourcen in Zivilisations"güter" umwandelt und die Erde dadurch zu einem hermetisch durchplanten Kulturobjekt macht.) In besonderem Maße ungerecht daran ist zudem, daß der erste, der etwas in geeignetem Rahmen beansprucht, dieses zugesprochen bekommt und daß viele von uns so spät geboren wurden, daß für uns nichts mehr zu beanspruchen ist.

Was ich ja an Deinem Post nicht verstanden habe, sind solche Sätze:

Zitat:
Terrorismus ist die Grundlage jeder Verfassung.


Dann ist mir auch nach wie vor unklar, worauf Du handlungstechnisch hinaus willst. Gesetzt den Fall, wir nehmen Dein Bild mal an: Wo setzt Du die Angriffsziele? Oder sitzen wir's einfach nur aus? (Dann wäre die Rederei ohnehin für die Katz.)
Der kulterer
@Gil Gamesh

Sehr schöner, ausführlicher Beitrag. danke. bin gespannt auf die Fortsetzung.

Zitat:
Alle seine Maßnahmen haben ihren Zweck, oder eben „Unterzwecke“, die ihre Wirkungen auf die Bürger haben.


Wobei zu benken bzw. immer mitzudenken ist, dass so manche Maßnahme ihren Zweck verfehlt und damit im Nachhinein als Zwecklos oder dem Hauptzweck entgegen gerichtet erscheint.

Ich weiß nicht ob ich diese unterteilung in Zweck und Unterzweck für sinnvoll halte. Das hängt wohl davon ab wie man das inhaltlich füllt, und das fande ich nicht so leicht aus deinem Text herauszulesen.

Zweck: Aufrechterhaltung der Kapitalistischen Wirtschaftsordnung (Eigentumsverhältnisse, Konkurrenz, (Klassen-)gegensätze) und des Staates selbst?
Unterzwecke:?

Zitat:
einmal abgesehen von seinem bürgerlichen Inhalt?


Was ist den der Bürgerliche inhalt des Staates?


Zitat:
Aus den Reibungen zwischen Staat und Bürger lassen sich Rückschlüsse auf den Grund des Staates ziehen, aus dem sich wiederum seine Maßnahmen mit Notwendigkeit ergeben.


Ich würde diese Formulierung etwas aufweichen. Manche Maßnahmen ergeben sich mit Notwendigkeit, aber es gibt auch einen großen Spielraum im widerstreit der Interessengruppen inerhalb des Staates, der verschiedene Maßnahmen ermöglicht, solange diese nicht dem Zweck des Staates entgegenstehn.

@ewig
Zitat:
"Den Staat" als einen alles unterdrückenden Tyrannen darzustellen, scheint mir eine Sackgassenperspektive zu sein,


Wo liest du das aus Gil Gameshs text heraus? Tyrann verbinde ich mit Willkürherschafft, und das kann man diesem Staat nun wirklich nicht vorwerfen. Das ist ja zumindest das fortschrittliche am Bürgerlichen Staat, das er keine Wilkürherrschafft ist.
Alles unterdrücken tut er auch nicht, er unterdrückt nur Handlungen die ihm grundsätzlich entgegenstehen. Das allerdings kompromisslos und effektiv, was man merkt wenn mann mal den Staat grundsätzlich in Frage stellt, und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch und in einer dem Staat gefährlich werdenden weise. Empfehlung: Verfassungsschutzbericht lesen.

Zitat:
was vor allem daran liegt, daß so ein kleiner Staatsbürger - nennen wir ihn David Mikro - so was von absolut keine Chance gegen einen Staat moderner Größenordnung - nennen wir ihn Goliath Extralarge - hat, daß diese ganze Personalisierung von Unterdrücker und Unterdrückten zu nichts taugt.


Versteh ich nicht. Willst du die perspektive so zurechtbiegen das david mikro eine chanche hat gegen den staat?
Wenn er sich mit seinesgleichen zusammentut hat er schon eine chance.
Eine Personalisierung halte ich für unbedingt Notwendig, wenn man was ausrichten will, schließlich muß man ja wissen wenn man als gegner vor sich hat, wenn man nicht gegen Windmühlen kämpfen will. Das hindert einen ja nicht daran den den man in persona als gegner vor sich hat vielleicht auf seine Seite zu ziehen. (Engels war auch ein Kapitalist)

aber vielleicht verstehe ich dich da auch miss, so ganz klar ist mir nämmlich nicht was du mir personalisierung meinst.
ewig
Also ich verstehe Gil ganz grob gesagt so, daß er im Staat die Wurzel allen Übels sieht, daß sowohl Vertreter der oberen "Klasse" (Kapitalisten/Unternehmer & alles was aus Eigentum noch mehr Eigentum zwirbelt) als auch der unteren "Klasse" (Lohnarbeiter/Proletarier, alles was bei der Akkumulierung von Eigentum, dem großen Rennen um's Haben das Nachsehen hat) durch die Organisation wie sie von "dem Kapital" bzw. Eigentumskonzept veranlagt wird, nur ihre Produktions-Rollen spielen können und müssen (und falls sie das nicht tun, von der jeweiligen Konkurrenz innerhalb der eigenen "Klasse" verdrängt werden); und genau auf diese Weise ist jeder Bürger ein Sklave des Staates. Laut Gil. (Und womöglich auch laut Marx&Engels.)

Nun soll - wie mir scheint - mindestens eine der folgenden Schlußfolgerungen gezogen werden:
1a) Der Staat muß weg.
1b) Der Staat gehört gewandelt.
2) Das Eigentumsverhältnis gehört abgeschafft.

(2 kann hierbei auch als Grundlegungsschritt für 1 gesehen werden, da ja behauptet wird, daß sich die Gewalt des Staates und die Zementierung der Verhältnisse maßgeblich um die Durchsetzung von Eigentumsansprüchen dreht.)

Meine Fragen bleiben dabei weiterhin offen und erweitern sich sogar noch:

Welche konkreten Schritte sollen unternommen werden, um 1 und/oder 2 umzusetzen?
Wissen wir überhaupt genau genug, was passiert, wenn wir 1 und/oder 2 wirklich umsetzen und wollen wir tatsächlich dorthin?
Gil Gamesh
Nur so als Zwischenkommentar. Welche Stellung ich zum bürgerlichen Staat habe, ist gar nicht ausschlaggebend, um den Inhalt meiner Behauptungen bwz. Argumente auf Richtigkeit zu überprüfen. Meine Stellung zum Staat habe ich erst nach einer Auseinandersetzung mit dem Gegenstand gewonnen und nicht etwa umgekehrt, aus einer ablehnenden Haltung zum Staat diesen daraufhin charakterisiert. Wenn ich sage, dass der Terrorismus Grundlage jeder Verfassung ist, dann ist nichts weiter damit gemeint, dass jeder Staatsgründung eine Welle von physischen Gewaltakten vorausgegangen ist. Das kann man nun gut oder schlecht finden bzw. gute Gründe dafür oder dagegen finden, die Dresche bleibt dieselbe.

Alles weitere in Kürze...
Gil Gamesh
Da keiner mehr einen weiteren Einwand oder eine Frage formuliert, will ich die übrig gebliebenen Punkt noch klären.

@ewig
Deine Frage nach einer Handlung bzw. Handlungsalternative betrachte ich nicht als inhaltliche Kritik bzw. als Einwand gegen meine Argumente. Auch den Vorwurf, dass ich den Staat als den Tyrannen darstelle, ist kein Einwand, der ein Argument widerlegt.

@Kulturer
Unterzweck, damit meinte ich einfach dass ein Arbeitslosengeld schon einen bestimmten Zweck erfüllen soll oder eine Rente. Und es ist richtig, dass die ein oder andere Maßnahme nicht von Erfolg gekrönt ist, ändert aber nichts am Zweck der Maßnahmen.
Der bürgerliche Inhalt des Staates ist der beschriebene, da ich ja vom bürgerlichen Staat geschrieben habe. Ich wollte nur erläutern, dass alle Herrschaftt ein Eigeninteresse hat unabhängig vom ökonomischen Zweck, den sie den Untertanen aufzwingt.